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	<title>Archiv - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0381_-_Der_Tradition_verbunden,_dem_Neuen_aufgeschlossen&amp;diff=15479</id>
		<title>ART:0381 - Der Tradition verbunden, dem Neuen aufgeschlossen</title>
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		<updated>2015-04-21T09:53:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Wolf&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Walter&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Der Tradition verbunden, dem Neuen aufgeschlossen&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 36&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 15&lt;br /&gt;
 |Datum               = 05.08.1991&lt;br /&gt;
 |Seite               = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sechste Banater Kultur- und Heimattage in Ingolstadt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(Auszug)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Bilder der Heimat'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Höhepunkt der Kultur- und Heimattage der Banater Schwaben in Bayern, war die Eröffnung der [[Ausstellung]] mit Werken der aus [[Timișoara|Temeswar]] stammenden bildenden Künstlerin Hildegard Kremper-Fackner.&lt;br /&gt;
…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anläßlich der Kremper-Fackner-Ausstellung hat die Landsmannschaft der Banater Schwaben, mit Unterstützung des Hauses des Deutschen Ostens, einen ansprechenden Katalog (Text: Annemarie Podlipny-Hehn) mit 61 Bildreproduktionen (z. T. auch in Farbe) herausgebracht. Die [[Timișoara|Temeswar]]er Kunstkritikerin [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn|Annemarie Podlipny-Hehn]], die als Ehrengast zu den Banater Heimat- und Kulturtagen nach Ingolstadt gekommen war, stellte im Anschluß an die Ausstellungseröffnung das [[Einwanderungs-Triptychon]] von [[Stefan Jäger]] vor. Dieses, das wohl bekannteste Bild des Banater Heimatmalers, wurde eigens für die Ingolstädter Veranstaltung aus Rumänien gebracht und im Foyer des Stadttheaters Ingolstadt gezeigt Das [[Einwanderungsbild]] mit seinen Teilen „[[Wanderung]]&amp;quot;, „[[Rast]]&amp;quot; und „[[Ankunft]]&amp;quot; ist ein geschichtliches und ethnographisches Dokument von besonderem Wert aus dem Leben der Banater Schwaben. Es illustriert das Schicksal der deutschen Siedler, die im 18. Jahrhundert donauabwärts gezogen waren und im Banat eine neue Heimat gesucht und gefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triptychon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0380_-_Zum_ersten_Mal_in_Deutschland&amp;diff=15478</id>
		<title>ART:0380 - Zum ersten Mal in Deutschland</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Graf&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Franziska&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Zum ersten Mal in Deutschland&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Der Donauschwabe&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Aalen&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 41&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 31&lt;br /&gt;
 |Datum               = 04.08.1991&lt;br /&gt;
 |Seite               = 5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Stefan Jägers Tryptichon „Die Einwanderung&amp;quot; in Ingolstadt'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das erste Mal, dass [[Stefan Jäger]]s [[Einwanderungsbild]] einem interessierten Publikum in Deutschland gezeigt werden konnte. Bei den 4. Kultur- und Heimattagen der Banater Schwaben aus Rumänien in Ingolstadt, am 28. Juni 1991, konnte das 1,5 x 5,5 m große Gemälde im Foyer des Ingolstädter Stadttheaters ausgestellt werden. Die Kunsthistorikerin [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn|Annemarie Podlipny-Hehn]] aus [[Timișoara|Temeschburg]] sprach einige erläuternde Worte darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Jahrhundertwende kamen die Landsleute auf die Idee, dass man seinen Ahnen eigentlich in gebührender Ehre und Dankbarkeit, durch ein bleibendes Werk ein Denkmal setzen müsste. Einige beherzte Männer in [[Cărpiniș|Gertianosch]] beschlossen, ein Gemälde über die Einwanderung der Ahnen anfertigen zu lassen. Damit betrauten sie den Kunstmaler [[Stefan Jäger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim ersten Entwurf des Künstlers fand man, dass die Bekleidung der Personen nicht der damaligen Zeit und den Herkunftsgebieten entsprach. Um eine naturgetreue Wiedergabe zu sichern, unternahm der Künstler eine [[Forschungsreise]] nach Deutschland und studierte die Trachten der Ahnen in ihren Herkunftsländern. Die ganze Gemeinde [[Cărpiniș|Gertianosch]] stand hinter diesem Auftrag und finanzierte die Reise. Er fuhr nach Stuttgart, Ulm, in den Schwarzwald, den Rhein entlang über Elsass und Lothringen, die Pfalz, nach Franken, Hessen und Bayern. Er machte sein Studien in Museen und auf Wochenmärkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis war dann so umwerfend, dass der letzte Zweifler begeistert von diesem Werk war. Dem Künstler ist es gelungen, in den drei Teilen – und doch ein Ganzes – die Geschichte der Banater Schwaben mit dem Pinsel auf ein Gemälde zu zaubern, das sein Lebenswerk genannt werden kann und zugleich ein wertvolles Andenken an die Ahnen ist, die aus allen Teilen Deutschlands in das von den Türken verödete Land kamen, aus diesem einen Garten Eden schufen und, als man sie entwurzelt, enterbt und entrechtet hatte, zurück ins Muttertand kamen, wo sie wieder in allen Teilen Deutschlands eine Heimat fanden. Das Land dort aber, die Banater Heide, verödet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Teil [[Die Wanderung]], sind mit Bündel beladene Frauen und Männer mit Kindern zu sehen, die rüstig voranschreiten. Aus ihren Zügen strahlt Hoffnung auf eine neue Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Teil [[Die Rast]]. Erschöpft lassen sich die müden Wanderer nieder. Ein Vater hält sein Kind schützend an sich gedrückt. Einige Männer sitzen um ein Feuer und sind im Gespräch vertieft, andere hören zu. Man merkt, es geht um die Zukunft, um die neue Heimat. Eine Mutter hält ihr blauäugiges, rotwangiges Knäblein an der Brust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Teil [[Ankunft]] in der neuen Heimat sind die Siedler am Bestimmungsort angelangt, es werden ihnen Häuser und Felder zugewiesen, ein harter Kampf mit den Naturgewalten und schwere Arbeit beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Künstler ist es meisterhaft gelungen, die über 80 Personen zeichnerisch und malerisch mit einer beachtenswerten Sicherheit zu verteilen, die Trachten sind bunt durcheinandergewürfelt – bemüht bis ins kleinste Detail um eine naturgetreue Wiedergabe – was bei dieser beachtlichen Dimension Bewunderung hervorruft.&lt;br /&gt;
Das Triptychon wurde das erste Mal an Pfingsten 1910 in [[Cărpiniș|Gertianosch]] anlässlich einer Gewerbe- und Landwirtschafts-Ausstellung gezeigt Der Künstler wurde dadurch auf einen Schlag berühmt. Erst danach begann [[Stefan Jäger]] sich intensiver mit der Welt der Banater Schwaben zu befassen. Er bezog seine Motive aus dem schwäbischen Alltag, den Festen und den Fest-Trachten. Seine Verbundenheit mit seinem Volk vertiefte sich immer mehr. Er gilt als der beliebteste Schwabenmaler, hat er doch wie kein Zweiter das Dorfleben mit all’ seinen Variationen in seinen Gemälden festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Jäger]] ist am 28. 5. 1877 in [[Cenei|Tschene]] geboren, seine Eltern waren [[Franz Jäger]] und [[Magdalena Schuller|Magdalena]] geb. Schuller. Gestorben ist der Künstler in [[Jimbolia|Hatzfeld]] am 16. 3. 1962 im Alter von 85 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Einwanderungsbild]] wurde auf Anordnung des damaligen [[Timișoara|Temeschburg]]er Bürgermeisters [[Josef Geml|Geml]] für das „Städtische [[Banater Museum|Museum]]“ erworben. Seit man 1969 im ehemaligen Atelier des Künstlers in [[Jimbolia|Hatzfeld]] eine Stefan Jäger-[[Gedenkstätte]] einrichtete, wurde es des öfteren ausgestellt. Ansonsten hat dieses Gemälde seinen Platz im [[Banater Museum]] in [[Timișoara|Temeschburg]]. Zur Zeit wurde es ausgeliehen, um es den Landsleuten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Der Donauschwabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=Gedenkst%C3%A4tte&amp;diff=15477</id>
		<title>Gedenkstätte</title>
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		<updated>2015-04-21T09:45:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den Beiträgen tauchen folgende '''Benennungen''' auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Expoziția permanentă,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkausstellung Stefan Jäger,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkstätte für Stefan Jäger,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkstätte &amp;quot;Stefan Jäger&amp;quot;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatzfelder Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatzfelder Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jägergedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Museum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkausstellung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger-Gedenkstätte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Haus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Museum,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Wohnung des Künstlers'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Atelier des Künstlers'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Raum der ehemaligen &amp;quot;Fünf-Kronen-Schule&amp;quot; diente Stefan Jäger lange Jahre als Atelier. Das Gebäude befindet sich im Hof des Eckhauses Tudor-Vladimirescu-Straße und der gewesenen Elsässergasse.&lt;br /&gt;
Die Straßennamen wurden im Laufe der Zeit mehrmals verändert. So hieß die Elsässergasse auch Bahngasse, Koch Ferdinand (Nr. 2), seit Peter Jung Straße. Die Tudor-Vladimirescu-Straße (Nr. 98)&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Atelier des Kunstmalers Stefan Jäger wird am 03.06.1969 eine Gedenkstätte eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der einstige ungarische Kindergarten (Berwanger, 1986)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus ist ein schlichter Ziegelsteinbau und befindet sich im engen Hinterhof eines über Eck gestellten, langgestreckten Gebäudes aus dem vergangenen Jahrhundert. Den Zutritt zur [[Gedenkstätte]] hat man von der Seitengasse her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus selbst hatte im [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Ortsgeschehen mehrfache Verwendung. Hier war am Anfang unseres Jahrhunderts eine Privatschule, die sogenannte 5-Kronen-Schule des rührigen und vaterlandstreuen Lehrers Porsche eingerichtet, der den schulpflichtigen Ortskindern bemittelter Eltern (Bauern, Kaufleute, Handwerker) das einwandfreie Sprechen, Schreiben und Lesen, aber auch madjarisch zu denken und fühlen beibrachte. Nach dem Ersten Weitkrieg hatte hier der Maler [[Stefan Jäger]] sein Atelier eingerichtet (bis 1962). Nach dem Tod des Künstlers benützte die [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Möbeltischlerei, die hier Materialien, Halbfertig- und Fertigwaren einlagerte, die Räume als Depot. Am 30. Mai 1969 schließlich wurde im feierlichen Rahmen die [[Gedenkstätte]] eröffnet und für den Besuch freigegeben. Die bei dieser Gelegenheit gezeigten Exponate waren zum Großteil Leihgaben des [[Banater Museum]]s und aus dem Privatbesitz von mehreren [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Eigentümern der [[Gedenkstätte]] für ein halbes Jahr überlassen. (Gross, Im Atelier 1989)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0380_-_Zum_ersten_Mal_in_Deutschland&amp;diff=15476</id>
		<title>ART:0380 - Zum ersten Mal in Deutschland</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Graf&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Franziska&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Zum ersten Mal in Deutschland&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Der Donauschwabe&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Aalen&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 41&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 31&lt;br /&gt;
 |Datum               = 04.08.1991&lt;br /&gt;
 |Seite               = 5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Stefan Jägers Tryptichon „Die Einwanderung&amp;quot; in Ingolstadt'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war das erste Mal, dass [[Stefan Jäger]]s [[Einwanderungsbild]] einem interessierten Publikum in Deutschland gezeigt werden konnte. Bei den 4. Kultur- und Heimattagen der Banater Schwaben aus Rumänien in Ingolstadt, am 28. Juni 1991, konnte das 1,5 x 5,5 m große Gemälde im Foyer des Ingolstädter Stadttheaters ausgestellt werden. Die Kunsthistorikerin [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn|Annemarie Podlipny-Hehn]] aus [[Timișoara|Temeschburg]] sprach einige erläuternde Worte darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Jahrhundertwende kamen die Landsleute auf die Idee, dass man seinen Ahnen eigentlich in gebührender Ehre und Dankbarkeit, durch ein bleibendes Werk ein Denkmal setzen müsste. Einige beherzte Männer in [[Cărpiniș|Gertianosch]] beschlossen, ein Gemälde über die Einwanderung der Ahnen anfertigen zu lassen. Damit betrauten sie den Kunstmaler [[Stefan Jäger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim ersten Entwurf des Künstlers fand man, dass die Bekleidung der Personen nicht der damaligen Zeit und den Herkunftsgebieten entsprach. Um eine naturgetreue Wiedergabe zu sichern, unternahm der Künstler eine [[Forschungsreise]] nach Deutschland und studierte die Trachten der Ahnen in ihren Herkunftsländern. Die ganze Gemeinde [[Cărpiniș|Gertianosch]] stand hinter diesem Auftrag und finanzierte die Reise. Er fuhr nach Stuttgart, Ulm, in den Schwarzwald, den Rhein entlang über Elsass und Lothringen, die Pfalz, nach Franken, Hessen und Bayern. Er machte sein Studien in Museen und auf Wochenmärkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis war dann so umwerfend, dass der letzte Zweifler begeistert von diesem Werk war. Dem Künstler ist es gelungen, in den drei Teilen – und doch ein Ganzes – die Geschichte der Banater Schwaben mit dem Pinsel auf ein Gemälde zu zaubern, das sein Lebenswerk genannt werden kann und zugleich ein wertvolles Andenken an die Ahnen ist, die aus allen Teilen Deutschlands in das von den Türken verödete Land kamen, aus diesem einen Garten Eden schufen und, als man sie entwurzelt, enterbt und entrechtet hatte, zurück ins Muttertand kamen, wo sie wieder in allen Teilen Deutschlands eine Heimat fanden. Das Land dort aber, die Banater Heide, verödet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Teil [[Die Wanderung]], sind mit Bündel beladene Frauen und Männer mit Kindern zu sehen, die rüstig voranschreiten. Aus ihren Zügen strahlt Hoffnung auf eine neue Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Teil [[Die Rast]]. Erschöpft lassen sich die müden Wanderer nieder. Ein Vater hält sein Kind schützend an sich gedrückt. Einige Männer sitzen um ein Feuer und sind im Gespräch vertieft, andere hören zu. Man merkt, es geht um die Zukunft, um die neue Heimat. Eine Mutter hält ihr blauäugiges, rotwangiges Knäblein an der Brust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Teil [[Ankunft]] in der neuen Heimat sind die Siedler am Bestimmungsort angelangt, es werden ihnen Häuser und Felder zugewiesen, ein harter Kampf mit den Naturgewalten und schwere Arbeit beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Künstler ist es meisterhaft gelungen, die über 80 Personen zeichnerisch und malerisch mit einer beachtenswerten Sicherheit zu verteilen, die Trachten sind bunt durcheinandergewürfelt – bemüht bis ins kleinste Detail um eine naturgetreue Wiedergabe – was bei dieser beachtlichen Dimension Bewunderung hervorruft.&lt;br /&gt;
