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	<title>Archiv - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0913_-_Zwei_Integrationsfiguren_geehrt&amp;diff=16958</id>
		<title>ART:0913 - Zwei Integrationsfiguren geehrt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.98.228: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Stefan Jäger}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Bibliografie Aufsatz&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Baier&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Hannelore&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Zwei Integrationsfiguren geehrt&lt;br /&gt;
 |HerausgeberName     = HOG Hatzfeld&lt;br /&gt;
 |HerausgeberVorname  =&lt;br /&gt;
 |Buchtitel           = Heimatblatt Hatzfeld&lt;br /&gt;
 |Untertitel          = &lt;br /&gt;
 |Reihentitel         = 19. Ausgabe 2012&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     =&lt;br /&gt;
 |Verlag              =&lt;br /&gt;
 |Entstehungsjahr     = 2012&lt;br /&gt;
 |Seite               = 96-99&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Würdigungen Adolf Meschendörfers und Stefan Jägers anlässlich ihres 80. Geburtstages im Jahr 1957'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die als Redakteurin der „Allgemeinen Deutsche Zeitung für Rumänien&amp;quot; tätige und in Hermannstadt lebende Journalistin Hannelore Baier beschäftigt sich seit 1990 mit zeitgeschichtlichen Themen der Rumäniendeutschen. Aufgrund intensiver Archiv-recherchen veröffentlichte sie zwei Quelleneditionen zur Russlanddeportation im Jahr 1945 („Deportarea etnicilor germani din România in Uniunea Sovietică 1945&amp;quot;, Sibiu 1994) und zur Geschichte der Rumäniendeutschen zwischen den Jahren 1944 und 1956 („Germanii din România 1944-1956&amp;quot;, Sibiu 2005) sowie zahlreiche Aufsätze und Studien zur Situation der deutschen Minderheit im ersten Jahrzehnt nach dem Zweiten Weltkrieg.''&lt;br /&gt;
''In der Ausgabe vom 31. Juli 2002 der „Allgemeinen Deutsche Zeitung für Rumänien&amp;quot; erschien ein Aufsatz von Hannelore Baier über die Ehrung des Schriftstellers Adolf Meschendörfer und des Malers [[Stefan Jäger]] anlässlich ihres 80. Geburtstages im Jahr 1957. Die Verleihung des Arbeitsordens an die beiden Kulturschaffenden fußte, wie die Autorin bei ihren Recherchen im Archiv des Zentralkomitees der Rumänischen Kommunistischen Partei in Erfahrung bringen konnte, auf einem Beschluss des ZK-Sekretariats. Wir veröffentlichen im Folgenden den Aufsatz, den wir mit einigen Fußnoten versehen haben.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Redaktion''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Anlass des 125. Geburtstages von Adolf Meschendörfer1 und [[Stefan Jäger]] wurden in den vergangenen Wochen Gedenkfeiern in Kronstadt / Braşov und [[Jimbolia|Hatzfeld]] / [[Jimbolia]] veranstaltet. Feiern hatte es für den siebenbürgisch-sächsischen Schriftsteller und den banatschwäbischen Maler auch im Jahre 1957 zu deren 80. Geburtstag gegeben. Damals allerdings erfolgten sie auf Grund eines Beschlusses des Sekretariats des Zentralkomitees der Rumänischen Arbeiterpartei (wie die Kommunistische Partei damals genannt wurde) in seiner Sitzung vom 14. Januar 1957. Die Ehrung der beiden 80-jährigen - Adolf Meschendörfer wurde bekanntlich mit dem Arbeitsorden l. Klasse und [[Stefan Jäger]] mit jenem II. Klasse ausgezeichnet.- sollte damals eine weitere symbolträchtige Maßnahme im Zuge der Rehabilitierung der Deutschen sein. Die Geburtstage der beiden Integrationsfiguren aus den Reihen der Intellektuellen - Meschendörfer als Dichter der „Siebenbürgischen Elegie&amp;quot; und [[Stefan Jäger|Jäger]] als Maler des Triptychons „Die Einwanderung der Schwaben ins Banat&amp;quot; - kamen sehr gelegen. Als IV. Punkt der Tagesordnung jener Sitzung (an der nur die „Genossen&amp;quot; Gheorghe Gheorghiu-Dej, losif Chişinevschi und Nicolae Ceauşescu teilgenommen haben2) hatten „laufende Fragen&amp;quot; gestanden und dabei wurde unter 3. beschlossen: „Es wird die Verleihung des Arbeitsordens II. Klasse und die Erteilung einer persönlichen Rente an [[Stefan Jäger]] genehmigt, aus Anlass der Erfüllung der 80 Jahre und für seine Verdienste in der künstlerischen Tätigkeit.&amp;quot; Unter 4. genehmigten die Genossen die Verleihung des Arbeitsordens l. Klasse und die Erteilung einer persönlichen Rente dem Schriftsteller Adolf Meschendörfer. (Staatsarchiv Bukarest, Fonds ZK der RKP, Kanzlei, Dossier 3/1957). Als Punkt III hatte auf der Tagesordnung dieser Sitzung des Sekretariats des ZK übrigens die Gründung einer deutschsprachigen Zeitung („Die Wahrheit&amp;quot;) in der Region [[Timișoara|Temeswar]] gestanden und war ebenfalls bewilligt worden.3&lt;br /&gt;
Genau ist leider nicht mehr festzustellen, auf wessen Initiative die Ehrung von Adolf Meschendörfer und [[Stefan Jäger]] anlässlich ihres 80. Geburtstages erfolgte, doch ist anzunehmen, dass die Idee dem Kreis um Ernst Breitenstein, Carl Göllner, Erwin Wittstock, [[Robert Reiter|Franz Liebhard]] u. a. Intelektuellen 4 entstammt, auf den die damals bestehende Parteikommission für Anliegen der mitwohnenden Nationalitäten (sie wurde am 12. Oktober 1957 aufgelöst) in Zweifelsfragen zurückgriff. Dem Protokoll der Sekretariatssitzung des ZK sind die beiden (auf den 10. Januar 1957 datierten) Vorschläge „betreffend das Feiern des 80. Geburtstags des Banater Malers [[Stefan Jäger]]&amp;quot; bzw. „betreffend das Feiern des 80. Geburtstages des Schriftstellers Adolf Meschendörfer&amp;quot; und, was letzteren angeht, auch eine Liste seiner Werke beigelegt, die von Vécsei Carol von Seiten der Parteikommission für Anliegen der Nationalitäten sowie Pavel Ţugui von der Sektion Wissenschaft und Kultur des ZK der Rumänischen Arbeiterpartei unterzeichnet sind. Sie enthalten die ideologischen Zurechtbiegungen und die Sprach-Floskeln jener Zeit, fußen jedoch eindeutig auf Angaben, die aus Kreisen der Banater und Siebenbürger Intellektuellen stammen.&lt;br /&gt;
So heißt es in dem [[Stefan Jäger]] betreffenden Vorschlag, er werde als „Maler der schwäbischen Bevölkerung des Banats schlechthin betrachtet&amp;quot; und: „Das Hauptthema seiner Gemälde stellen die Landschaften und Werktätigen (oamenii muncii) aus dem Banat dar.&amp;quot; Für seine Verdienste soll der Maler anlässlich seines 80. Geburtstages wie folgt geehrt werden:&lt;br /&gt;
•	Es wird ihm der Arbeitsorden II. Klasse verliehen.&lt;br /&gt;
•	Es wird ihm eine persönliche Rente zuerkannt.&lt;br /&gt;
•	Das Kulturministerium wird ein Album veröffentlichen mit den Skizzen aus dem Besitz des [[Banater Museum|Regions-Museums Temeswar]].&lt;br /&gt;
•	Das Kulturministerium wird in Bukarest eine Retrospektiv-Ausstellung [[Stefan Jäger]] veranstalten. 5&lt;br /&gt;
•	Erteilen einer persönlichen Rente. (Es wurde tatsächlich zwei Mal angeführt, dass er eine Rente erhalten soll!)&lt;br /&gt;
Was Adolf Meschendörfer angeht, so heißt es im Vorschlag betreffend seine Würdi-gung, dass er zu den bekanntesten siebenbürgischen Schriftstellern gehört und eine bedeutende Anzahl Geschichten, Novellen, Romane, Gedichte und literarische Studien veröffentlicht hat. Desgleichen wird gesagt: „Am Anfang des Jahrhunderts hat Meschendörfer eine literarische Zeitschrift herausgegeben (in der progressive Materialien erschienen sind) und die sich vor allem zur Aufgabe gemacht hat, durch Übersetzungen die rumänische und ungarische Literatur sowohl im alten österreichisch-ungarischen Reich als auch in Deutschland bekannt zu machen. In seinen literarischen Werken äußert Meschendörfer sich als realistischer Schriftsteller.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Als Ehrung wird vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
o	Es wird ihm der Arbeitsorden I. Klasse verliehen.&lt;br /&gt;
o	Es wird ein Band seiner Werke in deutscher als auch in rumänischer Sprache herausgegeben.&lt;br /&gt;
o	Die zentrale Presse wird Artikel (über ihn) veröffentlichen.&lt;br /&gt;
