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	<title>Archiv - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0358_-_Im_Atelier_des_Schwabenmalers&amp;diff=6176</id>
		<title>ART:0358 - Im Atelier des Schwabenmalers</title>
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		<updated>2015-02-07T10:32:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.77.64: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Zeitschrift  |AutorName           = Gross  |AutorVorname        = Karl-Hans  |Aufsatztitel        = Im Atelier des „Schwabenmalers“ …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitschrift&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Gross&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Karl-Hans&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Im Atelier des „Schwabenmalers“&lt;br /&gt;
 |Zeitschrifttitel    = Der gemeinsame Weg&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Heftnummer          = 56&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsjahr    = Okt. 1989&lt;br /&gt;
 |Seite               = 45-48&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Museen im deutschen Osten''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Eine Gedenkstätte für Stefan Jäger im rumänischen Banat'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hatzfelder „Heede-Eck&amp;quot; – darunter verstehe ich die im Umkreis des Heidestädtchens liegenden „schwäbischen&amp;quot; Dörfer und Felder im ebenen Grenzgebiet der Banater Heide, die wirtschaftlich und kulturell miteinander verflochten sind – gibt es zwei museale Einrichtungen von Bedeutung; die [[Stefan-Jäger-Gedenkstätte]] in [[Hatzfeld]] und das Lenau- und Volkstumsmuseum in [[Lenauheim]]. Beide Einrichtungen sind in der Nachkriegszeit entstanden und sind ein beredter Beweis der (noch) ethnischen Existenz (im gegenwärtigen Bleibe- oder Aussiedlungsdilemma) und zeugen unmissverständlich von der wirtschaftlichen, geistigen und kulturellen Entfaltung der Banater, ja der Donauschwaben schlechthin in ihrem Siedlungsraum. Nichts kann dieser Vorgabe mehr Genüge leisten als eben die Jäger-Gedenkstätte in Hatzfeld. Sie würdigt und ehrt einerseits den Maler und Menschen durch zahlreiche Bilder-Originale und andere Exponate, andererseits widerspiegeln gerade diese Jäger-Bilder, Land und Leute der „Banater-Schwaben-Zeit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke zur Einrichtung einer Gedenkstätte für den „Schwabenmaler&amp;quot; kam schon bald nach dessen Tod (16. März 1962) auf. Verschiedene Umstände, mehr subjektiver als objektiver Natur, verzögerten die Eröffnung mehrere Jahre lang. Doch schließlich fand sich ein Ausstellungsraum, und auch die fehlenden Exponate waren da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Schule, Atelier, Depot'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus ist ein schlichter Ziegelsteinbau und befindet sich im engen Hinterhof eines über Eck gestellten, langgestreckten Gebäudes aus dem vergangenen Jahrhundert. Den Zutritt zur Gedenkstätte hat man von der Seitengasse her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus selbst hatte im Hatzfelder Ortsgeschehen mehrfache Verwendung. Hier war am Anfang unseres Jahrhunderts eine Privatschule, die sogenannte 5-Kronen-Schule des rührigen und vaterlandstreuen Lehrers Porsche eingerichtet, der den schulpflichtigen Ortskindern bemittelter Eltern (Bauern, Kaufleute, Handwerker) das einwandfreie Sprechen, Schreiben und Lesen, aber auch madjarisch zu denken und fühlen beibrachte. Nach dem Ersten Weitkrieg hatte hier der Maler Stefan Jäger sein Atelier eingerichtet (bis 1962). Nach dem Tod des Künstlers benützte die Hatzfelder Möbeltischlerei, die hier Materialien, Halbfertig- und Fertigwaren einlagerte, die Räume als Depot. Am 30. Mai 1969 schließlich wurde im feierlichen Rahmen die Gedenkstätte eröffnet und für den Besuch freigegeben. Die bei dieser Gelegenheit