Das Triptychon wurde das erste Mal an Pfingsten 1910 in [[Cărpiniș|Gertianosch]] anlässlich einer Gewerbe- und Landwirtschafts-Ausstellung gezeigt Der Künstler wurde dadurch auf einen Schlag berühmt. Erst danach begann [[Stefan Jäger]] sich intensiver mit der Welt der Banater Schwaben zu befassen. Er bezog seine Motive aus dem schwäbischen Alltag, den Festen und den Fest-Trachten. Seine Verbundenheit mit seinem Volk vertiefte sich immer mehr. Er gilt als der beliebteste Schwabenmaler, hat er doch wie kein Zweiter das Dorfleben mit all’ seinen Variationen in seinen Gemälden festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Jäger]] ist am 28. 5. 1877 in [[Cenei|Tschene]] geboren, seine Eltern waren [[Franz Jäger]] und [[Magdalena Schuller|Magdalena]] geb. Schuller. Gestorben ist der Künstler in [[Jimbolia|Hatzfeld]] am 16. 3. 1962 im Alter von 85 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Einwanderungsbild]] wurde auf Anordnung des damaligen [[Timișoara|Temeschburg]]er Bürgermeisters [[Geml]] für das „Städtische [[Banater Museum|Museum]]“ erworben. Seit man 1969 im ehemaligen Atelier des Künstlers in [[Jimbolia|Hatzfeld]] eine Stefan Jäger-[[Gedenkstätte]] einrichtete, wurde es des öfteren ausgestellt. Ansonsten hat dieses Gemälde seinen Platz im [[Banater Museum]] in [[Timișoara|Temeschburg]]. Zur Zeit wurde es ausgeliehen, um es den Landsleuten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Der Donauschwabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0378_-_Ein_Buch_f%C3%BCr_jedermann&amp;diff=15475</id>
		<title>ART:0378 - Ein Buch für jedermann</title>
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		<updated>2015-04-21T09:33:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Gross &lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Karl-Hans&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Ein Buch für jedermann&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Der Donauschwabe&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Aalen&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 41&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 19&lt;br /&gt;
 |Datum               = 12.05.1991&lt;br /&gt;
 |Seite               = 5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Stefan Jäger – Maler seiner heimatlichen Gefilde''''', ''Oswald Hartmann Verlag, Sersheim. Vorausbestellungen bis Ende 1990 zum Subskriptionspreis von 38 DM; Ladenpreis 44,80 DM. Ca 400 Seiten mit 150 Jäger-Bildreproduktionen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herausgabe und Drucklegung eines Stefan-Jäger-Buches beim Sersheimer Hartmann-Verlag kann ohne Übertreibung als eine lobenswerte Tat von größtmöglicher Bedeutung eingeschätzt werden. Diese Bedeutung lässt sich in dreifacher Hinsicht begründen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Erstens'', es (das Buch) macht den Maler und Menschen [[Stefan Jäger|Jäger]] durch eine gediegene Auswahl verfasster Texte und reproduzierter Bilder, die aufs engste miteinander verknüpft sind, dem breiten Publikum bekannt und erfüllt dem Jäger-Bilder-Kenner und Verehrer einen Herzenswunsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zweitens'', es erfasst und verwahrt einen künstlerischen Nachlass, der in allen Teilen den Menschen der schwäbischen Dörfer gewidmet ist und mit diesem die exzellente malerische Widergabe der Arbeit auf dem Felde, in Haus und Hof, der Sitten und Gebräuche, der frohen Feste und auch der schicksalsschweren Geschehen (Flucht, Rußlandverschleppung) des historischen Ablaufs im donauschwäbischen Lebensraum. Hierzu kommen noch die aquarellierten Trachtenskizzen von ethnographischem Wert, die auf Hunderten Papierstücken ihren Niederschlag gefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Drittens'', wird durch die Drucklegung des Buches dem als Schwabenmaler bekannten Künstler eine gebührende Ehre erwiesen und durch sein Werk unseren Vorfahren (die Eltern und Großeltern miteingeschlossen) ein malerisches Denkmal gesetzt. Alles in allem Grund genug an den Maler und sein Werk zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch, wer ist oder war nun [[Stefan Jäger]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es vorweg zu nehmen sei erwähnt, dass [[Stefan Jäger|Jäger]] durch seine Kunst als Schwabenmaler vor allem im Banat bekannt geworden war. [[Stefan Jäger|Jäger]] war gelernter Maler (Kunstmaler). Sein Malstudium hatte er in [[Budapest]] vollendet (1899). Er wurde hauptsächlich durch das [[„Einwanderungsbild&amp;quot;]] (1910) und insbesonders aber erst während der sogenannten „Hatzfelder Jahre&amp;quot; (1910 - 1962) durch sein breitgefächertes Werk (die vielen gemalten Bilder) bekannt. In diese Zeit seines künstlerischen Schaffens fällt nicht nur der berufliche Durchbruch, sondern auch die künstlerische Reife in der er zu seiner Kunst gefunden hat. Diese Bezugnahme will nicht so sehr mit der von ihm bevorzugten und gepflegten Kunstrichtung oder seinem Malstil in Verbindung gebracht sein, denn diesbezüglich war er trotz der schon bald erreichten artistischen Reife immer noch der akademischen Malweise aus der Studienzeit treu geblieben, sondern vielmehr mit der von ihm bewältigten Thematik und Motivgestaltung, die während seines langen Lebens (1877 -1962) von dem schwäbischen Dorfmilieu und dessen Menschen geprägt worden war. Dieser Tatsache werden wir schon recht bald gewiss, wenn wir einige seiner Bilder gelegentlich betrachten und feststellen, wie sehr die Urwüchsigkeit des schwäbischen Dorfes in seiner Malerei erhalten geblieben ist. [[Stefan Jäger|Jäger]] hat den Stoff für seine Bilder aus dem eigenen Volke geschöpft. Er hat im schwäbischen Dorfe seine Modelle für seine malerische Kunst gefunden und solcherart das bäuerliche Milieu mit allem was dem Ländlichen verbunden war, in den Mittelpunkt seiner Kunst gerückt. In seinen Bildern kommen immer wieder die Wunderkräfte der Heimat zur Geltung, wobei die Arbeit seiner Menschen zum Leitmotiv des Daseins wird. Solcherart erweckt er ganz leise und sacht das Volksinteresse an der Kunst, an seiner Kunst und lässt dabei Sitten und Gebräuche im alltäglichen Wirken und Werken und bei den Festen, in beeindruckender Weise aufleben. In diesem Sinne wollen wir das Jägersche Werk betrachten, das inhaltlich und kompositionell mit seiner donauschwäbischen Heimat verwurzelt ist. Seine Bilder identifizieren sich in sinnvoller Weise mit den Vorkommnissen und den Menschen, gleichwohl ob diese im Banat, der Batschka, der Baranya, in Syrmien oder sonstwo an der unteren Donau zu finden sind. Denn, hier wie dort flutet helles Licht über Wiesen und Felder, die in leuchtenden Farben gehalten sind. Hier wie dort erfasst uns eine herzerquickende Atmosphäre von unsäglicher Beschaulichkeit, wenn die hübschen Mädchen in der malerischen Sonntagstracht die schnurgerade, blanke Dorfgasse entlang schreiten oder wenn die „Kerweih&amp;quot; (der Kerweihzug) gerade um die Ecke kommt; es ist als wollte man die dicke Trommel und den hellen Tschinellenschlag der Dorfmusik vernehmen: Bumm. bumm und Tschingtrara!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Bilder sind schön, weil sie in einer verständlichen, erfassbaren und wirklichkeitsgetreuen Form gehalten sind; weil der Künstler die „Sprache“ seiner Menschen „spricht“, d.h. diese in das Malerische umgesetzt und dabei jeden Farbstrich mit seiner Seele auf das Maltuch aufgetragen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herausgabe eines Jäger-Buches ist beschlossene Sache. Über 300 Manuskriptseiten liegen bereit und dazu noch -zig reproduzierter Jäger-Bilder, die über die Jahre hin mit Hingabe und Sorgfalt gesammelt wurden. Es ist eine umfassende Arbeit, die nicht nur in retrospektiver Hinsicht Leben und Werk des Schwabenmalers [[Stefan Jäger]] beleuchtet, sondern gleichermaßen die ethischen Werte des im unteren Donauraume siedelnden Volksstammes, der Donauschwaben, eben durch diese Bilder in die offene Szene der Volksbühne rückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Der Donauschwabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0377_-_Kultur-_und_Heimattage_der_Banater_Schwaben_in_Bayern&amp;diff=15474</id>
		<title>ART:0377 - Kultur- und Heimattage der Banater Schwaben in Bayern</title>
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		<updated>2015-04-21T09:27:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           =  &lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = &lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Kultur- und Heimattage&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 36&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 9&lt;br /&gt;
 |Datum               = 05.05.1991&lt;br /&gt;
 |Seite               = 3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kultur- und Heimattage'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''der Banater Schwaben in Bayern''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.-30. Juni 1991 in Ingolstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schirmherr: Oberbürgermeister Peter Schnell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Programmfolge''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Freitag'', 28. 6. 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.00 Uhr Seminar für Besucher und Aussiedler im Sitzungssaal des Stadttheaters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.00 Uhr &amp;quot;Klänge aus dem Banat&amp;quot; musisch-literarischer Abend mit Banater Künstlern in der Kurfürstlichen Reitschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Samstag'', 29. 6. 91&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.00 Uhr &amp;quot;Hans Diplich - Leben und Werk&amp;quot; Vorträge und Diskussionen über den Banater Dichter und Kulturhistoriker im Konferenzraum des Stadttheaters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.00 Uhr &amp;quot;Volksmusik ist Trumpf&amp;quot; Bundestreffen der Banater Blaskapellen im Festsaal des Stadttheaters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.00 Uhr &amp;quot;Banater Jugend stellt sich vor&amp;quot; Gesang, Tanz und Information in der Innenstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung &amp;quot;Hildegard Kremper-Fackner&amp;quot; im Mittelfoyer des Stadttheaters. Vorstellung des [[Tryptichons]] von [[Stefan Jäger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.30 Uhr Festzug durch die Innenstadt zur Kirche Sankt Augustin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.00 Uhr Festgottesdienst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.00 Uhr Kundgebung zum Heimattreffen 1991 im Festsaal des Stadttheaters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.00 Uhr &amp;quot;So klingt's bei uns&amp;quot; Musikabend mit Volksliedern, Blasmusik und Volkstanz im Festsaal des Stadttheaters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.30 Uhr Unterhaltungsabend im Festsaal des Stadttheaters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sonntag'', 30. 6. 91&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.00 Uhr Landesjugendtag der Banater Jugend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Änderungen vorbehalten''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tritychon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0375_-_Ein_Buch_der_Meisterklasse&amp;diff=15473</id>
		<title>ART:0375 - Ein Buch der Meisterklasse</title>
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		<updated>2015-04-21T09:24:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           =  &lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = &lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Ein Buch der Meisterklasse&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 36&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 6&lt;br /&gt;
 |Datum               = 20.03.1991&lt;br /&gt;
 |Seite               = 14&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Jäger]], Maler des allseits bekannten &amp;quot;[[Einwanderungsbildes]]&amp;quot;, widmete seine gesamte malerische Arbeit dem schwäbischen Dorf und seinen Menschen. In dem Buch ''Stefan Jäger Maler seiner heimatlichen Gefilde'' zeigt der aus [[Jimbolia|Hatzfeld]]/Banat stammende Autor Gymn.-Prof. [[Karl-Hans Gross]], wie einmalig es [[Stefan Jäger|Jäger]] verstanden hat, Land und Leute unserer einstigen Heimat an der unteren Donau naturgetreu und malerisch auf der Leinwand festzuhalten. Jäger-Bilder sind beliebte Kostbarkeiten, die dieses Buch durch seine anschauliche Vielseitigkeit vermittelt. Jeder wird die alte Heimat, die Wiesen und Felder, die Menschen und sich selbst in den Häusern, Höfen und Gassen wähnen und erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie sich das Buch (450 Seiten mit 51 Farb- und 120 Schwarzweißbildern) bis zum 5. April 1991 bestellen, erhalten Sie es zum Subskriptionspreis von DM 38,-&lt;br /&gt;
(Nach diesem Termin ist der Preis DM 44,80)… Richten Sie bitte Ihre Bestellung an den Oswald Hartmann Verlag …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Subskription]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0373_-_Hatzfeld_in_Wort_und_Bild&amp;diff=15472</id>
		<title>ART:0373 - Hatzfeld in Wort und Bild</title>
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		<updated>2015-04-21T09:18:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Sch.&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = J.&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Hatzfeld in Wort und Bild&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 36&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 3&lt;br /&gt;
 |Datum               = 05.02.1991&lt;br /&gt;
 |Seite               = 11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr zu begrüßen, daß ein [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Buch gedruckt wurde. Herausgeber ist die Kulturgesellschaft Hatzfeld. &amp;quot;Hatzfeld in Wort und Bild&amp;quot; ist ein umfangreiches Buch mit vielen schriftlichen Beiträgen und einer sehr großen Anzahl von Bildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem farbenfrohen Umschlag ist das alte und neue Wappen von [[Jimbolia|Hatzfeld]] und das Wappen von Hatzfeld a. d. Eder sowie in der Mitte das schöne Wappen von Fürst Edmund von Hatzfeld zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeindruckend ist das [[Einwanderungsbild]] in Farbdruck von [[Stefan Jäger]] am unteren Rande des Umschlages. Den Vorschlag, das Einwanderungsbild auf den Umschlag zu geben, hatte Hans Krämer, einer der Aktivsten der Kulturgesellschaft Hatzfeld. Am Anfang zum Geleit des Buches stehen die ansprechenden Grußworte des [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Pfarrers Michael Sauer an seine ehemaligen Pfarrkinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schriftlicher Beitrag und einige Fotos über die Tätigkeit der Kulturgesellschaft Hatzfeld stehen am Anfang. Interessant ist das Bild von der Ausstellung zum 100. Geburtstag von [[Josef Linster]] mit der Fahne des Gesang- und Sportvereins &amp;quot;Landestreu&amp;quot; , die jetzt der Kulturgesellschaft Hatzfeld zur Verfügung steht und so beiden verschiedenen Veranstaltungen dem breiten Interessentenkreis zugänglich gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hervorzuheben sei der schriftliche Beitrag mit Bildern von Fürst Edmund von Hatzfeld über seine Verwandten, und den Namensgeber unserer Stadt Graf C. F. A. von Hatzfeld-Gleichen. Es folgen eine Vielzahl von schriftlichen Beiträgen, von denen ich nur einige erwähnen möchte: &amp;quot;Die Generäle&amp;quot; von J. Hepp; &amp;quot;Die Ansiedlung&amp;quot; von H. Franz; &amp;quot;Unsere Kirchen und Friedhöfe&amp;quot; von M. Vastag; &amp;quot;Handwerk – Industrie - Bankwesen&amp;quot; von R. Kaiser; &amp;quot;Das Schulwesen&amp;quot; von H. Neidenbach; &amp;quot;Hatzfelder Maler&amp;quot; von F. König; &amp;quot;Die Schwabenkinder&amp;quot; von E. Huniar; &amp;quot;Die Kerwei&amp;quot; von H. Mühlroth; &amp;quot;Sitten und Bräuche im Jahresablauf&amp;quot; von A. Schenk; &amp;quot;Deportation&amp;quot; von P. Kolbus u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allen schriftlichen Beiträgen gibt es eine Vielzahl von Bildern, deren Einsender im Buch aufgeführt sind. Die Auswahl der Bilder wurde sehr gut vorgenommen, und es besteht auch eine Ausgeglichenheit zwischen alten und neuen Bildern. Auch sehr viele Klassenbilder aus der Schule sind enthalten und ein großer Teil der Schüler und Lehrer werden sich wiedererkennen. Viele Gedichte und Sprüche von unseren Heimatdichtern [[Peter Jung]], Nikolaus Franzen, [[Paul Moussong]], A. Reichrath, N. Decker sind in diesem Buch zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Buch ist sehr vielseitig und wendet sich an alle Deutschen, wo immer sie leben mögen, vornehmlich aber an die in großer Anzahl in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Banater Schwaben und Donauschwaben, ganz besonders jedoch an alle [[Jimbolia|Hatzfeld]]er. Schlußfolgernd kann man sagen, daß es ein interessantes Buch ist und den Lesern viel Freude bereiten wird. Ich kann Ihnen dieses Buch bestens empfehlen. Es ist erhältlich bei: Johann Neidenbach, Von-Soden-Str. 27, 8500 Nürnberg 50, Tel. 0911/835621, zum Preis von 35 DM (einschließlich Versandkosten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwähnung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=Gedenkst%C3%A4tte&amp;diff=15471</id>