Das tat der „Neue Weg&amp;quot; denn auch sofort am 18. Januar 1957 in seiner Wochenend-beilage „Kunst und Literatur&amp;quot; (ein weiterer Hinweis dafür, dass die Würdigung mög-licherweise von da aus veranlasst worden ist). Veröffentlicht wird ein Fragment aus dem Roman „Der Büffelbrunnen&amp;quot;. Im Vorspann heißt es: „Im kommenden Frühjahr, am 8. Mai, wird Adolf Meschendörfer 80 Jahre alt - der Dichter, Schriftsteller, Kritiker, der einen neuen Abschnitt einleitete in der Entwicklung des deutschen Kulturlebens unseres Landes. (...) Wir hoffen, dass unsere Literaturforscher und -kritiker sich aus Anlass seines 80. Geburtstages mit dem Schaffen dieses Dichters und Förderers der Kultur eingehender als bisher auseinandersetzen werden - im Sinne der Weiterführung alles Wertvollen, das die ältere Generation geschaffen hat, durch unsere neue Literatur.&amp;quot;&lt;br /&gt;
In der Wochenendbeilage vom 1. Februar 1957 ist ein langer Beitrag über den „Schwabenmaler Stefan Jäger&amp;quot; abgedruckt, an dessen Anfang ebenfalls darauf hingewiesen wird, dass der Maler „in diesem Jahre seinen achtzigsten Geburtstag begehen&amp;quot; wird. Am 28. Februar 1957 wird dann auf Seite 1 des „Neuer Weg&amp;quot; bekannt gegeben: „Laut einem Dekret des Präsidiums der Großen Nationalversammlung wurde Adolf Meschendörfer anlässlich seines bevorstehenden 80. Geburtstages und in Anerkennung seiner Verdienste auf dem Gebiete der Literatur mit dem Arbeitsorden l. Klasse, und [[Stefan Jäger]] anlässlich seines bevorstehenden 80. Geburtstages und in Anerkennung seiner Verdienste auf dem Gebiete der Malerei mit dem Arbeitsorden II. Klasse ausgezeichnet.&amp;quot; Weiter unten heißt es sodann: „Die Auszeichnung A. Meschendörfers und [[Stefan Jäger|St. Jägers]] ehrt das gesamte deutsche Geistesleben unseres Landes. Nicht nur Leistungen der Gegenwart erfreuen sich der Anerkennung unseres volksdemokratischen Staates, auch frühere Leistungen, die durch ihren bleibenden Wert befruchtend wirken auf das Schaffen von Leuten, werden geschätzt und geachtet, im Sinne eines harmonischen Zusammenwirkens von gesunder Tradition und schöpferischem Neuerertum.&amp;quot; Im Klartext bedeutete dies, die bislang verpönten, weil dem „Bürgertum&amp;quot; angehörenden Künstler dürfen - mit gewissen Einschränkungen - wieder in die Öffentlichkeit geholt werden. Die beiden Künstler sind damals sowohl in offiziellem Rahmen gewürdigt worden als auch in Feiern innerhalb ihrer Gemeinschaften. „Staatspreisträger&amp;quot; und Sekretär des Schriftstellerverbandes Ferenc Szemler überreichte Meschendörfer die Auszeich-nung, doch wohnten der Feier auch das stellvertretende Mitglied des ZK der RAP und erste Sekretär des Regionskomitees der RAP Stalin, Maxim Berghianu, sowie der stellvertretende Vorsitzende des Regionsvolksrates Michael Schuster bei. Die Glückwunschrede allerdings wurde vom Schriftstellerkollegen Erwin Wittstock gehalten. (NW, 16. März 1957, S. 1)&lt;br /&gt;
Die Würdigung [[Stefan Jäger|Jägers]] fand beim Rayonsvolksrat in [[Jimbolia|Hatzfeld]] statt, wohin Vertreter des Regionsparteikomitees und der [[Timișoara|Temeswar]]er Filiale des „Verbandes der plastischen Künstler der RVR&amp;quot; gekommen waren. 6 (NW, 30. Mai 1957, S. 1) Von der Feier berichtete [[Robert Reiter|Franz Liebhard]], der dem schwäbischen Maler in der Wochenendbeilage des NW vom 24. Mai einen reich illustrierten Beitrag gewidmet hatte. 7 Für die beiden 80-Jährigen stellten die Auszeichnung und die Feiern eine späte Anerkennung ihres Schaffens von Seiten des „volksdemokratischen&amp;quot; Regimes dar. Die sächsischen und schwäbischen Gemeinschaften aber freuten sich, dass ihre wahren Künstler (statt der Vertreter der Proletkultur) und somit ihre authentischen kulturellen Werte gewürdigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------------------------------&lt;br /&gt;
1  Adolf Meschendörfer (* 8. Mai 1877 Kronstadt, 14. Juli 1963 ebd.), der Verfasser einer ganzen Reihe von Werken (Romane, Erzählungen, Dramen, Gedichte), die sich mit der Geschichte und Kultur Siebenbürgens auseinandersetzen, und Herausgeber der Kulturzeitschrift „Die Karpathen&amp;quot; (1907-1914), gilt heute als einer der bedeutendsten siebenbürgisch-sächsischen Schriftsteller. Seine „Siebenbürgischen Elegie&amp;quot; (1927) zählt zu den bekanntesten Glanzleistungen südostdeutscher Dichtung. Mit seinem Gesamtwerk hat er nachhaltig auf die siebenbürgisch-deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts gewirkt und deren Entwicklung entschieden gefördert und geprägt.&lt;br /&gt;
2  Dem ZK-Sekretariat gehörte damals noch János Fazekás an, in dessen Zuständigkeitsbereich auch die Kommission für Anliegen der Minderheiten fiel.&lt;br /&gt;
3  Die erste Ausgabe der Wochenzeitung „Die Wahrheit&amp;quot; erschien bereits am 1. Februar 1957. Nachdem sie ab 10. Dezember 1958 dreimal pro Woche erschienen ist, wurde die Publikation am 21. Februar 1968 auf täglichen Betrieb umgestellt und nannte sich fortan „Neue Banaler Zeitung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
4 Zu diesem Kreis zählte auch der aus Reschitza stammende Journalist und Schriftsteller Anton Breitenhofer (1912-1989), der damals Chefredakteur der Tageszeitung „Neuer Weg&amp;quot;, Mitglied des ZK der RAP und Abgeordneter der Großen Nationalversammlung war.&lt;br /&gt;
5  Es ist weder zur Veröffentlichung des Skizzenalbums noch zur Retrospektiv-Ausstellung in Bukarest gekommen.&lt;br /&gt;
6  Redner der Festveranstaltung beim Hatzfelder Rayonsvolksrat waren der Sekretär des Regionsparteikomitees, Mihail Munteanu, der stellvertretende Vorsitzende des Regionsvolksrates Temeswar, Josef Gedeon, und der Bildhauer Orgonás András als Vertreter der Verbandes der bildenden Künstler. Der Feier wohnten auch der Maler Franz Ferch und der Schriftsteller Franz Liebhard bei.&lt;br /&gt;
7  Neben den hier erwähnten, in der Bukarester Tageszeitung „Neuer Weg&amp;quot; erschienenen Würdigungen Stefan Jägers, widmete ihm Franz Liebhard im Mai und Juni 1957 Artikel auch in der Zeitschrift „Volk und Kultur&amp;quot; (Bukarest) und in den Temeswarer Zeitungen „Die Wahrheit&amp;quot; und „Drapelul roşu&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger bei der Feier der Ordensverleihung am 28. Mai 1957&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatblatt Hatzfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.98.228</name></author>
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		<title>ART:0913 - Zwei Integrationsfiguren geehrt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.98.228: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Stefan Jäger}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Bibliografie Aufsatz&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Baier&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Hannelore&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Zwei Integrationsfiguren geehrt&lt;br /&gt;
 |HerausgeberName     = HOG Hatzfeld&lt;br /&gt;
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 |Verlag              =&lt;br /&gt;
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 |Seite               = 96-99&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Würdigungen Adolf Meschendörfers und Stefan Jägers anlässlich ihres 80. Geburtstages im Jahr 1957'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die als Redakteurin der „Allgemeinen Deutsche Zeitung für Rumänien&amp;quot; tätige und in Hermannstadt lebende Journalistin Hannelore Baier beschäftigt sich seit 1990 mit zeitgeschichtlichen Themen der Rumäniendeutschen. Aufgrund intensiver Archiv-recherchen veröffentlichte sie zwei Quelleneditionen zur Russlanddeportation im Jahr 1945 („Deportarea etnicilor germani din România in Uniunea Sovietică 1945&amp;quot;, Sibiu 1994) und zur Geschichte der Rumäniendeutschen zwischen den Jahren 1944 und 1956 („Germanii din România 1944-1956&amp;quot;, Sibiu 2005) sowie zahlreiche Aufsätze und Studien zur Situation der deutschen Minderheit im ersten Jahrzehnt nach dem Zweiten Weltkrieg.''&lt;br /&gt;
