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	<title>Archiv - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0483_-_Die_kleine_gro%C3%9Fe_Welt_des_Franz_Gillich&amp;diff=15802</id>
		<title>ART:0483 - Die kleine große Welt des Franz Gillich</title>
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		<updated>2015-04-24T09:48:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.19.182: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Heinz&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Franz&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Die kleine große Welt des Franz Gillich&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 41&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 2&lt;br /&gt;
 |Datum               = 20.01.1996&lt;br /&gt;
 |Seite               = 4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Zum Tod des Künstlers am 24. Dezember 1995'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Heiligabend verstarb in seinem Haus in der [[Periam|Perjamoscher Maroschsiedlung]] der Maler [[Franz Gillich]]. Er wurde am ersten Weihnachtstag im Familiengrab auf dem Altdörfer Friedhof beigesetzt. Am 4. Januar wäre er 76 Jahre alt geworden. Wir alle hatten ihn jünger im Sinn, nicht nur weil unsere Erinnerungen an ihn überwiegend aus den vergangenen Jahrzehnten herrühren, sondern auch, weil er auf gute Art jung zu bleiben verstand, in stiller Heiterkeit und aufgeschlossen für die Veränderungen der Welt, wenngleich er diese für sich selbst nicht unbedingt nachzuvollziehen mochte. Er hatte Verständnis dafür, daß seine schwäbischen Landsleute das Banat verließen, aber er selbst blieb in seiner Abgeschiedenheit, den Fluß vor der Tür, den Uferwald, den Damm und die Schleuse – die Schließ, wie sie in [[Periam|Perjamosch]] heißt. Dort, vom &amp;quot;Scharfen Eck&amp;quot;, läßt sich der spitzwinklig abgeknickte Fluß stromauf und –ab weit überblicken - er kommt auf dich zu und zieht an dir vorüber, immer derselbe und jedes Mal auch ein anderer, nicht nur mit der Jahreszeit wechselnd, sondern ein anderer auch im Regen, im Wind, in der Abendsonne, beim Eisgang oder im Spätsommer, wenn die Sandbänke weiß im grünen Wasser liegen und einsame Reiher vorwurfsvoll den lärmenden Krähenschwärmen nachblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einem solchen Tag vor drei Jahren ging ich zum letzten Mal mit Franz Gillich über den Sand. Der Tag war groß, und wir hatten viel Zeit. Immer, wenn wir zusammen waren, und wir waren's oft, schien die Zeit eine andere Dimension zu haben, und vielleicht erklärt das zum Teil, wieso es mir fürs erste entgehen konnte, dass er inzwischen ein Siebziger geworden war. Wir sprachen über Gott und die Welt, nur aufs Auswandern kam die Rede nicht. Irgendwie war das kein Thema. Er begründete mir gegenüber nie, warum er an der Marosch geblieben ist, obwohl doch jetzt die Welt für jeden offensteht. Das aber zeichnet ja eine Freundschaft aus, daß nicht alles erklärt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links vom &amp;quot;Scharfen Eck&amp;quot; steht, keine hundert Schritte entfernt, das schlichte Giebelhaus des Malers [[Franz Ferch]] (1900 bis 1981) und gleich dahinter, nur durch den Garten getrennt, das ältere und behäbigere Wassermüllerhaus der Gillichs, den offenen Gang über die ganze Hausbreite hin dem Fluß zugekehrt, der hier gerade noch für einen Fußweg Platz läßt und mit den Uferpappeln bereits den Hof überschattet. Während Altmeister Ferch seine Ölgemälde immer wieder monumental anlegte, blieb der zwanzig Jahre jüngere Grafiker in seiner Darstellung eher zurückhaltend und akademisch. Sein Werkzeug war vor allem die Feder, seltener die Kohle und der Rötelstift und vereinzelt nur die Radiernadel. Nie warf er die Zeichnung in wenigen Strichen aufs Papier. Jedes Blatt entstand in hingebungsvoller Kleinarbeit, bis sich das Bild aus einer Unzahl von Linien, Strichen und Schraffuren zum Kunstwerk formte. Uferpartien sind es zumeist, die er auf diese Weise gestaltete, Baumgruppen, in sich geschlossene Ausschnitte aus der ihn umgebenden Landschaft, als deren Teil er sich fühlte. Nicht allein von der Staffelei, sondern auch wenn es um sogenannte Nebensächlichkeiten ging, bei denen sich ja der Charakter oft erst bewährt. Behinderte der Zaun einen Baum im Wuchs, so wurde überlegt, an welcher Stelle der Zaun auszusägen und nicht etwa der Ast abzusägen war, und fiel eine Wildgans flügellahm in sein Anwesen, so wurde sie gepflegt und für den Weiterflug gestärkt, auch Wochen hindurch. Als langjähriger Angestellter des Wasserbauamtes, das auch den Uferwald bewirtschaftete, bewahrte er manchen alten Baum vor der Axt und manchen Bestand vor einer zu radikalen Ausdünnung. Es könnte beruhigen, zu wissen, daß ihn seine Bäume an seinem letzten Tag umstanden, und nachts vielleicht manchmal die Wandergänse über sein Haus hinwegstrichen, als er es krebsleidend nicht mehr verlassen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Gillich hatte viele Freunde und noch mehr Gäste. Zu ihnen gehörten Bauern, Fabrikarbeiter, Sandausheber, Handwerker, Künstler, Schauspieler, Gelehrte, Angler, Musikanten aller Zungen des völkerbunten Banats.Es war in der Zwischenkriegszeit zur Lebensgewohnheit geworden, Ferien an der Marosch zu machen, und das Haus Gillich war das bekannteste am ganzen Strand. Hier logierten Omas mit ihren Enkelkindern, erschöpfte Stadtmenschen, Poeten, junge und ältere Ausreißer, Sonderlinge und handfeste Geschäftsleute in einfachen Zimmern und in moskitonetzverhangenen Schlafstellen im offenen Gang. Am langen Holztisch fanden große Zwetschgenknödelessen und Melonenschlachten statt, und sonntags, wenn die Tagesgäste aus [[Periam|Perjamosch]], Warjaseh, Totina, [[Lovrin]], [[Bulgăruș|Bogarosch]], Großsanktnikolaus und anderen Ortschaften zu Hunderten angeradelt kamen, gab es improvisierte und zugleich ansehnliche Uferkonzerte. Hans und Franz, die beiden Söhne des Hauses, ruderten die Gäste zu den gegenüberliegenden Badeplätzen und auch wieder zurück im selbstgebauten Boot. Auch flinke Paddelboote baute Franz Gillich, und auch manches andere auf den individuellen Bedarf und Geschmack zugeschnittene Wasserfahrzeug. Ehrenhalber war er zuständig für die gelegentlichen nächtlichen Lampionfahrten auf dem Fluß, wofür nicht nur das Boot umzurüsten war, sondern auch die Leuchtkörper entworfen und gebastelt werden mußten. Nebenbei waren ein paar Bienenstände und einige der auf dem Damm weidenden Schafe und Ziegen zu betreuen. Für die Kunst blieb der Winter vorgesehen, vorausgesetzt, das Hochwasser hielt sich in Grenzen und der Eisstoß verlief weniger dramatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das künstlerische Werk von Franz Gillich ist dementsprechend weniger umfangreich. Und es ist ganz in die Flusslandschaft der Marosch eingebettet. Selbst die Porträts sind ihr zuzuordnen: der Großvater und die Mutter des Künstlers, ein Selbstporträt, Kinderbildnisse und Arbeiterköpfe - auch wenn diese eher als gesellschaftlicher Auftrag entstanden sein mögen. Vorrangig bleiben die Landschaften und Studien, mehrere „Baumporträts“, die sichtbar machen, wie persönlich und von besonderer Art die Beziehungen des Künstlers zu seinem Umfeld waren. „Pomul lui Franzi&amp;quot; (Franzis Baum) benannte Ingenieur Maxim vom Wasserbauamt die Bäume, für die sich der Künstler erfolgreich verwendet hatte, und die gewissermaßen unter seinem Schutz standen. Unter ihnen die inzwischen dennoch gefällte vielhundertjährige Eiche bei der Schließ, Schauplatz zahlreicher besinnlicher und auch feucht-fröhlicher Lagerfeuer, die wohl nie mehr an dieser Stelle entfacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Timișoara|Temeswar]]er Kunstschule und der Berliner Akademie ausgebildet, blieb Franz Gillich in seiner Flußidylle künstlerisch weitgehend sich selbst überlassen, was nicht nur negativ zu werten sein wird. Weder der sozialistische Realismus noch die späteren, oft verkrampften Hinwendungen zu den sich überstürzenden modernen Strömungen haben tiefere Spuren in seinem Werk hinterlassen. Er stellte mehrfach im Banater Jahressalon der bildenden Künstler aus, war Mitglied in der damals von seinem Nachbarn und Kollegen [[Franz Ferch]] geleiteten [[Timișoara|Temeswar]]er Filiale des Künstlerverbandes, besuchte den greisen Schwabenmaler [[Stefan Jäger]] in [[Jimbolia|Hatzfeld]] und pflegte den gelegentlichen Umgang mit [[Franz Ferch]]s feinsinnigen Bruder [[Andreas Ferch|Andor]], der, fast vergessen, in [[Periam|Perjamosch]]-Haulik seine Zeit verbrachte und hauchzarte Miniaquarelle auf Zigarettenpapier hinpinselte - eine vergängliche Kunst eines zerbrechlichen (oder bereits gebrochenen?) Künstlers.&lt;br /&gt;
Als Künstler und Mensch wusste Franz Gillich sehr genau, wohin er gehört - eben nicht ins Rampenlicht, aber sehr wohl überall dorthin, wo das Leben für ihn fassbar und künstlerisch integrierbar blieb. Sein Alltag war bescheiden und unterschied sich äußerlich nur wenig von dem seiner meist ärmlichen Nachbarn an der Marosch. Er fuhr kein Auto, und sein Atelierbedarf war selten lückenlos. Er verkaufte nur wenig, und nur ungern ging er auf Bestellungen ein. Zumindest bei den Banater Landsleuten in Deutschland wäre ein guter Absatz seiner Bilder möglich gewesen. Wiederholt darauf angesprochen, lächelte er halb geschmeichelt, halb verdrossen, ohne sich jemals darauf einzulassen. War er fürs Geschäft ungeeignet, oder war er einfach nicht käuflich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines seiner letzten Bilder brachte Friedel Schuch nach Düsseldorf. Es zeigt - wie wäre es anders möglich - eine Maroschlandschaft. Ich selbst besitze von Franz Gillich zwei Porträtzeichnungen meines damals zweijährigen Sohnes Axel – Meisterstücke aus der Maroscher Werkstatt, an einem Sommernachmittag des Jahres 1974 entstanden. Vielleicht gelingt es uns, das Vorhandene und Auffindbare aus dem Werk von Franz Gillich zu registrieren und es einmal zu einer Kabinettausstellung zusammenzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte unser Anliegen sein, ihn nach Verdienst in das kulturelle Bewußtsein des Banats und der Banater aufzunehmen und zu behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, &amp;quot;Flößer an der Marosch&amp;quot;. Federzeichnung von Franz Gillich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwähnung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.19.182</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0517_-_Stefan_J%C3%A4ger_-_Maler_seiner_Banater_Heimat&amp;diff=15800</id>