		<title>Gedenkstätte</title>
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		<updated>2015-04-21T09:02:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den Beiträgen tauchen folgende '''Benennungen''' auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Expoziția permanentă,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkausstellung Stefan Jäger,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkstätte für Stefan Jäger,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkstätte &amp;quot;Stefan Jäger&amp;quot;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatzfelder Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatzfelder Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jägergedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Museum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkausstellung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger Gedenkstätte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Haus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Museum,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Wohnung des Künstlers'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Atelier des Künstlers'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Raum der ehemaligen &amp;quot;Fünf-Kronen-Schule&amp;quot; diente Stefan Jäger lange Jahre als Atelier. Das Gebäude befindet sich im Hof des Eckhauses Tudor-Vladimirescu-Straße und der gewesenen Elsässergasse.&lt;br /&gt;
Die Straßennamen wurden im Laufe der Zeit mehrmals verändert. So hieß die Elsässergasse auch Bahngasse, Koch Ferdinand (Nr. 2), seit Peter Jung Straße. Die Tudor-Vladimirescu-Straße (Nr. 98)&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Atelier des Kunstmalers Stefan Jäger wird am 03.06.1969 eine Gedenkstätte eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der einstige ungarische Kindergarten (Berwanger, 1986)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus ist ein schlichter Ziegelsteinbau und befindet sich im engen Hinterhof eines über Eck gestellten, langgestreckten Gebäudes aus dem vergangenen Jahrhundert. Den Zutritt zur [[Gedenkstätte]] hat man von der Seitengasse her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus selbst hatte im [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Ortsgeschehen mehrfache Verwendung. Hier war am Anfang unseres Jahrhunderts eine Privatschule, die sogenannte 5-Kronen-Schule des rührigen und vaterlandstreuen Lehrers Porsche eingerichtet, der den schulpflichtigen Ortskindern bemittelter Eltern (Bauern, Kaufleute, Handwerker) das einwandfreie Sprechen, Schreiben und Lesen, aber auch madjarisch zu denken und fühlen beibrachte. Nach dem Ersten Weitkrieg hatte hier der Maler [[Stefan Jäger]] sein Atelier eingerichtet (bis 1962). Nach dem Tod des Künstlers benützte die [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Möbeltischlerei, die hier Materialien, Halbfertig- und Fertigwaren einlagerte, die Räume als Depot. Am 30. Mai 1969 schließlich wurde im feierlichen Rahmen die [[Gedenkstätte]] eröffnet und für den Besuch freigegeben. Die bei dieser Gelegenheit gezeigten Exponate waren zum Großteil Leihgaben des [[Banater Museum]]s und aus dem Privatbesitz von mehreren [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Eigentümern der [[Gedenkstätte]] für ein halbes Jahr überlassen. (Gross, Im Atelier 1989)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0393_-_Stefan_J%C3%A4ger,_Maler&amp;diff=15470</id>
		<title>ART:0393 - Stefan Jäger, Maler</title>
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		<updated>2015-04-21T09:01:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Stefan Jäger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Bibliografie Sammelband&lt;br /&gt;
 |HerausgeberName     = Petri&lt;br /&gt;
 |HerausgeberVorname  = Anton Peter Dr.&lt;br /&gt;
 |Buchtitel           = Heimatbuch des Heidestädtchens Hatzfeld im Banat&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Reihentitel         =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Marquartstein &lt;br /&gt;
 |Verlag              =&lt;br /&gt;
 |Entstehungsjahr     = 1991&lt;br /&gt;
 |Seite               = 506-509&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stefan Jäger, Maler''' &amp;amp;#42; 28. Mai 1877 [[Cenei|Tschene]] † 16. März 1962 [[Jimbolia|Hatzfeld]] Vater: Feldscher und Barbier [[Franz Jäger]] (1839 - 1901); Mutter: [[Magdalena Schuller|Magdalena]], geborene Schuller (Schuler) (1855 - 1927).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 - 1893 Private [[Handelsschule]] von [[Franz Wieszner|Franz Wiessner]] in [[Timișoara|Temeschburg]]; 1893 - 95 [[Bürgerschule]] in [[Szegedin]], erhielt ersten Malunterricht durch seinen Zeichenlehrer [[Obendorfer]]; 1895 - 99 [[Zeichenschule|Modellzeichenschule und Zeichenlehrer-Bildungsanstalt]] in [[Budapest]]; 1895 - 97 Schüler von [[Ede Balló|E. Balló]], 1897 - 99 von [[Bertalan Székely|B. Székely]]; 1899 - 1901 [[Studienreisen]] durch Österreich, Deutschland und Italien; 1901 nach [[Cenei|Tschene]] zurück, Vater stirbt in diesem Jahr; 1902 kam er nach [[Budapest]], lebte hier als „freier Künstler&amp;quot;; 1902 - 06 malte er für die Firma [[Almási]] und auf „Bestellungen&amp;quot; Idylle, Landschaftsbilder und Stilleben; 1906 erteilte ihm die Gemeinde [[Cărpiniș|Gertianosch]] (vor allem [[Adam Röser]]) einen Großauftrag; 1906 zweite große [[Studienreise]] durch Süddeutschland, Trachtenstudien für das Bild, das dann später als „[[Die Einwanderung der Schwaben ins Banat]]&amp;quot; weitbekannt geworden ist; das Werk wurde in [[Cărpiniș|Gertianosch]] am 15. Mai 1910 der Öffentlichkeit vorgestellt; im selben Jahr ließ sich Jäger in [[Jimbolia|Hatzfeld]] nieder; 1910 - 14 malte er die ersten Heimatbilder auf Bestellung; 1914 - 18 Militärdienst bei der Landwehr, einige Fronteinsätze; erste große [[Ausstellung]] in [[Zrenjanin|Großbetschkerek]]; 1930 - 40 Glanzzeit seiner Heimatkunst; erhielt 1957 den [[Arbeitsorden]] II. Klasse, bezog bis zu seinem Tode eine bescheidene Rente; 1967 [[Gedächtnisausstellung]] im „[[Banater Museum]]&amp;quot; in [[Timișoara|Temeschburg]]; 1969 Gründung und Eröffnung der „Stefan-Jäger-[[Gedenkstätte]]&amp;quot; in [[Jimbolia|Hatzfeld]] im ehemaligen Atelier des Künstlers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Werke''''': Sein bekanntestes Werk ist das Triptychon „[[Die Einwanderung der Schwaben ins Banat]]&amp;quot;; brachte ihm keine großen finanziellen Vorteile, die hatte eher der obengenannte [[Adam Röser]]; Maße des Bildes: 5,1 X 1,45 Meter; noch im Ersten Weltkrieg kaufte die Stadt [[Timișoara|Temeschburg]] das Bild auf, schenkte es dem [[Banater Museum|Städtischen Museum]]; heute befindet es sich in der [[Jimbolia|Hatzfeld]]er [[Gedenkstätte]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Werkverzeichnis''''' (Auswahl): &lt;br /&gt;
# Selbstbildnis; &lt;br /&gt;
# Mutter mit Kind; &lt;br /&gt;
# Trachtenstudien; &lt;br /&gt;
# Rossmühle; &lt;br /&gt;
# Mittagspause auf dem Felde; &lt;br /&gt;
# Feldarbeit; &lt;br /&gt;
# Im Schnitt; &lt;br /&gt;
# Heimkehr vom Felde; &lt;br /&gt;
# Bauernmöbel; &lt;br /&gt;
# Schwäbische Bauernstube; &lt;br /&gt;
# Mutter, Kind und Godel mit dem Apfel; &lt;br /&gt;
# Beim Bügeln; &lt;br /&gt;
# Trachtenskizzen aus [[Fântânele|Engelsbrunn]]; &lt;br /&gt;
# Bäuerin; &lt;br /&gt;
# Bildnis Apotheker Holz; &lt;br /&gt;
# Kinderbildnis; &lt;br /&gt;
# Im Haus der Vortänzerin; &lt;br /&gt;
# Im Sonntagsstaat; &lt;br /&gt;
# Dorfklatsch; &lt;br /&gt;
# Neckerei; &lt;br /&gt;
# Zuschauer im Tanzsaal; &lt;br /&gt;
# Sonntagsausgang; &lt;br /&gt;
# Kerweizug; &lt;br /&gt;
# Kerwei; &lt;br /&gt;
# Bei der Taufe; &lt;br /&gt;
# Mutterglück;  &lt;br /&gt;
# Tanzpause;  &lt;br /&gt;
# Beim Tanz;  &lt;br /&gt;
# Plauderstündchen;  &lt;br /&gt;
# Stilleben mit Blumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro: Im Heimatbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger: Feldblumenstrauß (S. 497)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger: Erntearbeit – Garben aufladen und heimfahren  (S. 499)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger: Erntearbeit – Garben binden und zusammentragen  (S. 499)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger: Nach der Feldarbeit (S. 501)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger: Birken im Herbst  (S. 503)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger: Hatzfelder Festtracht der Mädchen (Detail) (S. 505)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger: Hatzfelder Bauer (Ausschnitt)  (S. 507)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger: Flucht – links: die Schwaben fliehen; rechts: rumänische Partisanen und Soldaten besetzen die Schwabendörfer (S. 511)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger: Stilleben – Früchte der Hatzfelder Heide (S. 511)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger: Röm.-kath. Pfarrkirche Hatzfelds  (S. 512)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger: Russlandverschleppung zur Zwangsarbeit (S. 271)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger: Nordansicht der Gemeinde – rechts die große Dampfmühle (S. 719)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger: Rossmühle (Schutzumschlag, Rückseite)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger, Kunstmaler 1877 – 1962 (Foto. Gerger) (S. 508)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkstätte mit Gedenktafel (Foto) (S. 541)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzbiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triptychon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkverzeichnis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0368_-_Vortrag_%C3%BCber_Hatzfelder_Pers%C3%B6nlichkeiten_in_Karlsruhe&amp;diff=15469</id>
		<title>ART:0368 - Vortrag über Hatzfelder Persönlichkeiten in Karlsruhe</title>
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		<updated>2015-04-21T08:48:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Hehn &lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Brigitte&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Vortrag über Hatzfelder Persönlichkeiten in Karlsruhe&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 35&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 23/24&lt;br /&gt;
 |Datum               = 10.12.1990&lt;br /&gt;
 |Seite               = 7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Banater Deutschen ist vor allem eine Geschichte des Kampfes um ihre völkische Existenz und um ihre nationale Selbstverwirklichung. Aus den Reihen der deutschen Bevölkerung des Banats gingen Persönlichkeiten hervor, die weit über die Gebiets- und Landesgrenzen bekannt geworden sind und die nicht in Vergessenheit geraten sollen. Ihnen ist die Vortragsreihe gewidmet, deren Eröffnung am 30.10. im Karlsruher Haus der Heimat stattgefunden hat. Initiator dieses Vorhabens ist der Kreisverband der Banater Schwaben Karlsruhe. Richard Weber begrüßte alle Anwesenden und wies auf die Bedeutung dieser Vortragsreihe hin.&lt;br /&gt;
Der Vortrag vorn Abend des 30. 10. befasste sich mit bedeutenden [[Jimbolia|Hatzfeld]]ern. Weitere Vorträge werden sich über die Gemeinden [[Grabaț|Grabatz]], [[Lenauheim]], [[Bulgăruș|Bogarosch]] und [[Lovrin]] erstrecken, später folgen Vorträge über Persönlichkeiten anderer Ortschaften. Immer wieder aber wird es nötig sein, Abstecher nach [[Timișoara|Temeschburg]], der Hauptstadt des Banats, zu machen, da dies das wichtigste Kulturzentrum der Banater Deutschen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grete Lux, Lehrerin i. R. und gebürtige [[Jimbolia|Hatzfeld]]erin, umriss zunächst die Geschichte [[Jimbolia|Hatzfeld]]s und widmete sich danach einigen bedeutenden Personen, die dieses Städtchen hervorgebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wort und Bild wurde über das Leben und Werk des Pädagogen und Journalisten Karl Kraushaar berichtet. Durch seine Werke hat er dazu beigetragen, dass viel Bedeutsames, was in der Mannigfaltigkeit des Lebens untergeht, auf Papier festgehalten wurde. Bedeutende Werke von Karl Kraushaar sind: „Kurzgefaßte Geschichte von Maria Radna&amp;quot;, „Das goldene Buch des Landsmannes&amp;quot;, „Die deutschen Ansiedler in Ungarn&amp;quot;, „Kurzgefaßte Geschichte des Banats und der deutschen Ansiedler&amp;quot;, „Sitten und Bräuche der Deutschen in Ungarn, Rumänien und Jugoslawien&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Peter Jung]], 1887 in [[Jimbolia|Hatzfeld]] geboren, war Journalist und Dichter. Aus seinem umfangreichen dichterischen Werk trug Grete Lux beeindruckende Gedichte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Josef Linster]] war eine der bedeutendsten schöpferischen Persönlichkeiten des Banats. Er wirkte erfolgreich als Komponist, Musikpädagoge, Chorleiter, Volksliedersammler, Heimatforscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Prof. [[Peter Heinrich]] war Pädagoge und Parlamentarier. Ihm ist es zu verdanken, dass in [[Jimbolia|Hatzfeld]] ein deutsches „Gymnasium&amp;quot; mit acht Klassen eröffnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Dichtern, Musikern, Pädagogen und Parlamentariern hat [[Jimbolia|Hatzfeld]] auch einen bedeutsamen Arzt hervorgebracht: [[Dr. Karl Diel]], dem [[Jimbolia|Hatzfeld]] sein Krankenhaus zu verdanken hat. Im Park, gegenüber der [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Kirche, erinnert auch heute noch ein Denkmal an diesen hervorragenden Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng mit [[Jimbolia|Hatzfeld]] verbunden ist auch das Leben des in Wien geborenen Schriftstellers [[Karl von Möller]]. Er setzte die von [[Adam Müller-Guttenbrunn]] begonnene Linie der heimatverbundenen Dichter fort und kämpfte mit seiner Dichtung für das Banater Volk und seinen Bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Stefan Jäger]] wird zu den bedeutendsten [[Jimbolia|Hatzfeld]]ern gezählt, obwohl er kein gebürtiger [[Jimbolia|Hatzfeld]]er war. Anhand zahlreicher Dias von Franz Herbert Lux, vorgeführt von Richard Weber, erläuterte Grete Lux das Werk des großen Banater „Schwabenmalers&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders reizvoll waren die persönlichen Erinnerungen der Referentin als auch anderer Anwesenden an alle diese herausragenden [[Jimbolia|Hatzfeld]]er. So dürfte es im allgemeinen wenig bekannt gewesen sein, dass [[Stefan Jäger]] die Verschleppung der Banater Schwaben nach [[Russland]] gemalt hat. Dieses Werk hat der Maler aber eigenhändig vernichtet, da er einer politischen Verfolgung von selten des kommunistischen Regimes kaum entgangen wäre, hätte man das Bild gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein gutes Gelingen dieser Veranstaltung trugen auch Tonbandaufnahmen mit Liedern des Chores der Banater Schwaben aus Karlsruhe bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein herzliches Dankeschön an alle, die durch ihr Mitwirken und ihre Anwesenheit diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis für uns alle gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0369_-_Sorge_um_Hatzfelder_Kulturg%C3%BCter&amp;diff=15468</id>
		<title>ART:0369 - Sorge um Hatzfelder Kulturgüter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0369_-_Sorge_um_Hatzfelder_Kulturg%C3%BCter&amp;diff=15468"/>
		<updated>2015-04-21T08:36:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Schenk &lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Anton&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Sorge um Hatzfelder Kulturgüter&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 35&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 23-24&lt;br /&gt;
 |Datum               = 10.12.1990&lt;br /&gt;