''In der Ausgabe vom 31. Juli 2002 der „Allgemeinen Deutsche Zeitung für Rumänien&amp;quot; erschien ein Aufsatz von Hannelore Baier über die Ehrung des Schriftstellers Adolf Meschendörfer und des Malers [[Stefan Jäger]] anlässlich ihres 80. Geburtstages im Jahr 1957. Die Verleihung des Arbeitsordens an die beiden Kulturschaffenden fußte, wie die Autorin bei ihren Recherchen im Archiv des Zentralkomitees der Rumänischen Kommunistischen Partei in Erfahrung bringen konnte, auf einem Beschluss des ZK-Sekretariats. Wir veröffentlichen im Folgenden den Aufsatz, den wir mit einigen Fußnoten versehen haben.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Redaktion''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Anlass des 125. Geburtstages von Adolf Meschendörfer1 und [[Stefan Jäger]] wurden in den vergangenen Wochen Gedenkfeiern in Kronstadt/ Braşov und Hatzfeld/Jimbolia veranstaltet. Feiern hatte es für den siebenbürgisch-sächsischen Schriftsteller und den banatschwäbischen Maler auch im Jahre 1957 zu deren 80. Geburtstag gegeben. Damals allerdings erfolgten sie auf Grund eines Beschlusses des Sekretariats des Zentralkomitees der Rumänischen Arbeiterpartei (wie die Kommunistische Partei damals genannt wurde) in seiner Sitzung vom 14. Januar 1957. Die Ehrung der beiden 80-jährigen - Adolf Meschendörfer wurde bekanntlich mit dem Arbeitsorden l. Klasse und [[Stefan Jäger]] mit jenem II. Klasse ausgezeichnet.- sollte damals eine weitere symbolträchtige Maßnahme im Zuge der Rehabilitierung der Deutschen sein. Die Geburtstage der beiden Integrationsfiguren aus den Reihen der Intellektuellen - Meschendörfer als Dichter der „Siebenbürgischen Elegie&amp;quot; und [[Stefan Jäger|Jäger]] als Maler des Triptychons „Die Einwanderung der Schwaben ins Banat&amp;quot; - kamen sehr gelegen. Als IV. Punkt der Tagesordnung jener Sitzung (an der nur die „Genossen&amp;quot; Gheorghe Gheorghiu-Dej, losif Chişinevschi und Nicolae Ceauşescu teilgenommen haben2) hatten „laufende Fragen&amp;quot; gestanden und dabei wurde unter 3. beschlossen: „Es wird die Verleihung des Arbeitsordens II. Klasse und die Erteilung einer persönlichen Rente an [[Stefan Jäger]] genehmigt, aus Anlass der Erfüllung der 80 Jahre und für seine Verdienste in der künstlerischen Tätigkeit.&amp;quot; Unter 4. genehmigten die Genossen die Verleihung des Arbeitsordens l. Klasse und die Erteilung einer persönlichen Rente dem Schriftsteller Adolf Meschendörfer. (Staats-archiv Bukarest, Fonds ZK der RKP, Kanzlei, Dossier 3/1957). Als Punkt III hatte auf der Tagesordnung dieser Sitzung des Sekretariats des ZK übrigens die Gründung einer deutschsprachigen Zeitung („Die Wahrheit&amp;quot;) in der Region Temeswar gestanden und war ebenfalls bewilligt worden.3&lt;br /&gt;
Genau ist leider nicht mehr festzustellen, auf wessen Initiative die Ehrung von Adolf Meschendörfer und [[Stefan Jäger]] anlässlich ihres 80. Geburtstages erfolgte, doch ist anzunehmen, dass die Idee dem Kreis um Ernst Breitenstein, Carl Göllner, Erwin Wittstock, Franz Liebhard u. a. Intelektuellen4 entstammt, auf den die damals bestehende Parteikommission für Anliegen der mitwohnenden Nationalitäten (sie wurde am 12. Oktober 1957 aufgelöst) in Zweifelsfragen zurückgriff. Dem Protokoll der Sekretariatssitzung des ZK sind die beiden (auf den 10. Januar 1957 datierten) Vorschläge „betreffend das Feiern des 80. Geburtstags des Banater Malers [[Stefan Jäger]]&amp;quot; bzw. „betreffend das Feiern des 80. Geburtstages des Schriftstellers Adolf Meschendörfer&amp;quot; und, was letzteren angeht, auch eine Liste seiner Werke beigelegt, die von Vécsei Carol von Seiten der Parteikommission für Anliegen der Nationalitäten sowie Pavel Ţugui von der Sektion Wissenschaft und Kultur des ZK der Rumänischen Arbeiterpartei unterzeichnet sind. Sie enthalten die ideologischen Zurechtbiegungen und die Sprach-Floskeln jener Zeit, fußen jedoch eindeutig auf Angaben, die aus Kreisen der Banater und Siebenbürger Intellektuellen stammen.&lt;br /&gt;
So heißt es in dem [[Stefan Jäger]] betreffenden Vorschlag, er werde als „Maler der schwäbischen Bevölkerung des Banats schlechthin betrachtet&amp;quot; und: „Das Hauptthema seiner Gemälde stellen die Landschaften und Werktätigen (oamenii muncii) aus dem Banat dar.&amp;quot; Für seine Verdienste soll der Maler anlässlich seines 80. Geburtstages wie folgt geehrt werden:&lt;br /&gt;
•	Es wird ihm der Arbeitsorden II. Klasse verliehen.&lt;br /&gt;
•	Es wird ihm eine persönliche Rente zuerkannt.&lt;br /&gt;
•	Das Kulturministerium wird ein Album veröffentlichen mit den Skizzen aus dem Besitz des Regions-Museums Temeswar.&lt;br /&gt;
•	Das Kulturministerium wird in Bukarest eine Retrospektiv-Ausstellung [[Stefan Jäger]] veranstalten. 5&lt;br /&gt;
•	Erteilen einer persönlichen Rente. (Es wurde tatsächlich zwei Mal angeführt, dass er eine Rente erhalten soll!)&lt;br /&gt;
Was Adolf Meschendörfer angeht, so heißt es im Vorschlag betreffend seine Würdi-gung, dass er zu den bekanntesten siebenbürgischen Schriftstellern gehört und eine bedeutende Anzahl Geschichten, Novellen, Romane, Gedichte und literarische Studien veröffentlicht hat. Desgleichen wird gesagt: „Am Anfang des Jahrhunderts hat Meschendörfer eine literarische Zeitschrift herausgegeben (in der progressive Materialien erschienen sind) und die sich vor allem zur Aufgabe gemacht hat, durch Übersetzungen die rumänische und ungarische Literatur sowohl im alten österreichisch-ungarischen Reich als auch in Deutschland bekannt zu machen. In seinen literarischen Werken äußert Meschendörfer sich als realistischer Schriftsteller.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Als Ehrung wird vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
o	Es wird ihm der Arbeitsorden I. Klasse verliehen.&lt;br /&gt;
o	Es wird ein Band seiner Werke in deutscher als auch in rumänischer Sprache herausgegeben.&lt;br /&gt;
o	Die zentrale Presse wird Artikel (über ihn) veröffentlichen.&lt;br /&gt;
Das tat der „Neue Weg&amp;quot; denn auch sofort am 18. Januar 1957 in seiner Wochenend-beilage „Kunst und Literatur&amp;quot; (ein weiterer Hinweis dafür, dass die Würdigung mög-licherweise von da aus veranlasst worden ist). Veröffentlicht wird ein Fragment aus dem Roman „Der Büffelbrunnen&amp;quot;. Im Vorspann heißt es: „Im kommenden Frühjahr, am 8. Mai, wird Adolf Meschendörfer 80 Jahre alt - der Dichter, Schriftsteller, Kritiker, der einen neuen Abschnitt einleitete in der Entwicklung des deutschen Kulturlebens unseres Landes. (...) Wir hoffen, dass unsere Literaturforscher und -kritiker sich aus Anlass seines 80. Geburtstages mit dem Schaffen dieses Dichters und Förderers der Kultur eingehender als bisher auseinandersetzen werden - im Sinne der Weiterführung alles Wertvollen, das die ältere Generation geschaffen hat, durch unsere neue Literatur.&amp;quot;&lt;br /&gt;
In der Wochenendbeilage vom 1. Februar 1957 ist ein langer Beitrag über den „Schwabenmaler Stefan Jäger&amp;quot; abgedruckt, an dessen Anfang ebenfalls darauf hingewiesen wird, dass der Maler „in diesem Jahre seinen achtzigsten Geburtstag begehen&amp;quot; wird. Am 28. Februar 1957 wird dann auf Seite 1 des „Neuer Weg&amp;quot; bekannt gegeben: „Laut einem Dekret des Präsidiums der Großen Nationalversammlung wurde Adolf Meschendörfer anlässlich seines bevorstehenden 80. Geburtstages und in Anerkennung seiner Verdienste auf dem Gebiete der Literatur mit dem Arbeitsorden l. Klasse, und [[Stefan Jäger]] anlässlich seines bevorstehenden 80. Geburtstages und in Anerkennung seiner Verdienste auf dem Gebiete der Malerei mit dem Arbeitsorden II. Klasse ausgezeichnet.&amp;quot; Weiter unten heißt es sodann: „Die Auszeichnung A. Meschendörfers und [[Stefan Jäger|St. Jägers]] ehrt das gesamte deutsche Geistesleben unseres Landes. Nicht nur Leistungen der Gegenwart erfreuen sich der Anerkennung unseres volksdemokratischen Staates, auch frühere Leistungen, die durch ihren bleibenden Wert befruchtend wirken auf das Schaffen von Leuten, werden geschätzt und geachtet, im Sinne eines harmonischen Zusammenwirkens von gesunder Tradition und schöpferischem Neuerertum.&amp;quot; Im Klartext bedeutete dies, die bislang verpönten, weil dem „Bürgertum&amp;quot; angehörenden Künstler dürfen - mit gewissen Einschränkungen - wieder in die Öffentlichkeit geholt werden. Die beiden Künstler sind damals sowohl in offiziellem Rahmen gewürdigt worden als auch in Feiern innerhalb ihrer Gemeinschaften. „Staatspreisträger&amp;quot; und Sekretär des Schriftstellerverbandes Ferenc Szemler überreichte Meschendörfer die Auszeich-nung, doch wohnten der Feier auch das stellvertretende Mitglied des ZK der RAP und erste Sekretär des Regionskomitees der RAP Stalin, Maxim Berghianu, sowie der stellvertretende Vorsitzende des Regionsvolksrates Michael Schuster bei. Die Glückwunschrede allerdings wurde vom Schriftstellerkollegen Erwin Wittstock gehalten. (NW, 16. März 1957, S. 1)&lt;br /&gt;