		<title>ART:0517 - Stefan Jäger - Maler seiner Banater Heimat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0517_-_Stefan_J%C3%A4ger_-_Maler_seiner_Banater_Heimat&amp;diff=15800"/>
		<updated>2015-04-24T09:39:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.19.182: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Aufsatz&lt;br /&gt;
 |AutorName           = [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn|Podlipny-Hehn]]&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Annemarie Dr.&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Stefan Jäger – Maler seiner Banater Heimat&lt;br /&gt;
 |HerausgeberName     = Verband der Banater Schwaben in Österreich&lt;br /&gt;
 |HerausgeberVorname  =&lt;br /&gt;
 |Buchtitel           = Banatica&lt;br /&gt;
 |Untertitel          = Festgabe für Dr. Alexander Krischan zum 75. Geburtstage&lt;br /&gt;
 |Reihentitel         =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Wien&lt;br /&gt;
 |Verlag              =&lt;br /&gt;
 |Entstehungsjahr     = 1996&lt;br /&gt;
 |Seite               = 270-273&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Jäger]]s Kunst ist dem engsten heimatlichen Lebensraum entsprungen und bleibt einem gewissen Provinzialismus verhaftet. Dabei muss man dieses Wort nicht unbedingt abwertend gebrauchen. Im Falle [[Stefan Jäger|Jägers]] handelt es sich vielmehr um eine Kunst, die sich im wahrsten Sinne des Wortes auf diese Provinz, auf das Banat, bezieht, und sie tut es voll der erhabensten, aufrichtigsten Gefühle: Liebe zur Heimat, Freude an ihrer Schönheit, Achtung vor den Menschen und ihrer Arbeit, vor ihrer Tradition. Es ist eine Kunst, die tief in dem vertrauten Heimatboden und seinen Überlieferungen verankert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maler wurde am 28. Mai 1877 als Sohn eines Feldschers in der Gemeinde [[Cenei|Tschene]] unweit von [[Jimbolia|Hatzfeld]] geboren. Nach Abschluss seines Kunststudiums in [[Budapest]] unternahm er Bildungsreisen nach Österreich, Deutschland und Italien und kam ins Banat zurück. [[Jimbolia|Hatzfeld]] war seit 1910 die Wahlheimat des Malers, wo er bis ins hohe Alter schlicht und ungekünstelt, ehrlich und bescheiden an seinem Lebenswerk schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maler erhielt von seinen banatschwäbischen Landsleuten bereits 1906 seinen ersten großen Auftrag: „[[Die Ansiedlung der Deutschen im Südosten]]“ zu malen. Das [[Einwanderungsbild]] mit seinen Teilen: „[[Wanderung]]“, „[[Rast]]“ und „[[Ankunft]]“, eine figurenreiche Komposition, ist ein geschichtlich-ethnographisches Dokument aus dem Leben der Banater Schwaben. Es schildert überzeugend und ergreifend das Schicksal der Ansiedler, die im 18. Jahrhundert vom Rhein bis zur Donau über Ulm, Wien, Ofen bis ins Banat voller Hoffnung einer neuen Heimat entgegengezogen waren. Gern bezeichnet man das Einwanderungsbild als [[Stefan Jäger|Jägers]] Hauptwerk, schon weil dieses Triptychon durch seine beträchtlichen Dimensionen die größte und figurenreichste Arbeit des Malers ist, und vor allem, weil es sehr populär ist, durch Reproduktionen weit verbreitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erst nach diesem ersten großen Schwabenbild, das thematisch dem Leben der Heimat entsprungen ist und für seine Landsleute bestimmt war, beginnt [[Stefan Jäger]] sich intensiv mit der Welt und dem Schaffen der Banater Menschen auseinander zu setzen , er wurde der beliebteste Maler der Banater Schwaben.&lt;br /&gt;
Über [[Stefan Jäger]] wurde schon viel gesagt und geschrieben. Sein reichhaltiges Lebenswerk wurde von Kennern und Liebhabern entsprechend gewürdigt. Wir wollen es darum nur knapp überblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gedenkstätte]] im ehemaligen Atelier des Malers enthält nur einen kleinen Teil seines Lebenswerkes, das Hunderte, ja Tausende von Skizzen und Arbeiten in Öl und Aquarell umfasst, die kreuz und quer über die Banater Heide und Hecke und über die Grenzen hinaus verstreut sind. Dies ist ein Beweis dafür, dass [[Stefan Jäger]]s Werk Eigentum des Volksstammes geworden ist, aus dessen Leben, Arbeit und Feste, Sitten und Bräuche es entsprungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die meisten der in der [[Gedenkstätte]] ausgestellten Arbeiten Skizzen sind, möchten wir auf diese intimsten Schöpfungen des Malers eingehen, da sie dem breiten Publikum weniger bekannt sind, auf diese Blätter, worauf das Banater Volksleben in seiner Vielfalt und Buntheit festgehalten ist, sei es mit Bleistift, Tusche oder in den durchsichtigen frischen Farbtönen des Aquarells, wollen wir aufmerksam machen. All diese Skizzen wurden nicht auf dem Reißbrett oder auf der Staffelei im Atelier entworfen, sondern sie sind auf den täglichen Wanderungen, inmitten der Natur, inmitten des Volkslebens aus unmittelbarem Erleben entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Banater Ebene im Wandel der Jahreszeiten, die Felder und Fluren oder das Banater Heidedorf mit den kleinsten weißen Häusern der Ärmsten am Dorfrand, die Rossmühle, schon damals eine Seltenheit und heute ganz verschwunden, ist nur noch in den Bildern [[Stefan Jäger]]s verewigt. Die Feldarbeit: das Ackern und Säen, Schnitt und Drusch, Maisernte, Weinlese, die Heimkehr vom Felde und viele und viele andere Aspekte des täglichen Lebens sind detailtreu wiedergegeben. Der Bauernhof mit all seinem Zubehör, sowohl der Vorderhof mit seinen Blumenbeeten als auch der Hinterhof mit den Stallungen, dem Vieh, den Hühnerhöfen, das Bauernhaus mit den schmucken Barockgiebeln, die Bauernwohnung mit den einzelnen Möbeln, vom Zapfenbrett bis zum Spinnrad, all dies gab dem Maler Anlass zu liebevoller Schilderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blättern wir aber weiter in dieser Schatzkammer kostbaren Volksgutes, so erfreut sich unser Auge an der Farbenpracht der Trachtenskizzen. Mit demselben Blick für das Detail notiert der Maler auch darin die kleinsten Unterschiede in den Trachten der verschiedenen schwäbischen Dörfer. Von den Kindern bis zu den Erwachsenen, den Mädchen und. Frauen, sind alle in ihrem Alltagskleid sowie in ihrem Sonntagsstaat aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine Feste oder Bräuche der schwäbischen Dörfer, die nicht ihren Niederschlag in den Werken des Heimatmalers [[Stefan Jäger]] erfahren hätten. Die Kerwei ist in allen Einzelheiten erfasst, das Maibaumsetzen, das Erntefest mit seinem Aufzug, Hochzeit und Taufe, Christkind-Engel und Belzebub, Silvesterständchen, Faschings- und Trachtenbälle, Mußestunden in einer Spinnstube, Plauderstündchen auf dem Gassenbänkel oder die Kartenpartie der Männer. Dorfmusik mit Tanz und Neckerei - ein idyllisches Bild des Dorfes im Festtageskleide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte noch unzählige Themen anführen, die [[Stefan Jäger|Jäger]] aus dem unerschöpflichen Reichtum bunten Volkslebens für die Nachwelt gesammelt hat. Es sind wahrheitsgetreue, mit strengster Genauigkeit und Sorgfalt ausgeführte Bilder der Wirklichkeit, die viel Wärme und Liebe, das ganze Verständnis des Malers für seine Mitmenschen ausstrahlen - eine umfassende schwäbische Trachtenschau und in Bildern gestaltete Banater Volkskunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir [[Stefan Jäger]]s Lebenswerk näher, so fällt uns auf, dass Blumenmotive in fast allen seinen Bildern zugegen sind, sei es in den Stilleben als selbständiges Motiv, in den Figurenbildern als landschaftlicher Hintergrund, in seinen Landschaften als stimmungsschaffendes Element oder in den Trachtenbildern als farbenfrohes Ornament. Immer wieder hat der Maler ein poesievolles Motiv aus der nahen und vertrauten Natur seinen Bildern beigefügt, ein Zeugnis für die Fähigkeit, auch die kleinsten, unscheinbarsten Dinge scharf zu beobachten und die Stimmung der Jahreszeiten in seine Bilder zu bannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Bildern [[Stefan Jäger|Jägers]] finden wir Blumen, Blüten und Blätter verschiedenster Sorte: die bunte Welt der Feldblumen mit Kornblumen, Rittersporn und Klatschmohn, vereint in bunten Reigen, darüber lächelt Himmelblaue; Wiesenkleeblüten, Löwenzahn mit seidigschillernden Federkronen, Blätter, Gräser und Halme, alles spricht uns freudig und vertraut an; ein sommerlicher Strauß, frisch von der duftenden Juniwiese heimgebracht, eine frohe Inspiration, in der sich, lichte Farben zu einer Harmonie von starker Leuchtkraft vereinen, das bescheidene Veilchen oder das Stiefmütterchen in kleinen Vasen auf dem Tisch, Geranien in den Fenstern der Bauernhäuser, Flieder und Oleander im Hof und Garten, Chrysanthemen in ihrer Form- und Farbenvielfalt, prunkvolle Rosen, Lilien und Nelken in kostbares Kristallvasen - es sind unserem Auge wohlgefällige Bilder, die [[Stefan Jäger]] geschaffen hat: unmittelbar erschließen sich alle Schönheiten, alles spricht uns freudig und vertraut an, es jubelt uns zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute flicht man [[Stefan Jäger]] den schönsten Blumenkranz mit Blüten aus der Heide und Hecke und aus weiter Ferne; sie kommen aus dem Herzen jener, in deren Stuben des Malers Bilder nicht nur ein freudiger Blickfang sind, sondern ein Stück Tradition, ein kostbares Erbe der Väter, ein Stück Heimat bedeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ansprache anlässlich der Eröffnung der Stefan-Jäger-Gedenkstätte am 4. April 1996 in Hatzfeld''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sammelband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triptychon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skizzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.19.182</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0469_-_Ausstellung_%E2%80%9E200_Jahre_Kunst_im_Banat%E2%80%9C_in_Deutschland&amp;diff=15788</id>
