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	<title>Archiv - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=Art:0277_-_Kleines_NBZ-Lexikon&amp;diff=5822</id>
		<title>Art:0277 - Kleines NBZ-Lexikon</title>
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		<updated>2015-02-05T16:20:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.93.136: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Zeitung  |AutorName           = Geier  |AutorVorname        = Luzian  |Aufsatztitel        = Kleines NBZ-Lexikon  |Zeitungstitel       =…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Geier&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Luzian&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Kleines NBZ-Lexikon&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Neue Banater Zeitung&lt;br /&gt;
 |Untertitel          = NBZ-Kulturbote&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Timișoara&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 28&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 6775&lt;br /&gt;
 |Datum               = 23.09.1984&lt;br /&gt;
 |Seite               = 3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Banatdeutsche Persönlichkeiten'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(109. Fortsetzung)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
JÄGER, STEFAN, Bekanntester und beliebtester „Schwabenmaler&amp;quot;, geb. am 28. Mai 1877 in [[Tschene]] als Sohn des Barbiers und Feldschers [[Franz J.]] und der [[Magdalena]] (geb. Schuller aus Billed). Jäger starb am 16. März 1962 in [[Hatzfeld]]. Kindheit und Volksschulunterricht (1877 – 1839) im Geburtsort, 1889 – 1393 Schüler der [[„Bürgerschule und öffentlichen Handelsmittelschule“]] des [[Franz Wiessner]] in Temeswar setzte seine Mittelschulstudien anschließend zwei Jahre an der [[Szegediner Bürgerschule]] fort, wo Zeichenlehrer [[Obendorf]] seine Begabung entdeckte und in ihm das Interesse für die Malerei weckte. Ausschlaggebend für seinen Werdegang wurde der Besuch der Budapester [[Musterzeichenschule und Zeichenprofessorenanstalt]], wo er u.a. Schüler von [[Balló Ede]] und [[Székely Bertalan]] war (1895—1899). Dem Abschluss des Kunststudiums folgten [[Studienreisen]] nach Österreich, Deutschland und Italien. Rückkehr ins Banat 1901 (Tod seines Vaters), danach freischaffender Künstler (1902 – 1906) in Budapest. Es entstanden auf Bestellung vorwiegend Stilleben, Idyllen und Landschaftsbilder. 1906 erster großer Auftrag aus seiner Heimat für das Großgemälde [[„Die Einwanderung der Schwaben ins Bannt“]] durch die Gemeinde [[Gertjanosch]], die ihm auch eine [[Reise]] nach Deutschland zwecks Trachtenstudien ermöglichte. Nach der feierlichen Enthüllung des [[Einwanderungstriptychons]] 1910 in Gertjanosch lässt sich Jäger endgültig in Hatzfeld nieder. Trachtenstudien und Skizzen sowie Heimatbilder entstehen, 1914 – 1913 Fronteinsatz beim [[Landsturm]], Rückkehr nach Hatzfeld, widmete sich weiter ausschließlich der Malerei, Erste große [[Ausstellung]] 1930 in Großbetschkerek (Jugoslawien). 1930 – 1940 Glanzzeit von Jägers Heimatkunst. Verleihung des [[Arbeitsordens]] II. Klasse anlässlich des 80. Geburtstages (1957). Erste große [[Gedenkausstellung]] 1967 im [[Banater Museum]] Temeswar, 1969 Gründung der [[Stefan-Jäger-Gedenkstätte]] mit ständiger Ausstellung im ehemaligen Atelier des Malers. Nach: [[Stefan Jäger]] (Kriterion 1972) und [[Banater Malerei]] (Kriterion 1984) von [[Annemarie Podlipny-Hehn]], [[Stefan-Jäger-Biographie]] von [[Dr. Peter Pink]] (Typoskript), Studien von [[Franz Liebhard]], [[Karl-Hans Gross]] und neuesten NBZ-Beiträgen vom 16. März 1982 (20. Todestag des Malers) und 1. Januar 1983 („Hatte Stefan Jäger ein Vorbild ?“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Banater Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzbiografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.93.136</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0339_-_Kalender-Illustrationen_von_Stefan_J%C3%A4ger&amp;diff=5820</id>
		<title>ART:0339 - Kalender-Illustrationen von Stefan Jäger</title>
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		<updated>2015-02-05T16:00:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.93.136: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Zeitung  |AutorName           = Geier  |AutorVorname        = Luzian  |Aufsatztitel        = Kalender-Illustrationen von Stefan Jäger  …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Geier&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Luzian&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Kalender-Illustrationen von Stefan Jäger&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Neue Banater Zeitung&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Timișoara&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 32&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 7913&lt;br /&gt;
 |Datum               = 27.05.1988&lt;br /&gt;
 |Seite               = 3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Interessante Entdeckung in einem Jahrbuch aus 1924 /'''''&lt;br /&gt;
'''''Der Schwabenmaler zeichnete auch Lenaus Geburtshaus'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das reichhaltige und vielfältige Schaffen des Schwabenmalers [[Stefan Jäger]] ist in seinem Wesen und seiner Besonderheit zum größten Tei bekannt Vergessenes und Verschollenes aus seinem weit verstreuten Werk dürfte mit der Zeit jedoch noch ans Licht gelangen. So fanden wir in einem „Kulturbund-Kalender&amp;quot; auf das Jahr 1924 (vierter Jahrgang, gedruckt in Neusatz / Novi Sad) zwei signierte Illustrationen nach Zeichnungen [[Stefan Jägers]] (1877 - 1962), ein erster Beleg, dass der Heimatmaler seinerzeit Buchillustrationen geschaffen hat. Uns war bisher nicht bekannt, dass Jäger das [[Geburtshaus Lenaus]] gezeichnet hat. Die eine Zeichnung ist nämlich das alte Rentsamtsgebäude. Sie ist eingebaut in die Erzählung „Der Millionär&amp;quot; von Franz Xaver Kappus. Die zweite Zeichnung, wohl auch unbekannt, stellt einen schwäbischen Bauernhof während der [[Maisernte]] dar und die damit verbundenen Arbeiten. Das Bild lockert den Text eines längeren „Weinmärchens&amp;quot; von Ludwig Schmidt (Mramorak / Jugoslawien) „Bergtraute&amp;quot; genannt auf (Seite 48). Beim Durchblättern des Kalenders schienen uns zwei weitere Kleinillustrationen ([[Winterlandschaft]], [[Marktplatz vor einem schwäbischen Giebelhaus mit Kerweiszenen]]) Jäger-verdächtig, sie sind jedoch nicht signiert. Schwäbische Trachten und Giebel sowie eine ähnliche Malart zeigen desgleichen die [[Vignettenzeichnungen]] zum jeweiligen Monat im Kalendarium: Mit Hilfe der Lupe konnten wir auf einer (Mai) die Signatur Jägers identifizieren. Das Fehlen der Unterschrift auf den anderen ist wohl darauf zurückzuführen, dass jeweils die rechte untere Ecke der Zeichnungen abgeschnitten ist für Kassetten mit den Monatstagen. Die ansprechenden Zeichnungen stellen wichtige Momente aus dem schwäbischen Brauchtums und Arbeitsjahr dar. Möglicherweise enthielt der Kalender noch weitere Jäger-Zeichnungen, dem erhaltenen Exemplar fehlen leider die letzten 30 - 40 Seiten. Da wir keine Sammlung dieses Novi-Sader Jahrbuches ausfindig machen konnten, bleibt zu ermitteln, ob Jäger auch in anderen Jahrgängen mitgearbeitet hat. Schon im zweiten Jahrgang (1922) sind die Monatsvignetten die oben erwähnten, zudem findet sich eine der kleinen Zeichnungen wieder, zwei weitere, ebenfalls nicht gezeichnet, scheinen auch von Jäger zu stammen ([[Sumpflandschaft]] und [[Windmühle am Dorfrand]]). In beiden Ausgaben ist [[Peter Jung]] mit je einem Gedicht vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, Lenaus Geburtshaus in Csatád (Banat) Nach einer Zeichnung von Stefan Jäger – Hatzfeld Seite 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2, Maisernte in der Wojwodina. Nach einer Zeichnung von Stefan Jäger – Hatzfeld Seite 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3, Winterlandschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4, Giebelhaus (1922/123)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5/ Sumpflandschaft? (1922/93) Windmühle (1922/122;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Banater Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeichnungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.93.136</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0753_-_Schaupl%C3%A4tze_der_Erinnerung&amp;diff=5818</id>
		<title>ART:0753 - Schauplätze der Erinnerung</title>