 |Seite               = 23&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Allerheiligen waren viele unserer Landsleute in [[Jimbolia|Hatzfeld]] und besuchten den Friedhof dort. Viele der Besucher sind mit einigen Fragen bezüglich der Vorgänge in der alten Heimat an die Heimatortsgemeinschaft getreten, was mich dazu bewog, folgendes öffentlich zu diskutieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Franz Ackermann und ich sind zur Zeit an der würdigen Neugestaltung der deutschen Kriegsgräber auf dem [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Friedhof beteiligt. Die Arbeiten gehen dem Ende zu. Das gesamte Gräberfeld (die Verlustunterlagen weisen 44 Meldungen aus) wurde mit einer Betonkante (40 cm) eingefriedet und mit Erdreich von der örtlichen Ziegelei aufgeschüttet und einplaniert. Erst im Frühjahr, wenn das Erdreich sich gefestigt hat, wird der Grassamen ausgesät und die alten bestehenden Blechkreuze durch Metallkreuze (das alles schon in [[Jimbolia|Hatzfeld]] ist) ausgewechselt. In den neuen Kreuzen ist die Beschriftung - der Name und Vorname des Gefallenen sowie seine Geburts- und Todesdaten - eingelassen. 1991 ist noch geplant, in den Rasen eine Marmorplatte mit einem sinnvollen Spruch einzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1987 wurden erste Versuche unternommen, die deutschen Kriegsgräber herzurichten. Damals kam von Seiten der Friedhofsverwaltung ein ängstliches Ablehnen und seitens der Behörden gar ein drohendes Verbot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Situation sieht zum Glück anders aus. Vom Stadtpfarrer Michael Sauer sowie vom Bürgermeister liegt eine schriftliche Einwilligung vor zur Herrichtung dieser Ruhestätte. Stadtpfarrer Sauer hat an Allerheiligen die Gedenkstätte bereits eingeweiht. Bekanntlich wurden diese Soldatengräber 1945 von Horden verwüstet. In den Jahren darauf aber fanden sich immer wieder Frauen - sie hatten selbst ihre Angehörigen im Krieg verloren -, die sich um diese Gräber kümmerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Gedenkstätte für die Opfer des Zweiten Weltkrieges (Monate September -Oktober 1944) ist nun bald endgültig gestaltet. Dies entspricht auch den Genfer Konventionen von 1929 und 1949, Bestimmungen, die auch für Rumänien verbindlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch über die Ruhestätten von Banater Persönlichkeiten auf dem [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Friedhof müsste öffentlich diskutiert werden. Die Gräber von [[Stefan Jäger]], [[Peter Jung]], [[Dr._Karl_Diel|Dr. Diel]], Prof. [[Emmerich Bartzer|Bartzer]], [[Karl von Möller]] u. a. sind in einem trostlosen Zustand, und bei manchen sind die Grabinschriften kaum noch leserlich. Ich denke an eine Grabpflege durch den Friedhofsaufseher, und mit Hilfe der HOG Hatzfeld oder dem Banater Hilfswerk könnte man die Inschriften durch den [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Steinmetz erneuern. Gute Ratschläge sind erwünscht. An Allerseelen wurde die Ruhestätte von [[Stefan Jäger|St. Jäger]] von Frau Nemet Weber Anna noch mit Blumen geschmückt und eine Kerze angefacht. Das hatte vorher die Schule immer gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Landsmann [[Karl-Hans Gross|Karl-Hans Groß]] hat in der Nr. 20/1990 der Banater Post mit Recht nach dem Stand der Dinge, wie die Jäger-[[Gedenkstätte]], gefragt. Prof. [[Karl-Hans Gross|Groß]], Prof. [[Hans Bräuner]], Prof. Erich Huniar u. a. waren maßgeblich an deren Errichtung und Aufbau vor 20 Jahren beteiligt. Da es um den Fortbestand oder um Auflösung der [[Gedenkstätte]] geht, wäre es wünschenswert, wenn diejenigen Personen, die gesicherte Informationen über die gegenwärtige Lage der [[Gedenkstätte]] besitzen, diese in der Banater Post bekannt machen würden. Auch wäre eine Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk der Banater Schwaben in Sachen [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Kulturgüter wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich des Kunstraubs in der Futoker Kirche von [[Jimbolia|Hatzfeld]] wäre noch zu berichten, dass die entwendeten Jäger-Gemälde „[[Herz Jesu]]&amp;quot; und „[[Maria]]&amp;quot; wieder an ihrem alten Platz sind. Noch nicht geklärt ist, wie die beschädigten Vitralien ersetzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinungen und Anregungen zu den aufgeworfenen Fragen können an Anton Schenk, Glühwürmchenweg 19, 7000 Stuttgart 40, oder auch an die Landesgeschäftsstelle der Landsmannschaft der Banater Schwaben, Schloßstr. 92,7000 Stuttgart 1, gerichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwähnung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0364_-_Offene_T%C3%BCren_und_offene_Herzen&amp;diff=15459</id>
		<title>ART:0364 - Offene Türen und offene Herzen</title>
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		<updated>2015-04-21T07:18:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Heuberger&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Andreas&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Offene Türen und offene Herzen&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 35&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 19&lt;br /&gt;
 |Datum               = 05.10.1990&lt;br /&gt;
 |Seite               = 8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Studienfahrt der Deutschen Banater Jugend in die alte Heimat'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(Auszug)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stefan-Jäger-[[Gedenkstätte|Museum]] ist seit zwei Jahren geschlossen, so daß wir es auch nicht besichtigen können. Die Bilder des berühmtesten Banater Malers, einschließlich des [[Tryptichon]]s sind zur &amp;quot;Restaurierung&amp;quot; weggeschafft worden, und keiner weiß wohin. Auch über die Besitzrechte am [[Einwanderungsbild]] weiß niemand Bescheid im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0363_-_Der_Ort_seiner_Wahl_-_Hatzfeld&amp;diff=15454</id>
		<title>ART:0363 - Der Ort seiner Wahl - Hatzfeld</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Gross&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Karl-Hans&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Der Ort seiner Wahl – Hatzfeld&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Das Donautal-Magazin&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Sersheim&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 14&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 58&lt;br /&gt;
 |Datum               = 15.09.1990&lt;br /&gt;
 |Seite               = 29-32&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Stefan Jäger hat das ,Einwanderungsbild’ gemalt'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Namen unseres Heidestädtchens im Banat ist auch der des Malers [[Stefan Jäger]] aufs engste verbunden, wenngleich er auch kein gebürtiger [[Jimbolia|Hatzfeld]]er war und das Licht der Welt in der ungefähr 25 km entfernten Heidegemeinde [[Cenei|Tschene]] erblickt hat (1877). Diese Bezugnahme wird nicht allein durch die Tatsache begründet, wonach [[Stefan Jäger|Jäger]] sich im Jahre 1910 [[Jimbolia|Hatzfeld]] als Wahlheimat auserwählt, sondern vielmehr sein malerisches Wirken über Jahrzehnte hinweg, d.h. genau genommen 52 Jahre hindurch, in dieser von einem wirtschaftlich und kulturell im Aufschwung befindlichen Umfeld geprägten schwäbischen Großgemeinde entfaltet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jimbolia|Hatzfeld]] hatte zu dieser Zeit an die zehntausend Einwohner und war auf regionaler Ebene zu einem bedeutenden Mittelpunkt für die umliegenden schwäbischen, aber auch nichtschwäbischen Ortschaften geworden, da es sowohl in administrativer wie auch in handels- und kulturpolitischer Hinsicht sich als Bezirksgemeinde mit Stuhlamt in diesem Umkreis zu verantworten hatte. [[Jimbolia|Hatzfeld]] konnte dieser Anforderung sowohl vom administrativen wie auch (und vor allem) vom wirtschaftlichen Standpunkt her gesehen gerecht werden. Denn bereits um die Jahrhundertwende hatte es sich zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum mit einer aufstrebenden Industrie (die Ziegelwerke Bohn und andere Ziegeleien, Hutfabriken, Mühlen usw.) und einer intensiven Landwirtschaft (Klein-, Mittel- und Großbauern) entwickelt. Dazu hatte es noch einen latifundienartigen gräflichen Besitz auf seinem Boden, dessen gesamte Administration, mit den 40.000 Joch Ackerfeld und den zahlreichen Meiereien, die bis [[Zrenjanin|Großbetschkerek]] reichten, auf [[Jimbolia|Hatzfeld]] konzentriert war. Diesem Wirtschaftsgetriebe der Großgemeinde und Umgebung stand noch ein überaus meisterliches Gewerbe zur Verfügung und ein reger Handel entfaltete sich in der breiten und langen Geschäftsstraße, die um den „Floriani&amp;quot; angelegt war. Nicht zu vergessen, die Zufahrtsstraßen und die Eisenbahnlinien, durch die [[Jimbolia|Hatzfeld]] zum Eisenbahnknotenpunkt erhoben wurde und nicht nur mit den umliegenden Ortschaften, sondern auch mit [[Timișoara|Temeswar]], mit Arad, mit [[Zrenjanin|Großbetschkerek]](durch zwei Linien: die „Torontaler&amp;quot; und die „Schmalspur&amp;quot;), mit [[Szeged]], [[Budapest]] und Wien im direkten Zugverkehr (sozusagen nach allen vier Himmelsrichtungen hin) verbunden war. Dadurch konnten Güter, Waren und Personen kommen und gehen, und, wie es im allgemeinen noch heißt, Milch, Rahm, Butter und Käse der gräflichen Meiereien vom &amp;quot;[[Jimbolia|Hatzfeld]]er“ Simplon rasch (sozusagen über Nacht) nach [[Budapest]] und Wien zugeliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu jener Zeit als [[Stefan Jäger]] nach [[Jimbolia|Hatzfeld]] kam, war er gerade durch sein monumentales „[[Einwanderungsbild]]“ im Banat und über dessen Grenzen hinaus bekannt geworden, das zu Pfingsten im Rahmen einer großangelegten Bauern- und Gewerbeausstellung in [[Cărpiniș|Gertjanosch]], in einer eigens zu diesem Zweck errichteten großen [[Ausstellungshalle]], enthüllt worden war. Dieses imposante Werk dürfte auch heute noch, bei den meisten unserer Landsleuten im und aus dem unteren Donauraum, von allen [[Stefan Jäger|Jäger]] – Bildern am besten bekannt geworden sein, stellt es doch auf einer geradezu immensen Malfläche von siebeneinhalb Quadratmeter die Besiedlung in drei Bildern, im triptychonalen Aufbau, als „[[Wanderung]]“, „[[Rast]]“ und „[[Ankunft]]“ dar. Dabei gliedern sich die drei Bilder durch ihre kompositionelle Verwirklichung inhaltlich dermaßen zueinander, dass sie zu einem organischen Ganzen im gleichen Raumfeld integrieren und dennoch einen geistigen Bogen über die geographischen Weiten hinweg bis zu den Herkunftsgebieten in der Urheimat spannen. Diese dimensionalen Weiten werden durch die dargestellten Menschengruppen veranschaulicht und überbrückt, indem sie mit ihren originalgetreuen Trachtenkleidern auf die württembergischen, badischen, hessischen, elsässischen, pfälzischen, schwarzwäldischen und westfälischen Aussiedlungsgebiete unserer Ahnen verweisen. Fürwahr, eine einmalige und großartige malerische Komposition, die nicht allein durch ihre Monumentalität, sondern durch die künstlerische Aussage der dargestellten Menschentypen – die da entschlossen einherschreiten (1. Bild), in einer kargen Landschaft rasten (2. Bild) oder schließlich am Zielort ihrer (Auswanderung angekommen (3. Bild) sind – aufs eindringlichste besticht. Damit wären wir sozusagen bei der volksgeschichtlichen Bedeutung dieses Triptychons angelangt, das mit seiner historischen Aussage die Siedlungsgeschichte unserer Ahnen veranschaulicht und als bildhafte Chronik der Donauschwaben angesehen werden kann. Es ist ein historisches Malwerk, das durch seine allumfassende Thematik (Problematik) in typischer, naturgetreuer und artistischer Weise den Schicksalsgang der Siedlerahnen wiedergibt, gleichwohl ob sie in die Batschka, nach Syrmien, in die Schwäbische Türkei oder ins Banat gekommen sind. Demzufolge stellt es insgeheim und in gleicher Weise die Ansiedlung der Schwaben, im 18. und 19. Jahrhundert im unteren Donauraum dar und kann somit als Schicksalsbild aller Donauschwaben betrachtet werden. Dieses Bild ([[Triptychon]]) wird im allgemeinen als das Hauptwerk [[Stefan Jäger]]s angesehen, was gewissermaßen auch zutreffend ist; insbesonders wenn wir auf seine Monumentalität und historische Bedeutung abzielen und Bezug nehmen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist es aber nicht genug. Denn, wer den Maler und sein Werk näher kennen lernen möchte, muss erst recht um die vielen Bilder die danach (und auch davor) entstanden sind, bemüht sein. Die ersten Arbeiten [[Stefan Jäger]]s nach Absolvierung der [[Budapest]]er Malschule bestanden in Heiligenbildern, Porträts und Idyllen, was auch im Künstlerkatalog von Ulrich Thieme und Felix Becker (Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler v. d. Antike bis zur Gegenwart. Bd. XVIII) vermerkt ist: „Jäger, (…) Maler (…), Schüler der Akademie zu [[Budapest]]. Malte Altarblätter für [[Jazova]] und [[Arad]] …“ Die fruchtbarste Zeit seines malerischen Schaffens setzte aber erst recht mit den [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Jahren ein, da [[Stefan Jäger|Jäger]] in überzeugender Weise zu seiner Kunst gefunden hat und fast ausnahmslos auf die Thematik des schwäbischen Dorfes orientiert war. Ungezählte Bilder sind entstanden: Gemälde, Aquarelle, Gouache; Skizzen und Studien am Ort des Geschehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit paar Pinselstrichen und Farben auf Papierstücken aufgetragen, ergaben sie die wundervollen Vorlagen für die Hunderte Bilder von künstlerischem und auch ethnographischem Wert: [[Schnitt]], [[Schnitter]], [[Schnitterin]], [[Beim Klecken]], [[Beim Garbenaufsetzen]], [[Beiführen]], [[Dreschen]], [[Erntedankfest…]], [[Kerweih]], [[Bei der Vortänzerin]], [[Kerweihbuben]], [[Hutputzen…]], [[Am Wegkreuz]], [[Sonntags beim Kirchgang]], [[In der Kirche…]], [[Dorfstraße]], [[Im Blumengarten]], [[Beim Hühnerfüttern]], [[Mutterglück]], [[Am Spinnrad]] usf. Es ist gewiss verständlich, wenn wir in der Folge auf die Präsentation von weiteren Malarbeiten hier selbst verzichten, weil diese Zielsetzung schon einer umfassenderen Veröffentlichung über den Maler und sein Werk zugeordnet bzw. vorenthalten ist. Wir wollen mit diesen Zeilen lediglich auf [[Stefan Jäger]] und sein Werk verweisen, damit es nicht vergessen (verschüttet) wird. Denn, was erinnert schon an [[Stefan Jäger|Jäger]]? Beginnen wir mit [[Jimbolia|Hatzfeld]] selbst(!). Außer einer kleinen, engen Gasse am Marktplatz, die seinen [[Namen]] trägt, einer [[Gedenkstätte]] mit Bildern und dergleichen und einigen [[Publikationen]] von ehedem – ansonsten weiter nichts(!). Dies ist umso weniger, wenn wir von den Ölgemälden und Aquarellen absehen, die hauptsächlich bei [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Familien (hier oder dort) vorzufinden und solcherart nur von wenigen Landsleuten bei gelegentlichen Hausbesuchen (also bedingterweise) wahrzunehmen sind. Ist das genug? Wissen wir doch, dass [[Stefan Jäger]] ein donauschwäbischer Maler ist, dessen ästhetisch - künstlerisches Werk von tiefer Verbundenheit und Liebe zum Volkstum getragen wird. In dessen Bildern wird nicht nur [[Jimbolia|Hatzfeld]], sondern jedwelches donauschwäbische Dorf und mit diesem im malerischen Werke nicht nur den Maler, sondern uns selbst wiederfinden und erkennen. Wohlauf, dass wir nun recht bald mit [[Stefan Jäger|Jägers]] Werk in Wort und Bild beginnen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, Das große Triptychon &amp;quot;Die Einwanderung der Schwaben&amp;quot; Ölbild von Stefan Jäger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2/ Beim Kirchgang am Sonntag - Ölbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3/ Die Kartenpartie - Ölbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4/ Vor dem Ausgang – Aquarell (Detail)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5/ Die Kerweih kommt – Aquarell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6/ Die Vorstarußtänzerin beim Ehrentanz – Ölbild (Detail)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7/ In der Tanzpause – Aquarell (Detail)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8/ Flurbild - Gouache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Das Donautal-Magazin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildbeschreibung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirkung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0362_-_Stefan_J%C3%A4ger_-_Maler_seiner_heimatlichen_Gefilde&amp;diff=15453</id>
		<title>ART:0362 - Stefan Jäger - Maler seiner heimatlichen Gefilde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0362_-_Stefan_J%C3%A4ger_-_Maler_seiner_heimatlichen_Gefilde&amp;diff=15453"/>