		<title>ART:0469 - Ausstellung „200 Jahre Kunst im Banat“ in Deutschland</title>
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		<updated>2015-04-24T09:03:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.19.182: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Kumher &lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Franz&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Erstmalige repräsentative Ausstellung „200 Jahre Kunst im Banat“ in Deutschland vorgestellt&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 40&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 15&lt;br /&gt;
 |Datum               = 05.08.1995&lt;br /&gt;
 |Seite               = 8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 7. Juli bis 5. August 1995 fand in der Galerie des Bayerischen Staatsarchivs auf der Festung Marienberg in Würzburg die [[Ausstellung]] „200 Jahre europäische Kunst im Banat“ statt, die in Zusammenarbeit der Landsmannschaft der Banater Schwaben mit dem [[Banater Museum]] Temeswar geplant und aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundeskulturreferent [[Dr. Walther Anton Konschitzky|Walther Konschitzky]] schreibt dazu in der Einladung: „Vor der politischen Wende in Rumänien, die im Dezember 1989 in [[Timișoara|Temeswar]] ihren Ausgang genommen hat, war eine Ausstellung dieser Art nicht denkbar; doch auch in den Jahren danach blieben vergleichbare Unterfangen weiter die seltene Ausnahme. Dank der guten Zusammenarbeit der Landsmannschaft der Banater Schwaben mit dem [[Banater Museum]] konnten die Kunstwerke – trotz mancher Schwierigkeiten – nach Deutschland gebracht werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eröffnung der Ausstellung begrüßte [[Peter Krier]], der geschäftsführende Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Banater Schwaben, die Ehrengäste aus dem In- und Ausland und alle Anwesenden in deutscher und rumänischer Sprache und wies auf die Bedeutung und das einmalige Ereignis dieser Ausstellung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rodica Vârtaciu, Abteilungsleiterin am [[Banater Museum]] in Temeswar, gab eine Einführung in die Entwicklung des Kunstschaffens im Banat von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg, und ging dabei auf die Werke der ausgestellten Künstler ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie führte aus, daß nach der Befreiung des Banats (1718) Veränderungen eintraten, &amp;quot;die im direkten Zusammenhang mit den geschichtlichen Ereignissen in Mitteleuropa standen, so daß sich nach einer längeren Entwicklung für das Banat typische Merkmale einer mitteleuropäisch geprägten Kunstform heranbildeten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Bedingt durch die historische Situation, auch der kaiserlichen Verwaltung in [[Timișoara|Temeswar]], entwickelte sich in der Stadt und im gesamten Banat ein neues gesellschaftliches Leben, das auch die Zuwanderung von Künstlern nach sich zog und in [[Timișoara|Temeswar]] allmählich ein Kunstzentrum entstehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung zeigt die Vielfalt an Ausdrucksweisen aus der Region des Banats, in der deutsche, rumänische, ungarische, jüdische und serbische Künstler beziehungsreich zusammenlebten, die alle auf ihre Art Beiträge leisteten zur Kunst und Kultur des Banats; man kann beim Betrachten der ausgestellten Werke das reiche Spektrum von Stadt und Raum [[Timișoara|Temeswar]] in vergangenen Zeiten erahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der im Banat geborenen oder dort tätig gewesenen Künstler studierten in Wien oder München - nicht nur deutsche. Sie brachten schon aus ihrer Studienzeit Einflüsse europäischer Kunstrichtungen mit, die im Banat in ihren Werken zum Ausdruck kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Wiener Kunstakademie studierten u. a. Karl Brocky, Ferenc Komlossy und Nicolae Popescu; Adolf Humborg, Johann Wälder und Tiberiu Bottlic absolvierten ihre Studien an den Kunstakademien Wien und München. [[Franz Ferch]] studierte an der Münchner und Dresdener Kunstakademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei deutsche Maler des Banats hatten ihre Schaffenszeiten auch in großen europäischen Kunstzentren: Karl Brocky war in Wien und London, Adolf Humborg in München, London und Südfrankreich tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Beispiele sollen die gute Auswahl von Werken deutscher Künstler für diese Ausstellung andeuten. Von Karl Brocky, 1807 in [[Timișoara|Temeswar]] geboren, gestorben 1855&lt;br /&gt;
in London, stammen die Porträts von Franz und Barbara Weldin aus [[Timișoara|Temeswar]], die ihn während seiner Studienzeit finanziell unterstützt haben. Die Gemälde, mit deutlichen Biedermeier-Merkmalen, sind Zeugnisse von der Malkunst Karl Brockys, der in London als Porträtmaler sehr geschätzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Humborg, geboren 1847 in Orawitz, gestorben 1921 in München, ist mit zwei typischen Gemälden vertreten: „Besuch im Kloster“ und „Mönche im Gespräch“. Letzteres Bild, welches auch unter dem Titel „Erörterung“ bekannt geworden ist, zählt zu den Hauptwerken dieses Malers. Festgehalten ist ein Augenblick beratender Mönche, die vor einer wichtigen Entscheidung stehen, ausgedrückt durch Haltung und Gestik der Personen und auch durch den Lichteinfall, der die dargestellte Spannung noch steigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Bildern schildert Adolf Humborg mit viel Humor die heitere, lebensbejahende Seite der Mönche im Kloster, die mit innerer Freude und Heiterkeit für die kleinen Dinge des Lebens und täglichen Ereignisse aufgeschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Stefan Jäger]] (geboren 1877 in [[Cenei|Tschene]] bei [[Jimbolia|Hatzfeld, gestorben 1962 in [[Jimbolia|Hatzfeld]]), einem der bekanntesten Maler des schwäbischen Banats, der das Volksleben in seinen Werken veranschaulicht hat, sind zwei Gemälde mit dem Titel „[[Das Temeswarer Schloß]]“ zu sehen, in dem heute das [[Banater Museum]] untergebracht ist. Es handelt sich um unterschiedliche Ansichten des Schlosses aus dem Jahre 1911 (ein Sommer- und ein Winterbild). Für uns stellen diese Werke heute auch historische Dokumente dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Emil Lenhardt]] (1886 bis 1956) in Lugosch geboren, war seit den dreißiger Jahren in [[Timișoara|Temeswar]] tätig. Er ist mit drei Gemälden vertreten: zwei „Stilleben“ und ein „Schwäbischer Bauer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Emil Lenhardt|Lenhardt war als Mensch distanziert und zurückgezogen. Seine Stilleben haben ein sachliches und eindringliches Studium der Natur zur Voraussetzung. Beim Ölbild „Schwäbischer Bauer“ tragen die Strenge der Komposition, die einfache und schlichte Geste der Gestalt zum Ausdruck des Werkes bei. – Man zählt die Bauerngestalten zu den besten Werken Lenhardts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franz Ferch]], 1900 in Rudolfsgnad geboren, war künstlerisch in [[Timișoara|Temeswar]], [[Bulgăruș|Bogarosch]], [[Periam|Perjamosch]] und Freiburg i. Br. tätig. 1979 erfolgte seine Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland. Er ist 1981 in Freiburg i. Br. gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ausstellung befinden sich drei seiner Gemälde. Während es sich bei dem Ölbild „Eine Bitte“ aus dem Jahre 1936 noch um eine traditionelle Malweise handelt, ist bei den zwei Fassungen „Boote auf der Marosch“ (1957) schon eine experimentelle Gestaltung durch lockere Pinselführung, eigene Sprachtechnik und abgestimmte Farbwahl festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maler war aufgeschlossen für seine Zeit und für Veränderungen, die sich auch in seinen Gestaltungsweisen äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt werden 80 Kunstwerke (76 Gemälde, Aquarelle und Pastelle und vier Skulpturen) aus den Beständen des [[Banater Museum]]s vorgestellt, die vorwiegend zwischen der Mitte. Des 18. Jahrhunderts und dem 1. Weltkrieg entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein weiteres Projekt haben die Veranstalter in ihre Planung aufgenommen: In einem zweiten Vorhaben, welches für die nächsten Jahre vorgesehen ist, soll in Deutschland auch eine Auswahl der Banater Kunst der Gegenwart gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung „200 Jahre europäische Kunst im Banat“ auf der Festung Marienberg kann in ihrer mehrfachen Bedeutung, z. B. für die Forschung, die weitere Zusammenarbeit mit dem [[Banater Museum]] Temeswar, die Vorstellung des Kulturgutes der historischen Region Banat in Deutschland, gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kultur- und Heimattage 1995 der Banater Schwaben in Würzburg war die Eröffnungsfeier zu dieser Ausstellung ein sehr gelungener Auftakt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Fialla: Mädchenbildnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Humborg: Erörterung – Mönche im Gespräch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwähnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.19.182</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=Banater_Museum&amp;diff=15787</id>
		<title>Banater Museum</title>