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		<updated>2015-02-05T13:49:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.93.136: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Zeitung  |AutorName           = Geier  |AutorVorname        = Luzian  |Aufsatztitel        = Schauplätze der Erinnerung  |Zeitungstitel…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Geier&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Luzian&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Schauplätze der Erinnerung&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Siebenbürgische Zeitung&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 56&lt;br /&gt;
 |Nummer              = Folge 6&lt;br /&gt;
 |Datum               = 15.04.2006&lt;br /&gt;
 |Seite               = 10&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Elisabeth Axmanns Erinnerungen an die Bukowina und Siebenbürgen'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Buch mit Erinnerungen von Elisabeth Axmann, geboren im Sommer 1926 in Siret / Sereth (Bukowina), legte der Rimbaud Verlag im Herbst 2005 vor. Das Buch ist sowohl vom literarischen Anspruch als auch vom Erinnerungswert her bedeutsam. Die Autorin hält Abschnitte von Alltags- und Regionalgeschichte (Bukowina, Siebenbürgen, Banat, Bukarest) fest, die für das Buchenland gewissermaßen fortschreiben, was Moses Rosenkranz (1905-2004) in seinen Erinnerungsbänden „Kindheit&amp;quot; und „Jugend&amp;quot; (Rimbaud Verlag) festgehalten hat. Ein Zeitraum von über einem halben Jahrhundert ist festgehalten, wie wir das so von Buchenlanddeutschen (Nichtum-siedlern) noch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bewegtes Leben kündigte sich von Kindheit an, bedingt durch den Beruf des Vaters, Karl Axmann (geboren in Straja am 2. Oktober 1891, gestorben infolge kommunistischer Folter in Suceava 1956), der als Staatsbeamter immer wieder dienstversetzt wurde, aber auch durch die Kriegsereignisse und deren Folgen. Schauplätze des Erinnerns sind nicht nur der Geburtsort Sereth, sondern auch die Städte der Kindheit, Storojinetz in der Nordbukowina und Fălticeni in der benachbarten Moldau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekanntlich sind im Herbst und frühen Winter 1940 aus der Bukowina weit mehr Buchenländer ins Reich umgesiedelt, als sich bei den Volkszählungen als Deutsche ausgegeben hatten. Eine beachtliche Zahl ließ sich aus unterschiedlichen Gründen, vor allem aus der Südbukowina, jedoch nicht umsiedeln. Dazu zählte die Familie Axmann, deren Vorfahren aus dem Böhmischen, aus dem Altvatergebirge (damals österreichisch, später Sudetenland) eingewandert waren. Beim Einmarsch der Roten Armee blieb der Beamtenfamilie die Flucht nicht erspart, das wiederholte sich 1944. Dabei holte diese die Flüchtlinge im westrumänischen Banat (Busiasch) ein. Nur durch Bestechung und erneute Flucht (Richtung Bukarest zum Vater) entging die Autorin der Russlanddeportation Anfang 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit nach 1945 führte die Familie in verschiedene Orte und Regionen des Landes, von Bukarest über Städte Siebenbürgens (Klausenburg, Hermannstadt) sowie der Südbukowina (Vatra Dornei, Sereth, Suceava). Der Bruder liegt im Banat begraben, der Vater wurde in Suceava zu Tode geprügelt, die Mutter ist in Bukarest beigesetzt. Somit präsentiert die Verfasserin uns ihr eigenes Schicksal sowie das ihrer Familie bis zum Verlassen Rumäniens 1977 bzw. 1979, als ihr Mann zu ihr nach Deutschland ausreisen durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Erinnerungen bzw. Erlebnisse einer buchenlanddeutschen Familie in Rumänien unter den Bedingungen der Vorkriegs-, Kriegs- und Nachkriegsjahre, wie sie selbst von der Regionalgeschichte nur ansatzweise dokumentiert sind. Das Buch schließt damit eine Lücke, stellt aber auch viele Querverbindungen zu den anderen deutschen Gruppen in Rumänien her. Die Not und Entrechtung nach dem Zweiten Weltkrieg brachten diese Gemeinschaften einander näher, als es bis dahin der Fall war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Axmann-Mocanu konkretisiert mit ihren Erinnerungen eine relativ lange Etappe (subjektiver) Alltagsgeschichte und mit dieser die ihrer Gemeinschaft. Seitens des Verlags und der Redaktion hätte das Buch ein aufmerksameres Lektorat verdient, vor allem im letzten Teil häufen sich Inkonsequenzen bei Orts- und &lt;br /&gt;
Namensschreibungen. Zu den Ungenauigkeiten im Buch zählt, dass der spätere Chef von Frau Axmann bei der „Neuen Literatur&amp;quot; in Bukarest (E. Stoffel) 1951-1956 nicht Botschafter Rumäniens in der Schweiz war, sondern nur ständiger Geschäftsführer der Gesandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schmälert nicht den Wert des Buches, das mehr ist, als was man allgemein als niedergeschriebene Erinnerungen versteht, mehr als die übliche Fülle von Mitteilungen und Erlebnissen aus einer Zeitspanne, wie sie in den historischen Arbeiten zur großen Weltgeschichte stehen. Es ist auch eine literarische Leistung! Das erzählende Denken der Autorin aus politisch verworrenen und Umbruchzeiten, aus schwierigem Alltag, ist durch eine gute Zusammenführung der Ereignisse aus verschiedenen Perioden und Familien geschickt verknüpft und verkettet so Handlung und Geschehnisse. die beim Leser durchwegs Interesse und Neugierde wecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siebenbürgische Zeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.93.136</name></author>
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		<title>ART:0256 - Hofierende schwäbische Burschen</title>
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		<updated>2015-02-05T13:30:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.93.136: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Zeitung  |AutorName           = Geier  |AutorVorname        = Luzian  |Aufsatztitel        = Hofierende schwäbische Burschen  |Zeitungs…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Geier&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Luzian&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Hofierende schwäbische Burschen&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Neue Banater Zeitung&lt;br /&gt;
 |Untertitel          = NBZ-Archivfoto&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Timișoara&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 27&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 6342&lt;br /&gt;
 |Datum               = 03.05.1983&lt;br /&gt;
 |Seite               = 2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Hofierende schwäbische Burschen“'' ist diese Zeichnung von [[Gustav Mannheimer]] betitelt. (Reproduktion nach einem Holzschnitt von Gustav Morelli), die Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts entstanden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Thema das dann später auch von [[Stefan Jäger]] in verschiedenen Abwandlungen dargestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, NBZ-Archivfoto. Text und Reproduktion: Luzian Geier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Banater Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorbild]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.93.136</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0321_-_110_Jahre_seit_der_Geburt_des_Malers_Stefan_J%C3%A4ger&amp;diff=5814</id>
		<title>ART:0321 - 110 Jahre seit der Geburt des Malers Stefan Jäger</title>
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		<updated>2015-02-05T13:18:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.93.136: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Zeitung  |AutorName           = Geier  |AutorVorname        = Luzian  |Aufsatztitel        = 110 Jahre seit der Geburt des Malers Stefan…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Geier&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Luzian&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = 110 Jahre seit der Geburt des Malers Stefan Jäger&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Neue Banater Zeitung&lt;br /&gt;
 |Untertitel          = NBZ Heide-Blatt&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Timișoara&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 31&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 7588&lt;br /&gt;
 |Datum               = 12.05.1987&lt;br /&gt;