Die Würdigung [[Stefan Jäger|Jägers]] fand beim Rayonsvolksrat in Hatzfeld statt, wohin Vertreter des Regionsparteikomitees und der Temeswarer Filiale des „Verbandes der plastischen Künstler der RVR&amp;quot; gekommen waren.6 (NW, 30. Mai 1957, S. 1) Von der Feier berichtete Franz Liebhard, der dem schwäbischen Maler in der Wochenendbeilage des NW vom 24. Mai einen reich illustrierten Beitrag gewidmet hatte.7 Für die beiden 80-Jährigen stellten die Auszeichnung und die Feiern eine späte Anerkennung ihres Schaffens von Seiten des „volksdemokratischen&amp;quot; Regimes dar. Die sächsischen und schwäbischen Gemeinschaften aber freuten sich, dass ihre wahren Künstler (statt der Vertreter der Proletkultur) und somit ihre authentischen kulturellen Werte gewürdigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------------------------------&lt;br /&gt;
1  Adolf Meschendörfer (* 8. Mai 1877 Kronstadt, 14. Juli 1963 ebd.), der Verfasser einer ganzen Reihe von Werken (Romane, Erzählungen, Dramen, Gedichte), die sich mit der Geschichte und Kultur Siebenbürgens auseinandersetzen, und Herausgeber der Kulturzeitschrift „Die Karpathen&amp;quot; (1907-1914), gilt heute als einer der bedeutendsten siebenbürgisch-sächsischen Schriftsteller. Seine „Siebenbürgischen Elegie&amp;quot; (1927) zählt zu den bekanntesten Glanzleistungen südostdeutscher Dichtung. Mit seinem Gesamtwerk hat er nachhaltig auf die siebenbürgisch-deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts gewirkt und deren Entwicklung entschieden gefördert und geprägt.&lt;br /&gt;
2  Dem ZK-Sekretariat gehörte damals noch János Fazekás an, in dessen Zuständigkeitsbereich auch die Kommission für Anliegen der Minderheiten fiel.&lt;br /&gt;
3  Die erste Ausgabe der Wochenzeitung „Die Wahrheit&amp;quot; erschien bereits am 1. Februar 1957. Nachdem sie ab 10. Dezember 1958 dreimal pro Woche erschienen ist, wurde die Publikation am 21. Februar 1968 auf täglichen Betrieb umgestellt und nannte sich fortan „Neue Banaler Zeitung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
4 Zu diesem Kreis zählte auch der aus Reschitza stammende Journalist und Schriftsteller Anton Breitenhofer (1912-1989), der damals Chefredakteur der Tageszeitung „Neuer Weg&amp;quot;, Mitglied des ZK der RAP und Abgeordneter der Großen Nationalversammlung war.&lt;br /&gt;
5  Es ist weder zur Veröffentlichung des Skizzenalbums noch zur Retrospektiv-Ausstellung in Bukarest gekommen.&lt;br /&gt;
6  Redner der Festveranstaltung beim Hatzfelder Rayonsvolksrat waren der Sekretär des Regionsparteikomitees, Mihail Munteanu, der stellvertretende Vorsitzende des Regionsvolksrates Temeswar, Josef Gedeon, und der Bildhauer Orgonás András als Vertreter der Verbandes der bildenden Künstler. Der Feier wohnten auch der Maler Franz Ferch und der Schriftsteller Franz Liebhard]] bei.&lt;br /&gt;
7  Neben den hier erwähnten, in der Bukarester Tageszeitung „Neuer Weg&amp;quot; erschienenen Würdigungen Stefan Jägers, widmete ihm Franz Liebhard im Mai und Juni 1957 Artikel auch in der Zeitschrift „Volk und Kultur&amp;quot; (Bukarest) und in den Temeswarer Zeitungen „Die Wahrheit&amp;quot; und „Drapelul roşu&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Jäger bei der Feier der Ordensverleihung am 28. Mai 1957&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatblatt Hatzfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.98.228</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0912_-_Frauenkopfstudie_aus_dem_Jahr_1897&amp;diff=16927</id>
		<title>ART:0912 - Frauenkopfstudie aus dem Jahr 1897</title>
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		<updated>2015-05-02T15:15:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.98.228: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Aufsatz&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Tonţa&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Walter&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Frauenkopfstudie aus dem Jahr 1897&lt;br /&gt;
 |HerausgeberName     = HOG Hatzfeld&lt;br /&gt;
 |HerausgeberVorname  =&lt;br /&gt;
 |Buchtitel           = Heimatblatt Hatzfeld&lt;br /&gt;
 |Untertitel          = &lt;br /&gt;
 |Reihentitel         = 19. Ausgabe 2012&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     =&lt;br /&gt;
 |Verlag              =&lt;br /&gt;
 |Entstehungsjahr     = 2012&lt;br /&gt;
 |Seite               = 93-95&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Eines der ältesten erhaltenen Werke des Malers Stefan Jäger'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe meiner Recherchen zu einer Studie über den aus [[Jimbolia|Hatzfeld]] stammenden Maler Rudolf Burghardt (vgl. Heimatblatt Hatzfeld, Ausgabe 15/2008, S. 144-155) wurde ich auf der Website der [[Ungarischen Akademie der Bildenden Künste]] (Magyar Képzőművészeti Egyetem) auf eine Ausstellung mit dem Titel „A Mintarajztanodától a Képzőművészeti Főiskoláig&amp;quot; (Von der [[Modellzeichenschule]] zur Hochschule für Bildende Künste) aufmerksam, die vom 29. November 2001 bis zum 8. Januar 2002 im Barcsay-Saal der [[Budapest]]er Kunstakademie zu sehen war. Dem 130-jährigen Jubiläum der renommierten Kunsthochschule gewidmet, präsentierte die Ausstellung deren Entwicklung in den ersten fünfzig Jahren ihres Bestehens (1871-1921) anhand von Arbeiten seinerzeitiger Studenten, von Kompendien, Modellbüchern, Musterkarten, Stichen, Fotos und Reproduktionen. Sie bildete den Abschluss des von Majkó Katalin geleiteten Forschungsprogramms „Erschließung, Ordnung, wissenschaftliche Bearbeitung und Präsentation der Kunst- und Bibliothekssondersammlungen der Ungarischen Hochschule für Bildende Künste&amp;quot;. Als Begleitbuch zur Ausstellung erschien 2002 die von Majkó Katalin, Szőke Annamária und Borus Judit herausgegebene 332-seitige Publikation „A Mintarajztanodától a Képzőművészeti Főiskoláig&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungarische Akademie der Bildenden Künste geht auf die 1871 gegründete [[Ungarisch-königliche Modellzeichenschule und Zeichenlehrerbildungsanstalt]] (Magyar Királyi Mintarajztanoda és Rajztanárképezde; später: Magyar Királyi Mintarajziskola és Rajztanárkepző) zurück, die von 1895 bis 1899 auch von [[Stefan Jäger]] besucht wurde. Groß war meine Überraschung, als ich unter den Arbeiten, die für die genannte Ausstellung (auch für das Begleitbuch hierzu) ausgewählt worden waren, auch auf eine von [[Stefan Jäger]] stieß. In der Sparte „Figurzeichnung und -malerei: Nach der Natur gezeichnete und gemalte Kopfstudien&amp;quot; wird unter Nr. 22 eine Frauenkopfstudie des damals 20-jährigen Studenten des 3. Jahrgangs präsentiert. Die auf Papier mit Kreide und Deckweiß angefertigte Zeichnung in den Maßen 540 x 400 mm ist mit [[Stefan Jäger|Jäger István]] signiert und auf den 24. November 1897 datiert. Auf der Zeichnung ist ein Etikett folgenden Inhalts angebracht: „Ècole normale roy. hongr. de dessin et Séminaire de professeurs de dessin á [[Budapest]]. Ètude d'aprés nature III. année. Candidat au titre de professeur de dessin. Professeur: [[Bertalan Székely|Barthélèmy Székely]].&amp;quot; (Ungarisch-königliche Modellzeichenschule und Zeichenlehrerbildungsanstalt [[Budapest]]. Studien nach der Natur. 