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		<updated>2015-04-24T09:02:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.19.182: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den Beiträgen zu Stefan Jäger werden fürs BANATER MUSEUM auch die nachstehenden Benennungen gebraucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Banater Museum Temneswar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Banater Regionalmuseum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Banater Temeschburger Kreismuseums,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Hunyadischloss,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Hunyadi-Kastell,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Museumsgesellschaft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Museum Temeswar,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Museum zu Temeschburg,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Regionalmuseum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Regionsmuseum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Städtisches Museum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Temeschburger Museum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Temesvarer Regionalmuseum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Temesvarer Regionsmuseum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Temesvarer Museum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Temeswarer Museum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Temeswarer Banater Museum, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Banater Museum''' entstand 1885 durch die Zusammenlegung zweier Gesellschaften: der „''Historischen und Archäologischen Vereinigung des Banats''“, gegründet 1872 und des „''Museums des Banats''“, gegründet 1882. Das Ziel der Gesellschaft war die Sammlung aller Objekte, Spuren der Antike, Dokumente und Medaillen, die sich auf die Geschichte und die Vergangenheit des Banats bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1876 wurden die Sammlungen des Museums in einem Raum des katholischen Bischofspalastes aufbewahrt und danach bis 1886 in zwei Räumen eines Privathauses (Haus Wellauer) in der Nähe der ehemaligen Präfektur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Plänen des Architekten Johann Klein wird ein neues Gebäude für das Museum im Stil der deutschen Renaissance in der Lonovici-Straße erbaut. In der Mitte der Fassade befand sich eine 2,25 m hohe Statue der Göttin Minerva. Unterm Schutzdach befanden sich  sieben Tafeln mit den Namen berühmter Persönlichkeiten: Johann Joachim Winkelmann, Titus Livius, Herodot, Bonfinus, T. Mommsen, Fancisc Pulszky, Nicolae Istvanfinus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 übernahm die Stadt das Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 zog das Museum in den Kulturpalast (ehemaliges Hotel Ferdinand) um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 wurde das Gebäude renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1941 wurde die städtische Bibliothek in das Gebäude untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 wurde dem Museum das Hunyadischloss als Ausstellungsraum zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren hat die Kunstabteilung des Banater Museums einen passenden Platz im Barockpalast (dem ehemaligen Gouverneurspalast) am Domplatz gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Istvan Berkesyi, Direktor von 1901 bis 1921 sammelte Banater Malerei. Ioachim Miloia, Direktor von 1928 bis 1940 sammelte Banater Malerei, speziell religiöse Art (alte Kirchenikonen). Aurel Ciupe, Direktor von 1943 bis 1951 moderne rumänische Malerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(Ilieşu, Dr. Nicolae]: Temeswar. Die Geschichte einer europäischen Stadt, Planetarium, 2005, S. 208ff)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.19.182</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0469_-_Ausstellung_%E2%80%9E200_Jahre_Kunst_im_Banat%E2%80%9C_in_Deutschland&amp;diff=15786</id>
		<title>ART:0469 - Ausstellung „200 Jahre Kunst im Banat“ in Deutschland</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0469_-_Ausstellung_%E2%80%9E200_Jahre_Kunst_im_Banat%E2%80%9C_in_Deutschland&amp;diff=15786"/>
		<updated>2015-04-24T09:00:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.19.182: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Kumher &lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Franz&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Erstmalige repräsentative Ausstellung „200 Jahre Kunst im Banat“ in Deutschland vorgestellt&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 40&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 15&lt;br /&gt;
 |Datum               = 05.08.1995&lt;br /&gt;
 |Seite               = 8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 7. Juli bis 5. August 1995 fand in der Galerie des Bayerischen Staatsarchivs auf der Festung Marienberg in Würzburg die [[Ausstellung]] „200 Jahre europäische Kunst im Banat“ statt, die in Zusammenarbeit der Landsmannschaft der Banater Schwaben mit dem [[Banater Museum]] Temeswar geplant und aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundeskulturreferent [[Dr. Walther Anton Konschitzky|Walther Konschitzky]] schreibt dazu in der Einladung: „Vor der politischen Wende in Rumänien, die im Dezember 1989 in [[Timișoara|Temeswar]] ihren Ausgang genommen hat, war eine Ausstellung dieser Art nicht denkbar; doch auch in den Jahren danach blieben vergleichbare Unterfangen weiter die seltene Ausnahme. Dank der guten Zusammenarbeit der Landsmannschaft der Banater Schwaben mit dem [[Banater Museum]] konnten die Kunstwerke – trotz mancher Schwierigkeiten – nach Deutschland gebracht werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eröffnung der Ausstellung begrüßte [[Peter Krier]], der geschäftsführende Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Banater Schwaben, die Ehrengäste aus dem In- und Ausland und alle Anwesenden in deutscher und rumänischer Sprache und wies auf die Bedeutung und das einmalige Ereignis dieser Ausstellung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rodica Vârtaciu, Abteilungsleiterin am [[Banater Museum]] in Temeswar, gab eine Einführung in die Entwicklung des Kunstschaffens im Banat von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg, und ging dabei auf die Werke der ausgestellten Künstler ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie führte aus, daß nach der Befreiung des Banats (1718) Veränderungen eintraten, &amp;quot;die im direkten Zusammenhang mit den geschichtlichen Ereignissen in Mitteleuropa standen, so daß sich nach einer längeren Entwicklung für das Banat typische Merkmale einer mitteleuropäisch geprägten Kunstform heranbildeten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Bedingt durch die historische Situation, auch der kaiserlichen Verwaltung in [[Timișoara|Temeswar]], entwickelte sich in der Stadt und im gesamten Banat ein neues gesellschaftliches Leben, das auch die Zuwanderung von Künstlern nach sich zog und in [[Timișoara|Temeswar]] allmählich ein Kunstzentrum entstehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung zeigt die Vielfalt an Ausdrucksweisen aus der Region des Banats, in der deutsche, rumänische, ungarische, jüdische und serbische Künstler beziehungsreich zusammenlebten, die alle auf ihre Art Beiträge leisteten zur Kunst und Kultur des Banats; man kann beim Betrachten der ausgestellten Werke das reiche Spektrum von Stadt und Raum [[Timișoara|Temeswar]] in vergangenen Zeiten erahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der im Banat geborenen oder dort tätig gewesenen Künstler studierten in Wien oder München - nicht nur deutsche. Sie brachten schon aus ihrer Studienzeit Einflüsse europäischer Kunstrichtungen mit, die im Banat in ihren Werken zum Ausdruck kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Wiener Kunstakademie studierten u. a. Karl Brocky, Ferenc Komlossy und Nicolae Popescu; Adolf Humborg, Johann Wälder und Tiberiu Bottlic absolvierten ihre Studien an den Kunstakademien Wien und München. [[Franz Ferch]] studierte an der Münchner und Dresdener Kunstakademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei deutsche Maler des Banats hatten ihre Schaffenszeiten auch in großen europäischen Kunstzentren: Karl Brocky war in Wien und London, Adolf Humborg in München, London und Südfrankreich tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Beispiele sollen die gute Auswahl von Werken deutscher Künstler für diese Ausstellung andeuten. Von Karl Brocky, 1807 in [[Timișoara|Temeswar]] geboren, gestorben 1855&lt;br /&gt;
in London, stammen die Porträts von Franz und Barbara Weldin aus [[Timișoara|Temeswar]], die ihn während seiner Studienzeit finanziell unterstützt haben. Die Gemälde, mit deutlichen Biedermeier-Merkmalen, sind Zeugnisse von der Malkunst Karl Brockys, der in London als Porträtmaler sehr geschätzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Humborg, geboren 1847 in Orawitz, gestorben 1921 in München, ist mit zwei typischen Gemälden vertreten: „Besuch im Kloster“ und „Mönche im Gespräch“. Letzteres Bild, welches auch unter dem Titel „Erörterung“ bekannt geworden ist, zählt zu den Hauptwerken dieses Malers. Festgehalten ist ein Augenblick beratender Mönche, die vor einer wichtigen Entscheidung stehen, ausgedrückt durch Haltung und Gestik der Personen und auch durch den Lichteinfall, der die dargestellte Spannung noch steigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Bildern schildert Adolf Humborg mit viel Humor die heitere, lebensbejahende Seite der Mönche im Kloster, die mit innerer Freude und Heiterkeit für die kleinen Dinge des Lebens und täglichen Ereignisse aufgeschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Stefan Jäger]] (geboren 1877 in [[Cenei|Tschene]] bei [[Jimbolia|Hatzfeld, gestorben 1962 in [[Jimbolia|Hatzfeld]]), einem der bekanntesten Maler des schwäbischen Banats, der das Volksleben in seinen Werken veranschaulicht hat, sind zwei Gemälde mit dem Titel „[[Das Temeswarer Schloß]]“ zu sehen, in dem heute das [[Banater Museum]] untergebracht ist. Es handelt sich um unterschiedliche Ansichten des Schlosses aus dem Jahre 1911 (ein Sommer- und ein Winterbild). Für uns stellen diese Werke heute auch historische Dokumente dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Emil Lenhardt]] (1886 bis 1956) in Lugosch geboren, war seit den dreißiger Jahren in [[Timișoara|Temeswar]] tätig. Er ist mit drei Gemälden vertreten: zwei „Stilleben“ und ein „Schwäbischer Bauer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Emil Lenhardt|Lenhardt war als Mensch distanziert und zurückgezogen. Seine Stilleben haben ein sachliches und eindringliches Studium der Natur zur Voraussetzung. Beim Ölbild „Schwäbischer Bauer“ tragen die Strenge der Komposition, die einfache und schlichte Geste der Gestalt zum Ausdruck des Werkes bei. – Man zählt die Bauerngestalten zu den besten Werken Lenhardts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franz Ferch]], 1900 in Rudolfsgnad geboren, war künstlerisch in [[Timișoara|Temeswar]], [[Bulgăruș|Bogarosch]], [[Periam|Perjamosch]] und Freiburg i. Br. tätig. 