gezeigten Exponate waren zum Großteil Leihgaben des Banater Museums und aus dem Privatbesitz von mehreren Hatzfelder Eigentümern der Gedenkstätte für ein halbes Jahr überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als zwei Jahre hindurch dauerte diese Regelung, denn die Gedenkstätte hatte anfangs keine eigenen Bestände. Obwohl Gemälde und Hunderte Aquarellskizzen des Meisters im Temeswarer Museumsdepot ungenutzt lagerten, wurden diese nur kurzfristig (ausgenommen das [[Einwanderungsbild]] und mehrere kleinere Arbeiten) der Gedenkstätte zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der ersten Halbjahresausstellung waren 25 Privatpersonen mit 35 Jäger-Bildern (Öl, Aquarell und Mischtechnik) und das Banater Museum hauptsächlich mit Aquarellskizzen beteiligt. Insgesamt wurden 60 Originalgemälde und -skizzen ausgestellt. Größte Attraktion war das [[Einwanderungstriptychon]] (Wanderung – Rast - Ankunft) aus den gelagerten (nicht ausgestellten!) Beständen des Museums in Temeswar. Damit hatte es einen würdigen Platz gefunden, den es bis heute noch immer innehat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gezielt thematisch gegliederte Ausstellung war wegen der relativ geringen Zahl verfügbarer Bilder vorerst nicht möglich. So hatte man sich fürs erste mit Jäger-Bildern aus verschiedenen Schaffensperioden begnügt, die viele Themenbereiche berührten: Hühnerhof, Marktszene, Feldarbeit, Kirchweihzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine überaus gute Aufnahme hat bei den Besuchern die holzgeschnitzte, lebensgroße [[Büste]] Stefan Jägers, angefertigt von dem Hatzfelder Holzschnitzer [[Peter Berberich]], gefunden. Sie steht auch heute noch im kleinen Zimmer der Gedenkstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Ausstellung wurde am 26. Dezember 1969 eröffnet Sie basierte zum Großteil auf Leihgaben von Privatpersonen, die allmählich zu diesem gemeinnützigen Unterfangen mehr Zutrauen gewonnen hatten. Zu den bereits gesetzten Schwerpunkten gehörten Trachtenbilder, Porträts und Idylle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte, vollkommen umgestaltete Ausstellung wurde am 3. April 1971 eröffnet. Zu den künstlerischen Leihgaben (Öl und Aquarelle) kam eine Wohnecke mit Möbeln und Gebrauchsgegenständen aus den verbliebenen und noch erreichbaren Jäger-Beständen hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1971 wurde die vierte Bilderausstellung (Die Jahreszeiten, Schnitter, Der Abend – der Morgen, Jugend und Alter, Dorfstraße, Spielende Kinder, Nach dem Regen, Festtag) eröffnet. Es sollte die letzte dieser Art gewesen sein. Es musste eingesehen werden, dass eine museale Einrichtung auf Dauer nicht allein aus Leihgaben bestehen kann. Man war bestrebt, „Eigenes&amp;quot;, also einen Grundstock von museumseigenen Bildern und Beständen, für die Gedenkstätte anzuschaffen.&lt;br /&gt;
Geldspenden der Besucher ermöglichten mehrere Ankäufe (wie [[„Das Bildnis eines jungen Mannes&amp;quot;]] -Öl), Dauer-Leihgaben von seiten des Banater Museums ([[„Selbstbildnis&amp;quot;]], [[„Die Mutter&amp;quot;]], Aquarellskizzen) kamen hinzu, aber auch Schenkungen. Hier sind die Aussiedlerfamilie Mann zu nennen, die der Gedenkstätte ein großformatiges [[Familienbild]] überlassen hat, und die Nichte des Meisters, [[Maria Jäger]], die mit ihrer wertvollen Schenkung (hauptsächlich Aquarellskizzen von künstlerischem und ethnographischem Wert) erst die Eigenständigkeit der Gedenkstätte ermöglicht und sichergestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Donationen und anderen Neuzugängen wurde eine „eigene&amp;quot; ständige Ausstellung am 16. März 1972 (dem 10. Todestag des Künstlers) eröffnet. Bei dieser Gelegenheit wurde die Gedenkstätte auch mit Tischvitrinen, Teppichen und Übergardinen ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Kind armer Leute'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wer ist [[Stefan Jäger]]? Sein geradliniger Lebensweg wurde – sehen wir von den Kriegsjahren ab, die er als Soldat an der Piave- und Isonzo-Front durchstehen musste – kaum von jähen, schicksalhaften Ereignissen unterbrochen. Er wurde als zweites Kind des Ehepaares [[Franz]] (Barbier und Feldscher) und [[Magdalena Jäger]] am 28. Mai 1877 in der Banater Heidegemeinde [[Tschene]] geboren, besuchte die [[Bürgerschule]] in [[Temeswar]] und [[Szegedin]] und begann 1895 seine vierjährige berufliche Ausbildung in [[Budapest]] (bei Prof. [[Székely]] und [[Balló]]). 