3. Jahrgang. Zeichenlehreranwärter. Professor: [[Bertalan Székely|Székely Bertalan]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Prof. [[Karl-Hans Gross]] in seiner zweibändigen Jäger-Monografie schreibt, sind aus den [[Budapest]]er Lehrjahren des Künstlereleven etliche [[Skizzen]] und Studien - wenngleich in alle Welt verstreut und nur schwer erreichbar - erhalten geblieben. Es seien hauptsächlich Körperstudien von menschlichen Modellen in unterschiedlicher Pose, auch anatomische Detailstudien des menschlichen Körpers (Beine, Arme, Füße, Hände) wie auch andere Zeichnungen (Porträts, Abrisse und Einzelteile von klassischen Bauwerken, Säulen, Kapitellen) - „immer sauber, feinsinnig und mit viel Akkuratesse und handwerklicher Genauigkeit ausgeführt&amp;quot;. Diese, wie auch spätere Arbeiten, weisen [[Stefan Jäger]] als vorzüglichen Zeichner aus. Die Frauenkopfstudie, worauf hier hingewiesen wird, zählt somit zu den frühen, in die Jahre seiner künstle-rischen Ausbildung zurückreichenden Arbeiten [[Stefan Jäger]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfstudien des Künstlers - als Vorarbeiten zu verschiedenen Porträts oder als „pure&amp;quot; Studien angefertigt - sind vor allem aus späteren Jahren bekannt. [[Stefan Jäger|Jäger]] hatte sie in einer Mappe gesammelt, als solche beschriftet und bis an sein Lebensende aufbewahrt. 1962 wurde die Mappe mit anderen Arbeiten und Objekten aus seinem Nachlass veräußert. Auf diese Kopfstudien näher einzugehen erübrigt sich, da uns die diesbezüglichen Ausführungen von Prof. Gross vorliegen und in beiden Bänden seiner Monografie derartige Studien reproduziert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Jäger]] war in [[Budapest]] Schüler von bekannten Lehrmeistern der Zeichen- und Malkunst, darunter auch von dem bereits genannten [[Bertalan Székely|Székely Bertalan]]. Bei ihm nahm [[Stefan Jäger|Jäger]] Unterricht im anatomischen Zeichnen und diesem Lehrer verdankte er größtenteils seine fundierten Kenntnisse und seine meisterhaft ausgeprägte Fähigkeit zum Zeichnen des menschlichen Körpers. Der aus Klausenburg stammende [[Bertalan Székely|Székely Bertalan]] (1835-1910) hatte an der Wiener Akademie bei Johann Nepomuk Geiger und Carl Rahl, später in München bei Karl Theodor von Piloty studiert. Er gilt als einer der bedeutendsten ungarischen Historienmaler und zugleich als einer der führenden Vertreter der Romantik. An der [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Modellzeichenschule und Zeichenlehrerbildungsanstalt]] unterrichtete er seit deren Gründung 1871 bis 1905, als er zum Direktor der zweiten Meisterschule ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich sind in den Sammlungen der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste noch weitere Arbeiten von [[Stefan Jäger]] sowie Dokumente erhalten, die Aufschluss über seine [[Budapest]]er Studienjahre geben können. Um diesbezügliche Gewissheit zu bekommen, wären Nachforschungen vor Ort nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gross, Karl-Hans: Stefan Jäger. Maler seiner heimatlichen Gefilde. Aus seinem Leben und Werk. Sersheim: Hartmann, 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gross, Karl-Hans: Stefan Jäger. Skizzen, Studien und Entwürfe. Sersheim: Hartmann, 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Majkó, Katalin / Szőke, Annamária / Borus Judit (szerk.): A Mintarajztanodától a Képzőművészeti Főiskoláig. Budapest: Magyar Képzőművészeti Egyetem, 2002; als elektronische Ressource: http://www.mke.hu/mintarajztanoda/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Székely Bertalan (1835-1910) kiállitása. Magyar Nemzeti Galéria 1999. szeptember 30 - 2000. január 30. Budapest: Magyar Nemzeti Galéria, 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauenkopfstudie von Stefan Jäger, angefertigt am 24. November 1897, in der Sondersammlung der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptgebäude der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste in [[Budapest]] wurde 1876 errichtet. Hier studierte Stefan Jäger von 1895 bis 1899.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatblatt Hatzfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skizzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.98.228</name></author>
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		<title>ART:0912 - Frauenkopfstudie aus dem Jahr 1897</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.98.228: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Aufsatz&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Tonţa&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Walter&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Frauenkopfstudie aus dem Jahr 1897&lt;br /&gt;
 |HerausgeberName     = HOG Hatzfeld&lt;br /&gt;
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 |Seite               = 93-95&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Eines der ältesten erhaltenen Werke des Malers Stefan Jäger'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe meiner Recherchen zu einer Studie über den aus [[Jimbolia|Hatzfeld]] stammenden Maler Rudolf Burghardt (vgl. Heimatblatt Hatzfeld, Ausgabe 15/2008, S. 144-155) wurde ich auf der Website der [[Ungarischen Akademie der Bildenden Künste]] (Magyar Képzőművészeti Egyetem) auf eine Ausstellung mit dem Titel „A Mintarajztanodától a Képzőművészeti Főiskoláig&amp;quot; (Von der [[Modellzeichenschule]] zur Hochschule für Bildende Künste) aufmerksam, die vom 29. November 2001 bis zum 8. Januar 2002 im Barcsay-Saal der [[Budapest]]er Kunstakademie zu sehen war. Dem 130-jährigen Jubiläum der renommierten Kunsthochschule gewidmet, präsentierte die Ausstellung deren Entwicklung in den ersten fünfzig Jahren ihres Bestehens (1871-1921) anhand von Arbeiten seinerzeitiger Studenten, von Kompendien, Modellbüchern, Musterkarten, Stichen, Fotos und Reproduktionen. Sie bildete den Abschluss des von Majkó Katalin geleiteten Forschungsprogramms „Erschließung, Ordnung, wissenschaftliche Bearbeitung und Präsentation der Kunst- und Bibliothekssondersammlungen der Ungarischen Hochschule für Bildende Künste&amp;quot;. Als Begleitbuch zur Ausstellung erschien 2002 die von Majkó Katalin, Szőke Annamária und Borus Judit herausgegebene 332-seitige Publikation „A Mintarajztanodától a Képzőművészeti Főiskoláig&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungarische Akademie der Bildenden Künste geht auf die 1871 gegründete [[Ungarisch-königliche Modellzeichenschule und Zeichenlehrerbildungsanstalt]] (Magyar Királyi Mintarajztanoda és Rajztanárképezde; später: Magyar Királyi Mintarajziskola és Rajztanárkepző) zurück, die von 1895 bis 1899 auch von [[Stefan Jäger]] besucht wurde. Groß war meine Überraschung, als ich unter den Arbeiten, die für die genannte Ausstellung (auch für das Begleitbuch hierzu) ausgewählt worden waren, auch auf eine von [[Stefan Jäger]] stieß. In der Sparte „Figurzeichnung und -malerei: Nach der Natur gezeichnete und gemalte Kopfstudien&amp;quot; wird unter Nr. 22 eine Frauenkopfstudie des damals 20-jährigen Studenten des 3. Jahrgangs präsentiert. Die auf Papier mit Kreide und Deckweiß angefertigte Zeichnung in den Maßen 540 x 400 mm ist mit [[Stefan Jäger|Jäger István]] signiert und auf den 24. November 1897 datiert. Auf der Zeichnung ist ein Etikett folgenden Inhalts angebracht: „Ècole normale roy. hongr. de dessin et Séminaire de professeurs de dessin á [[Budapest]]. Ètude d'aprés nature III. année. Candidat au titre de professeur de dessin. Professeur: Barthélèmy Székely.&amp;quot; (Ungarisch-königliche Modellzeichenschule und Zeichenlehrerbildungsanstalt [[Budapest]]. Studien nach der Natur. 