		<updated>2015-04-21T06:48:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Gross &lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Karl-Hans&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Stefan Jäger – Maler seiner heimatlichen Gefilde&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Das Donautal-Magazin&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Sersheim&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 14&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 58&lt;br /&gt;
 |Datum               = 15.09.1990&lt;br /&gt;
 |Seite               = 3-4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Ein Buch für jedermann''''': ''Stefan Jäger – Maler seiner heimatlichen Gefilde''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herausgabe und Drucklegung eines Stefan-Jäger-Buches beim Sersheimer Hartmann-Verlag kann ohne Übertreibung als eine lobenswerte Tat von größtmöglicher Bedeutung eingeschätzt werden. Diese Bedeutung lässt sich in dreifacher Hinsicht begründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erstens'', es (das Buch) macht den Maler und Menschen [[Stefan Jäger|Jäger]] durch eine gediegene Auswahl verfasster Texte und reproduzierter Bilder, die aufs engste miteinander verknüpft sind, dem breiten Publikum bekannt und erfüllt dem Jäger-Bilder-Kenner und Verehrer einen Herzenswunsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zweitens'', es erfasst und verwahrt einen künstlerischen Nachlass, der in allen Teilen den Menschen der schwäbischen Dörfer gewidmet ist und mit diesem die exzellente malerische Widergabe der Arbeit auf dem Felde, in Haus und Hof, der Sitten und Gebräuche, der frohen Feste und auch der schicksalsschweren Geschehen (Flucht, Rußlandverschleppung) des historischen Ablaufs im donauschwäbischen Lebensraum. Hierzu kommen noch die aquarellierten Trachtenskizzen von ethnographischem Wert, die auf Hunderten Papierstücken ihren Niederschlag gefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Drittens'', wird durch die Drucklegung des Buches dem als Schwabenmaler bekannten Künstler eine gebührende Ehre erwiesen und durch sein Werk unseren Vorfahren (die Eltern und Großeltern miteingeschlossen) ein malerisches Denkmal gesetzt. Alles in allem Grund genug an den Maler und sein Werk zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch, wer ist oder war nun Stefan Jäger?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es vorweg zu nehmen sei erwähnt, dass [[Stefan Jäger|Jäger]] durch seine Kunst als Schwabenmaler vor allem im Banat bekannt geworden war. [[Stefan Jäger|Jäger]] war gelernter Maler (Kunstmaler). Sein Malstudium hatte er in [[Budapest]] vollendet (1899). Er wurde hauptsächlich durch das „[[Einwanderungsbild]]&amp;quot; (1910) und insbesonders aber erst während der sogenannten „Hatzfelder Jahre&amp;quot; (1910 - 1962) durch sein breitgefächertes Werk (die vielen gemalten Bilder) bekannt. In diese Zeit seines künstlerischen Schaffens fällt nicht nur der berufliche Durchbruch, sondern auch die künstlerische Reife in der er zu seiner Kunst gefunden hat. Diese Bezugnahme will nicht so sehr mit der von ihm bevorzugten und gepflegten Kunstrichtung oder seinem Malstil in Verbindung gebracht sein, denn diesbezüglich war er trotz der schon bald erreichten artistischen Reife immer noch der akademischen Malweise aus der Studienzeit treu geblieben, sondern vielmehr mit der von ihm bewältigten Thematik und Motivgestaltung, die während seines langen Lebens (1877 -1962) von dem schwäbischen Dorfmilieu und dessen Menschen geprägt worden war. Dieser Tatsache werden wir schon recht bald gewiss, wenn wir einige seiner Bilder gelegentlich betrachten und feststellen, wie sehr die Urwüchsigkeit des schwäbischen Dorfes in seiner Malerei erhalten geblieben ist. [[Stefan Jäger|Jäger]] hat den Stoff für seine Bilder aus dem eigenen Volke geschöpft. Er hat im schwäbischen Dorfe seine Modelle für seine malerische Kunst gefunden und solcherart das bäuerliche Milieu mit allem was dem Ländlichen verbunden war, in den Mittelpunkt seiner Kunst gerückt. In seinen Bildern kommen immer wieder die Wunderkräfte der Heimat zur Geltung, wobei die Arbeit seiner Menschen zum Leitmotiv des Daseins wird. Solcherart erweckt er ganz leise und sacht das Volksinteresse an der Kunst, an seiner Kunst und lässt dabei Sitten und Gebräuche im alltäglichen Wirken und Werken und bei den Festen, in beeindruckender Weise aufleben. In diesem Sinne wollen wir das Jägersche Werk betrachten, das inhaltlich und kompositionell mit seiner donauschwäbischen Heimat verwurzelt ist. Seine Bilder identifizieren sich in sinnvoller Weise mit den Vorkommnissen und den Menschen, gleichwohl ob diese im Banat, der Batschka, der Baranya, in Syrmien oder sonstwo an der unteren Donau zu finden sind. Denn, hier wie dort flutet helles Licht über Wiesen und Felder, die in leuchtenden Farben gehalten sind. Hier wie dort erfasst uns eine herzerquickende Atmosphäre von unsäglicher Beschaulichkeit, wenn die hübschen Mädchen in der malerischen Sonntagstracht die schnurgerade, blanke Dorfgasse entlang schreiten oder wenn die „Kerweih&amp;quot; (der Kerweihzug) gerade um die Ecke kommt; es ist als wollte man die dicke Trommel und den hellen Tschinellenschlag der Dorfmusik vernehmen: Bumm. bumm und Tschingtrara!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Bilder sind schön, weil sie in einer verständlichen, erfassbaren und wirklichkeitsgetreuen Form gehalten sind; weil der Künstler die „Sprache“ seiner Menschen „spricht“, d.h. diese in das Malerische umgesetzt und dabei jeden Farbstrich mit seiner Seele auf das Maltuch aufgetragen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herausgabe eines Jäger-Buches ist beschlossene Sache. Über 300 Manuskriptseiten liegen bereit und dazu noch -zig reproduzierter Jäger-Bilder, die über die Jahre hin mit Hingabe und Sorgfalt gesammelt wurden. Es ist eine umfassende Arbeit, die nicht nur in retrospektiver Hinsicht Leben und Werk des Schwabenmalers [[Stefan Jäger]] beleuchtet, sondern gleichermaßen die ethischen Werte des im unteren Donauraume siedelnden Volksstammes, der Donauschwaben, eben durch diese Bilder in die offene Szene der Volksbühne rückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann es denn für jedermann zum malerischen Kleinod werden, ein Schatzkästlein auf dessen Deckelblatt der Autor mit des Meisters Namen den Titel zu diesem Buch gesetzt hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Stefan Jäger. Maler seiner heimatlichen Gefilde“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, Am Wegkreuz – Mischtechnik Bild von Stefan Jäger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reservierungs- bzw. Bestellschein für das Buch – ist in der Zeitung hinterlegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Das Donautal-Magazin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0360_-_Unter_der_Lupe&amp;diff=15452</id>
		<title>ART:0360 - Unter der Lupe</title>
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		<updated>2015-04-21T06:37:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Gross &lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Karl-Hans&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Gedenkstätte in Not&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Der Donauschwabe&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Aalen&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 40&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 4&lt;br /&gt;
 |Datum               = 28.01.1990&lt;br /&gt;
 |Seite               = 2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unter der Lupe''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stefan-Jäger-[[Gedenkstätte]] ist eine museale Einrichtung in [[Jimbolia|Hatzfeld]], die auf Betreiben einiger beherzter Männer 1969 zustande gekommen war. Mit ihren rund 20 Jahren des Bestehens hat sie nun scheinbar ausgedient, denn kurz vor den umwälzenden und blutigen Ereignissen in Rumänien hatte mich ein diesbezüglicher Anruf erreicht. Dahingehend hieß es, dass die [[Gedenkstätte]] wahrscheinlich nicht mehr bestehe, weil man die Tafel am Haus und einige Bestände bereits weggebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihren mit viel Mühe und Verständnis zusammengetragenen Exponaten (zahlreiche Skizzen, Ölgemälde, Aquarelle, Gebrauchsgegenstände, Fotos, Publikationen, u. a.) würdigt und ehrt sie nicht nur den Künstler allein, sondern vermittelt dem Besucher gleichermaßen ein anschauliches Bild über sein malerisches Schaffen und die Menschen selbst, die er als „Modelle&amp;quot; angenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maler [[Stefan Jäger]] (1877 - 1962), schlechthin als „Schwabenmaler“ bekannt, hatte zeitlebens im Banat und daselbst in [[Jimbolia|Hatzfeld]] (kurze Zeit auch in [[Budapest]]) gewirkt. Mit dem großflächigen (1,50 x 5,70 m) [[Einwanderungsbild]] (1910) und den ungezählten malerischen Arbeiten über Sitten und Gebräuche, die bäuerlichen Arbeiten auf dem Feld, usw. hat er nicht nur das Umfeld seiner engeren Heimat, sondern das aller an der unteren Donau siedelnden Deutschen berührt. Diesen, wenngleich auch bescheidenen (am immensen Gesamtwerk des Künstlers gemessen), verbliebenen und noch zugänglichen Nachlass (das sind außer den in der [[Gedenkstätte]] befindlichen Exponaten von künstlerischem, historischem und ethnographischem Wert, noch einige hundert Skizzen und Gemälde in den Depots des [[Banater Museum]]s in [[Timișoara|Temeschburg]]) zu retten („herüberzuretten&amp;quot;, wenn auch nur teilweise), sollte einem zweckdienlichen landsmannschaftlichen Bemühen nicht zu abwegig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gewiss, dass sich nach dem Volksaufstand in Rumänien manches wandeln wird. Wohl auch für die deutsche Minderheit (?). Dennoch sollten wir darauf verweisen, dass das Verbleiben unserer Landsleute (und damit auch der Fortbestand der [[Gedenkstätte]]) nicht allein von deren existenziellen Perspektive abhängig ist. Dazu ist unsere Problematik zu vielschichtig geworden. Aber auch im gegensätzlichen Fall verbleibt die Notwendigkeit, dahinzuwirken, dass die Jäger-[[Gedenkstätte]] ihre Funktionsfähigkeit (mit einer zusätzlichen Klimaanlage, einem verlässlichen Sicherheits- und Alarmsystem, denn dort ist ja das wertvolle [[Triptychon der Einwanderung]] ausgestellt) wieder erlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Der Donauschwabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0370_-_Hatzfelder_Maler&amp;diff=15446</id>
		<title>ART:0370 - Hatzfelder Maler</title>
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		<updated>2015-04-21T06:29:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Sammelband&lt;br /&gt;
 |HerausgeberName     = Krutsch&lt;br /&gt;
 |HerausgeberVorname  = Hans Werner&lt;br /&gt;
 |Buchtitel           = Hatzfeld in Wort und Bild&lt;br /&gt;
 |Untertitel          = &lt;br /&gt;
 |Reihentitel         =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Nürnberg&lt;br /&gt;
 |Verlag              =&lt;br /&gt;
 |Entstehungsjahr     = 1990&lt;br /&gt;
 |Seite               = 184-185&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Malerei hat in [[Jimbolia|Hatzfeld]] Tradition und es lebten in [[Jimbolia|Hatzfeld]] viele gute Maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Stefan Jäger]]''' war einer der bedeutendsten Persönlichkeiten [[Jimbolia|Hatzfeld]]s und einer der bekanntesten Kunstmaler des Banats. Man nannte ihn auch, den „Schwabenmaler&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde am 28. Mai 1877 in [[Cenei|Tschene]] im Banat geboren. Im Jahre 1895 begann er sein Studium in [[Budapest]] an der [[Zeichenschule|Modellzeichenschule und Zeichenlehrer-Bildungsanstalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vierjähriger Ausbildung unternahm er [[Studienreisen]] durch Österreich, Deutschland und Italien. Ab 1902 lebte und malte er in [[Budapest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 erhielt er von der Gemeinde [[Cărpiniș|Gertianosch]], deren Wortführer [[Adam Röser|Adam Rösner]] war, den Auftrag ein Gemälde zum Thema „[[Die Ansiedlung der Deutschen in Ungarn]]&amp;quot; zu malen. Durch eine Sammelaktion unterstützt, fuhr [[Stefan Jäger|St. Jäger]] nach Deutschland (Stuttgart, Ulm, Nürnberg), um die Trachten der eingewanderten Vorfahren zu studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wurde das [[Einwanderungsbild]] in [[Cărpiniș|Gertianosch]] im Rahmen einer Landwirtschafts- und Gewerbeausstellung enthüllt und fand großen Anklang. Dieses Bild ist das Hauptwerk [[Stefan Jäger|Jägers]] und in vielen Tausenden Reproduktionen verbreitet. Es ist die größte und figurenreichste Arbeit des Malers [[Stefan Jäger|St. Jäger]]. 1910 ließ sich [[Stefan Jäger|St. Jäger]] in [[Jimbolia|Hatzfeld]] nieder, wo er bis an sein Lebensende wohnte und arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahrzehnte malte [[Stefan Jäger|Jäger]] Bilder aus dem Banater Volksleben und seiner Landschaft. Auf seinen zahlreichen Wanderungen durch die Banater Dörfer fertigte er Hunderte von Aquarell-, Tusch- und Bleistiftskizzen an, die eine farbenfrohe lebendige Wiederspiegelung der Lebensweise der schwäbischen Bauern, ihres Alltags, ihrer Feste sowie ihrer Trachten und Bräuche darstellen. Im Atelier dienten sie ihm als Vorlagen für seine vielen Aquarell- und Ölbilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Jäger]] starb am 16. März 1962 und wurde auf dem [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Friedhof beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1969 wurde die Stefan Jäger [[Gedenkstätte]] eröffnet. Im Mai 1970 war Theo Schweininger aus Kalifornien (USA) der 4.000. Besucher der [[Gedenkstätte]] und bis 12.10.1978 wurden 20.000 Besucher registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer [[Stefan Jäger]], dem einzigen akademisch gebildeten Kunstmaler [[Jimbolia|Hatzfeld]]s, gab es im Heidestädtchen noch zahlreiche Hobbymaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Franz König''' (geb. 1925) begann nach dem Tode [[Stefan Jäger|St. Jägers]] dessen Bilder zu kopieren. Schon nach einigen Jahren war er durch seine Jägerkopien im ganzen Banat bekannt geworden. Ein originelles Werk, das er in der BRD malte, ist die Auswanderung von Ulm aus, auf Ulmer Schachteln. '''Walter König''' (geb. 1950), der Sohn von Franz König, malt auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jolanda Raday''' malte sehr viele Blumenstilleben und Jägerbilder. Ihr Vater, Ferdinand Raday, war Zeichenlehrer, Maler und ein enger Freund [[Stefan Jäger|St. Jägers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Josef Reinholz''' hatte 1977 eine gelungene Ausstellung im Jugendclub [[Jimbolia|Hatzfeld]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Freizeitmaler [[Jimbolia|Hatzfeld]]s sind: ''Elfriede Hausladen'', ''Johann Hehn'', ''Peter Tötz'', ''Michael Lorenz'', ''J. Retzler'' u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umschlagseite des Buches: Unten als Leiste: Einwanderungsbild von St. Jäger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger (1877-1962)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eröffnung der Stefan Jäger Gedenkstätte [Auf dem Foto sind zu erkennen: [[Robert Reiter]] alias [[Robert Reiter|Franz Liebhard]], [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn|Annemarie Podlipny-Hehn]], Prof. [[Hans Bräuner]], [[Franz Ferch]], [[Nikolaus Berwanger]], Redner Bunescu (?)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger Gedenkstätte (erster Raum) [mit der Büste von P. Berberich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzbiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epigonen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Budapest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschene]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=Gedenkst%C3%A4tte&amp;diff=15445</id>
		<title>Gedenkstätte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=Gedenkst%C3%A4tte&amp;diff=15445"/>