1901 unternahm der junge Künstler eine [[Studienreise]] nach Österreich, Deutschland und Italien. Danach war er in Budapest für den Kunsthändler [[Almásy]] (Heiligenbilder) tätig. 1906 begab ersieh auf eine zweite [[Studienreise]], um die Trachten, aber auch die Sitten und Bräuche der schwäbischen Einwanderer in den deutschen Herkunftsgebieten zu studieren. 1910 wurde in der Banater Gemeinde [[Gertjanosch]] das [[„Einwanderungsbild“]], Jägers Hauptwerk, enthüllt. Noch im selben Jahr lässt sich Jäger in seiner Wahlheimat [[Hatzfeld]] nieder, wo er bis zu seinem Lebensende bleibt. Das ist die sogenannte „Hatzfelder Zeit&amp;quot;, in der die so beliebten und ungezählten Jäger-Bilder in Öl und Wasserfarben (meist Gouache) entstehen, ebenso die vielen farbenfrohen Aquarellskizzen in den umliegenden Schwabendörfern, wohin er an Sonn- und Feiertagen, meist auf Schusters Rappen, mit seinem Weggefährten, Gymnasiallehrer [[Böß]], wanderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser biographische Ablauf wird durch zahlreiche Exponate im ersten Ausstellungsraum, dem kleinen Zimmer, veranschaulicht, wo gerahmte Fotos an den Wänden hängen und andere Dokumente wie Zeugnisse, Publikationen, Skizzen und Porträts in Schautischen ausgestellt sind. Im großen, saalartigen Raum (7 mal 10 Meter) sind hauptsächlich Aquarellskizzen, aber auch Ölbilder (Bildnisse der Eltern, Mutter im Alter, Selbstbildnis) ausgestellt. Das unfertige, letzte Bild ([[„Zigeunerin“]]), an dem der Altmeister noch zuletzt gearbeitet hat, ist auf der Staffelei zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schautischen und Vitrinen sind Malutensilien des Künstlers – Pinsel, Paletten, Farbtuben, Pinselreiniger – und auch persönliche Gebrauchsgegenstände wie Taschenuhr, Arbeitskittel und Regenschirm ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am reichhaltigsten ist die Skizzensammlung. Dazu gehören oft nur unscheinbare, kleine Papierstückchen, auf die der Künstler am Ort des Geschehens mit flotten, farbenfrohen Pinselstrichen gouachiert hat. Sie sind alle hinter Glas gerahmt und mit breitem Passepartout versehen, was ihnen eine besondere Bildwirkung verleiht. Die Skizzen dokumentieren die Trachten der banatschwäbischen Mädchen, der jungen und alten Frauen, die Fest- und Arbeitstracht aus vielen Dörfern. Ebenso akribisch festgehalten sind in den [[Skizzenblättern]] die Arbeit (Schnitt, „Klecken“, Garbenaufsetzen, „Beifiehre“, Heimkehr vom Feld), die Festtage (Kirchweih, Vortänzerin, Hutputzen, Kerweihbock), die Frömmigkeit (Prozessionen), der Alltag auf dem Dorfe (Wochenmarkt, „Maaje&amp;quot;) und die schwäbische Dorflandschaft (Flur, Saat im Frühling), oft auch nur einzelne Objekte (Spinnrad, Truhe, alter Bauernstuhl). Diese Skizzen sind somit von besonderem ethnographischem Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Sorgen für die Zukunft'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht viel – am immensen Werk des Meisters gemessen –, was hier ausgestellt und mit Mühe, aber auch mit spürbarer Liebe zusammengetragen wurde. Der Besuch der nun seit 20 Jahren bestehenden Gedenkstätte in Hatzfeld (rum. Jimbolia) lohnt sich für jeden, der an Kunst und Ethnographie der Banater Schwaben in Rumänien interessiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fortbestand der Gedenkstätte steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der