3. Jahrgang. Zeichenlehreranwärter. Professor: [[Székely Bertalan]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie [[Prof. Karl-Hans Gross]] in seiner zweibändigen Jäger-Monografie schreibt, sind aus den [[Budapest]]er Lehrjahren des Künstlereleven etliche [[Skizzen]] und Studien - wenngleich in alle Welt verstreut und nur schwer erreichbar - erhalten geblieben. Es seien hauptsächlich Körperstudien von menschlichen Modellen in unterschiedlicher Pose, auch anatomische Detailstudien des menschlichen Körpers (Beine, Arme, Füße, Hände) wie auch andere Zeichnungen (Porträts, Abrisse und Einzelteile von klassischen Bauwerken, Säulen, Kapitellen) - „immer sauber, feinsinnig und mit viel Akkuratesse und handwerklicher Genauigkeit ausgeführt&amp;quot;. Diese, wie auch spätere Arbeiten, weisen [[Stefan Jäger]] als vorzüglichen Zeichner aus. Die Frauenkopfstudie, worauf hier hingewiesen wird, zählt somit zu den frühen, in die Jahre seiner künstle-rischen Ausbildung zurückreichenden Arbeiten [[Stefan Jäger]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfstudien des Künstlers - als Vorarbeiten zu verschiedenen Porträts oder als „pure&amp;quot; Studien angefertigt - sind vor allem aus späteren Jahren bekannt. [[Stefan Jäger|Jäger]] hatte sie in einer Mappe gesammelt, als solche beschriftet und bis an sein Lebensende aufbewahrt. 1962 wurde die Mappe mit anderen Arbeiten und Objekten aus seinem Nachlass veräußert. Auf diese Kopfstudien näher einzugehen erübrigt sich, da uns die diesbezüglichen Ausführungen von Prof. Gross vorliegen und in beiden Bänden seiner Monografie derartige Studien reproduziert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Jäger]] war in [[Budapest]] Schüler von bekannten Lehrmeistern der Zeichen- und Malkunst, darunter auch von dem bereits genannten [[Bertalan Székely|Székely Bertalan]]. Bei ihm nahm [[Stefan Jäger|Jäger]] Unterricht im anatomischen Zeichnen und diesem Lehrer verdankte er größtenteils seine fundierten Kenntnisse und seine meisterhaft ausgeprägte Fähigkeit zum Zeichnen des menschlichen Körpers. Der aus Klausenburg stammende [[Bertalan Székely|Székely Bertalan]] (1835-1910) hatte an der Wiener Akademie bei Johann Nepomuk Geiger und Carl Rahl, später in München bei Karl Theodor von Piloty studiert. Er gilt als einer der bedeutendsten ungarischen Historienmaler und zugleich als einer der führenden Vertreter der Romantik. An der [[Budapest]]er [[Zeichenschule|Modellzeichenschule und Zeichenlehrerbildungsanstalt]] unterrichtete er seit deren Gründung 1871 bis 1905, als er zum Direktor der zweiten Meisterschule ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich sind in den Sammlungen der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste noch weitere Arbeiten von [[Stefan Jäger]] sowie Dokumente erhalten, die Aufschluss über seine [[Budapest]]er Studienjahre geben können. Um diesbezügliche Gewissheit zu bekommen, wären Nachforschungen vor Ort nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literatur'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gross, Karl-Hans: Stefan Jäger. Maler seiner heimatlichen Gefilde. Aus seinem Leben und Werk. Sersheim: Hartmann, 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gross, Karl-Hans: Stefan Jäger. Skizzen, Studien und Entwürfe. Sersheim: Hartmann, 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Majkó, Katalin / Szőke, Annamária / Borus Judit (szerk.): A Mintarajztanodától a Képzőművészeti Főiskoláig. Budapest: Magyar Képzőművészeti Egyetem, 2002; als elektronische Ressource: http://www.mke.hu/mintarajztanoda/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Székely Bertalan (1835-1910) kiállitása. Magyar Nemzeti Galéria 1999. szeptember 30 - 2000. január 30. Budapest: Magyar Nemzeti Galéria, 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauenkopfstudie von Stefan Jäger, angefertigt am 24. November 1897, in der Sondersammlung der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptgebäude der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste in [[Budapest]] wurde 1876 errichtet. Hier studierte Stefan Jäger von 1895 bis 1899.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatblatt Hatzfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skizzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.98.228</name></author>
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		<title>ART:0911 - Zeugnisse der Verehrung – Zeichen des Dankes</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.98.228: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Aufsatz&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Tonţa&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Walter&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Zeugnisse der Verehrung – Zeichen des Dankes&lt;br /&gt;
 |HerausgeberName     = HOG Hatzfeld&lt;br /&gt;
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 |Erscheinungsort     =&lt;br /&gt;
 |Verlag              =&lt;br /&gt;
 |Entstehungsjahr     = 2012&lt;br /&gt;
 |Seite               = 82-92&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Stefan Jäger gewidmete Ausstellungen, Gedenkveranstaltungen, Veröffentlichungen'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1910'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Mai wird im Rahmen einer Landwirtschafts- und Gewerbeausstellung in [[Cărpiniș|Gertianosch]] das auf Initiative von [[Adam Röser]] von [[Stefan Jäger]] in vierjähriger Arbeit geschaffene Bild [[„Die Einwanderung der Deutschen nach Ungarn&amp;quot;]] enthüllt. Die Rede hält Abt-Domherr [[Franz Blaskovics]], Präsesstellvertreter des Südungarischen Landwirtschaftlichen Bauernvereins. Das als Triptychon konzipierte Einwanderungsbild ist das bekannteste Werk des Malers [[Stefan Jäger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1930'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Zrenjanin|Großbetschkerek]] (heute [[Zrenjanin]]), im serbischen Banat, findet die erste Stefan-Jäger-Ausstellung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1936'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Jäger]] beteiligt sich neben den Kunstmalern [[Franz Ferch]], [[Rudolf Ferch]], [[Andreas Ferch]] und [[Emil Lenhardt]] sowie dem Bildhauer [[Sebastian Rotsching]]k an der von der [[„Werkgemeinschaft Schwäbischer Künstler&amp;quot;]] am 23. Mai im [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Bauernheim veranstalteten Kunstausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1941'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Jäger]] wird anlässlich der Ausstellung der Kulturkammer der Deutschen Volksgruppe in Rumänien zum Kulturrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1957'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 80. Geburtstages wird [[Stefan Jäger]] am 28. Mai der [[Arbeitsorden]] II. Klasse der Rumänischen Volksrepublik verliehen. An der Feier nehmen unter anderen der Maler [[Franz Ferch]], der Schriftsteller [[Robert Reiter|Franz Liebhard]] und der Komponist [[Emmerich Bartzer]] teil. Auf Initiative des damaligen Schuldirektors [[Karl-Hans Gross]] wird der Geburtstag des Altmeisters tags darauf in der Schule von Lehrkräften, Schülern und deren Eltern gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1959'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pannonia-Verlag in Freilassing bringt eine Reproduktion des Einwanderungsbildes in Vierfarbendruck heraus. Der 50 x 15 Zentimeter große Kunstdruck fand eine weite Verbreitung unter den Donauschwaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1962'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit nach dem Tod [[Stefan Jäger]]s (16. März) verfasst dessen Freund und Verehrer, der Arzt [[Dr. Peter Pinks|Peter Pink]] aus Ostern, die erste Monografie des banatschwäbischen Kunstmalers. Sie wurde erst 1969 in der donauschwäbischen Wochenzeitung „Neuland&amp;quot; (Salzburg) fortsetzungsweise veröffentlicht und erschien 2001 auch in dem zweisprachigen Sammelband Schriften über Stefan Jäger/Scrieri despre Stefan Jäger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1966'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der von Hans Stoffel in Ulm veranstalteten 200-Jahr-Feier der Ansiedlung der Doppelgemeinde [[Jimbolia|Hatzfeld]]-Landestreu wird am 9. Juni im Ausstellungsraum des Rathauses die erste Stefan-Jäger-Ausstellung in der Bundesrepublik Deutschland eröffnet. Die 28 ausgestellten Bilder hatten Privatpersonen sowie das Land Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1967'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Timișoara|Temeswar]]er [[Banater Museum]] wird im Sommer eine von [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn|Annemarie Podlipny-Hehn]] organisierte [[Stefan-Jäger-Gedenkausstellung]] gezeigt. Von den 150 Exponaten stammte ein bedeutender Teil aus Privatbesitz; das Museum selbst war in der Ausstellung mit dem [[Einwanderungs-Triptychon]] und einer größeren Anzahl von Skizzen und Studien vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in [[Timișoara|Temeswar]] erscheinende Zeitung „Die Wahrheit&amp;quot; gibt einen Wandkalender für das Jahr 1968 mit Reproduktionen nach Bildern von [[Stefan Jäger]] und Gedichten von [[Peter Jung]] heraus. Die Reproduktionen stammen von Rudolf Sandor und Hans (Matthias) Just.