 |Seite               = 3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Mai sind es 110 Jahre seit der Geburt des bekanntesten und beliebtesten banatschwäbischen Malers [[Stefan Jäger]], am 16, März d. J. waren es 25 Jahre seit seinem Tod. Berühmt wurde der zu Unrecht oft nur als idyllischer Heimatmaler bezeichnete Jäger durch das in vierjähriger Arbeit (1906 - 1910) geschaffene [[Einwanderungstriptychon]] („Wanderung&amp;quot;, „Rast&amp;quot;, „Ankunft&amp;quot;, 5,10 x 1,45 Meter), das unzählige Male gedruckt und vervielfältigt wurde, u. a. in zwei [[NBZ-Wandkalendern]]; im Bild die Kopie eines Schwarz-weiß-Stablstichs nach der Trilogie, die im Original in der [[Gedenkstätte]] für den Maler in [[Hatzfeld]] ausgestellt ist. In Zusammenhang mit diesem Gemälde fertigte der zu tiefst heimatverbundene Künstler zahlreiche Skizzen und Bilder an, die für uns heute zugleich wertvolle volkskundliche Belege sind. Der Auftrag für das Triptychon, die damit verbundenen Studien dürften überhaupt Hauptausgangspunkt gewesen sein für die Hinwendung Jägers zum Dorf- und Volksleben, zur bildkünstlerischen Gestaltung von Brauchtum, Stuben, Höfen Feldarbeiten und Heidelandschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, Faltblatt: Stahlstich Deutsche Ansiedler im unteren Donauraum, Der große Schwabenzug XVIII Jahrhundert, nach einem Ölbild von Stefan Jäger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Banater Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirkung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.93.136</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0236_-_Seine_Landleute_und_ihr_Schaffen_gew%C3%BCrdigt&amp;diff=5812</id>
		<title>ART:0236 - Seine Landleute und ihr Schaffen gewürdigt</title>
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		<updated>2015-02-05T12:58:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.93.136: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Zeitung  |AutorName           = Geier  |AutorVorname        = Luzian  |Aufsatztitel        = Seine Landsleute und ihr Schaffen gewürdig…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Geier&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Luzian&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Seine Landsleute und ihr Schaffen gewürdigt&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Neue Banater Zeitung&lt;br /&gt;
 |Untertitel          = NBZ Heide-Blatt&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Timișoara&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 26&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 5992&lt;br /&gt;
 |Datum               = 16.03.1982&lt;br /&gt;
 |Seite               = 3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Zum 20. Todestag des Schwabenmalers Stefan Jäger'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Geschichte des banatdeutschen Volkslebens steht noch aus, sollte sie mal geschrieben werden, so sind die Darstellungen des Hatzfelder Malers [[Stefan Jäger]] wichtige Vorlagen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn keiner der Banatdeutsehen hat so wie er „das ganze Dasein&amp;quot; seiner Landsleute festgehalten, „von der Wiege bis zum Grabe&amp;quot;, ihre ganze Umwelt in ihrer Vielfalt und ihrem Reichtum, von der Landschaft bis in den engen Familienkreis, die schwäbische Stube, den Gang, die Stiege, den Hof und Garten, das Brauchtum, so wie wir es oft schon „nimmer auffinden'&amp;quot; (nach [[Peter Barth]]), die Tracht bei den verschiedenen Anlässen und mit den typischen Merkmalen in den einzelnen Ortschaften, wahre ethnographische Dokumente, und nicht zuletzt das Leitmotiv Arbeit, das auf unzähligen Gemälden wiederkehrt. Desgleichen vermerkte Jäger wichtige, oft entscheidende Momente im Werdegang dieser, seiner Gemeinschaft, von der Einwanderung und bis zu Ereignissen vor Kriegsende und kurz danach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn des Feldschers [[Franz Jäger]] aus Nakodorf (Nakovo, heute Jugoslawien) und der Billederin [[Margarete Schuller]] wuchs in [[Tschene]] auf, &lt;br /&gt;
wo er auch den Weg in die Welt der Buchstaben beschritt. Sein Vater bestand auf Unterricht in deutscher Sprache und schickte seinen Sohn daher in die private Temeswarer [[Bürgerschule]] des bekannten und geschätzten Pädagogen [[Franz Wiessner]], lange Zeit Vizepräses der städtischen Schul-Kommission. Von hier kam Stefan Jäger in die sechsklassige ungarische Mittelschule in [[Szegedin]], wo dank seinem Zeichenlehrer [[Obendorf]] sein Talent zum Durchbruch gelangte. Dieser veranlasste den Jugendlichen, vier Jahre die [[Musterlehranstalt zur Ausbildung von Zeichenlehrern]] in Budapest zu besuchen, was für seinen Werdegang ausschlaggebend war. Jäger hatte sich an dieser Anstalt am 8. September 1895 eingeschrieben. Sein wohl bedeutendster Lehrer, der sichtbare Einwirkungen auf den späteren Maler hinterließ, war der Piloti-Schüler [[Székely Bertalan]] (1835 - 1910), ein Klausenburger, der seine Ausbildung u.a. in Wien und München erhalten, wiederholt [[Studienreisen]] nach München, Paris und Italien unternommen hatte. Er galt als einer der größten muralen Meister des 19. Jahrhunderts in Europa und war zugleich als „genialer Historienmaler&amp;quot; bekannt (nach „Das geistige Ungarn“, II. Bd.). Von diesem Meister stammt das Wesentliche der Jägersehen Kunstauffassung und -praxis, die ein Leben lang Leitlinie des Malers blieb. Von ihm stammt Jägers „Achtung vor dem, einem sinnvollen Ganzen zugehörenden Detail und damit vor der Realität des Menschlichen und Gegenständlichen&amp;quot; ([[Franz Liebhard]]), die ihn von Abwegigkeiten und Unlogik im Schaffen bewahrte. Diese Besonderheiten im Lebenswerk des Schwabenmalers machen ihn themenverwandt mit anderen Székely-Schülern, wie beispielsweise [[Rudnay Julius]] (geb. 1878), der trotz Studien bei [[Hollosy]] in Wien, dann in Rom und Paris, auch zu einem „liebevollen Schilderer des Volkslebens&amp;quot; der Tiefebene wurde und mit großer Detail-Treue den „Csardas&amp;quot; (1901), „Die Sorge&amp;quot; (1905), den „Sonntag Nachmittag&amp;quot; (1908), „Die Schnitterin&amp;quot; (1912). „Die Mutter&amp;quot; (1912). „Die nähende Frau&amp;quot; oder den „Rastenden Musikant&amp;quot; (beide 1913) kunstvoll festhielt („Das geistige Ungarn&amp;quot;). Rudnay war möglicherweise ein Jahr Jägers Studienkollege in Budapest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einwirkung auf die Kunstauffassung und das gesamte Schaffen Stefan Jägers hatten die rund 15 Jahre Budapest-Aufenthalt auch durch den damaligen Künstlerkreis und durch die Kunst-Händler, über die er seine zum Lebenserhalt so wichtigen Aufträge erhielt; vorwiegend handelte es sich um Heiligenbilder und Landschaften, die damals entstanden. Dabei ist hervorzuheben, dass der Maler sich eigentlich nie, auch im Alter nicht, mit religiöser oder mythischer Thematik beschäftigte. Wichtig waren für sein Lebenswerk die [[Wanderjahre]], die den jungen Maler u. a. nach Wien, München, Stuttgart und Venedig gebracht hatten; dann die große [[Studienreise]] 1906 nach Deutschland im Hinblick auf die Gestaltung des [[Einwanderungsbildes]], das wohl bekannteste große Werk Jägers, das er 1910 vollendete (Triptychon, 6 m lang).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es bereits eine [[Jäger-Monographie]] gibt, ist das Werk des Malers noch nicht zur Gänze erfasst, bekannt und noch viel weniger ausgewertet, besonders die vielen [[Skizzen]] und Zeichnungen, die eine Fundgrube für den Ethnographen darstellen, dank der Art und Weise, wie er das Spezifische, die Details, Farben und Handlungen aufzeichnete. Dazu mit einer außerordentlichen Sorgfalt. Ebenso wertvoll sind die beigefügten Notizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bild der vielseitigen Thematik der noch ungenügend studierten Varianten zu einzelnen Problemkreisen des Alltags, der Wirklichkeitsnähe des Lebenswerkes [[Stefan Jägers]], bietet die durch mühevolle Arbeit angelegte [[Reproduktion-Sammlung]] unseres Mitarbeiters [[Eduard Jankovits]], die rund 500 Bilder umfasst und ein wahres Abbild des Banats darstellt. Daraus ist ersichtlich, wie sehr den Maler auch das Leben und Schaffen, das Brauchtum und die Tracht der Banater Rumänen interessierte, besonders die der Karascher Gegend, und das Leben der Zigeuner. Man merkt, welche Themen ihn immer wieder beschäftigten, beispielsweise die schwäbischen [[Mädchen in Festtracht]], [[Kinder beim Spielen]], die einzelnen [[Arbeiten auf dem Felde]], die [[Landschaft]], der [[Markt]], die [[„Herrischen&amp;quot;]] oder die [[Blumen]], die alle auf die enge Bindung, ein Verschmelzen seines Werkes mit dem Leben des Volkes und seiner Landschaft hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Jägers (16. März 1962) verblieb uns als Vermächtnis ein umfangreicher Schatz, bestehend aus Hunderten Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Skizzen, ein von einem „optimistischen Glanz&amp;quot; überzogenes Lebenswerk, beladen mit einer tiefen Heimatverbundenheit und einer zutiefst menschlichen und malerischen Botschaft, die einmalig ist für uns, für die banatdeutsche Kulturgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, Der Maler im Jahre 1925. Kopie nach einer Fotoplatte aus dem Atelier Gerger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro: Eduard Jankovits&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, Schwäbische Mädchen in Festtracht, ein immer wiederkehrendes Thema im Schaffen des beliebten Schwabenmalers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2, Ein weniger bekanntes Selbstporträt des Künstlers, das ihn im Atelier von etwa 40 Jahren darstellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3, Porträtskizze: Stefan Jäger&lt;br /&gt;