existentiellen Perspektive der deutschen Minderheit. Bei anhaltender Auswanderung und Schrumpfung wird auch die Zukunft der Jäger-Gedenkstätte in Hatzfeld in Frage gestellt. Was dann mit den Exponaten geschieht, bleibt ungewiss. Hier stellt sich die Frage, wer der „Herr des Hauses&amp;quot; ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Banater Museum war nur teilweise und nur bedingt am Aufbau dieser Einrichtung beteiligt. Es wurden weder bezahlte Planstellen vergeben noch finanzielle Vorgaben für die Instandhaltung des Gebäudes und der Säle geleistet. Dies geschah in den anstehenden Fällen seitens der Stadt oder der Hatzfelder Betriebe. Die Renovierungsarbeiten, die vielen Bilderrahmen für die Aquarellskizzen, die Glasvitrinen und Schautische haben die Hatzfelder Handwerker meist kostenlos erstellt. Eine Klimaanlage und ein verlässliches Sicherheits- und Alarmsystem aber fehlen in der Gedenkstätte nach wie vor. Auch alle organisatorischen Tätigkeiten und Aufgaben wurden und werden freiwillig verrichtet. Als „Herr des Hauses“ kann nach alldem am ehesten das städtische Kulturhaus gelten, dessen Direktor auch die Bestandsaufnahme der Exponate bestätigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit beabsichtigt man die Gründung eines städtischen [[Museums]] in Hatzfeld in einem zweckdienlichen Gebäude, wohin auch die Jäger-Bilder gebracht werden sollen. Dort könnten sie vielleicht für die nächste Zeit „überleben“. Andernfalls gelangen sie wohl wieder in die Lagerräume des Temeswarer Museums, wo noch einige hundert Jäger-Skizzen lagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte der Bestand der Gedenkstätte in Hatzfeld gefährdet sein, wäre es zu überlegen, ob Mittel und Wege gefunden werden könnten, um zumindest einen Teil der Exponate zu erwerben und in westdeutschen Einrichtungen auszustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, Weizenflur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2, Vorstraußtanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Der gemeinsame Weg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellungen in der Gedenkstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geldspenden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzbiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skizzen]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>ART:0197 - Aquarellskizzen und Handzeichnungen für die Gedenkstätte</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitschrift&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Gross &lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Karl-Hans&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Aquarellskizzen und Handzeichnungen für die Gedenkstätte&lt;br /&gt;
 |Zeitschrifttitel    = Volk und Kultur&lt;br /&gt;
 |Untertitel          = Zeitschrift des Rates für Kultur und sozialistische Erziehung&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = București&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 28&lt;br /&gt;
 |Heftnummer          = 1&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsjahr    = 1978&lt;br /&gt;
 |Seite               = 14-16&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Noch einmal Stefan Jäger'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor geraumer Zeit bekam ich in der ersten Schulpause unerwartet Besuch, der sich recht bald als eine überaus erfreuliche Überraschung erweisen sollte. Nämlich, ein noch naher Verwandter der Nichte des Künstlers überreichte mir in deren Namen einen großformatigen hellbraunen Umschlag mit einem sehr wertvollen Inhalt – Originalskizzen und -studien in kleineren Formaten, für deren Authentizität der Maler [[Franz Ferch]] fallweise gegenzeichnet, wo nicht die Initialen St. J. im rechten oder linken unteren Bildwinkel eigenhändig vom Künstler gesetzt worden waren. Damit hatte sich [[Maria Jäger]] neuerdings als wohlwollender Spender erwiesen und ist