		<updated>2015-04-21T06:26:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den Beiträgen tauchen folgende '''Benennungen''' auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Expoziția permanentă,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkausstellung Stefan Jäger,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkstätte für Stefan Jäger,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkstätte &amp;quot;Stefan Jäger&amp;quot;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatzfelder Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jägergedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Museum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkausstellung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger Gedenkstätte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Haus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Museum,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Wohnung des Künstlers'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Atelier des Künstlers'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Raum der ehemaligen &amp;quot;Fünf-Kronen-Schule&amp;quot; diente Stefan Jäger lange Jahre als Atelier. Das Gebäude befindet sich im Hof des Eckhauses Tudor-Vladimirescu-Straße und der gewesenen Elsässergasse.&lt;br /&gt;
Die Straßennamen wurden im Laufe der Zeit mehrmals verändert. So hieß die Elsässergasse auch Bahngasse, Koch Ferdinand (Nr. 2), seit Peter Jung Straße. Die Tudor-Vladimirescu-Straße (Nr. 98)&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Atelier des Kunstmalers Stefan Jäger wird am 03.06.1969 eine Gedenkstätte eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der einstige ungarische Kindergarten (Berwanger, 1986)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus ist ein schlichter Ziegelsteinbau und befindet sich im engen Hinterhof eines über Eck gestellten, langgestreckten Gebäudes aus dem vergangenen Jahrhundert. Den Zutritt zur [[Gedenkstätte]] hat man von der Seitengasse her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus selbst hatte im [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Ortsgeschehen mehrfache Verwendung. Hier war am Anfang unseres Jahrhunderts eine Privatschule, die sogenannte 5-Kronen-Schule des rührigen und vaterlandstreuen Lehrers Porsche eingerichtet, der den schulpflichtigen Ortskindern bemittelter Eltern (Bauern, Kaufleute, Handwerker) das einwandfreie Sprechen, Schreiben und Lesen, aber auch madjarisch zu denken und fühlen beibrachte. Nach dem Ersten Weitkrieg hatte hier der Maler [[Stefan Jäger]] sein Atelier eingerichtet (bis 1962). Nach dem Tod des Künstlers benützte die [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Möbeltischlerei, die hier Materialien, Halbfertig- und Fertigwaren einlagerte, die Räume als Depot. Am 30. Mai 1969 schließlich wurde im feierlichen Rahmen die [[Gedenkstätte]] eröffnet und für den Besuch freigegeben. Die bei dieser Gelegenheit gezeigten Exponate waren zum Großteil Leihgaben des [[Banater Museum]]s und aus dem Privatbesitz von mehreren [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Eigentümern der [[Gedenkstätte]] für ein halbes Jahr überlassen. (Gross, Im Atelier 1989)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0370_-_Hatzfelder_Maler&amp;diff=15444</id>
		<title>ART:0370 - Hatzfelder Maler</title>
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		<updated>2015-04-21T06:25:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Sammelband&lt;br /&gt;
 |HerausgeberName     = Krutsch&lt;br /&gt;
 |HerausgeberVorname  = Hans Werner&lt;br /&gt;
 |Buchtitel           = Hatzfeld in Wort und Bild&lt;br /&gt;
 |Untertitel          = &lt;br /&gt;
 |Reihentitel         =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Nürnberg&lt;br /&gt;
 |Verlag              =&lt;br /&gt;
 |Entstehungsjahr     = 1990&lt;br /&gt;
 |Seite               = 184-185&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Malerei hat in [[Jimbolia|Hatzfeld]] Tradition und es lebten in [[Jimbolia|Hatzfeld]] viele gute Maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Stefan Jäger]]''' war einer der bedeutendsten Persönlichkeiten [[Jimbolia|Hatzfeld]]s und einer der bekanntesten Kunstmaler des Banats. Man nannte ihn auch, den „Schwabenmaler&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde am 28. Mai 1877 in [[Cenei|Tschene]] im Banat geboren. Im Jahre 1895 begann er sein Studium in [[Budapest]] an der [[Modellzeichenschule und Zeichenlehrer-Bildungsanstalt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vierjähriger Ausbildung unternahm er [[Studienreisen]] durch Österreich, Deutschland und Italien. Ab 1902 lebte und malte er in [[Budapest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 erhielt er von der Gemeinde [[Cărpiniș|Gertianosch]], deren Wortführer [[Adam Rösner]] war, den Auftrag ein Gemälde zum Thema [[„Die Ansiedlung der Deutschen in Ungarn&amp;quot;]] zu malen. Durch eine Sammelaktion unterstützt, fuhr [[Stefan Jäger|St. Jäger]] nach Deutschland (Stuttgart, Ulm, Nürnberg), um die Trachten der eingewanderten Vorfahren zu studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wurde das [[Einwanderungsbild]] in [[Cărpiniș|Gertianosch]] im Rahmen einer Landwirtschafts- und Gewerbeausstellung enthüllt und fand großen Anklang. Dieses Bild ist das Hauptwerk [[Stefan Jäger|Jägers]] und in vielen Tausenden Reproduktionen verbreitet. Es ist die größte und figurenreichste Arbeit des Malers [[Stefan Jäger|St. Jäger]]. 1910 ließ sich [[Stefan Jäger|St. Jäger]] in [[Jimbolia|Hatzfeld]] nieder, wo er bis an sein Lebensende wohnte und arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahrzehnte malte [[Stefan Jäger|Jäger]] Bilder aus dem Banater Volksleben und seiner Landschaft. Auf seinen zahlreichen Wanderungen durch die Banater Dörfer fertigte er Hunderte von Aquarell-, Tusch- und Bleistiftskizzen an, die eine farbenfrohe lebendige Wiederspiegelung der Lebensweise der schwäbischen Bauern, ihres Alltags, ihrer Feste sowie ihrer Trachten und Bräuche darstellen. Im Atelier dienten sie ihm als Vorlagen für seine vielen Aquarell- und Ölbilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Jäger]] starb am 16. März 1962 und wurde auf dem [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Friedhof beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1969 wurde die Stefan Jäger [[Gedenkstätte]] eröffnet. Im Mai 1970 war Theo Schweininger aus Kalifornien (USA) der 4.000. Besucher der [[Gedenkstätte]] und bis 12.10.1978 wurden 20.000 Besucher registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer [[Stefan Jäger]], dem einzigen akademisch gebildeten Kunstmaler [[Jimbolia|Hatzfeld]]s, gab es im Heidestädtchen noch zahlreiche Hobbymaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Franz König''' (geb. 1925) begann nach dem Tode [[Stefan Jäger|St. Jägers]] dessen Bilder zu kopieren. Schon nach einigen Jahren war er durch seine Jägerkopien im ganzen Banat bekannt geworden. Ein originelles Werk, das er in der BRD malte, ist die Auswanderung von Ulm aus, auf Ulmer Schachteln. '''Walter König''' (geb. 1950), der Sohn von Franz König, malt auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jolanda Raday''' malte sehr viele Blumenstilleben und Jägerbilder. Ihr Vater, Ferdinand Raday, war Zeichenlehrer, Maler und ein enger Freund [[Stefan Jäger|St. Jägers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Josef Reinholz''' hatte 1977 eine gelungene Ausstellung im Jugendclub [[Jimbolia|Hatzfeld]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Freizeitmaler [[Jimbolia|Hatzfeld]]s sind: ''Elfriede Hausladen'', ''Johann Hehn'', ''Peter Tötz'', ''Michael Lorenz'', ''J. Retzler'' u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umschlagseite des Buches: Unten als Leiste: Einwanderungsbild von St. Jäger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger (1877-1962)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eröffnung der Stefan Jäger Gedenkstätte [Auf dem Foto sind zu erkennen: [[Robert Reiter]] alias [[Robert Reiter|Franz Liebhard]], [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn|Annemarie Podlipny-Hehn]], Prof. [[Hans Bräuner]], [[Franz Ferch]], [[Nikolaus Berwanger]], Redner Bunescu (?)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger Gedenkstätte (erster Raum) [mit der Büste von P. Berberich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzbiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epigonen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Budapest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschene]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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	<entry>
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		<title>Eugen Mersdorf</title>
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		<updated>2015-04-21T06:12:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Eugen Franz  Mersdorf''', Kaplan, Sohn von Peter Mersdorf und Amalia Klötzel wurde am 12.05.1902 Großbetschkerek geboren und starb 06.03.1993 Dombóvár /…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Eugen Franz  Mersdorf''', Kaplan, Sohn von Peter Mersdorf und Amalia Klötzel wurde am 12.05.1902 Großbetschkerek geboren und starb 06.03.1993 Dombóvár / Ungarn verstorben, beerdigt am 16.03.1993 in Schneidhart / Bayern.&lt;br /&gt;
………………………………………………………………..&lt;br /&gt;
Lit.: BioLex 1255, Heimatblatt Hatzfeld 9 S. 20, HBl 12 S. 52ff&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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		<title>ART:0356 - Pfarrer Eugen Mersdorf - 65 Jahre Priester</title>
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		<updated>2015-04-21T06:07:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Roos&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Martin&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Pfarrer Eugen Mersdorf - 65 Jahre Priester&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 34&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 20&lt;br /&gt;
 |Datum               = 20.10.1989&lt;br /&gt;
 |Seite               = 5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(Auszug)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer [[Eugen Mersdorf]] wurde 1902 in [[Zrenjanin|Groß-Betschkerek]] im Banat (heute [[Zrenjanin]], Jugoslawien), dem Komitatsvorort von Torontal, als Sohn einer Beamtenfamilie geboren. Er ist somit noch ein Kind der &amp;quot;guten alten Zeit&amp;quot;, der alten k.u.k. Monarchie, worauf auch sein Rufname &amp;quot;Jenö&amp;quot; (ung. für &amp;quot;Eugen&amp;quot;) hindeutet. Frohe Jahre seiner Kindheit verbrachte er bei seinen Verwandten in Ernsthausen. Nach einer bewegten Studienzeit, die mitten in den Ersten Weltkrieg fiel, weihte ihn der letzte Militärbischof der Österreich-Ungarischen Monarchie, Emmerich Bielik, an dem für solche Vorhaben recht ungewöhnlichen Tag &amp;quot;Allerseelen&amp;quot; 1924 in Großwardein zum Priester. Da seine Heimatdiözese, das alte Tschanad, damals in [[Timișoara|Temeswar]] keinen eigenen Bischof zur Verfügung hatte, mußte man sich den Gegebenheiten fügen, und so schickte ihn der spätere Bischof Pacha zu diesem ungewöhnlichen Zeitpunkt &amp;quot;in die Nachbarschaft&amp;quot; zur Weihe. Da der junge Priester stets großes Interesse für die Musik zeigte, beurlaubte ihn sein Ordinarius zu einem Spezial-Studium an der Musikschule in Regensburg, was damals sicher höchst ungewöhnlich war. Von daher rührt auch seine sicher nicht gewöhnliche Verbundenheit mit der Stadt Regensburg und den Menschen ihrer Umgebung.&lt;br /&gt;
Reich an frischen Eindrücken und Erfahrungen, kehrte er 1927 ins Banat zurück und widmete sich zunächst als Kaplan in [[Jimbolia|Hatzfeld]] der Jugendarbeit. Unvergessen sind bei unseren Landsleuten aus dieser Zeit seine Theateraufführungen und besonders das Passionsspiel. Um &amp;quot;ihren&amp;quot; Kaplan zu ehren und ihn immer bei sich zu haben, gab bei seinem Scheiden der Jugendverein dem bekannten, in [[Jimbolia|Hatzfeld]] lebenden Maler [[Stefan Jäger]] den Auftrag, ein Porträt in Öl von ihm anzufertigen. Das Bild hing bis zum Einmarsch der Russen im großen Saal des Vereinsheimes. Zu dieser Zeit war aber Eugen Mersdorf schon wohlbestallter Pfarrer der Bergstadt Orawitz, wo ihm seine Mutter den Haushalt führte. Bischof Pacha hatte ihn inzwischen auch schon zum Geistlichen Rat ernannt. Während ein Landsmann in [[Jimbolia|Hatzfeld]] unter Lebensgefahr das Bild seines ehemaligen Kaplans rettete, befand sich dieser bereits auf der Flucht gen Westen. Mersdorf fand Aufnahme im Bistum Regensburg, und sein Pfarrhaus in Schneidhart war für die damals ebenfalls heimatlos gewordenen Mitbrüder aus dem Banat so etwas wie ein gemeinsames Zuhause. Sie haben es ihrem Mitbruder und der &amp;quot;Mersdorf-Neni&amp;quot; nicht wieder vergessen. Das Porträt des ehemaligen [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Kaplans kam später auf abenteuerlichem Weg nach Deutschland und hängt heute als Leihgabe der Heimatortsgemeinschaft in seiner Regensburger Wohnung - &amp;quot;so lange ich lebe&amp;quot;. Das Ölbild ist sicher nicht nur einmalig für den Banater Klerus, sondern hat sowohl von seinem Maler wie von dem Dargestellten - ebenso aber auch von seinem Schicksalsweg - her für - die Banater Schwaben einen kulturhistorischen Wert. Daher sei es in diesem Zusammenhang hier zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, Eugen Mersdorf als Kaplan in Hatzfeld. Foto nach einem Ölgemälde von Stefan Jäger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwähnung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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		<updated>2015-04-21T06:05:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Roos&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Martin&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(Auszug)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer [[Eugen Mersdorf]] wurde 1902 in [[Zrenjanin|Groß-Betschkerek]] im Banat (heute [[Zrenjanin]], Jugoslawien), dem Komitatsvorort von Torontal, als Sohn einer Beamtenfamilie geboren. Er ist somit noch ein Kind der &amp;quot;guten alten Zeit&amp;quot;, der alten k.u.k. Monarchie, worauf auch sein Rufname &amp;quot;Jenö&amp;quot; (ung. für &amp;quot;Eugen&amp;quot;) hindeutet. Frohe Jahre seiner Kindheit verbrachte er bei seinen Verwandten in Ernsthausen. Nach einer bewegten Studienzeit, die mitten in den Ersten Weltkrieg fiel, weihte ihn der letzte Militärbischof der Österreich-Ungarischen Monarchie, Emmerich Bielik, an dem für solche Vorhaben recht ungewöhnlichen Tag &amp;quot;Allerseelen&amp;quot; 1924 in Großwardein zum Priester. Da seine Heimatdiözese, das alte Tschanad, damals in [[Timișoara|Temeswar]] keinen eigenen Bischof zur Verfügung hatte, mußte man sich den Gegebenheiten fügen, und so schickte ihn der spätere Bischof Pacha zu diesem ungewöhnlichen Zeitpunkt &amp;quot;in die Nachbarschaft&amp;quot; zur Weihe. Da der junge Priester stets großes Interesse für die Musik zeigte, beurlaubte ihn sein Ordinarius zu einem Spezial-Studium an der Musikschule in Regensburg, was damals sicher höchst ungewöhnlich war. Von daher rührt auch seine sicher nicht gewöhnliche Verbundenheit mit der Stadt Regensburg und den Menschen ihrer Umgebung.&lt;br /&gt;
Reich an frischen Eindrücken und Erfahrungen, kehrte er 1927 ins Banat zurück und widmete sich zunächst als Kaplan in [[Jimblia|Hatzfeld]] der Jugendarbeit. Unvergessen sind bei unseren Landsleuten aus dieser Zeit seine Theateraufführungen und besonders das Passionsspiel. Um &amp;quot;ihren&amp;quot; Kaplan zu ehren und ihn immer bei sich zu haben, gab bei seinem Scheiden der Jugendverein dem bekannten, in [[Jimbolia|Hatzfeld]] lebenden Maler [[Stefan Jäger]] den Auftrag, ein Porträt in Öl von ihm anzufertigen. Das Bild hing bis zum Einmarsch der Russen im großen Saal des Vereinsheimes. Zu dieser Zeit war aber Eugen Mersdorf schon wohlbestallter Pfarrer der Bergstadt Orawitz, wo ihm seine Mutter den Haushalt führte. Bischof Pacha hatte ihn inzwischen auch schon zum Geistlichen Rat ernannt. Während ein Landsmann in [[Jimbolia|Hatzfeld]] unter Lebensgefahr das Bild seines ehemaligen Kaplans rettete, befand sich dieser bereits auf der Flucht gen Westen. Mersdorf fand Aufnahme im Bistum Regensburg, und sein Pfarrhaus in Schneidhart war für die damals ebenfalls heimatlos gewordenen Mitbrüder aus dem Banat so etwas wie ein gemeinsames Zuhause. Sie haben es ihrem Mitbruder und der &amp;quot;Mersdorf-Neni&amp;quot; nicht wieder vergessen. Das Porträt des ehemaligen [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Kaplans kam später auf abenteuerlichem Weg nach Deutschland und hängt heute als Leihgabe der Heimatortsgemeinschaft in seiner Regensburger Wohnung - &amp;quot;so lange ich lebe&amp;quot;. Das Ölbild ist sicher nicht nur einmalig für den Banater Klerus, sondern hat sowohl von seinem Maler wie von dem Dargestellten - ebenso aber auch von seinem Schicksalsweg - her für - die Banater Schwaben einen kulturhistorischen Wert. Daher sei es in diesem Zusammenhang hier zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, Eugen Mersdorf als Kaplan in Hatzfeld. Foto nach einem Ölgemälde von Stefan Jäger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwähnung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=Gedenkst%C3%A4tte&amp;diff=15426</id>