Der Wind trägt es von Ort zu Ort,&lt;br /&gt;
Und jede Welle rauscht es fort,&lt;br /&gt;
Was ich ins Gold der Sterne schrieb:&lt;br /&gt;
Dass ich dich lieb!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vers: Peter Jung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Banater Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werdegang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertung]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>ART:0589 - Düsseldorf</title>
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 |Seite               = 11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreisverband Düsseldorf lädt herzlich ein zu einem Dia-Vortrag über [[Stefan Jäger]]. Dieser findet am 31. März um 19 Uhr im Gerhardt-Hauptmann-Haus, Bismarckstraße 90 in Düsseldorf statt. Referent ist Norbert Schmidt, Dortmund / Gertianosch. Im Anschluss daran findet die Jahreshauptversammlung mit Wahl des Vorstandes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Zur Nürnberger Ausstellung Banater Künstler und'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''zum Artikel &amp;quot;Wanderung zwischen Breitengraden&amp;quot; von Heinrich Lauer'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Ausstellung]] zeitgenössischer Banater Künstler - welch eine vortreffliche Idee. Sie ist in [[Nürnberg]] Wirklichkeit geworden. Gratulation dem Veranstalter, der hiermit auch in der breiteren Öffentlichkeit gezeigt hat, daß auch im Banat Künstler geboren, herangewachsen, gearbeitet haben und schon nach kürzestem Aufenthalt in der Bundesrepublik sich dem Geschmack der hiesigen Galeristen und Kunstkritiker &amp;quot;anzupassen&amp;quot; vermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muß es auch, will man seine Werke als Kunstwerke interpretiert sehen, sie ausstellen können oder gar verkaufen. Heinrich Lauer schreibt: &amp;quot;… eine zwanghafte Interpretation … eine Pflichtfixierung auf heimatliche Motive&amp;quot;, nein, so etwas kann man einem Künstler nicht zumuten. Und trotzdem sind Künstler Zwängen ausgeliefert, täglich bei ihrer Arbeit. Man malt, gestaltet so wie man es empfindet… und wie man hofft, daß es dem Galeristen, dem angeblich kunstkritischen Publikum gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie gesagt: Hut ab, die erste Ausstellung ist gelaufen, und der Veranstalter bereitet wohl bald schon die nächste vor. Hoffentlich steht diese unter dem Motto: &amp;quot;Das Banat im Werke internationaler und Banater Künstler&amp;quot;, und wenn diese Ausstellung bereits heute ausgeschrieben wird, so kann sich mancher Künstler Gedanken über jenes Land machen, aus dem er stammt oder von dem gerade heute so vieles zu hören ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann können, auch ohne Zwangsfixierung, neue Werke über das Banat entstehen, aus den lebensprägenden Eindrücken einer Kindheit, Jugend, die der Künstler vielleicht noch irgendwo auf dem Lande verbracht hat, in einer Zeit, wo so manches vielleicht, wenigstens zum Teil noch, auf das Lebenswerk unserer Ahnen hindeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dies haben ja schon [[Stefan Jäger]] und andere in ihrer alten Vorstellungsart gemalt: die [[&amp;quot;Kerweih&amp;quot;]], [[&amp;quot;Tanzende Paare&amp;quot;]], [[&amp;quot;Feldblumen&amp;quot;]], [[&amp;quot;Disteln&amp;quot;]], die [[&amp;quot;Einwanderung der Schwaben ins Banat&amp;quot;]] usw. Vielleicht sind diese Themen von jungen Künstlern heute auch anders gestaltbar. Es gilt auch neue Themen zu entdecken, z. B. die Auswanderung der Schwaben aus dem Banat, eine Thematik, die gewiß für mehr als ein Triptychon reichen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Jäger]] malte [[&amp;quot;Die Urbarmachung des Banats&amp;quot;]]. Es ist jenes Bild, wo der Bauer das wüste Land pflügt und hinter ihm die reifenden Ähren stehen. Ein etwas größerer &amp;quot;Pflug&amp;quot; pflügt ja auch heute: &amp;quot;Die Urbarmachung des Banats!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O doch, es gibt im Banat mehr Thematik als die Pipatsch, das Maroschufer und die Kirchweih. Eine 250jährige Geschichte gilt es, für unsere Banater oder auch für manchen internationalen Künstler zu bewältigen, zeitkritisch zu beobachten, plastisch und literarisch zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Banater Künstler, welche die Heimat ihrer Eltern und Ahnen irgendwann einmal geliebt haben, werden gedanklich und künstlerisch diese Liebe, um des Lebenswerkes ihrer Ahnen willen, irgendwann festzuhalten versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Banat&amp;quot;, das Geschichtskapitel dieses deutschen Volksstammes wird in der Kunst und Literatur nur dann etwas aussagen können, wenn die Werke internationaler und Banater Künstler davon Zeugnis geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch… es wächst kein Weizen, wo vorher nicht die Saat vorbereitet, der Boden aufnahmebereit und der Weizen ausgestreut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwähnung]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>ART:0388 - Leidensweg der Banater Schwaben</title>
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 |Seite               = 4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Eine Chronik in Bildern'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis jahrelanger und aufwendiger Sammeltätigkeit legt der ehemalige Bildarchivar der Banater Schwaben, [[Franz Dürrbeck]], eine sehr beeindruckende Videokassette mit zumeist farbigen Bildern vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darbietungen beginnen mit dem bekannten Triptychon [[&amp;quot;Die Einwanderung der Donauschwaben im 18. Jahrhundert&amp;quot;]] des bedeutenden donauschwäbischen Malers [[Stefan Jäger]]. Auswanderungsbilder, Nachbildungen der &amp;quot;Ulmer Schachteln&amp;quot; und geographische Karten des Banates und des Pannonischen Raumes führen in die Thematik des Filmes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Sprecher schildert der ehemalige und langjährige Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Banater Schwaben, Sepp Schmidt, eingehend, plastisch und mitreißend die Banater Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgt der Gang durch die Anfänge der Geschichte, die Umwandlung der Sumpflandschaft unter den historischen Vätern des Banates, dem Feldherrn Prinz Eugen und dem sowohl als Soldat wie auch als Organisator der Ansiedlung so überragenden Gouverneur, Graf Claudius F. Mercy. Wir sehen die Entwicklung vom gestampften Lehmhaus (Langhaus) hin zu den Anfängen des modernen Querhauses zu Beginn unseres Jahrhunderts, von den einfachen landwirtschaftlichen Geräten zu der steigenden Mechanisierung, den Mäh- und großen Dampfdreschmaschinen vor dem Ersten Weltkrieg und die Einführung des Traktors in den dreißiger Jahren. Nicht ohne berechtigten Stolz finden die großen kulturellen Leistungen am Beispiel des in Südosteuropa einmaligen Schulzentrums der &amp;quot;Banatia&amp;quot; und der &amp;quot;Notre-Dame-Schulen&amp;quot; für Mädchen in Temeschburg, aber auch der Ackerbauschule in Woiteg lobende Erwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil zwei und drei des Filmes werden von Professor Nikolaus Engelmann und in einigen Abschnitten von Franz Dürrbeck besprochen. Die getragen suggestive Stimme Engelmanns schafft eine Atmosphäre der Unmittelbarkeit. Er zeichnet an hand von Bildern die Geschichte der über ein volles Jahrhundert währenden Einwanderung und Entwicklung der donauschwäbischen Siedlungsgebiete von den Grenzen Altösterreichs bis zum Karpatenbogen und schildert die Not der Siedler in den letzten zwei Türkenkriegen (1737-39 und 1788/89), der Rekrutierung von Soldaten, nicht nur der Grenzregimenter, in Kroatien etc. durch Napoleon für seinen Rußlandfeldzug zu Beginn des 19. Jahrhunderts und die Revolutionsjahre von 1848/49 unter Kossuth. Der große Lyriker [[Nikolaus Lenau]] und dessen Denkmal in seinem nach ihm benannten Geburtsort [[Lenauheim]] werden ebenso genannt wie [[Adam Müller-Guttenbrunn]], der große donauschwäbische Schriftsteller und Erwecker der Donauschwaben zu einem eigenen Bewußtsein gegenüber der intoleranten Madjarisierungspolitik der Ungarn im 19. Jahrhundert. Dann wird die - abgesehen von dem lastenden Madjarisierungsdruck - nach 1850 friedliche Entwicklung durch die Schüsse von Sarajewo am 28. 