1979 erfolgte seine Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland. Er ist 1981 in Freiburg i. Br. gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ausstellung befinden sich drei seiner Gemälde. Während es sich bei dem Ölbild „Eine Bitte“ aus dem Jahre 1936 noch um eine traditionelle Malweise handelt, ist bei den zwei Fassungen „Boote auf der Marosch“ (1957) schon eine experimentelle Gestaltung durch lockere Pinselführung, eigene Sprachtechnik und abgestimmte Farbwahl festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maler war aufgeschlossen für seine Zeit und für Veränderungen, die sich auch in seinen Gestaltungsweisen äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt werden 80 Kunstwerke (76 Gemälde, Aquarelle und Pastelle und vier Skulpturen) aus den Beständen des [[Banater Museum]]s vorgestellt, die vorwiegend zwischen der Mitte. Des 18. Jahrhunderts und dem 1. Weltkrieg entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein weiteres Projekt haben die Veranstalter in ihre Planung aufgenommen: In einem zweiten Vorhaben, welches für die nächsten Jahre vorgesehen ist, soll in Deutschland auch eine Auswahl der Banater Kunst der Gegenwart gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung „200 Jahre europäische Kunst im Banat“ auf der Festung Marienberg kann in ihrer mehrfachen Bedeutung, z. B. für die Forschung, die weitere Zusammenarbeit mit dem [[Banater Museum]] Temeswar, die Vorstellung des Kulturgutes der historischen Region Banat in Deutschland, gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kultur- und Heimattage 1995 der Banater Schwaben in Würzburg war die Eröffnungsfeier zu dieser Ausstellung ein sehr gelungener Auftakt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Fialla: Mädchenbildnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Humborg: Erörterung – Mönche im Gespräch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwähnung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.19.182</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0469_-_Ausstellung_%E2%80%9E200_Jahre_Kunst_im_Banat%E2%80%9C_in_Deutschland&amp;diff=15785</id>
		<title>ART:0469 - Ausstellung „200 Jahre Kunst im Banat“ in Deutschland</title>
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		<updated>2015-04-24T08:59:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.19.182: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Kumher &lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Franz&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Erstmalige repräsentative Ausstellung „200 Jahre Kunst im Banat“ in Deutschland vorgestellt&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 40&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 15&lt;br /&gt;
 |Datum               = 05.08.1995&lt;br /&gt;
 |Seite               = 8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 7. Juli bis 5. August 1995 fand in der Galerie des Bayerischen Staatsarchivs auf der Festung Marienberg in Würzburg die [[Ausstellung]] „200 Jahre europäische Kunst im Banat“ statt, die in Zusammenarbeit der Landsmannschaft der Banater Schwaben mit dem [[Banater Museum]] Temeswar geplant und aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundeskulturreferent [[Dr. Walther Anton Konschitzky|Walther Konschitzky] schreibt dazu in der Einladung: „Vor der politischen Wende in Rumänien, die im Dezember 1989 in [[Timișoara|Temeswar]] ihren Ausgang genommen hat, war eine Ausstellung dieser Art nicht denkbar; doch auch in den Jahren danach blieben vergleichbare Unterfangen weiter die seltene Ausnahme. Dank der guten Zusammenarbeit der Landsmannschaft der Banater Schwaben mit dem [[Banater Museum]] konnten die Kunstwerke – trotz mancher Schwierigkeiten – nach Deutschland gebracht werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eröffnung der Ausstellung begrüßte [[Peter Krier]], der geschäftsführende Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Banater Schwaben, die Ehrengäste aus dem In- und Ausland und alle Anwesenden in deutscher und rumänischer Sprache und wies auf die Bedeutung und das einmalige Ereignis dieser Ausstellung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Rodica Vârtaciu, Abteilungsleiterin am [[Banater Museum]] in Temeswar, gab eine Einführung in die Entwicklung des Kunstschaffens im Banat von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg, und ging dabei auf die Werke der ausgestellten Künstler ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie führte aus, daß nach der Befreiung des Banats (1718) Veränderungen eintraten, &amp;quot;die im direkten Zusammenhang mit den geschichtlichen Ereignissen in Mitteleuropa standen, so daß sich nach einer längeren Entwicklung für das Banat typische Merkmale einer mitteleuropäisch geprägten Kunstform heranbildeten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Bedingt durch die historische Situation, auch der kaiserlichen Verwaltung in [[Timișoara|Temeswar]], entwickelte sich in der Stadt und im gesamten Banat ein neues gesellschaftliches Leben, das auch die Zuwanderung von Künstlern nach sich zog und in [[Timișoara|Temeswar]] allmählich ein Kunstzentrum entstehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung zeigt die Vielfalt an Ausdrucksweisen aus der Region des Banats, in der deutsche, rumänische, ungarische, jüdische und serbische Künstler beziehungsreich zusammenlebten, die alle auf ihre Art Beiträge leisteten zur Kunst und Kultur des Banats; man kann beim Betrachten der ausgestellten Werke das reiche Spektrum von Stadt und Raum [[Timișoara|Temeswar]] in vergangenen Zeiten erahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der im Banat geborenen oder dort tätig gewesenen Künstler studierten in Wien oder München - nicht nur deutsche. Sie brachten schon aus ihrer Studienzeit Einflüsse europäischer Kunstrichtungen mit, die im Banat in ihren Werken zum Ausdruck kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Wiener Kunstakademie studierten u. a. Karl Brocky, Ferenc Komlossy und Nicolae Popescu; Adolf Humborg, Johann Wälder und Tiberiu Bottlic absolvierten ihre Studien an den Kunstakademien Wien und München. [[Franz Ferch]] studierte an der Münchner und Dresdener Kunstakademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei deutsche Maler des Banats hatten ihre Schaffenszeiten auch in großen europäischen Kunstzentren: Karl Brocky war in Wien und London, Adolf Humborg in München, London und Südfrankreich tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Beispiele sollen die gute Auswahl von Werken deutscher Künstler für diese Ausstellung andeuten. Von Karl Brocky, 1807 in [[Timișoara|Temeswar]] geboren, gestorben 1855&lt;br /&gt;
in London, stammen die Porträts von Franz und Barbara Weldin aus [[Timișoara|Temeswar]], die ihn während seiner Studienzeit finanziell unterstützt haben. Die Gemälde, mit deutlichen Biedermeier-Merkmalen, sind Zeugnisse von der Malkunst Karl Brockys, der in London als Porträtmaler sehr geschätzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Humborg, geboren 1847 in Orawitz, gestorben 1921 in München, ist mit zwei typischen Gemälden vertreten: „Besuch im Kloster“ und „Mönche im Gespräch“. Letzteres Bild, welches auch unter dem Titel „Erörterung“ bekannt geworden ist, zählt zu den Hauptwerken dieses Malers. Festgehalten ist ein Augenblick beratender Mönche, die vor einer wichtigen Entscheidung stehen, ausgedrückt durch Haltung und Gestik der Personen und auch durch den Lichteinfall, der die dargestellte Spannung noch steigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Bildern schildert Adolf Humborg mit viel Humor die heitere, lebensbejahende Seite der Mönche im Kloster, die mit innerer Freude und Heiterkeit für die kleinen Dinge des Lebens und täglichen Ereignisse aufgeschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Stefan Jäger]] (geboren 1877 in [[Cenei|Tschene]] bei [[Jimbolia|Hatzfeld, gestorben 1962 in [[Jimbolia|Hatzfeld]]), einem der bekanntesten Maler des schwäbischen Banats, der das Volksleben in seinen Werken veranschaulicht hat, sind zwei Gemälde mit dem Titel „[[Das Temeswarer Schloß]]“ zu sehen, in dem heute das [[Banater Museum]] untergebracht ist. Es handelt sich um unterschiedliche Ansichten des Schlosses aus dem Jahre 1911 (ein Sommer- und ein Winterbild). Für uns stellen diese Werke heute auch historische Dokumente dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Emil Lenhardt]] (1886 bis 1956) in Lugosch geboren, war seit den dreißiger Jahren in [[Timișoara|Temeswar]] tätig. Er ist mit drei Gemälden vertreten: zwei „Stilleben“ und ein „Schwäbischer Bauer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Emil Lenhardt|Lenhardt war als Mensch distanziert und zurückgezogen. Seine Stilleben haben ein sachliches und eindringliches Studium der Natur zur Voraussetzung. Beim Ölbild „Schwäbischer Bauer“ tragen die Strenge der Komposition, die einfache und schlichte Geste der Gestalt zum Ausdruck des Werkes bei. – Man zählt die Bauerngestalten zu den besten Werken Lenhardts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franz Ferch]], 1900 in Rudolfsgnad geboren, war künstlerisch in [[Timișoara|Temeswar]], [[Bulgăruș|Bogarosch]], [[Periam|Perjamosch]] und Freiburg i. Br. tätig. 