unseren Bestrebungen in uneigennütziger Weise bedingungslos entgegengekommen, wofür wir zu anerkennendem Dank verpflichtet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit Wasserfarben, Bleistift, Tusche und Pastell ausgeführten Materialien, sind, wie schon so oft an anderer Stelle erwähnt, meistens an den vom wanderfreudigen Künstler besuchten Orten der nahen und fernen Banater Dörfer, der Heidefluren und Hecken, entstanden. Obzwar auf allerlei Papierstücken, vom gewöhnlichen Zeitungs-, Heft- und Packpapier, bis zum feinsten Zeichen- oder gar Velourpapier und bestpräparierten Leinwandstücken (die als Abfallstreifen immer wieder bei dem sparsamen Künstler zweckdienliche Verwendung finden), ausgeführt, sind diese für die Bereicherung der Ausstellung, der Erweiterung und Vertiefung unseres Wissens über Leben und Werk Stefan Jägers von überaus großer Bedeutung. Sie werden sobald wie möglich an gebührender Stelle ihren ständigen Platz in der hiesigen Gedenkstätte Stefan Jäger finden und dem Besucher zur freien Einsicht vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Heidestädter ist die [[Gedenkstätte]] zumindest der Lage und Bedeutung nach gut bekannt. Der Ortsfremde hält sich am Besten nach dem [[„Floriani&amp;quot;]], wenn er nach der Gedenkstätte sucht! Justament steht diese allbekannte Sandsteinskulptur auf einem massigen Achtkanterpostament mitten in der Stadt, allen Verkehrsbedenken zum Trotz, da, wo sich die Hauptverkehrsader mit den in Ost- und Westrichtung auslaufenden breiten Straßen kreuzt. Unweit davon entfernt steht in der alten Hauptgasse, droben an der Ecke, ein langgestrecktes niederes Haus, dessen Bau im rechten Winkel angelegt ist. Hinter den ersten beiden Doppelfenstern befand sich dazumal die bescheidene Wohnung des Meisters: das Zimmer, die Küche und der kleine Vorraum mit seinem hochtürigen Ausgang in den Hof. Von hier aus machte der fleißige Maler seinen täglichen Gang bis hinüber in das geräumige Atelier. Und wie die Zeit verging! Noch im hohen Alter eilte der nimmermüde Greis trippelnden Schrittes zur Arbeit in den Hinterhof, in seine Werkstätte. Heute sind dort etliche Arbeiten ausgestellt. Eine schwarze holzgerahmte Glasscheibe mit goldenen Lettern ist an der weißgetünchten Giebelwand in der Kreuzgasse am gleichen Hause, auf halber Mauerhöhe vom Dachfirst, angebracht und kündet: [[Gedenkstätte Stefan Jäger]]. Dem interessierten Atelierbesucher kam der Meister immer schon am Eingang entgegen. Die massive Eichenholztüre mit der fülligen Messingklinke führte in einen schmalen Vorraum, wo mit einer sogenannten „spanischen Wand&amp;quot; dem Eintretenden die freie Sicht bis an das andere Zimmerende verwehrt wurde. Da lag das gehackte und säuberlich aufgeschichtete Brennholz für den Winter bereit. Drüben im großen Saale aber standen die alten Möbel und Sachen unverrückt über die Jahre hin an ihrem alten Platze. Und wenn die gute Katinéni, die langjährige Betreuerin in seinem Hause, zweimal im Jahre zum allgemeinen Reinemachen mit Besen und Bürste auf seine strikte Weisung hin in die Werkstätte kam, lag da und dort auf etlichen mit großen Papierbogen gutverhüllten Malsachen ein Zettel obenauf: „Bitte nicht berühren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich war der große Saal mit seinen 70 Flächenquadratmetern auf halber Hohe und Länge querüber von einem großen Vorhang in zwei geteilt. Dahinter, im eigentlichen Arbeitsraume lagen die Malutensilien und allerlei Sachen in Schränken, auf Tischen und Gestellen. Davor aber war ein fast leerer Raum. Feierliche Stille umfing den Besucher. Kleinmütig und unbeholfen stand er da im einfallenden hellen Lichte, das durch seine Fülle die alabasterweißen Wände im Widerschein der eingefangenen Sonne domhaft in die Höhe wachsen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nüchterne Auge nimmt im kahlen Räume vor dem alten verblauten Behang ein rundes Tischlein wahr, mit einem Stoß