6. 1914 jäh unterbrochen und brachte auf den Tag genau 5 Jahre später die unheilvollen Verträge von Versailles, die das alte Habsburgerreich zerschlugen. Millionen von Toten - darunter ein hoher Prozentsatz von Donauschwaben – ruhen in den Soldatenfriedhöfen des Ersten Weltkrieges. Vorboten, gewissermaßen, des bald darauf folgenden Massensterbens, des unsagbaren Elends und der allgegenwärtigen Not der Donauschwaben im Zweiten Weltkrieg, der zugleich das Ende des Südostdeutschtums einläutete. In diesem schaurigsten Teil der Geschichte der Südostdeutschen, in dem die Männer zunächst in den Armeen ihrer Heimatländer, später infolge zwischenstaatlicher Verträge vorwiegend in der Waffen-SS kämpften und starben, standen viele von ihnen in der Division &amp;quot;Prinz Eugen&amp;quot; nochmals in der Tradition der einstigen Militärgrenze. Der letzte Divisionskommandeur, General Otto Kumm, hat ihnen ein ehrenvolles schriftliches Denkmal gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film schildert die Schrecken der [[Flucht]], der [[Rußlandverschleppungen]] und das grenzenlose Leid in den Partisanenlagern Titos. Er erwähnt die über 20000 donauschwäbischen Kinder, die man ihren Eltern und Angehörigen fortnahm, um sie zu serbischen Partisanen zu erziehen. Die [[Bărăganverschleppung]] im Sommer 1951 schließt die äußeren Zwangsmaßnahmen zwar ab, doch bleiben Diskriminierung und Vertreibungsdruck bis in die Gegenwart bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie tief die Ereignisse, denen Zehntausende Donauschwaben zum Opfer fielen, die Menschen berührten, geht auch daraus hervor, daß es aus dieser Zeit kaum Bilder gibt. Auch dort, wo manche noch im Besitze eines Photoapparates waren, wie bei der [[Flucht]] im Herbst 1944, unterließen sie es fast völlig, das Geschehen im Bild festzuhalten. Die Not des Überieben-Wollens ließ hierzu keinen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stammen viele Bilder von unseren großen Malern, [[Stefan Jäger]] (†) sowie von Julius und Viktor (†) Stürmer, die das Geschehen am eigenen Leibe erfuhren. Die düsteren Bilder der Brüder Stürmer geben beredtes Zeugnis ab von dem traumatischen Erleben vieler Jahre, die sie im Ursprungsland des Kommunismus in sowjetischen Gulags verbringen mußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem ein erschütternder Film. Die an einer Stelle etwas mangelhafte Tonqualität (Bărăganverschleppung) tut dem Gesamteindruck keinen Abbruch. Man möchte sich eine Fortsetzung wünschen, als Dokumentation der Jahre nach all dem grausigen Geschehen, das die Lebensverhältnisse der wenigen in Jugoslawien verbliebenen Deutschen, der Deutschen in Ungarn und den Weg bis zum (nahezu!) endgültigen Exodus der Deutschen aus Rumänien beschreibt und über ihre Fußfassung und Seßhaftwerdung in Europa und Übersee, zumeist jedoch in der einstigen Urheimat der Vorfahren, berichtet. Die vorliegende Kassette sollte in keinem donauschwäbischen Hause fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Video- und Tonkassette von Franz Dürrbeck. Laufzeit 73 Minuten.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im Eisenbergwerk&amp;quot;. Banater Schwaben in der russischen Deportation (1945-1949) Federzeichnung von Lorenz Klugesherz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwähnung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.93.136</name></author>
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		<title>ART:0668 - Stefan Jäger und das Stefan-Jäger-Archiv</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0668_-_Stefan_J%C3%A4ger_und_das_Stefan-J%C3%A4ger-Archiv&amp;diff=5804"/>
		<updated>2015-02-05T09:34:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.93.136: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Aufsatz&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Fraunhoffer &lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Peter Dr.&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Stefan Jäger und das Stefan-Jäger-Archiv&lt;br /&gt;
 |HerausgeberName     = HOG Hatzfeld&lt;br /&gt;
 |HerausgeberVorname  =&lt;br /&gt;
 |Buchtitel           = Heimatblatt Hatzfeld&lt;br /&gt;
 |Untertitel          = &lt;br /&gt;
 |Reihentitel         = 9. Ausgabe 2002&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     =&lt;br /&gt;
 |Verlag              =&lt;br /&gt;
 |Entstehungsjahr     = 2002&lt;br /&gt;
 |Seite               = 84-86&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr feiern wir den 125. Geburtstag unseres geschätzten Meisters und gedenken seines 40. Todestages. Die Daten seines Lebens sind den Interessierten hinlänglich bekannt und können jederzeit nachgelesen werden. Wir wollen die Frage stellen, was bedeutet uns das künstlerische Werk [[Stefan Jägers]] heute?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seiner Ausbildung hat Jäger für einen Budapester Kunsthändler gearbeitet und Auftragsarbeiten ausgeführt, vor allem Landschaften, Stilleben und Heiligenbilder gemalt. Auch aus der Heimat kamen Aufträge dazu, der große Auftrag war aber das [[Einwanderungsbild]]. Diesen erhielt er von einem Gertjanoscher Konsortium. Deswegen musste er eine [[Studienreise]] nach Deutschland antreten, um die Trachten der damaligen Zeit in den Herkunftsorten der Siedler zu studieren. Die Enthüllung des Bildes fand 1910 statt und machte den jungen Maler bekannt. In diesem Jahr ließ er sich auch in Hatzfeld nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neuer Lebensabschnitt hatte für ihn begonnen. In einer Selbstbiographie gab er an, „gewissenhaft ausgeführte Bilder“ für seine Landsleute als seine Aufgabe zu betrachten. Er hatte Auftraggeber aus dem Banat und aus der Batschka, anfangs sogar mehr aus dem späteren jugoslawischen Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Bilder entsprangen nicht nur seiner Phantasie, sondern beruhten auf sorgfältigen Studien. Meist zusammen mit einem Freund, dem Biologie-Professor [[Böss]] 1/, wanderte er über die Landstraßen in die Nachbarorte. Man fuhr auch mit der Bahn zu Veranstaltungen und Festen in entferntere Orte. Unterwegs wurde mit Bleistift oder flüchtigen Aquarellskizzen festgehalten, was zu sehen war: Leute bei der Arbeit in vielfältigen Tätigkeiten, Tiere, Landschaften, Dorfstraßen, Häuser. Es gibt fast keine Tätigkeit auf dem Feld oder im Dorf, die nicht in irgendeiner Form festgehalten wurde. Mit großer Sorgfalt wurden die Trachten der jeweiligen Orte gezeichnet oder aquarelliert. Zu Farbe und Besonderheiten der Bleistiftzeichnung sind zahlreiche Bemerkungen am Rande zu lesen. Die Form der Häuser, vor allem der schönen Giebel, die Rossmühle mit allen Einzelheiten, besondere Geräte (z.B. eine Haltevorrichtung für die Weingläser der Kirchweihbuben), auch die üblichen Arbeitsgeräte wurden dokumentiert. Für die spätere Ausführung von größeren Werken wurden diese [[Skizzen]] dann verwendet. Jedoch auch bei mehrfach verwendeten Details zu demselben Thema, war es nie eine Kopie der ersten Ausführung, sondern immer ein unterschiedliches Bild. So ergab sich im Laufe der vielen Jahre seiner Tätigkeit ein fast komplettes Bild seiner Heimat, er hat die Landschaft, das Dorf, das Haus, die Menschen bei der Arbeit und in der Freizeit, im Kreis der Familie, beim Feiern abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer seiner Malerei hat Stefan Jäger nie eine andere Tätigkeit ausgeübt. Seine Themen haben sich nie geändert, es blieb immer seine Heimat 2/ und deren Menschen. Es ist eindrucksvoll zu sehen, wie er aus einer an sich uninteressanten Landschaft, wie es die Banater Ebene darstellt, ein Bild zu schaffen weiß, das uns ans Herz geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir heute durch die donauschwäbischen Dörfer gehen, werden wir von dem von Jäger gemalten Leben und Treiben nichts mehr sehen. Wir sehen manchmal noch einen der schönen Giebel, allerdings meist ohne den Namen des alten Besitzers, wir sehen zerbröckelnde Fassaden, keine Menschen mehr in schwäbischer Tracht. Der Friedhof gibt noch deutlich Auskunft über die Vergangenheit. Die Zeit ist aber absehbar, wo Spuren der 250-jährigen kulturellen und wirtschaftlichen Leistung unseres kleinen Volksstammes nur noch in der Literatur und in Bildern vorhanden sein werden. Dabei ist das Lebenswerk [[Stefan Jägers]] von außerordentlicher Bedeutung. Besonders sein [[Skizzenwerk]] ist vom ethnographischen Standpunkt von größter Aussagekraft. Auch vom künstlerischen Gesichtspunkt sind seine Skizzen oft höher zu bewerten als die endgültig ausgeführten Bilder. Seine Fähigkeit, mit wenigen Strichen eine Landschaft zu charakterisieren, ist frappierend. Es sind Blätter im Skizzenbuch bekannt, wo auf einer Seite mehrere Landschaften in Größe einer Streichholzschachtel dargestellt sind und jede ein eindrucksvolles Bild ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Was will das Stefan-Jäger-Archiv erreichen?'