1979 erfolgte seine Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland. Er ist 1981 in Freiburg i. Br. gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ausstellung befinden sich drei seiner Gemälde. Während es sich bei dem Ölbild „Eine Bitte“ aus dem Jahre 1936 noch um eine traditionelle Malweise handelt, ist bei den zwei Fassungen „Boote auf der Marosch“ (1957) schon eine experimentelle Gestaltung durch lockere Pinselführung, eigene Sprachtechnik und abgestimmte Farbwahl festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maler war aufgeschlossen für seine Zeit und für Veränderungen, die sich auch in seinen Gestaltungsweisen äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt werden 80 Kunstwerke (76 Gemälde, Aquarelle und Pastelle und vier Skulpturen) aus den Beständen des [[Banater Museum]]s vorgestellt, die vorwiegend zwischen der Mitte. Des 18. Jahrhunderts und dem 1. Weltkrieg entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein weiteres Projekt haben die Veranstalter in ihre Planung aufgenommen: In einem zweiten Vorhaben, welches für die nächsten Jahre vorgesehen ist, soll in Deutschland auch eine Auswahl der Banater Kunst der Gegenwart gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung „200 Jahre europäische Kunst im Banat“ auf der Festung Marienberg kann in ihrer mehrfachen Bedeutung, z. B. für die Forschung, die weitere Zusammenarbeit mit dem [[Banater Museum]] Temeswar, die Vorstellung des Kulturgutes der historischen Region Banat in Deutschland, gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kultur- und Heimattage 1995 der Banater Schwaben in Würzburg war die Eröffnungsfeier zu dieser Ausstellung ein sehr gelungener Auftakt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Fialla: Mädchenbildnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Humborg: Erörterung – Mönche im Gespräch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwähnung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.19.182</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0463_-_Banater_Geschichte_und_Kunst&amp;diff=15782</id>
		<title>ART:0463 - Banater Geschichte und Kunst</title>
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		<updated>2015-04-24T08:48:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.19.182: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Vastag&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Hans&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Banater Geschichte und Kunst&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 40&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 13-14&lt;br /&gt;
 |Datum               = 10.07.1995&lt;br /&gt;
 |Seite               = 4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart lud vom 4. bis 11. Mai zu einer Vortragsreihe mit dem Titel &amp;quot;Südosteuropa – Donauschwaben, Ethnographie und historische Betrachtungen&amp;quot; ein. Einen der drei Vorträge hielt am 8. Mai die langjährige Leiterin der volkskundlichen Abteilung des [[Banater Museum]]s in [[Timișoara|Temeswar]], [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn]], mit dem Titel &amp;quot;Darstellungsmöglichkeiten Banater Geschichte und Kunst in den Museen des Banats – Vergangenheit und Gegenwart&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer optimistische und nimmermüde Kunstkritikerin und Schriftstellerin stellte ihrem Vortrag einige erfreuliche Nachrichten voran: Die Kopie in Originalmaßen von [[Stefan Jäger|Jägers]] [[Einwanderungstriptychons]] ist in [[Timișoara|Temeswar]] zur Hälfte fertiggestellt und kann also einen Ehrenplatz nach der Eröffnung des Donauschwäbischen Zentralmuseums in Ulm einnehmen. Das Original, im Besitz des [[Banater Museum]]s, soll wie bisher in [[Jimbolia|Hatzfeld]] in der neuen Jäger-[[Gedenkstätte]] bleiben. Und damit war auch die zweite gute Nachricht angekündigt. In [[Jimbolia|Hatzfeld]] ist der Bau des neuen Heimatmuseums fast beendet. Die Einrichtung wird allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Neben den Arbeiten von [[Stefan Jäger]] sollen hier auch eine ethnographische Sammlung, eine Ausstellung zu Leben und Werk [[Emmerich Bartzer]], [[Josef Linster]] und [[Peter Jung]] untergebracht werden. Außerdem soll das Haus einen Begegnungssaal und einen Flur für Wechselausstellungen aufnehmen. Probleme gibt es zur Zeit mit der Beschaffung der auszustellenden Gegenstände der Musiker und Dichter. Deshalb veröffentlichte der [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Forumsleiter Hans Jirkowsky in der Deutschen Ecke der Lokalzeitung &amp;quot;Observator de Jimbolia&amp;quot; einen Aufruf in dem er um Bilder, Handschriften, Trachten bittet, die im Museum ausgestellt werden können. Die feierliche Eröffnung der [[Gedenkstätte|Gedenk-, Kultur- und Begegnungsstätte]] ist für den 20. Oktober, dem Kirchweihfest, anberaumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin erinnerte Frau [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn|Podlipny-Hehn]] an die gelungene Kunstausstellung vor zwei Jahren in [[Timișoara|Temeswar]], wo zum ersten Mal Werke von ausgewanderten Künstlern und von jenen, die in der Heimat verblieben sind, gleichzeitig ausgestellt wurden. Es waren hier sowohl deutsche als auch rumänische, ungarische und serbische Künstler vertreten, was im Banat, das schon immer multikulturell war, schon fast zur Gewohnheit geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ähnliche Ausstellung ist für den Juni 1995 in Würzburg geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodann ging die Referentin auf die Situation der banatdeutschen Heimatmuseen in Rumänien ein. Im Geburtshaus des &amp;quot;Erzschwaben&amp;quot; [[Adam Müller-Guttenbrunn]] ist in seiner Heimatgemeinde die Gedenkstätte wieder eröffnet worden, allerdings mit bescheidenen Mitteln, da außer seinem Schreibtisch und einigen Gegenständen nicht viel aufgetrieben werden konnte. Die Ansprüche sollen eben nur didaktischen Zwecken genügen, museistische Ambitionen konnten nicht durchgesetzt werden. Etwas besser steht es um das Heimatmuseum in [[Lenauheim]]. Der erste Versuch, hier eine Gedenkstätte einzurichten, geht auf das Jahr 1931 zurück, als Fritz Klingler hier das erste Museum eingerichtet hat. Frau [[Dr._Annemarie_Podlipny-Hehn|Podlipny-Hehn]] hat 1969 maßgeblich dazu beigetragen, dass eine Wiedereröffnung möglich wurde. Damals wurden bloß sieben Zimmer für die Darstellung von [[Nikolaus Lenau]]s Leben und Werk bereitgestellt. Aber schon 1972 kamen nochmals sieben Räume hinzu, in denen ein ethnographisches Museum mit Trachtenpuppen aus dem ganzen Banat von Jahr zu Jahr erweitert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende ging das Gerücht um, daß vieles aus dem [[Gedenkstätte|Museum]] verschwunden sei. Frau [[Dr._Annemarie_Podlipny-Hehn|Podlipny-Hehn]] ist diesem Gerücht nachgegangen und fand im [[Banater Museum|Temeswarer Museum]] sämtliche verloren geglaubten Ausstellungsgegenstände. Allerdings war es nicht klar, wer sie aus [[Lenauheim]] nach [[Timișoara|Temeswar]] gebracht hat. Nun sind alle Ausstellungsstücke wieder an ihrem Ort. Mit Hilfe der Internationalen Lenaugesellschaft soll das Haus renoviert und neu gestaltet werden; im Erdgeschoß sollen noch einige Räume dem Heimatmuseum zur Verfügung gestellt werden. Damit wird in [[Lenauheim]] das größte banatdeutsche Museum bis zur Eröffnung des Donauschwäbischen Zentralmuseums in Ulm zu sehen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das ehemalige Museum in [[Giarmata|Jahrmarkt]] gibt es zur Zeit leider keine Möglichkeiten, es wieder zu eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Tätigkeit der Kulturschaffenden im Banat besser koordinieren zu können, wurde unter Vorsitz von Frau [[Dr._Annemarie_Podlipny-Hehn|Podlipny-Hehn]] ein Kulturverband der Banater Deutschen in Rumänien gegründet, der vorläufig etwa 50 Mitglieder hat. Es ist ein Schwesterverband des Kulturverbandes aus Deutschland, dem Dr. Walter Engel vorsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triptychon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.19.182</name></author>
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		<title>Gedenkstätte</title>
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		<updated>2015-04-24T08:46:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.19.182: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den Beiträgen tauchen folgende '''Benennungen''' auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Expoziția permanentă,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkausstellung Stefan Jäger,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenk-, Kultur- und Begegnungsstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkstätte für Stefan Jäger,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkstätte &amp;quot;Stefan Jäger&amp;quot;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatzfelder Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatzfelder Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Ausstellung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jägergedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Museum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Museum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Begegnungsstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkausstellung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger-Gedenkstätte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Haus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Museum,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Wohnung des Künstlers'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Atelier des Künstlers'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Raum der ehemaligen &amp;quot;Fünf-Kronen-Schule&amp;quot; diente Stefan Jäger lange Jahre als Atelier. Das Gebäude befindet sich im Hof des Eckhauses Tudor-Vladimirescu-Straße und der gewesenen Elsässergasse.&lt;br /&gt;