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1969'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Atelier des Künstlers in [[Jimbolia|Hatzfeld]] wird auf Initiative von [[Karl-Hans Gross]], [[Hans Bräuner]] und [[Hans Schulz]] sowie mit Unterstützung der Stadt [[Jimbolia|Hatzfeld]], des Temescher Kreisrats der Werktätigen deutscher Nationalität (Vorsitzender: [[Nikolaus Berwanger]]) und des [[Banater Museum|Banater Museums Temeswar]] die Stefan-Jäger-[[Gedenkstätte]] errichtet und am 31. Mai feierlich eröffnet. Die Festrede hält Prof. [[Hans Bräuner]], während der bekannte Banater Maler [[Franz Ferch]] das Band am Eingang zur Gedenkstätte durchschneidet. Die Exponate waren zunächst zum Großteil Leihgaben des [[Banater Museum]]s (u. a. das [[Einwanderungsbild]]) und von Privatpersonen. Bis 1972 wurden vier Bilderausstellungen mit Leihgaben organisiert. Erst am 16. März 1972, zum 10. Todestag des Künstlers, konnte eine ständige Ausstellung eröffnet werden, nachdem die Gedenkstätte Bilder und Gegenstände aus dem Privatbesitz des Meisters durch Ankäufe, Schenkungen und Dauer-Leihgaben seitens des [[Banater Museum]]s angeschafft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1972'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bukarester [[Kriterion]]-Verlag erscheint die Monografie Stefan Jäger von [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn|Annemarie Podlipny-Hehn]]. Der Bildteil enthält 35 Reproduktionen nach Ölbildern und Aquarellen von [[Stefan Jäger]] aus dem Besitz des [[Banater Museum]]s und aus Privatbesitz. Die Bilder wurden von Hans (Matthias) Just reproduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der deutschen Sendung des Rumänischen Fernsehens wird am 27. Mai der 20-Minuten-Dokumentarfilm „Stefan Jäger - unsere Heimat&amp;quot; ausgestrahlt. Autor dieses ersten Streifens über den Banater Schwabenmaler ist Rainer Peter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1974'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kalender „Neuer Weg&amp;quot; für das Jahr 1975 wird eine Farbreproduktion von [[Stefan Jäger]]s [[Einwanderungsbild]] abgedruckt. Als loses Blatt wird sie zusätzlich dem Kalender beigegeben. Für die Reproduktion zeichnete Edmund Höfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1976'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Neue Banater Zeitung&amp;quot; ([[Timișoara|Temeswar]]) bringt anlässlich des 100. Geburstages des Heimatmalers [[Stefan Jäger]] einen großformatigen Wandkalender für das Jahr 1977 mit Farbreproduktionen von Jäger-Bildern heraus. Die Reproduktionen stammen von Rudolf Sandor und Julius Martin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1977'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tageszeitungen „Neuer Weg&amp;quot; und „Neue Banater Zeitung&amp;quot; widmen dem 100. Geburtstag [[Stefan Jäger]]s Sonderseiten mit Beiträgen von [[Dr. Walther Anton Konschitzky|Walther Konschitzky]], [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn|Annemarie Podlipny-Hehn]] und [[Robert Reiter|Franz Liebhard]] sowie Erinnerungen an den Maler. Würdigungen erscheinen außerdem in der Bukarester Zeitschrift „Volk und Kultur&amp;quot; (von [[Karl-Hans Gross]]), in den Wochenzeitungen „Der Donauschwabe&amp;quot; (von Lotte Wilhelm) und „Neuland&amp;quot; sowie in der „Banater Post&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Mai findet in [[Jimbolia|Hatzfeld]] eine große, vom Kulturhaus der Stadt und vom Temescher Kreisrat der Werktätigen deutscher Nationalität veranstaltete Jäger-Feier statt. Im Lehrerzimmer des Lyzeums war eine von [[Hans Schulz]] organisierte Gedenkausstellung mit etwa 60 Ölbildern und Aquarellen des Schwabenmalers zu sehen. Dem Leben und Wirken [[Stefan Jäger|Jägers]] widmete sich eine wissenschaftliche Tagung, bei der [[Erich Huniar]], [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn|Annemarie Podlipny-Hehn]], [[Maria Forray]], [[Luzian Geier]] und [[Hans Schulz]] referierten. Das Fest war mit einer großen Trachtenschau im Parkstadion verbunden, an der 350 Trachtenpaare aus [[Jimbolia|Hatzfeld]] und zahlreichen Banater Ortschaften teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Abteilung des Rumänischen Fernsehens strahlt einen Dokumentarfilm von [[Nikolaus Berwanger]] über das [[Einwanderungsbild]] [[Stefan Jäger]]s aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kalender „Neuer Weg&amp;quot; 1978 bringt unter dem Titel „Ein Tag für Stefan Jäger&amp;quot; den Bericht von [[Dr. Walther Anton Konschitzky|Walther Konschitzky]] über die 100-Jahr-Feier des Banater Malers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1979'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 10. Jahrestag der Eröffnung der Jäger-[[Gedenkstätte]] wird am 2. Juni mit einer Festveranstaltung im [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Kulturhaus begangen, an der u. a. der [[Timișoara|Temeswar]]er Schubert-Chor mitwirkte. Über den Schwabenmaler sprach [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn|Annemarie Podlipny-Hehn]]. Ein Tag später findet im Parkstadion ein Trachtenfest statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Neue Banater Zeitung&amp;quot; gibt einen weiteren Wandkalender für das Jahr 1980 mit Reproduktionen von Rudolf Sandor nach Werken von [[Stefan Jäger]] heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1981'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von der „Neuen Banater Zeitung&amp;quot; herausgebrachte Wandkalender für das Jahr 1982 enthält Details des [[Einwanderungsbild]]es von [[Stefan Jäger]] (Reproduktion: Julius Martin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1983'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung „Banater Künstler stellen sich vor&amp;quot;, die im Juni in der Landshuter Rathausgalerie und im September im Pforzheimer Schlossbergzentrum gezeigt wird, präsentiert neben den Arbeiten von Künstlern, die aus dem Banat stammen und in Deutschland leben, auch Werke der Altmeister [[Stefan Jäger]] und [[Franz Ferch]]. Zu beiden Ausstellungen sind Kataloge erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1986'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der 200-Jahr-Feier der Gemeinde [[Bacova|Bakowa]] konnte im August im Rahmen der Ausstellung „Das Banater Dorf in der Banater Malerei&amp;quot; im dortigen Kulturheim neben dem [[Einwanderungs-Triptychon]] das Skizzenwerk [[Stefan Jäger]]s bewundert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1991'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl-Hans Gross]] veröffentlicht im Oswald Hartmann Verlag, Sersheim, die 450 Seiten starke Monografie Stefan Jäger - Maler seiner heimatlichen Gefilde. Aus seinem Leben und Werk. Sie umfasst 165 Fotoreproduktionen von Jäger-Bildern. Für diese Veröffentlichung erhielt der Autor den Anerkennungspreis der von dem Schriftsteller Hans Wolfram Hockl gegründeten Stiftung „Gemeinschaft aller Donauschwaben&amp;quot; für das Jahr 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991/92&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit dem [[Banater Museum Temeswar]] veranstaltet die Landsmannschaft der Banater Schwaben in mehreren Städten der Bundesrepublik Deutschland eine Ausstellung mit nahezu 200 Arbeiten von [[Stefan Jäger]], darunter auch das [[Einwanderungs-Triptychon]], das zum ersten Mal in Deutschland gezeigt wird. Dieses Bild allein wird zunächst Ende Juni 1991 im Foyer des Stadttheaters Ingolstadt (im Rahmen der 6. Kultur- und Heimatlage der Banater Schwaben in Bayern) ausgestellt Die Stefan-Jäger-Ausstellung wird in Fürth (im Rahmen der von der Kulturgesellschaft Hatzfeld veranstalteten Hatzfelder Kulturtage; Stadthalle, Eröffnung am 14.9.1991), Mainz (Haus der Heimat, 7.12.1991-4.1.1992), Stuttgart (Rathaus, 6.