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen, dass jeder donauschwäbische Haushalt, gleichgültig in welchem Land er sich befindet, stolz auf ein Original von [[Stefan Jäger]] wäre. In den meisten befindet sich zumindest der Druck des [[Einwanderungsbildes]]. Viele konnten beim Verlassen der alten Heimat Bilder mitnehmen, diese später nachbringen oder welche erwerben, viele mussten auch zurückgelassen werden. Diese Bilder sind nun teils noch in der alten Heimat, in Deutschland, in Österreich, in Ungarn, in den USA, Kanada oder sonst wo in der Welt, wo Donauschwaben ihre neue Heimat gefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Stefan-Jäger-Archiv]] hat sich zur Aufgabe gesetzt, sein verstreutes Lebenswerk fotografisch zu dokumentieren, soweit dies heute noch möglich ist und das Ergebnis an einer zentralen Stelle zu deponieren. Ein Wunsch wäre die Herausgabe eines Buches, um einen größeren Interessentenkreis über die Kunst Stefan Jägers und seine Bedeutung als Ethnograph der Donauschwaben informieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber dieser Zeilen befasst sich seit mehr als 10 Jahren mit der Dokumentation von Jäger-Bildern. Nach ausgetüftelten Reiseplänen mussten tausende Kilometer zurückgelegt werden. Die fotografierten Bilder wurden in Listen erfasst, für jedes Bild eine Karteikarte mit den wichtigen bekannten Daten des Bildes und einem Foto angelegt. Von den meisten Bildern angefertigte Diapositive werden nach Motiven sortiert aufbewahrt. Ein Teil davon konnte digitalisiert und auf CD gebrannt werden. Außerdem werden Alben mit Vergrößerungen erstellt. Einige Alben konnten der [[Jäger-Gedenkstätte]] in Hatzfeld zur Ergänzung des vorhandenen Bildmaterials zur Verfügung gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Gleichgesinnten wie [[Karl-Hans Gross]], [[Ing. Mathias Schwarz]], [[Hans Schulz]] und vielen Landsleuten konnte eine Sammlung von über 1500 Bildern bzw. Skizzen aufgebaut werden. Hervorgehoben muss [[Peter Kolbus]] werden, der nicht nur viele Türen geöffnet, sondern auch tatkräftig mitgearbeitet hat. Nicht unerwähnt sollen auch [[Hans Stoffel]] und [[Erich Bayer]] als Begleiter auf manchen Fahrten bleiben. Fast jeder Besitzer eines Bildes konnte noch weitere namhaft machen oder war zumindest bemüht, weitere zu finden. In Temeswar war [[Prof. Dr. Karl Singer]] vom Deutschen Forum sehr hilfreich. Bei der Nachbearbeitung und Digitalisierung der Bilder ist die Hilfe von [[Herwig Horn]] von unschätzbarer Bedeutung. Allen erwähnten und nicht erwähnten Helfern sei herzlicher Dank ausgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adressen der Besitzer werden gesammelt und in gewissen Abständen Foto-Touren unternommen. Wer Bilder oder Skizzen von Stefan Jäger besitzt und die Dokumentation unterstützen will, wird gebeten sich bei untenstehender Adresse zu melden: Dr. Peter Fraunhoffer, Leo-Fall-Str. 35, A-4600 Wels, Österreich, Tel. 0043/7242/51538, E-Mail peter.fraunhoffer@liwest.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk Stefan Jägers ist ein Denkmal für seine Heimat und deren Menschen. Das Stefan Jäger-Archiv will ein Denkmal für Stefan Jäger schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/ Eduard Böss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2/ Ausnahme Fronteinastz während des Ersten Weltkriegs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatblatt Hatzfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jäger-Archiv]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Würdigung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.93.136</name></author>
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		<title>ART:0668 - Stefan Jäger und das Stefan-Jäger-Archiv</title>
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		<updated>2015-02-05T09:12:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.93.136: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Aufsatz  |AutorName           = Fraunhoffer   |AutorVorname        = Peter Dr.  |Aufsatztitel        = Stefan Jäger und das Stefan-Jäg…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Aufsatz&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Fraunhoffer &lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Peter Dr.&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Stefan Jäger und das Stefan-Jäger-Archiv&lt;br /&gt;
 |HerausgeberName     =&lt;br /&gt;
 |HerausgeberVorname  =&lt;br /&gt;
 |Buchtitel           = Heimatblatt Hatzfeld&lt;br /&gt;
 |Untertitel          = 9. Ausgabe 2002&lt;br /&gt;
 |Reihentitel         =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     =&lt;br /&gt;
 |Verlag              =&lt;br /&gt;
 |Entstehungsjahr     = 2002&lt;br /&gt;
 |Seite               = 84-86&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr feiern wir den 125. Geburtstag unseres geschätzten Meisters und gedenken seines 40. Todestages. Die Daten seines Lebens sind den Interessierten hinlänglich bekannt und können jederzeit nachgelesen werden. Wir wollen die Frage stellen, was bedeutet uns das künstlerische Werk Stefan Jägers heute?&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seiner Ausbildung hat Jäger für einen Budapester Kunsthändler gearbeitet und Auftragsarbeiten ausgeführt, vor allem Landschaften, Stilleben und Heiligenbilder gemalt. Auch aus der Heimat kamen Aufträge dazu, der große Auftrag war aber das Einwanderungsbild. Diesen erhielt er von einem Gertjanoscher Konsortium. Deswegen musste er eine Studienreise nach Deutschland antreten, um die Trachten der damaligen Zeit in den Herkunftsorten der Siedler zu studieren. Die Enthüllung des Bildes fand 1910 statt und machte den jungen Maler bekannt. In diesem Jahr ließ er sich auch in Hatzfeld nieder.&lt;br /&gt;
Ein neuer Lebensabschnitt hatte für ihn begonnen. In einer Selbstbiographie gab er an, „gewissenhaft ausgeführte Bilder“ für seine Landsleute als seine Aufgabe zu betrachten. Er hatte Auftraggeber aus dem Banat und aus der Batschka, anfangs sogar mehr aus dem späteren jugoslawischen Teil.&lt;br /&gt;
Seine Bilder entsprangen nicht nur seiner Phantasie, sondern beruhten auf sorgfältigen Studien. Meist zusammen mit einem Freund, dem Biologie-Professor Böss, wanderte er über die Landstraßen in die Nachbarorte. Man fuhr auch mit der Bahn zu Veranstaltungen und Festen in entferntere Orte. Unterwegs wurde mit Bleistift oder flüchtigen Aquarellskizzen festgehalten, was zu sehen war: Leute bei der Arbeit in vielfältigen Tätigkeiten, Tiere, Landschaften, Dorfstraßen, Häuser. Es gibt fast keine Tätigkeit auf dem Feld oder im Dorf, die nicht in irgendeiner Form festgehalten wurde. Mit großer Sorgfalt wurden die Trachten der jeweiligen Orte gezeichnet oder aquarelliert. Zu Farbe und Besonderheiten der Bleistiftzeichnung sind zahlreiche Bemerkungen am Rande zu lesen. Die Form der Häuser, vor allem der schönen Giebel, die Rossmühle mit allen Einzelheiten, besondere Geräte (z.B. eine Haltevorrichtung für die Weingläser der Kirchweihbuben), auch die üblichen Arbeitsgeräte wurden dokumentiert. Für die spätere Ausführung von größeren Werken wurden diese Skizzen dann verwendet. Jedoch auch bei mehrfach verwendeten Details zu demselben Thema, war es nie eine Kopie der ersten Ausführung, sondern immer ein unterschiedliches Bild. So ergab sich im Laufe der vielen Jahre seiner Tätigkeit ein fast komplettes Bild seiner Heimat, er hat die Landschaft, das Dorf, das Haus, die Menschen bei der Arbeit und in der Freizeit, im Kreis der Familie, beim Feiern abgebildet.&lt;br /&gt;