Die Straßennamen wurden im Laufe der Zeit mehrmals verändert. So hieß die Elsässergasse auch Bahngasse, Koch Ferdinand (Nr. 2), seit Peter Jung Straße. Die Tudor-Vladimirescu-Straße (Nr. 98)&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Atelier des Kunstmalers Stefan Jäger wird am 03.06.1969 eine Gedenkstätte eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der einstige ungarische Kindergarten (Berwanger, 1986)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus ist ein schlichter Ziegelsteinbau und befindet sich im engen Hinterhof eines über Eck gestellten, langgestreckten Gebäudes aus dem vergangenen Jahrhundert. Den Zutritt zur [[Gedenkstätte]] hat man von der Seitengasse her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus selbst hatte im [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Ortsgeschehen mehrfache Verwendung. Hier war am Anfang unseres Jahrhunderts eine Privatschule, die sogenannte 5-Kronen-Schule des rührigen und vaterlandstreuen Lehrers Porsche eingerichtet, der den schulpflichtigen Ortskindern bemittelter Eltern (Bauern, Kaufleute, Handwerker) das einwandfreie Sprechen, Schreiben und Lesen, aber auch madjarisch zu denken und fühlen beibrachte. Nach dem Ersten Weitkrieg hatte hier der Maler [[Stefan Jäger]] sein Atelier eingerichtet (bis 1962). Nach dem Tod des Künstlers benützte die [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Möbeltischlerei, die hier Materialien, Halbfertig- und Fertigwaren einlagerte, die Räume als Depot. Am 30. Mai 1969 schließlich wurde im feierlichen Rahmen die [[Gedenkstätte]] eröffnet und für den Besuch freigegeben. Die bei dieser Gelegenheit gezeigten Exponate waren zum Großteil Leihgaben des [[Banater Museum]]s und aus dem Privatbesitz von mehreren [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Eigentümern der [[Gedenkstätte]] für ein halbes Jahr überlassen. (Gross, Im Atelier 1989)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.19.182</name></author>
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		<title>ART:0463 - Banater Geschichte und Kunst</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.19.182: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Vastag&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Hans&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Banater Geschichte und Kunst&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 40&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 13-14&lt;br /&gt;
 |Datum               = 10.07.1995&lt;br /&gt;
 |Seite               = 4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart lud vom 4. bis 11. Mai zu einer Vortragsreihe mit dem Titel &amp;quot;Südosteuropa – Donauschwaben, Ethnographie und historische Betrachtungen&amp;quot; ein. Einen der drei Vorträge hielt am 8. Mai die langjährige Leiterin der volkskundlichen Abteilung des [[Banater Museum]]s in [[Timișoara|Temeswar]], [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn]], mit dem Titel &amp;quot;Darstellungsmöglichkeiten Banater Geschichte und Kunst in den Museen des Banats – Vergangenheit und Gegenwart&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer optimistische und nimmermüde Kunstkritikerin und Schriftstellerin stellte ihrem Vortrag einige erfreuliche Nachrichten voran: Die Kopie in Originalmaßen von [[Stefan Jäger|Jägers]] [[Einwanderungstriptychons]] ist in [[Timișoara|Temeswar]] zur Hälfte fertiggestellt und kann also einen Ehrenplatz nach der Eröffnung des Donauschwäbischen Zentralmuseums in Ulm einnehmen. Das Original, im Besitz des [[Banater Museum]]s, soll wie bisher in [[Jimbolia|Hatzfeld]] in der neuen Jäger-[[Gedenkstätte]] bleiben. Und damit war auch die zweite gute Nachricht angekündigt. In [[Jimbolia|Hatzfeld]] ist der Bau des neuen Heimatmuseums fast beendet. Die Einrichtung wird allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Neben den Arbeiten von [[Stefan Jäger]] sollen hier auch eine ethnographische Sammlung, eine Ausstellung zu Leben und Werk [[Emmerich Bartzer]], [[Josef Linster]] und [[Peter Jung]] untergebracht werden. Außerdem soll das Haus einen Begegnungssaal und einen Flur für Wechselausstellungen aufnehmen. Probleme gibt es zur Zeit mit der Beschaffung der auszustellenden Gegenstände der Musiker und Dichter. Deshalb veröffentlichte der [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Forumsleiter Hans Jirkowsky in der Deutschen Ecke der Lokalzeitung &amp;quot;Observator de Jimbolia&amp;quot; einen Aufruf in dem er um Bilder, Handschriften, Trachten bittet, die im Museum ausgestellt werden können. Die feierliche Eröffnung der [[Gedenk-, Kultur- und Begegnungsstätte]] ist für den 20. Oktober, dem Kirchweihfest, anberaumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin erinnerte Frau [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn|Podlipny-Hehn]] an die gelungene Kunstausstellung vor zwei Jahren in [[Timișoara|Temeswar]], wo zum ersten Mal Werke von ausgewanderten Künstlern und von jenen, die in der Heimat verblieben sind, gleichzeitig ausgestellt wurden. Es waren hier sowohl deutsche als auch rumänische, ungarische und serbische Künstler vertreten, was im Banat, das schon immer multikulturell war, schon fast zur Gewohnheit geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ähnliche Ausstellung ist für den Juni 1995 in Würzburg geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodann ging die Referentin auf die Situation der banatdeutschen Heimatmuseen in Rumänien ein. Im Geburtshaus des &amp;quot;Erzschwaben&amp;quot; [[Adam Müller-Guttenbrunn]] ist in seiner Heimatgemeinde die Gedenkstätte wieder eröffnet worden, allerdings mit bescheidenen Mitteln, da außer seinem Schreibtisch und einigen Gegenständen nicht viel aufgetrieben werden konnte. Die Ansprüche sollen eben nur didaktischen Zwecken genügen, museistische Ambitionen konnten nicht durchgesetzt werden. Etwas besser steht es um das Heimatmuseum in [[Lenauheim]]. Der erste Versuch, hier eine Gedenkstätte einzurichten, geht auf das Jahr 1931 zurück, als [[Fritz Klingler]] hier das erste Museum eingerichtet hat. Frau [[Dr._Annemarie_Podlipny-Hehn|Podlipny-Hehn]] hat 1969 maßgeblich dazu beigetragen, dass eine Wiedereröffnung möglich wurde. Damals wurden bloß sieben Zimmer für die Darstellung von [[Nikolaus Lenau]]s Leben und Werk bereitgestellt. Aber schon 1972 kamen nochmals sieben Räume hinzu, in denen ein ethnographisches Museum mit Trachtenpuppen aus dem ganzen Banat von Jahr zu Jahr erweitert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende ging das Gerücht um, daß vieles aus dem [[Gedenkstätte|Museum]] verschwunden sei. Frau [[Dr._Annemarie_Podlipny-Hehn|Podlipny-Hehn]] ist diesem Gerücht nachgegangen und fand im [[Banater Museum|Temeswarer Museum]] sämtliche verloren geglaubten Ausstellungsgegenstände. Allerdings war es nicht klar, wer sie aus [[Lenauheim]] nach [[Timișoara|Temeswar]] gebracht hat. Nun sind alle Ausstellungsstücke wieder an ihrem Ort. Mit Hilfe der Internationalen Lenaugesellschaft soll das Haus renoviert und neu gestaltet werden; im Erdgeschoß sollen noch einige Räume dem Heimatmuseum zur Verfügung gestellt werden. Damit wird in [[Lenauheim]] das größte banatdeutsche Museum bis zur Eröffnung des Donauschwäbischen Zentralmuseums in Ulm zu sehen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das ehemalige Museum in [[Giarmata|Jahrmarkt]] gibt es zur Zeit leider keine Möglichkeiten, es wieder zu eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Tätigkeit der Kulturschaffenden im Banat besser koordinieren zu können, wurde unter Vorsitz von Frau [[Dr._Annemarie_Podlipny-Hehn|Podlipny-Hehn]] ein Kulturverband der Banater Deutschen in Rumänien gegründet, der vorläufig etwa 50 Mitglieder hat. Es ist ein Schwesterverband des Kulturverbandes aus Deutschland, dem Dr. Walter Engel vorsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triptychon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.19.182</name></author>
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		<title>Gedenkstätte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.19.182: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den Beiträgen tauchen folgende '''Benennungen''' auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Expoziția permanentă,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkausstellung Stefan Jäger,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenk- Kultur- und Begegnungsstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkstätte für Stefan Jäger,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkstätte &amp;quot;Stefan Jäger&amp;quot;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatzfelder Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatzfelder Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Ausstellung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jägergedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger-Museum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Begegnungsstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkausstellung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkhaus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger-Gedenkstätte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Gedenkstätte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Haus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan-Jäger-Museum,&lt;br /&gt;
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 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Wohnung des Künstlers'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Atelier des Künstlers'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Raum der ehemaligen &amp;quot;Fünf-Kronen-Schule&amp;quot; diente Stefan Jäger lange Jahre als Atelier. Das Gebäude befindet sich im Hof des Eckhauses Tudor-Vladimirescu-Straße und der gewesenen Elsässergasse.&lt;br /&gt;