gebündelter Skizzen und Entwürfen; drüben in der Zimmerecke eine kleinere schwarzgestrichene Staffelei, die auf ihren klobigen Holzschrauben ein großformatiges Ölbild trägt. Es ist mit einem graublauen Tuch verhängt. Ein abgeschabter Polsterstuhl ist mehr als obligates Möbelstuck und weniger als Sitzgestell irgendwohin gestellt. So bleibt man schließlich mitten im Saale aufrecht stehlt, wartet und sinnt dahin, denn keiner wagt es, seine Neugierde hinter dem verhüllenden Vorhang zu tilgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts ist von all diesen Dingen an ihrem alten Platz verblieben, wohin der Maler sie einstens gestellt hat. Einige Habseligkeilen aus seinem einstigen Besitz konnten etliche Jahre nach seinem Tod (1962) für die Errichtung der Gedenkstätte (1969) zusammengetragen werden. An der Stirnseite des geräumigen Saales kam das große [[Einwanderungsbild]] zur Schau. Auf der gegenüberliegenden Seite hatte man ein einziges Bild an die Wand gehängt (1971), das vom Künstler gemalte Bild seiner [[Mutter]] (Öl, 24,5 x 24 cm). Es ist von einem breiten, altmodischen und verschnörkelten Goldrahmen eingefasst, der die rembrandtschen Hell-Dunkeleffekte des von Jäger gemalten Bildnisses noch mehr zur Geltung kommen lässt. Zwei helle Augen voller Sanftmut und Liebe blicken dem Betrachter geradewegs ins Angesicht. Das offene und gutmütige Antlitz einer gealterten Frau mit grauweißem Haar hebt sich plastisch vom dunklen Hintergründe ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An anderer Stelle sind noch weitere Gemälde, Gebrauchsgegenstände und schließlich die vielen Skizzen, mit den graulichen Passepartouten hinter Glas, ausgestellt. So bald als möglich wird man die eingangs erwähnten Neuanschaffungen diesen Ausstellungsobjekten beiordnen. Vom Thematischen her zeigen diese Skizzen meistens bekannte Motive: Kerweiszenen, Dorf- und Hofpartien, die Arbeit auf dem Feld, Landschaften und dergleichen. In vielen Stücken erkennen wir die Entwürfe und Vorlagen für bedeutende Arbeiten, die als Aquarellbilder (als solche aber zumeist in einer Mischtechnik mit vorherrschenden Gouachen ausgeführt) oder auch großformatige Ölgemälde bekannt geworden sind. Dabei wäre aber der besondere Wert dieser kleinen und kleinsten Papierstücke nicht nur allein in den Motiven zu suchen sondern in der Tatsache, dass sie in konkreter Weise Ereignisse aus dem Leben der Menschen auf dem Dorfe darstellen. Andererseits aber sei darauf verwiesen, dass es uns gerade durch diese oft schon zerschlissenen Papiere ermöglicht wird, die richtigen Titel zu den überlieferten fertigen Arbeiten (Aquarelle. Ölbilder) nachzusetzen, weil der Künstler selbst häufig auf den Handzeichnungen und Entwürfen mit Bleistift die Benennung des Dargestellten angeführt hat. So ist es mit [[„In der Spinnstube“]], [[„Während der Tanzpause“]], [[„Schwäbische Familie“]], [[„Hofpartie mit Flieder“]], [[„Im Schnitt“]], usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts kann dem Kundigen leichter die Phantasie erregen, als wenn er die farbprächtigen „Notizen&amp;quot; Stefan Jägers „liest&amp;quot; (sieht). Oft lassen sich einzelne Sequenzen aus dem weitgespannten Ablauf der Geschehen zur thematischen Einheit einer künstlerisch gemalten Bilderfolge integrieren. Damit im Zusammenhang wären vorerst die [[„Kerweibuben&amp;quot;]] (Pastell, 21,5 x 29 cm) zu erwähnen. Zwei frohgemute, jauchzende „Kerweibuwe&amp;quot; drängen sich in überaus auffälliger Weise in den Vordergrund des Zuges. In besonderem heben sich die blau-, rot- und rosafarbenen Bänderschleifen an den Hüten und die lebensfrohen jungen Gesichter der „Buwen&amp;quot; von der Umwelt ab. Hoch über den Köpfen schwenken die Hände an Schnüren und Bändern festgemachte Flaschen mit rotschillerndem Kerweiwein: „Buwe was kann mer heit??&amp;quot; „Kerwei!&amp;quot; „Jujujuh!