		<title>Gedenkstätte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den Beiträgen tauchen folgende '''Benennungen''' auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Expoziția permanentă,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkausstellung Stefan Jäger,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkstätte für Stefan Jäger,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkstätte &amp;quot;Stefan Jäger&amp;quot;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatzfelder Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jägergedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Museum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkausstellung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkhaus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Haus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Museum,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Wohnung des Künstlers'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Atelier des Künstlers'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Raum der ehemaligen &amp;quot;Fünf-Kronen-Schule&amp;quot; diente Stefan Jäger lange Jahre als Atelier. Das Gebäude befindet sich im Hof des Eckhauses Tudor-Vladimirescu-Straße und der gewesenen Elsässergasse.&lt;br /&gt;
Die Straßennamen wurden im Laufe der Zeit mehrmals verändert. So hieß die Elsässergasse auch Bahngasse, Koch Ferdinand (Nr. 2), seit Peter Jung Straße. Die Tudor-Vladimirescu-Straße (Nr. 98)&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Atelier des Kunstmalers Stefan Jäger wird am 03.06.1969 eine Gedenkstätte eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der einstige ungarische Kindergarten (Berwanger, 1986)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus ist ein schlichter Ziegelsteinbau und befindet sich im engen Hinterhof eines über Eck gestellten, langgestreckten Gebäudes aus dem vergangenen Jahrhundert. Den Zutritt zur [[Gedenkstätte]] hat man von der Seitengasse her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus selbst hatte im [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Ortsgeschehen mehrfache Verwendung. Hier war am Anfang unseres Jahrhunderts eine Privatschule, die sogenannte 5-Kronen-Schule des rührigen und vaterlandstreuen Lehrers Porsche eingerichtet, der den schulpflichtigen Ortskindern bemittelter Eltern (Bauern, Kaufleute, Handwerker) das einwandfreie Sprechen, Schreiben und Lesen, aber auch madjarisch zu denken und fühlen beibrachte. Nach dem Ersten Weitkrieg hatte hier der Maler [[Stefan Jäger]] sein Atelier eingerichtet (bis 1962). Nach dem Tod des Künstlers benützte die [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Möbeltischlerei, die hier Materialien, Halbfertig- und Fertigwaren einlagerte, die Räume als Depot. Am 30. Mai 1969 schließlich wurde im feierlichen Rahmen die [[Gedenkstätte]] eröffnet und für den Besuch freigegeben. Die bei dieser Gelegenheit gezeigten Exponate waren zum Großteil Leihgaben des [[Banater Museum]]s und aus dem Privatbesitz von mehreren [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Eigentümern der [[Gedenkstätte]] für ein halbes Jahr überlassen. (Gross, Im Atelier 1989)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0358_-_Im_Atelier_des_Schwabenmalers&amp;diff=15425</id>
		<title>ART:0358 - Im Atelier des Schwabenmalers</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0358_-_Im_Atelier_des_Schwabenmalers&amp;diff=15425"/>
		<updated>2015-04-21T05:58:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitschrift&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Gross&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Karl-Hans&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Im Atelier des „Schwabenmalers“&lt;br /&gt;
 |Zeitschrifttitel    = Der gemeinsame Weg&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Heftnummer          = 56&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsjahr    = Okt. 1989&lt;br /&gt;
 |Seite               = 45-48&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Museen im deutschen Osten''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Eine Gedenkstätte für Stefan Jäger im rumänischen Banat'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Jimbolia|Hatzfeld]]er „Heede-Eck&amp;quot; – darunter verstehe ich die im Umkreis des Heidestädtchens liegenden „schwäbischen&amp;quot; Dörfer und Felder im ebenen Grenzgebiet der Banater Heide, die wirtschaftlich und kulturell miteinander verflochten sind – gibt es zwei museale Einrichtungen von Bedeutung; die Stefan-Jäger-[[Gedenkstätte]] in [[Jimbolia|Hatzfeld]] und das Lenau- und Volkstumsmuseum in [[Lenauheim]]. Beide Einrichtungen sind in der Nachkriegszeit entstanden und sind ein beredter Beweis der (noch) ethnischen Existenz (im gegenwärtigen Bleibe- oder Aussiedlungsdilemma) und zeugen unmissverständlich von der wirtschaftlichen, geistigen und kulturellen Entfaltung der Banater, ja der Donauschwaben schlechthin in ihrem Siedlungsraum. Nichts kann dieser Vorgabe mehr Genüge leisten als eben die Jäger-[[Gedenkstätte]] in [[Jimbolia|Hatzfeld]]. Sie würdigt und ehrt einerseits den Maler und Menschen durch zahlreiche Bilder-Originale und andere Exponate, andererseits widerspiegeln gerade diese Jäger-Bilder, Land und Leute der „Banater-Schwaben-Zeit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke zur Einrichtung einer [[Gedenkstätte]] für den „Schwabenmaler&amp;quot; kam schon bald nach dessen Tod (16. März 1962) auf. Verschiedene Umstände, mehr subjektiver als objektiver Natur, verzögerten die Eröffnung mehrere Jahre lang. Doch schließlich fand sich ein Ausstellungsraum, und auch die fehlenden Exponate waren da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Schule, Atelier, Depot'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus ist ein schlichter Ziegelsteinbau und befindet sich im engen Hinterhof eines über Eck gestellten, langgestreckten Gebäudes aus dem vergangenen Jahrhundert. Den Zutritt zur [[Gedenkstätte]] hat man von der Seitengasse her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus selbst hatte im [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Ortsgeschehen mehrfache Verwendung. Hier war am Anfang unseres Jahrhunderts eine Privatschule, die sogenannte 5-Kronen-Schule des rührigen und vaterlandstreuen Lehrers Porsche eingerichtet, der den schulpflichtigen Ortskindern bemittelter Eltern (Bauern, Kaufleute, Handwerker) das einwandfreie Sprechen, Schreiben und Lesen, aber auch madjarisch zu denken und fühlen beibrachte. Nach dem Ersten Weitkrieg hatte hier der Maler [[Stefan Jäger]] sein Atelier eingerichtet (bis 1962). Nach dem Tod des Künstlers benützte die [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Möbeltischlerei, die hier Materialien, Halbfertig- und Fertigwaren einlagerte, die Räume als Depot. Am 30. Mai 1969 schließlich wurde im feierlichen Rahmen die [[Gedenkstätte]] eröffnet und für den Besuch freigegeben. Die bei dieser Gelegenheit gezeigten Exponate waren zum Großteil Leihgaben des [[Banater Museum]]s und aus dem Privatbesitz von mehreren [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Eigentümern der [[Gedenkstätte]] für ein halbes Jahr überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als zwei Jahre hindurch dauerte diese Regelung, denn die [[Gedenkstätte]] hatte anfangs keine eigenen Bestände. Obwohl Gemälde und Hunderte Aquarellskizzen des Meisters im [[Timișoara|Temeswar]]er [[Banater Museum|Museumsdepot]] ungenutzt lagerten, wurden diese nur kurzfristig (ausgenommen das [[Einwanderungsbild]] und mehrere kleinere Arbeiten) der [[Gedenkstätte]] zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der ersten Halbjahresausstellung waren 25 Privatpersonen mit 35 Jäger-Bildern (Öl, Aquarell und Mischtechnik) und das [[Banater Museum]] hauptsächlich mit Aquarellskizzen beteiligt. Insgesamt wurden 60 Originalgemälde und -skizzen ausgestellt. Größte Attraktion war das [[Einwanderungstriptychon]] (Wanderung – Rast - Ankunft) aus den gelagerten (nicht ausgestellten!) Beständen des [[Banater Museum|Museums]] in [[Timișoara|Temeswar]]. Damit hatte es einen würdigen Platz gefunden, den es bis heute noch immer innehat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gezielt thematisch gegliederte Ausstellung war wegen der relativ geringen Zahl verfügbarer Bilder vorerst nicht möglich. So hatte man sich fürs erste mit Jäger-Bildern aus verschiedenen Schaffensperioden begnügt, die viele Themenbereiche berührten: Hühnerhof, Marktszene, Feldarbeit, Kirchweihzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine überaus gute Aufnahme hat bei den Besuchern die holzgeschnitzte, lebensgroße [[Peter Berberich|Büste]] [[Stefan Jäger]]s, angefertigt von dem [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Holzschnitzer [[Peter Berberich]], gefunden. Sie steht auch heute noch im kleinen Zimmer der [[Gedenkstätte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Ausstellung wurde am 26. Dezember 1969 eröffnet Sie basierte zum Großteil auf Leihgaben von Privatpersonen, die allmählich zu diesem gemeinnützigen Unterfangen mehr Zutrauen gewonnen hatten. Zu den bereits gesetzten Schwerpunkten gehörten Trachtenbilder, Porträts und Idylle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte, vollkommen umgestaltete Ausstellung wurde am 3. April 1971 eröffnet. Zu den künstlerischen Leihgaben (Öl und Aquarelle) kam eine Wohnecke mit Möbeln und Gebrauchsgegenständen aus den verbliebenen und noch erreichbaren Jäger-Beständen hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1971 wurde die vierte Bilderausstellung (Die Jahreszeiten, Schnitter, Der Abend – der Morgen, Jugend und Alter, Dorfstraße, Spielende Kinder, Nach dem Regen, Festtag) eröffnet. Es sollte die letzte dieser Art gewesen sein. Es musste eingesehen werden, dass eine museale Einrichtung auf Dauer nicht allein aus Leihgaben bestehen kann. Man war bestrebt, „Eigenes&amp;quot;, also einen Grundstock von museumseigenen Bildern und Beständen, für die [[Gedenkstätte]] anzuschaffen.&lt;br /&gt;
Geldspenden der Besucher ermöglichten mehrere Ankäufe (wie „[[Das Bildnis eines jungen Mannes]]&amp;quot; -Öl), Dauer-Leihgaben von seiten des [[Banater Museum]]s („[[Selbstbildnis]]&amp;quot;, „[[Die Mutter]]&amp;quot;, Aquarellskizzen) kamen hinzu, aber auch Schenkungen. Hier sind die Aussiedlerfamilie Mann zu nennen, die der [[Gedenkstätte]] ein großformatiges [[Familienbild]] überlassen hat, und die Nichte des Meisters, [[Maria Jäger]], die mit ihrer wertvollen Schenkung (hauptsächlich Aquarellskizzen von künstlerischem und ethnographischem Wert) erst die Eigenständigkeit der [[Gedenkstätte]] ermöglicht und sichergestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Donationen und anderen Neuzugängen wurde eine „eigene&amp;quot; ständige Ausstellung am 16. März 1972 (dem 10. Todestag des Künstlers) eröffnet. Bei dieser Gelegenheit wurde die [[Gedenkstätte]] auch mit Tischvitrinen, Teppichen und Übergardinen ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Kind armer Leute'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wer ist [[Stefan Jäger]]? Sein geradliniger Lebensweg wurde – sehen wir von den Kriegsjahren ab, die er als Soldat an der Piave- und Isonzo-Front durchstehen musste – kaum von jähen, schicksalhaften Ereignissen unterbrochen. Er wurde als zweites Kind des Ehepaares [[Franz Jäger|Franz]] (Barbier und Feldscher) und [[Magdalena Jäger]] am 28. Mai 1877 in der Banater Heidegemeinde [[Cenei|Tschene]] geboren, besuchte die [[Bürgerschule]] in [[Timișoara|Temeswar]] und [[Szegedin]] und begann 1895 seine vierjährige berufliche Ausbildung in [[Budapest]] (bei Prof. [[Bertalan Székely|Székely]] und [[Ede Balló|Balló]]). 1901 unternahm der junge Künstler eine [[Studienreise]] nach Österreich, Deutschland und Italien. Danach war er in [[Budapest]] für den Kunsthändler [[Almásy]] (Heiligenbilder) tätig. 1906 begab ersieh auf eine zweite [[Studienreise]], um die Trachten, aber auch die Sitten und Bräuche der schwäbischen Einwanderer in den deutschen Herkunftsgebieten zu studieren. 1910 wurde in der Banater Gemeinde [[Cărpiniș|Gertjanosch]] das „[[Einwanderungsbild]]“, [[Stefan Jäger|Jägers]] Hauptwerk, enthüllt. Noch im selben Jahr lässt sich [[Stefan Jäger|Jäger]] in seiner Wahlheimat [[Jimbolia|Hatzfeld]] nieder, wo er bis zu seinem Lebensende bleibt. Das ist die sogenannte „Hatzfelder Zeit&amp;quot;, in der die so beliebten und ungezählten Jäger-Bilder in Öl und Wasserfarben (meist Gouache) entstehen, ebenso die vielen farbenfrohen Aquarellskizzen in den umliegenden Schwabendörfern, wohin er an Sonn- und Feiertagen, meist auf Schusters Rappen, mit seinem Weggefährten, Gymnasiallehrer [[Eduard Böss|Böß]], wanderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser biographische Ablauf wird durch zahlreiche Exponate im ersten Ausstellungsraum, dem kleinen Zimmer, veranschaulicht, wo gerahmte Fotos an den Wänden hängen und andere Dokumente wie Zeugnisse, Publikationen, Skizzen und Porträts in Schautischen ausgestellt sind. Im großen, saalartigen Raum (7 mal 10 Meter) sind hauptsächlich Aquarellskizzen, aber auch Ölbilder (Bildnisse der Eltern, Mutter im Alter, Selbstbildnis) ausgestellt. Das unfertige, letzte Bild ([[„Zigeunerin“]]), an dem der Altmeister noch zuletzt gearbeitet hat, ist auf der Staffelei zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schautischen und Vitrinen sind Malutensilien des Künstlers – Pinsel, Paletten, Farbtuben, Pinselreiniger – und auch persönliche Gebrauchsgegenstände wie Taschenuhr, Arbeitskittel und Regenschirm ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am reichhaltigsten ist die Skizzensammlung. Dazu gehören oft nur unscheinbare, kleine Papierstückchen, auf die der Künstler am Ort des Geschehens mit flotten, farbenfrohen Pinselstrichen gouachiert hat. Sie sind alle hinter Glas gerahmt und mit breitem Passepartout versehen, was ihnen eine besondere Bildwirkung verleiht. Die Skizzen dokumentieren die Trachten der banatschwäbischen Mädchen, der jungen und alten Frauen, die Fest- und Arbeitstracht aus vielen Dörfern. Ebenso akribisch festgehalten sind in den [[Skizzenblättern]] die Arbeit (Schnitt, „Klecken“, Garbenaufsetzen, „Beifiehre“, Heimkehr vom Feld), die Festtage (Kirchweih, Vortänzerin, Hutputzen, Kerweihbock), die Frömmigkeit (Prozessionen), der Alltag auf dem Dorfe (Wochenmarkt, „Maaje&amp;quot;) und die schwäbische Dorflandschaft (Flur, Saat im Frühling), oft auch nur einzelne Objekte (Spinnrad, Truhe, alter Bauernstuhl). Diese Skizzen sind somit von besonderem ethnographischem Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sorgen für die Zukunft'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht viel – am immensen Werk des Meisters gemessen –, was hier ausgestellt und mit Mühe, aber auch mit spürbarer Liebe zusammengetragen wurde. Der Besuch der nun seit 20 Jahren bestehenden [[Gedenkstätte]] in [[Jimbolia|Hatzfeld]] (rum. Jimbolia) lohnt sich für jeden, der an Kunst und Ethnographie der Banater Schwaben in Rumänien interessiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fortbestand der [[Gedenkstätte]] steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der existentiellen Perspektive der deutschen Minderheit. Bei anhaltender Auswanderung und Schrumpfung wird auch die Zukunft der Jäger-[[Gedenkstätte]] in [[Jimbolia|Hatzfeld]] in Frage gestellt. Was dann mit den Exponaten geschieht, bleibt ungewiss. Hier stellt sich die Frage, wer der „Herr des Hauses&amp;quot; ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Banater Museum]] war nur teilweise und nur bedingt am Aufbau dieser Einrichtung beteiligt. Es wurden weder bezahlte Planstellen vergeben noch finanzielle Vorgaben für die Instandhaltung des Gebäudes und der Säle geleistet. Dies geschah in den anstehenden Fällen seitens der Stadt oder der [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Betriebe. Die Renovierungsarbeiten, die vielen Bilderrahmen für die Aquarellskizzen, die Glasvitrinen und Schautische haben die [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Handwerker meist kostenlos erstellt. Eine Klimaanlage und ein verlässliches Sicherheits- und Alarmsystem aber fehlen in der [[Gedenkstätte]] nach wie vor. Auch alle organisatorischen Tätigkeiten und Aufgaben wurden und werden freiwillig verrichtet. Als „Herr des Hauses“ kann nach alldem am ehesten das städtische Kulturhaus gelten, dessen Direktor auch die Bestandsaufnahme der Exponate bestätigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit beabsichtigt man die Gründung eines städtischen [[Gedenkstätte|Museum]]s in [[Jimbolia|Hatzfeld]] in einem zweckdienlichen Gebäude, wohin auch die Jäger-Bilder gebracht werden sollen. Dort könnten sie vielleicht für die nächste Zeit „überleben“. Andernfalls gelangen sie wohl wieder in die Lagerräume des [[Timișoara|Temeswar]]er [[Banater Museum|Museums]], wo noch einige hundert Jäger-Skizzen lagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte der Bestand der [[Gedenkstätte]] in [[Jimbolia|Hatzfeld]] gefährdet sein, wäre es zu überlegen, ob Mittel und Wege gefunden werden könnten, um zumindest einen Teil der Exponate zu erwerben und in westdeutschen Einrichtungen auszustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, Weizenflur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2, Vorstraußtanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Der gemeinsame Weg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellungen in der Gedenkstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geldspenden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzbiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skizzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Budapest]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0358_-_Im_Atelier_des_Schwabenmalers&amp;diff=15421</id>