Außer seiner Malerei hat Stefan Jäger nie eine andere Tätigkeit ausgeübt. Seine Themen haben sich nie geändert, es blieb immer seine Heimat und deren Menschen. Es ist eindrucksvoll zu sehen, wie er aus einer an sich uninteressanten Landschaft, wie es die Banater Ebene darstellt, ein Bild zu schaffen weiß, das uns ans Herz geht.&lt;br /&gt;
Wenn wir heute durch die donauschwäbischen Dörfer gehen, werden wir von dem von Jäger gemalten Leben und Treiben nichts mehr sehen. Wir sehen manchmal noch einen der schönen Giebel, allerdings meist ohne den Namen des alten Besitzers, wir sehen zerbröckelnde Fassaden, keine Menschen mehr in schwäbischer Tracht. Der Friedhof gibt noch deutlich Auskunft über die Vergangenheit. Die Zeit ist aber absehbar, wo Spuren der 250-jährigen kulturellen und wirtschaftlichen Leistung unseres kleinen Volksstammes nur noch in der Literatur und in Bildern vorhanden sein werden. Dabei ist das Lebenswerk Stefan Jägers von außerordentlicher Bedeutung. Besonders sein Skizzenwerk ist vom ethnographischen Standpunkt von größter Aussagekraft. Auch vom künstlerischen Gesichtspunkt sind seine Skizzen oft höher zu bewerten als die endgültig ausgeführten Bilder. Seine Fähigkeit, mit wenigen Strichen eine Landschaft zu charakterisieren, ist frappierend. Es sind Blätter im Skizzenbuch bekannt, wo auf einer Seite mehrere Landschaften in Größe einer Streichholzschachtel dargestellt sind und jede ein eindrucksvolles Bild ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was will das Stefan-Jäger-Archiv erreichen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen, dass jeder donauschwäbische Haushalt, gleichgültig in welchem Land er sich befindet, stolz auf ein Original von Stefan Jäger wäre. In den meisten befindet sich zumindest der Druck des Einwanderungsbildes. Viele konnten beim Verlassen der alten Heimat Bilder mitnehmen, diese später nachbringen oder welche erwerben, viele mussten auch zurückgelassen werden. Diese Bilder sind nun teils noch in der alten Heimat, in Deutschland, in Österreich, in Ungarn, in den USA, Kanada oder sonst wo in der Welt, wo Donauschwaben ihre neue Heimat gefunden haben.&lt;br /&gt;
Das Stefan-Jäger-Archiv hat sich zur Aufgabe gesetzt, sein verstreutes Lebenswerk fotografisch zu dokumentieren, soweit dies heute noch möglich ist und das Ergebnis an einer zentralen Stelle zu deponieren. Ein Wunsch wäre die Herausgabe eines Buches, um einen größeren Interessentenkreis über die Kunst Stefan Jägers und seine Bedeutung als Ethnograph der Donauschwaben informieren zu können.&lt;br /&gt;
Der Schreiber dieser Zeilen befasst sich seit mehr als 10 Jahren mit der Dokumentation von Jäger-Bildern. Nach ausgetüftelten Reiseplänen mussten tausende Kilometer zurückgelegt werden. Die fotografierten Bilder wurden in Listen erfasst, für jedes Bild eine Karteikarte mit den wichtigen bekannten Daten des Bildes und einem Foto angelegt. Von den meisten Bildern angefertigte Diapositive werden nach Motiven sortiert aufbewahrt. Ein Teil davon konnte digitalisiert und auf CD gebrannt werden, Außerdem werden Alben mit Vergrößerungen erstellt. Einige Alben konnten der Jäger-Gedenkstätte in Hatzfeld zur Ergänzung des vorhandenen Bildmaterials zur Verfügung gestellt werden.&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Gleichgesinnten wie Karl-Hans Gross, Ing. Mathias Schwarz, Hans Schulz und vielen Landsleuten konnte eine Sammlung von über 1500 Bildern bzw. Skizzen aufgebaut werden. Hervorgehoben muss Peter Kolbus werden, der nicht nur viele Türen geöffnet, sondern auch tatkräftig mitgearbeitet hat. Nicht unerwähnt sollen auch Hans Stoffel und Erich Bayer als Begleiter auf manchen Fahrten bleiben. Fast jeder Besitzer eines Bildes konnte noch weitere namhaft machen oder war zumindest bemüht, weitere zu finden. In Temeswar war Prof. Dr. Karl Singer vom Deutschen Forum sehr hilfreich. Bei der Nachbearbeitung und Digitalisierung der Bilder ist die Hilfe von Herwig Ho&lt;br /&gt;
rn von unschätzbarer Bedeutung. Allen erwähnten und nicht erwähnten Helfern sei herzlicher Dank ausgesprochen.&lt;br /&gt;
Die Adressen der Besitzer werden gesammelt und in gewissen Abständen Foto-Touren unternommen. Wer Bilder oder Skizzen von Stefan Jäger besitzt und die Dokumentation unterstützen will, wird gebeten sich bei untenstehender Adresse zu melden: Dr. Peter Fraunhoffer, Leo-Fall-Str. 35, A-4600 Wels, Österreich, Tel. 0043/7242/51538, E-Mail peter.fraunhoffer@liwest.at&lt;br /&gt;
Das Werk Stefan Jägers ist ein Denkmal für seine Heimat und deren Menschen. Das Stefan Jäger-Archiv will ein Denkmal für Stefan Jäger schaffen.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>ART:0593 - Eindrucksvolle Belege Banater Kulturgeschichte</title>
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&lt;hr /&gt;
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 |AutorName           = Fraunhoffer&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Mathias&lt;br /&gt;
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 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 45&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 13-14&lt;br /&gt;
 |Datum               = 10.07.2000&lt;br /&gt;
 |Seite               = 17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Stefan Jägers Bilder mit religiösen Motiven'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Gleichung ''„Ein Menschenleben gleich einem geschriebenen Buch&amp;quot;'' im übertragenen Sinne wahr ist, dann gilt diese um so mehr für das Leben unseres Heimatmalers [[Stefan Jäger]]. Gar viele Seiten seines Lebensbuches haben seine Kenner, Gönner und Verehrer beschrieben. Und das ist rechtens und gut so. Ist er doch in seiner Bescheidenheit eine der hervorragenden Persönlichkeiten der Banater Schwaben. Als Kunstmaler schöpfte er in vollen Zügen aus der pittoresken Vielfalt des Banates und aus dem Kulturleben seiner Landsleute. Sie lieferten ihm die Motive für seine zahlreichen farbenfrohen Aquarelle, für seine farbenreichen Ölgemälde und für seine wertvollen Skizzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist sein malerisches Schaffen bezüglich der Bilder mit religiöser Thematik bis heute nicht ausreichend bekannt und beleuchtet. Durch diesen Hinweis sollen noch einige Seiten seines Lebensbuches beschrieben werden, um auf diese Weise sowohl die Größe seiner Persönlichkeit als Maier als auch die Kulturgeschichte der Banater Schwaben vervollständigt und ergänzt werden. Somit sind seine Gemälde nicht nur Zeugen seines künstlerischen Schaffens, sondern darüber hinaus Zeugen der Banater Kulturgeschichte. Weder seine Gönner noch unsere Geschichtsschreiber erahnten zeitlebens die geschichtliche Tragweite seines künstlerischen Schaffens. Seine Gemälde machten es möglich, ein Teil der Banater Kulturgeschichte im Zuge der Aussiedlung aus der alten Heimat in die neue Heimat zu retten und zu verpflanzen. In vielen Banater Stuben haben heute Jägerbilder ihren Ehrenplatz. Sie sind stumme und doch beredtsame Zeugen einer schon fast untergegangenen Welt. „Es war einmal...&amp;quot; könnte man vor jedem Bild aussprechen. Und dem Betrachter wird klar, dass es sich um farbenprächtige Einblicke in die „schwowische Welt&amp;quot; von einst handelt. Mit Recht kann man sagen: Noch spendet heimatlicher Segen die Hand des Meisters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger war ein ganz großer Kenner des Seelenlebens der Banater Schwaben. Nur so ist es erklärlich, dass er diese große Anzahl von Gemälden mit religiösen Motiven malte. Die ersten „Heiligenbilder&amp;quot; entstanden in Südungarn. Dort malte er den [[„Erzengel Gabriel&amp;quot;]] für Pasowa 1/ und das Bild [[„Heiliger Stefan&amp;quot;]] für Arcas 2/. Viele Bilder mit religiöser Thematik entstanden in seinem Wahlheimatsort [[Hatzfeld]]. In der Hatzfelder katholischen Pfarrkirche befindet sich das Heiligengemälde von Stefan Jäger [[„Jesus und der reiche Jüngling&amp;quot;]]. Für die Kirche im Hatzfelder Stadtteil [[Futok]] malte Jäger drei Bilder: [[„Erzengel Michael&amp;quot;]], [[„Muttergottes mit dem Jesuskind&amp;quot;]] und das [[„Herzjesu-Bild&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