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist alles echt und wahr an diesen Bildern, alles lebt und bewegt sich im Trubel des kleinen Zuges mit. Und es ist, als würden nicht nur allein die Menschen im Freudensrausche taumeln, sondern man „hört&amp;quot; ganz deutlich die schmetternden Schläge der Tschinellen, die dicke Trommel, das vielstimmige laute Blasen der Blechmusik in diesen Bildern mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungezählte Male gibt uns der Künstler ein beredtes Zeugnis von seiner scharfen Beobachtungsgabe, von seiner Kompetenz in Brauchtumsfragen, von seinem Wissen um Sorgen und Freuden im Leben seiner Mitmenschen. Fünf Skizzen von der Kerwei liegen vor: [[„Hutputzen“]] (Aquarell, 15 x 25 cm), die schon erwähnten [[„Kerweibuben“]], [[„Kerweigäste“]] (Aquarell, 13 x 25 cm), [[„Kerweibock“]] (Aquarell, 12 x 14 cm) und [[„Abholen der Vortänzerin (Segentau)“]] (Aquarell. 8 x 11 cm) und überall weiß es der Künstler nur zu genau, auf was es ankommt im Erfassen und Darstellen von Tun und Schaffen der Leute. Seine Bilder (hier die Skizzen) sind nicht farb-getränkte Abdrucke einer vorgespielten Szene, sondern sind das Leben der Menschen selbst; sie sind das vom Leben durchpulste Körperliche, dessen Ausdruck vom inneren Seelenwerte im Bilde mitbestimmt wird. So liest man die helle Freude von den strahlenden Gesichtern der drei Mädchen ab, die die „geputzten&amp;quot; (geschmückten) Hüte mit den bunten Sträußchen aus kleinen silbrigen Viereckspiegeln und glitzerndem Flitterwerk Stück für Stück um den Hutkopf zur Krone gewunden haben: „Un meiner is, doch de schenscht, von alle Hitt“. – Dann kommen die Kerweigäste. Ein Zweispänner steht vor dem großen Einfahrtstor des schönen Giebelhauses mit den weißgetünchten Wänden und den hellen Fenstern auf den Gassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abholen der Vortänzerin wird nochmals das schöne Trachtenkleid der Mädchen gezeigt. Im Hofe stehen die Buben und Mädchen und auch die Musikanten. „Packerei&amp;quot; (Backwerk) und Wein wird vom Hausherrn und seinen Gehilfen allen Herumstehenden gereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag wetteifern die Männer aus den Dorf beim Kegeln um den Kerweibock. Noch sind ihm die bunten Sträußchen und Bänder in die gewundenen Hörner gesteckt und eine rosarote Masche leuchtet am Rumpfende auf, doch bald beginnt man das Feuer unterm großen Kessel zu schüren und rüstet zum traditionellen Gesellschaftsessen, dem Kerweibockpaprikasch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jäger kennt sich in allem Bäuerlichen aus. Draußen auf den Fluren ist der Schnitt im Gange: der Schnitter schwingt die Sense im rhythmischen Takt; zischend legt die scharfe Klinge die kornreifen Schwaden reihum auf die Stoppel nieder, kleckend rafft die fleißige Schnitterin die Halme mit der spitzen Sichel auf; ein Wagen ist schon vollgeladen. – Am späten Abend kommt der heimkehrende Maler nieder an den stillen Feldern vorbei. Da stehen nun die vielen Garben „aufs Kreuz gesetzt“, Und wie unser Maler das weiß: eine der Garben kommt nämlich unten in die Mitte; von beiden Seiten, an den Enden, je eine Dicke; sodann von links und rechts zum ersten Kreuz geformt und wieder von vorn, drei-viermal herum, bis oben auf dem kleinen kreuzgestellten Halmenturm. der „Pope&amp;quot; (letzte Garbe), als schirmende Kappe schief aufgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf anderen Skizzen sind Landschaften dargestellt. Und die Häuser ([[„Giebelhaus in Triebswetter“]]) und Dörfer ([[„Heufeld“]]) erscheint als Veduten auf dem Papier, woselbst der Meister eigenhändig und zeitbestimmend noch hinzudatiert: [[„Zsombolya, 911 jul.11“]], [[„Abend, melken&amp;quot; abds. 7 Uhr. St.J”]] usf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt lässt er sich niemals in Ungenauigkeiten ein und überliefert uns durch seine scharfe Beobachtung und die überaus sensible Empfänglichkeit für das Ethnographische, konkrete Aufzeichnungen über Sitten und