		<title>ART:0358 - Im Atelier des Schwabenmalers</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0358_-_Im_Atelier_des_Schwabenmalers&amp;diff=15421"/>
		<updated>2015-04-21T05:53:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.111.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitschrift&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Gross&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Karl-Hans&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Im Atelier des „Schwabenmalers“&lt;br /&gt;
 |Zeitschrifttitel    = Der gemeinsame Weg&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Heftnummer          = 56&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsjahr    = Okt. 1989&lt;br /&gt;
 |Seite               = 45-48&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Museen im deutschen Osten''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Eine Gedenkstätte für Stefan Jäger im rumänischen Banat'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Jimbolia|Hatzfeld]]er „Heede-Eck&amp;quot; – darunter verstehe ich die im Umkreis des Heidestädtchens liegenden „schwäbischen&amp;quot; Dörfer und Felder im ebenen Grenzgebiet der Banater Heide, die wirtschaftlich und kulturell miteinander verflochten sind – gibt es zwei museale Einrichtungen von Bedeutung; die Stefan-Jäger-[[Gedenkstätte]] in [[Jimbolia|Hatzfeld]] und das Lenau- und Volkstumsmuseum in [[Lenauheim]]. Beide Einrichtungen sind in der Nachkriegszeit entstanden und sind ein beredter Beweis der (noch) ethnischen Existenz (im gegenwärtigen Bleibe- oder Aussiedlungsdilemma) und zeugen unmissverständlich von der wirtschaftlichen, geistigen und kulturellen Entfaltung der Banater, ja der Donauschwaben schlechthin in ihrem Siedlungsraum. Nichts kann dieser Vorgabe mehr Genüge leisten als eben die Jäger-[[Gedenkstätte]] in [[Jimbolia|Hatzfeld]]. Sie würdigt und ehrt einerseits den Maler und Menschen durch zahlreiche Bilder-Originale und andere Exponate, andererseits widerspiegeln gerade diese Jäger-Bilder, Land und Leute der „Banater-Schwaben-Zeit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke zur Einrichtung einer [[Gedenkstätte]] für den „Schwabenmaler&amp;quot; kam schon bald nach dessen Tod (16. März 1962) auf. Verschiedene Umstände, mehr subjektiver als objektiver Natur, verzögerten die Eröffnung mehrere Jahre lang. Doch schließlich fand sich ein Ausstellungsraum, und auch die fehlenden Exponate waren da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Schule, Atelier, Depot'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus ist ein schlichter Ziegelsteinbau und befindet sich im engen Hinterhof eines über Eck gestellten, langgestreckten Gebäudes aus dem vergangenen Jahrhundert. Den Zutritt zur [[Gedenkstätte]] hat man von der Seitengasse her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus selbst hatte im [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Ortsgeschehen mehrfache Verwendung. Hier war am Anfang unseres Jahrhunderts eine Privatschule, die sogenannte 5-Kronen-Schule des rührigen und vaterlandstreuen Lehrers Porsche eingerichtet, der den schulpflichtigen Ortskindern bemittelter Eltern (Bauern, Kaufleute, Handwerker) das einwandfreie Sprechen, Schreiben und Lesen, aber auch madjarisch zu denken und fühlen beibrachte. Nach dem Ersten Weitkrieg hatte hier der Maler [[Stefan Jäger]] sein Atelier eingerichtet (bis 1962). Nach dem Tod des Künstlers benützte die [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Möbeltischlerei, die hier Materialien, Halbfertig- und Fertigwaren einlagerte, die Räume als Depot. Am 30. Mai 1969 schließlich wurde im feierlichen Rahmen die [[Gedenkstätte]] eröffnet und für den Besuch freigegeben. Die bei dieser Gelegenheit gezeigten Exponate waren zum Großteil Leihgaben des [[Banater Museum]]s und aus dem Privatbesitz von mehreren [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Eigentümern der [[Gedenkstätte]] für ein halbes Jahr überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als zwei Jahre hindurch dauerte diese Regelung, denn die [[Gedenkstätte]] hatte anfangs keine eigenen Bestände. Obwohl Gemälde und Hunderte Aquarellskizzen des Meisters im [[Timișoara|Temeswar]]er [[Banater Museum|Museumsdepot]] ungenutzt lagerten, wurden diese nur kurzfristig (ausgenommen das [[Einwanderungsbild]] und mehrere kleinere Arbeiten) der [[Gedenkstätte]] zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der ersten Halbjahresausstellung waren 25 Privatpersonen mit 35 Jäger-Bildern (Öl, Aquarell und Mischtechnik) und das [[Banater Museum]] hauptsächlich mit Aquarellskizzen beteiligt. Insgesamt wurden 60 Originalgemälde und -skizzen ausgestellt. Größte Attraktion war das [[Einwanderungstriptychon]] (Wanderung – Rast - Ankunft) aus den gelagerten (nicht ausgestellten!) Beständen des [[Banater Museum|Museums]] in [[Timișoara|Temeswar]]. Damit hatte es einen würdigen Platz gefunden, den es bis heute noch immer innehat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gezielt thematisch gegliederte Ausstellung war wegen der relativ geringen Zahl verfügbarer Bilder vorerst nicht möglich. So hatte man sich fürs erste mit Jäger-Bildern aus verschiedenen Schaffensperioden begnügt, die viele Themenbereiche berührten: Hühnerhof, Marktszene, Feldarbeit, Kirchweihzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine überaus gute Aufnahme hat bei den Besuchern die holzgeschnitzte, lebensgroße [[Peter Berberich|Büste]] [[Stefan Jäger]]s, angefertigt von dem [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Holzschnitzer [[Peter Berberich]], gefunden. Sie steht auch heute noch im kleinen Zimmer der [[Gedenkstätte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Ausstellung wurde am 26. Dezember 1969 eröffnet Sie basierte zum Großteil auf Leihgaben von Privatpersonen, die allmählich zu diesem gemeinnützigen Unterfangen mehr Zutrauen gewonnen hatten. Zu den bereits gesetzten Schwerpunkten gehörten Trachtenbilder, Porträts und Idylle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte, vollkommen umgestaltete Ausstellung wurde am 3. April 1971 eröffnet. Zu den künstlerischen Leihgaben (Öl und Aquarelle) kam eine Wohnecke mit Möbeln und Gebrauchsgegenständen aus den verbliebenen und noch erreichbaren Jäger-Beständen hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1971 wurde die vierte Bilderausstellung (Die Jahreszeiten, Schnitter, Der Abend – der Morgen, Jugend und Alter, Dorfstraße, Spielende Kinder, Nach dem Regen, Festtag) eröffnet. Es sollte die letzte dieser Art gewesen sein. Es musste eingesehen werden, dass eine museale Einrichtung auf Dauer nicht allein aus Leihgaben bestehen kann. Man war bestrebt, „Eigenes&amp;quot;, also einen Grundstock von museumseigenen Bildern und Beständen, für die [[Gedenkstätte]] anzuschaffen.&lt;br /&gt;
Geldspenden der Besucher ermöglichten mehrere Ankäufe (wie „[[Das Bildnis eines jungen Mannes]]&amp;quot; -Öl), Dauer-Leihgaben von seiten des [[Banater Museum]]s („[[Selbstbildnis]]&amp;quot;, „[[Die Mutter]]&amp;quot;, Aquarellskizzen) kamen hinzu, aber auch Schenkungen. Hier sind die Aussiedlerfamilie Mann zu nennen, die der [[Gedenkstätte]] ein großformatiges [[Familienbild]] überlassen hat, und die Nichte des Meisters, [[Maria Jäger]], die mit ihrer wertvollen Schenkung (hauptsächlich Aquarellskizzen von künstlerischem und ethnographischem Wert) erst die Eigenständigkeit der [[Gedenkstätte]] ermöglicht und sichergestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Donationen und anderen Neuzugängen wurde eine „eigene&amp;quot; ständige Ausstellung am 16. März 1972 (dem 10. Todestag des Künstlers) eröffnet. Bei dieser Gelegenheit wurde die [[Gedenkstätte]] auch mit Tischvitrinen, Teppichen und Übergardinen ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Kind armer Leute'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wer ist [[Stefan Jäger]]? Sein geradliniger Lebensweg wurde – sehen wir von den Kriegsjahren ab, die er als Soldat an der Piave- und Isonzo-Front durchstehen musste – kaum von jähen, schicksalhaften Ereignissen unterbrochen. Er wurde als zweites Kind des Ehepaares [[Franz Jäger|Franz]] (Barbier und Feldscher) und [[Magdalena Jäger]] am 28. Mai 1877 in der Banater Heidegemeinde [[Cenei|Tschene]] geboren, besuchte die [[Bürgerschule]] in [[Timișoara|Temeswar]] und [[Szegedin]] und begann 1895 seine vierjährige berufliche Ausbildung in [[Budapest]] (bei Prof. [[Bertalan Székely|Székely]] und [[Ede Balló|Balló]]). 1901 unternahm der junge Künstler eine [[Studienreise]] nach Österreich, Deutschland und Italien. Danach war er in [[Budapest]] für den Kunsthändler [[Almásy]] (Heiligenbilder) tätig. 1906 begab ersieh auf eine zweite [[Studienreise]], um die Trachten, aber auch die Sitten und Bräuche der schwäbischen Einwanderer in den deutschen Herkunftsgebieten zu studieren. 1910 wurde in der Banater Gemeinde [[Cărpiniș|Gertjanosch]] das „[[Einwanderungsbild]]“, [[Stefan Jäger|Jägers]] Hauptwerk, enthüllt. Noch im selben Jahr lässt sich [[Stefan Jäger|Jäger]] in seiner Wahlheimat [[Jimbolia|Hatzfeld]] nieder, wo er bis zu seinem Lebensende bleibt. Das ist die sogenannte „Hatzfelder Zeit&amp;quot;, in der die so beliebten und ungezählten Jäger-Bilder in Öl und Wasserfarben (meist Gouache) entstehen, ebenso die vielen farbenfrohen Aquarellskizzen in den umliegenden Schwabendörfern, wohin er an Sonn- und Feiertagen, meist auf Schusters Rappen, mit seinem Weggefährten, Gymnasiallehrer [[Eduard Böss|Böß]], wanderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser biographische Ablauf wird durch zahlreiche Exponate im ersten Ausstellungsraum, dem kleinen Zimmer, veranschaulicht, wo gerahmte Fotos an den Wänden hängen und andere Dokumente wie Zeugnisse, Publikationen, Skizzen und Porträts in Schautischen ausgestellt sind. Im großen, saalartigen Raum (7 mal 10 Meter) sind hauptsächlich Aquarellskizzen, aber auch Ölbilder (Bildnisse der Eltern, Mutter im Alter, Selbstbildnis) ausgestellt. Das unfertige, letzte Bild ([[„Zigeunerin“]]), an dem der Altmeister noch zuletzt gearbeitet hat, ist auf der Staffelei zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schautischen und Vitrinen sind Malutensilien des Künstlers – Pinsel, Paletten, Farbtuben, Pinselreiniger – und auch persönliche Gebrauchsgegenstände wie Taschenuhr, Arbeitskittel und Regenschirm ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am reichhaltigsten ist die Skizzensammlung. Dazu gehören oft nur unscheinbare, kleine Papierstückchen, auf die der Künstler am Ort des Geschehens mit flotten, farbenfrohen Pinselstrichen gouachiert hat. Sie sind alle hinter Glas gerahmt und mit breitem Passepartout versehen, was ihnen eine besondere Bildwirkung verleiht. Die Skizzen dokumentieren die Trachten der banatschwäbischen Mädchen, der jungen und alten Frauen, die Fest- und Arbeitstracht aus vielen Dörfern. Ebenso akribisch festgehalten sind in den [[Skizzenblättern]] die Arbeit (Schnitt, „Klecken“, Garbenaufsetzen, „Beifiehre“, Heimkehr vom Feld), die Festtage (Kirchweih, Vortänzerin, Hutputzen, Kerweihbock), die Frömmigkeit (Prozessionen), der Alltag auf dem Dorfe (Wochenmarkt, „Maaje&amp;quot;) und die schwäbische Dorflandschaft (Flur, Saat im Frühling), oft auch nur einzelne Objekte (Spinnrad, Truhe, alter Bauernstuhl). Diese Skizzen sind somit von besonderem ethnographischem Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sorgen für die Zukunft'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht viel – am immensen Werk des Meisters gemessen –, was hier ausgestellt und mit Mühe, aber auch mit spürbarer Liebe zusammengetragen wurde. Der Besuch der nun seit 20 Jahren bestehenden [[Gedenkstätte]] in [[Jimbolia|Hatzfeld]] (rum. Jimbolia) lohnt sich für jeden, der an Kunst und Ethnographie der Banater Schwaben in Rumänien interessiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fortbestand der [[Gedenkstätte]] steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der existentiellen Perspektive der deutschen Minderheit. Bei anhaltender Auswanderung und Schrumpfung wird auch die Zukunft der Jäger-[[Gedenkstätte]] in [[Jimbolia|Hatzfeld]] in Frage gestellt. Was dann mit den Exponaten geschieht, bleibt ungewiss. Hier stellt sich die Frage, wer der „Herr des Hauses&amp;quot; ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Banater Museum]] war nur teilweise und nur bedingt am Aufbau dieser Einrichtung beteiligt. Es wurden weder bezahlte Planstellen vergeben noch finanzielle Vorgaben für die Instandhaltung des Gebäudes und der Säle geleistet. Dies geschah in den anstehenden Fällen seitens der Stadt oder der [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Betriebe. Die Renovierungsarbeiten, die vielen Bilderrahmen für die Aquarellskizzen, die Glasvitrinen und Schautische haben die [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Handwerker meist kostenlos erstellt. Eine Klimaanlage und ein verlässliches Sicherheits- und Alarmsystem aber fehlen in der [[Gedenkstätte]] nach wie vor. Auch alle organisatorischen Tätigkeiten und Aufgaben wurden und werden freiwillig verrichtet. Als „Herr des Hauses“ kann nach alldem am ehesten das städtische Kulturhaus gelten, dessen Direktor auch die Bestandsaufnahme der Exponate bestätigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit beabsichtigt man die Gründung eines städtischen [[Gedenkstätte|Museum]]s in [[Jimbolia|Hatzfeld]] in einem zweckdienlichen Gebäude, wohin auch die Jäger-Bilder gebracht werden sollen. Dort könnten sie vielleicht für die nächste Zeit „überleben“. Andernfalls gelangen sie wohl wieder in die Lagerräume des [[Timișoara|Temeswar]]er [[Banater Museum|Museums]], wo noch einige hundert Jäger-Skizzen lagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte der Bestand der [[Gedenkstätte]] in [[Jimbolia|Hatzfeld]] gefährdet sein, wäre es zu überlegen, ob Mittel und Wege gefunden werden könnten, um zumindest einen Teil der Exponate zu erwerben und in westdeutschen Einrichtungen auszustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, Weizenflur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2, Vorstraußtanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Der gemeinsame Weg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellungen in der Gedenkstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geldspenden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzbiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skizzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.111.253</name></author>
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