Die Straßennamen wurden im Laufe der Zeit mehrmals verändert. So hieß die Elsässergasse auch Bahngasse, Koch Ferdinand (Nr. 2), seit Peter Jung Straße. Die Tudor-Vladimirescu-Straße (Nr. 98)&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Atelier des Kunstmalers Stefan Jäger wird am 03.06.1969 eine Gedenkstätte eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der einstige ungarische Kindergarten (Berwanger, 1986)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus ist ein schlichter Ziegelsteinbau und befindet sich im engen Hinterhof eines über Eck gestellten, langgestreckten Gebäudes aus dem vergangenen Jahrhundert. Den Zutritt zur [[Gedenkstätte]] hat man von der Seitengasse her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus selbst hatte im [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Ortsgeschehen mehrfache Verwendung. Hier war am Anfang unseres Jahrhunderts eine Privatschule, die sogenannte 5-Kronen-Schule des rührigen und vaterlandstreuen Lehrers Porsche eingerichtet, der den schulpflichtigen Ortskindern bemittelter Eltern (Bauern, Kaufleute, Handwerker) das einwandfreie Sprechen, Schreiben und Lesen, aber auch madjarisch zu denken und fühlen beibrachte. Nach dem Ersten Weitkrieg hatte hier der Maler [[Stefan Jäger]] sein Atelier eingerichtet (bis 1962). Nach dem Tod des Künstlers benützte die [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Möbeltischlerei, die hier Materialien, Halbfertig- und Fertigwaren einlagerte, die Räume als Depot. Am 30. Mai 1969 schließlich wurde im feierlichen Rahmen die [[Gedenkstätte]] eröffnet und für den Besuch freigegeben. Die bei dieser Gelegenheit gezeigten Exponate waren zum Großteil Leihgaben des [[Banater Museum]]s und aus dem Privatbesitz von mehreren [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Eigentümern der [[Gedenkstätte]] für ein halbes Jahr überlassen. (Gross, Im Atelier 1989)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.19.182</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0453_-_J%C3%A4gergedenkst%C3%A4tte_%E2%80%93_aktuell&amp;diff=15777</id>
		<title>ART:0453 - Jägergedenkstätte – aktuell</title>
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		<updated>2015-04-24T08:33:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.19.182: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Jirkowsky&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Hans&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Jägergedenkstätte – aktuell&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Observator de Jimbolia&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Timișoara&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 1&lt;br /&gt;
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 |Datum               = 28.04.1995&lt;br /&gt;
 |Seite               = 6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Deutsche Ecke''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits in der vergangenen Woche angedeutet, besuchte am 10 April l. J. eine Vertretergruppe der Landesregierung Bayern und der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Deutschland unser Heimatstädtchen und weilte geraume Zeit bei und in der [[Gedenkstätte|Jägergedenkstätte]], welche sich, was Bauarbeiten und Reparaturen betrifft, ihrem Fertigwerden nähert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl Herr Ministerialrat Bruno Lischke vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Familie und Sozialordnung, wie auch Herr [[Peter Krier]] von der Landmann-schaft der Banater Schwaben zeigten sich zufrieden mit den Arbeiten die [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Handwerker geleistet haben und wollten, logischer Weise, wissen wann die feierliche Übergabe stattfinden kann. Herr Bürgermeister Dr. Românu Mircea, Prof. Mleşniţă Ştefan vom Stadtrat [[Jimbolia|Hatzfeld]] und unterzeichneter als Forumsvositzender der Deutschen aus [[Jimbolia|Hatzfeld]] schlugen den 20. Oktober vor, den Tag des Heiligen Wendelin, an dem das Kirchweihfest stattfand, als die [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Schwaben noch in der alten Heimat lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die erwähnte [[Gedenkstätte]] aber nicht nur dem Maler [[Stefan Jäger]] gewidmet ist, sondern die erbauten Räumlichkeiten auch anderen [[Jimbolia|Hatzfeld]]ern Persönlichkeiten und Aktivisten zugedacht sind, heisst es nun mit der Innenausstattung zu beginnen, um dem Zweck des Gebäudes entgegenkommen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll ein ethnografisches Museum, ein Saal der den Komponisten [[Josef Linster]] und [[Emmerich Barzer]], sowie dem Heimatdichter [[Peter Jung]] gewidmet ist, eingerichtet werden. Weiterhin wird ein Begegnungssaal, in dem Vorträge und Vorlesungen stattfinden sollen, eingerichtet und im dazu bestimmten Koridor (22 m x 3m) eine Ausstellung aufgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit diese Vorhaben verwirklicht werden können, ersuchen wir alte HATZFELDER. ob da oder dort, ob Deutsche, Rumänen, Ungarn oder andere Nationalitäten, behilflich zu sein und mit Gegenständen, Handschriften, Fotografien, Trachten, Bildern, Zeitungen usw. beizutragen, denn nur mit aller Unterstützung kann man dieses Ziel erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen besonderen Appell richten wir an die Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld und die Hatzfelder Kulturgemeinschaft Nürnberg, bzw. an Herr Prof. Josef Koch und Dr. Werner Krutsch, mit deren besonderem Beitrag wir rechnen, da es ja allgemein bekannt ist, das Bilder, Handschriften und Trachten dort eher zu finden sind als hier. Wir hoffen das auch andere im Ausland lebenden [[Jimbolia|Hatzfeld]]er unsere Lokalzeitung lesen und unserem Aufruf Folge leisten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte die feierliche Eröffnung dieser Kulturstätte, in Anwesenheit von Staatministerin aus Bayern, Frau Barbara Stamm, die ja auch den Grundstein zu diesem Bau gelegt hat, zu einem angemessenen Ereignis werden, können wir vielleicht mit einer weiteren Unterstützung rechnen, denn das [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Bürgermeisteramt will unbedingt diese [[Gedenkstätte|Gedenk- Kultur- und Begegnungsstätte]] weiterhin ausbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Observator de Jimbolia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.19.182</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0446_-_Hatzfelder_Ehrengr%C3%A4ber_restauriert&amp;diff=15776</id>
		<title>ART:0446 - Hatzfelder Ehrengräber restauriert</title>
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		<updated>2015-04-24T08:25:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.19.182: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Stoffel&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Ernst&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Hatzfelder Ehrengräber restauriert&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
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 |Nummer              = 12&lt;br /&gt;
 |Datum               = 20.06.1994&lt;br /&gt;
 |Seite               = 9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Ruhestätten zweier großer Hatzfelder Persönlichkeiten, die von [[Peter Jung]] und [[Stefan Jäger]], wurden hergerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grabstein der Familie Jung ist im unteren Bereich folgendes eingemeißelt: ''„Gewidmet von seinen Landsleuten aus Übersee.&amp;quot;'' Damit brachten die ausgewanderten Landsleute ihre große Wertschätzung für unseren Heimatdichter zum Ausdruck Im Laufe der Jahre verblasste jedoch die Inschrift. Viele Landsleute zeigten sich besorgt über den Zustand des Grabsteines und regten mehrmals die Erneuerung der Inschrift an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Achtung für [[Peter Jung]] und [[Stefan Jäger]] sah sich die Ortsgemeinschaft verpflichtet, ihre beiden Grabstätten zu restaurieren. Durch gemeinsames Wirken ist es gelungen, den Grabstätten wieder ein würdiges Aussehen zu verleihen. Die letzten Ruhestätten der beiden Persönlichkeiten wurden noch zu Lebzeiten von ihnen selber ausgewählt. Es war ihr eigener Wille an dieser Stelle im Friedhof die letzte Ruhe zu finden. Uns allen ist tiefster Respekt für die verdienten Männer geboten, verbunden mit der Aufgabe, stets die Grabstätten, so wie es jetzt der Fall ist, in tadellosem Zustand zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grabstein Peter Jung&lt;br /&gt;
Grabstein Stefan Jäger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.19.182</name></author>
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		<title>ART:0445 - Für die Landsleute ein Zuhause</title>
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		<updated>2015-04-24T08:22:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.19.182: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Wolf&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Walter&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Für die Landsleute ein Zuhause&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 39&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 10&lt;br /&gt;
 |Datum               = 20.05.1994&lt;br /&gt;
 |Seite               = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus in Temeswar feierlich eröffnet'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(Auszug)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend fand im Foyer des AMG-Hauses die feierliche Übergabe der [[Adam-Müller-Guttenbrunn-Büste]] statt. Es handelt sich um einen Bronzeguß, geschaffen von [[Walter Andreas Kirchner]], einem aus dem Banat stammenden Künstler. Die Büste, ein Geschenk der Landsmannschaft der Banater Schwaben, wurde von ([Peter Krier]], Geschäftsführender Bundesvorsitzender der Landsmannschaft, übergeben. In bewegenden Worten wies [[Peter Krier]] auf den Stellenwert hin, den [[Adam Müller-Guttenbrunn]] im Leben der Banater einnimmt: „wir alle sind – wohl unterschiedlich intensiv – durch diesen Mann geprägt. Er gehört zu unserem Selbstverständnis, er gehört zu unserer Identität.“ Die Büste wird künftig zusammen mit einem Ölgemälde von [[Franz Ferch]], das ebenfalls den Schriftsteller Müller-Guttenbrunn darstellt, das Foyer des Hauses zieren. Anläßlich der Festlichkeiten zur Eröffnung des AMG-Hauses konnten die zahlreichen Besucher auch das berühmte [[Triptychon]] von [[Stefan Jäger]], „[[Die Einwanderung der Deutschen ins Banat]]“, an der Stirnseite der Eingangshalle bewundern. Das Gemälde wurde freundlicherweise vom [[Banater Museum]] als Leihgabe dem Haus zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W.W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triptychon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwähnung]]&lt;/div&gt;</summary>
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