Bräuche auf dem Dorfe, deren Gepflogenheiten heutzutage nicht nur nicht mehr bekannt, sondern mancherorts schon lange der Vergessenheit anheim gefallen sind. Abgesehen von den Skizzen mit [[„In der Reih“]], [[„Spinnstube“]], [[„Maaje“]] u.a.m. sei damit im Zusammenhang auf eine Winterszene verwiesen, in der Jäger etliche Schlitten mit feurigen Rossen in einer dörflichen Winterlandschaft zeigt. Ein mit jungen Männern vollbelandenes Gefährt auf Kufen macht vor der Flurseite eines Bauernhauses halt. Vor der Treppe zum pfeilergetragenen „Gang“ steht der Hausherr und schenkt ein. Im Bogenrahmen zeigt sich die Bäuerin. Sie hält noch leere Gläser in der einen Hund bereit. Mit [[„Weinkosten (Wintervergnügen)&amp;quot;]] schreibt der Künstler diese Skizze an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Künstlers überaus ausgeprägte Feinsinnigkeit zeigt sich uns aber insbesondere in den zeichnerischen Versuchen zur Wiedergabe der hochsommerlichen Luftspiegelungen in der Heide. An heißen Sommertagen, wenn die helle Sonne im Zenit sieht und ihre flimmernden Lichtwellen über die weite Ebene fluten, wenn sich die trockene Hitze im unbewegten Luftraume über dem braven Wanderer staut und salzigwarmer Schweiß ihm aus den Hautporen bricht, wenn die blutvollen Adern schier an den Schläfen platzen und sich leichtem schwirrendes Summen in den Ohren leise und langsam verdichtet zu Musik – dann vermeint er schier zu träumen, und ihm ist’s als würde überm fernen Horizont der pflügende Bauer im silberweißen Flimmerstreifen seine Furchen ziehn, als würden die wenigen Bäume, weit hinten, das blaßschimmernde Dorf im dunstfarbenen Himmel stehn. Wie sonderbar! was narrt das schauende Auge auf diesem kurzen Weg und lässt die Fluren in den Lüften schweben, wo wellige Wärme vom siedendheißen Boden flimmrig nach oben eilt. Es ist, als wäre alles urplötzlich in eine Zauberwelt versetzt. Graziös tanzen die Bilder in der weiten Ferne dahin, doch kaum ein paar Schritte entfernt rütteln die Mücken über den Faulstoffen der Pferdeäpfel und rufen den sinnenden Buben in die reale Welt zurück. Welch eine Welt! Es ist kaum zu fassen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sollten von den vielen Kleinodien der Jägerschen handgezeichneten Kunst, den vorliegenden Skizzen und Entwürfen, noch eine „Notierung“, Erwähnung bzw. Beachtung finden: [[„Wenn die Alten lustig sind“]] und im Takte der Blechmusik in der Dorfschenke, im Polkaschritt die Beine schwingen. Als Blickfang ein Alter in Schlappen mitten im lustigen Geschehen. Er hüpft von einem auf das andere Bein. Und die Musik spielt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind also die Jägerschen Skizzen: sie stecken voller Wahrheit und Sinn, deren Inhalt vom Erlebten in künstlerischer Weise immer wieder beflügelt wird. So sind sie für den Maler Marksteine zum großen Werk. Für uns aber ein Schatzkästlein von unsagbarem Wert. Wer es öffnet und darin blättert, wird sich an den hunderten und aberhundert kleinen Dingen dieser Menschen erfreuen, die der Maler zu Papier gebracht, und wird erkennen, das Stefan Jäger es mit Herz gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro: (Skizzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, Heufeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2, Giebelhaus in Triebswetter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3, Kerweigäste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4, Erdäppl ernten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5, Schwäbische Familie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6, Hutputzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7, Wenn die Alten lustig sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volk und Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildbeschreibung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:]]&lt;/div&gt;</summary>
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