Oftmals gibt es bei Jäger zum gleichen Motiv mehrere Bilder. Die Unterschiede liegen lediglich im Bereich der künstlerischen Ausführung. Es gibt keine identischen Jägerbilder. Jedes ist ein Unikat. Stefan Jäger hat im allgemeinen nur die Bilder signiert, die er nach seinem eigenen Entwurf schuf. Bilder, die er nach klassischen Vorlagen malte, sind nicht signiert. Zur letzteren Gruppe gehören zum Beispiel einige wunderschöne großformatige [[Madonnenbilder]], die nicht signiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger war voll und ganz ein Kind seines Volkes, ein Banater Schwabe. Die Weltanschauung derer war auch die seinige. Er lebte mit Leib und Seele unter ihnen und mit ihnen. Mit den Augen eines Künstlers, schauend und betrachtend entging ihm auch nicht deren gesamtes religiöses Leben. Seine Lieblingsmotive waren allerdings das sogenannte Volksleben: Szenen der bäuerlichen Arbeit, Brauchtumsfeste, Trachten und Bilder des schwäbischen Hauses und Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem einfühlsamen Maler ist das religiöse Gefühl der Banater Schwaben gleichsam wichtig gewesen. Seinem künstlerischen Blick nicht entgangen sind die Heiligenbilder in den Häusern seiner Landsleute, der „Göttliche Haussegen&amp;quot; in jeder Stube neben der Eingangstür, der Weihwasserkessel mit dem Kruzifix, der „Hausaltar&amp;quot; und andere Hinweise auf einen tiefverwurzelten Glauben. Er wusste sehr genau, dass sich die Banater Schwaben an den Wahlspruch „Bete und arbeite&amp;quot; hielten. Dieses Wissen fand seinen Niederschlag im künstlerischen Schaffen des großen Meisters. Die Bilder [[„Der Kirchgang&amp;quot;]], [[„Die Taufe&amp;quot;]], [[„Die Gläubigen in der Kirche&amp;quot;]], [[„Die Predigt&amp;quot;]], [[„Die Fronleichnamskapelle&amp;quot;]], [[„Wallfahrt&amp;quot;]], [[„Das Wegkreuz&amp;quot;]], [[„Jesus Christus mit der Dornenkrone&amp;quot;]], [[„Der Gottesdienst&amp;quot;]], [[„Der Schutzengel&amp;quot;]] sind dafür ein Beleg. In vielen seiner Gemälden nimmt die Dorfkirche eine zentrale Stellung ein, wusste er doch, dass das gesamte Kulturleben der Banater Schwaben vom Glauben und von einer tiefen Religiosität mitgeprägt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne seine Bilder mit religiösen Motiven hätte Stefan Jäger möglicherweise nicht den Stellenwert in der bildenden Kunst erlangt, der ihm heute zugemessen wird. Mit diesen Bildern hat er sich gewiss ein Stück tiefer in die Herzen seiner Landsleute „gemalt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/ Pasowa = existeirt nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2/ Arcas = existiert nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Worte von der Kanzel“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aufbau einer Fronleichnamkapelle“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Würdigung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.93.136</name></author>
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		<title>ART:0245 - Vom Spazierstock bis zum Triptychon</title>
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		<updated>2015-02-05T08:28:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.93.136: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Zeitung  |AutorName           = Frauendorfer  |AutorVorname        = Helmuth  |Aufsatztitel        = Vom Spazierstock bis zum Triptychon…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Frauendorfer&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Helmuth&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Vom Spazierstock bis zum Triptychon&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Neue Banater Zeitung&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Timişoara&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 26&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 6131&lt;br /&gt;
 |Datum               = 27.08.1982&lt;br /&gt;
 |Seite               = 3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Die Stefan-Jäger-Gedenkstätte in Jimbolia / Soll die Ausstellung das ehemalige Atelier des Künstlers verlassen?'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(Durch Banater Dorfmuseen und Gedenkstätten)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Früher wurde es die Fünf-Kronen-Schule genannt. Dann war es das Atelier [[Stefan Jägers]]. Seit 1969 ist es die [[Stefan-Jäger-Gedenkstätte]]. Heutzutage droht Wandfeuchtigkeit dem Gebäude, das in [[Jimbolia]] an den bekannten schwäbischen Maler erinnert.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück ist die Feuchtigkeit noch nicht bis zu den ausgestellten Bildern vorgedrungen, die dadurch gefährdet wären. Die Ausstellungsräume befinden sich im Hof des Gebäudes, wo der Maler sein Atelier und einen Vorraum dazu hatte. Von der Straße her sieht das Haus mit herabgefallenem Putz trotz dem Firmenschild nicht geradezu einladend aus. Beim Volksrat erfuhren wir, dass man die Außenfassade des Hauses jährlich einmal in Ordnung bringt, die Feuchtigkeit jedoch viel zu stark sei. Bürgermeister Francisc Rákoczy sucht eine andere Lösung. Und zwar will man ein [[Stadtmuseum]] eröffnen, in dem auch die [[Stefan-Jäger-Gedenkstätte]] untergebracht werden soll. Jedoch fragen wir uns, inwiefern das die richtige Lösung ist?! Denn das ehemalige Atelier des Malers wäre doch der geeignetste Ort der Gedenkstätte. Vielleicht kann man dieses Haus doch noch entsprechend renovieren, anstatt die Exponate umzusiedeln. Vor allem weil die Gedenkstätte schon im In- und Ausland bekannt ist und mit der Umsiedlung vielleicht auch das ehemalige Atelier des Künstlers in Vergessenheit geraten würde.&lt;br /&gt;
Die Gedenkstätte wurde 1969 auf Initiative der Hatzfelder und mit Hilfe des Temescher Kreisrates der deutschen Bevölkerung eröffnet. Ausgestellt sind Fotos von der Eröffnungsfeier. Heute betreut es Zeichenlehrer Prof. [[Hans Schulz]]. Festgesetzte Öffnungszeiten gibt es keine, weil Besuchergruppen sich gewöhnlich anmelden (so Propagandasekretär [[Nikolaus Thierjung]]) oder aber wird Hans Schulz verständigt mit dem Schlüssel herbeizueilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Exponate sind in deutscher und rumänischer Sprache beschriftet. Man beschränkte sich aber nicht nur auf Bilder, Trachtenstudien, Skizzen, Bleistift- und Aquarellstudien Stefan Jägers. Auch eigene Aussagen des (als ziemlich wortkargen geschilderten) Künstlers sind hier angebracht sowie das Gedicht [[„Dem Maler Stefan Jäger“]] des Banater Volksdichters [[Peter Barth]]. [[Peter Berberich]] schnitzte eine [[Jäger-Büste]] aus Holz, die in der Gedenkstätte  ebenfalls zu sehen ist. Auch hat man von dem Maler benützte Möbelstücke und Gegenstände zusammengetragen. So sind hier auch Schrank, Tisch, Anzug und Hut des Künstlers zu sehen. Arbeitskittel, Taschenuhr, Fotoapparat, Spazierstock und Regenschirm sowie das [[Halstuch seiner Mutter]]. Die Malutensilien, eine Staffelei, eine Feldstaffelei (bekanntlich war er ja ein vor allem nach der Natur schaffender Maler und unternahm viele Reisen, um die Trachten für das [[Einwanderungstriptychon]] zu studieren) und die Staffelei mit einem letzten [[unvollendeten Bild]], das eine Zigeunerin darstellt sowie der ihm 1957 verliehene [[Arbeitsorden]] II. Klasse wurden hier ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große [[Einwanderungsbild]], an dem Stefan Jäger von 1906 bis 1910 gearbeitet hatte, weckt sofort die Aufmerksamkeit des Besuchers. Hervorzuheben ist, dass nebenan eine Fotokopie derselben Bilder angebracht ist, auf der angegeben wird, woher die jeweilige Tracht stammt. Auch fehlen nicht die von der „Wahrheit“ bzw. der „Neuen Banater Zeitung“ heurausgegebenen [[Wandkalender]] mit Jäger-Farbreproduktionen sowie die von [[Annemarie Podlipny-Hehn]] betreute Jäger-Monographie. Was jedoch stört, ist eine Anhäufung von Bildhauereiwerken, Brandmalereien u.a. mitten im Ausstellungsraum. Fremdkörper, die nach einem Wettbewerb hier „vergessen“ wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ganze Dasein, von der Wiese / und bis zum Grabe, hieltst du fest …“ heißt es in dem Gedicht von Peter Barth. Nun, einiges von [[Stefan Jäger]] hat man in Jimbolia festgehalten. Doch lebten hier auch andere Persönlichkeiten, von denen man heutzutage im Heimatstädtchen keine „Spuren sieht“. Wohl gibt es eine [[Dr.-Diel-Statue]], aber sind beispielsweise [[Peter Jung]], [[Emmerich Bartzer]] und [[Josef Linster]] etwa nicht einmal einer Gedenktafel würdig. Denn es gibt nichts dergleichen in Jimbolia …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Banater Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtmuseum]]&lt;/div&gt;</summary>
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