-21.2.1992), Frankenthal (Heimathaus der Donauschwaben, 21.3.-5.4.1992), Ulm (im Rahmen des Heimattages der Banater Schwaben; Foyer der Donauhalle, Eröffnung am 7.6.1992) und München (Haus des Deutschen Ostens, 23.-29.6.1992) gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1992'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Anlass des 30. Todestages von [[Stefan Jäger]] erscheint der von der Landsmannschaft der Banater Schwaben herausgegebene Ausstellungskatalog Stefan Jäger-Maler seiner Banater Heimat mit 13 Reproduktionen von Walther Konschitzky. Aus gleichem Anlass bringt die Landsmannschaft der Banater Schwaben zum Jahresende einen mit dem weiter oben genannten Ausstellungskatalog identischen Wandkalender für das Jahr 1993 heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1994'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April erfolgt die Grundsteinlegung für den Neubau des [[Gedenkstätte|Stefan-Jäger-Gedenk- und Begegnungshauses in Hatzfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den deutschen Künstlern aus Ostmittel- und Südosteuropa, die in dem von Franz Kumher, Irene Niedermaier und Karin Strey im Verlag des Münchener Südostdeutschen Kulturwerks herausgegebenen Band Zeichen des Aufbruchs. Spuren des Abschieds vorgestellt werden, zählt auch [[Stefan Jäger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1996'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April findet die feierliche Eröffnung des [[Gedenkstätte|Stefan-Jäger-Gedenk- und Begegnungshaus]]es in [[Jimbolia|Hatzfeld]] statt. Die Finanzierung des von [[Peter Krier]], dem Vorsitzenden des Landesverbandes Bayern der Landsmannschaft der Banater Schwaben geleiteten und koordinierten Projekts wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit über das Haus des Deutschen Ostens München und von der Stadt [[Jimbolia|Hatzfeld]] sichergestellt.&lt;br /&gt;
Zu der Eröffnungsfeier hatten sich hohe Gäste aus dem In- und Ausland eingefunden, unter ihnen die bayerische Staatsministerin Barbara Stamm, der [[Timișoara|Temeswar]]er Diözesanbischof Sebastian Kräuter, der bayerische Landesvorsitzende der Landsmannschaft, [[Peter Krier]], der Temescher Präfekt Dr. Dan Poenaru, der Vorsitzende des Temescher Kreisrats Viorel Coifan, der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat, [[Prof. Dr. Karl Singer]].&lt;br /&gt;
Im Hof des [[Gedenkstätte|Jäger-Hauses]] wird eine [[Büste]] des Malers, ein Werk des Banater Künstlers [[Walter Andreas Kirchner]], enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend findet im Kulturhaus der Stadt ein musisch-literarischer Festakt unter dem Motto „Hatzfeld, die Blume der Banater Heide&amp;quot; statt. Den Festvortrag hielt [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn]]. Josef Koch, der Vorsitzende der Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld, sprach über [[Jimbolia|Hatzfeld]] im Wandel der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eröffnungsfeier erschien eine vom Landesverband Bayern der Landsmannschaft der Banater Schwaben herausgegebene zweisprachige Broschüre (Redaktion: Peter Krier) mit einer Präsentation des Gedenk- und Begegnungshauses und Beiträgen von Josef Koch, [[Karl-Hans Gross]], Erich Huniar und Nikolaus Horn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative des Banater Vereins für Internationale Kooperation BANATIA (Geschäftsführer: Horst Martin) wird 1996 die „Stefan Jäger&amp;quot;-Stiftung gegründet. Die Stiftung hat sich als Aufgabe gesetzt, durch die Vergabe des jährlichen „Stefan Jäger&amp;quot;-Preises, Jugendliche, die sich besonders bei der Pflege der deutschen Sprache und des banatdeutschen Brauchtums hervortun, zu fördern, wie auch hilfsbedürftige Schüler, die den Unterricht in deutscher Muttersprache besuchen, durch monatliche Stipendien zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1997'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Mai wird im [[Gedenkstätte|Stefan-Jäger-Gedenkhaus]] anlässlich des 120. Geburtstags des Malers eine Gedenkausstellung mit Originalbildern, 120 Skizzen und Farbreproduktionen von [[Hans Schulz|Hans]] und [[Maria Schulz]] organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1998'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Gedenkstätte|Stefan-Jäger-Gedenkhaus findet am 28. Mai eine weitere, ebenfalls von [[Hans Schulz|Hans]] und [[Maria Schulz]] gestaltete Ausstellung von Porträts, Porträtskizzen und Reproduktionen nach Werken [[Stefan Jäger]]s statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rumänische Post bringt auf Initiative des Philatelisten Johann Hoch den Briefmarkensatz „Deutsche Persönlichkeiten des Banats&amp;quot; heraus. Zu den dargestellten Persönlichkeiten zählt neben Nikolaus Lenau und Adam Müller-Guttenbrunn auch der Maler [[Stefan Jäger]]. Die Briefmarken wurden von Dan Ţăran ([[Timișoara|Temeswar]] / Leonberg) gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Mai finden im [[Gedenkstätte|Jäger-Gedenkhaus]] ein Symposium und ein Diavortrag zum Thema „Stefan Jäger - Maler seiner Banater Heimat&amp;quot; statt. Organisatoren sind [[Hans Schulz|Hans]] und [[Maria Schulz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Schulz|Hans]] und [[Maria Schulz]] veröffentlichen im [[Timișoara|Temeswar]]er Marineasa-Verlag eine Jäger-Monografie in rumänischer Sprache unter dem Titel Stefan Jäger- Monografie. Der Bildteil umfasst 109 Reproduktionen von Teodor Bouroş und [[Hans Schulz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der vom Landesverband Baden-Württemberg der Landsmannschaft der Banater Schwaben am 4./5. Dezember in Sindelfingen veranstalteten 35. Kulturtagung hält Dipl.-lng. Norbert Schmidt (Dortmund) den Vortrag „Stefan Jäger- ein spätimpressionistischer Maler&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2001'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Hatzfelder Heimattages am 3. Juni in Neu-Ulm/Pfuhl hält [[Dr. Peter Fraunhoffer]] den Diavortrag „Stefan Jäger und seine Bilderwelt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der 4. Hatzfelder Kulturtage wird am 12. August das zweisprachige Buch Schriften über Stefan Jäger/ Scrieri despre Stefan Jäger vorgestellt. Es enthält die erste, 1962 von Dr. Peter Pink verfasste Kurzmonografie „Stefan Jäger- ein Banater schwäbischer Kunstmaler&amp;quot;, die Abhandlung „Streifzug durch die Grafik von Stefan Jäger&amp;quot; von Maria und Hans Schulz sowie 156 Reproduktionen, davon 62 in Farbe. Die Reproduktionen stammen von [[Dr. Peter Fraunhoffer]], Teodor Bouroş und Hans Schulz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Timișoara|Temeswar]]er Mirton-Verlag erscheint die Bildermappe [[Stefan Jäger]] mit 14 lose eingelegten Farbreproduktionen. Diese stammen aus dem Bildarchiv des Publizisten Hans Matthias Just, der auch als Herausgeber der Mappe zeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Anlass des 125. Geburtstages und 40. Todestages des Malers [[Stefan Jäger]] gibt die Landsmannschaft der Banater Schwaben den Banater Wandkalender 2002 mit 13 Bildern unseres Heimatmalers heraus. Die Reproduktionen stammen aus dem Stefan-Jäger-Archiv von [[Dr. Peter Fraunhoffer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2002'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landesverband Bayern der Landsmannschaft der Banater Schwaben veranstaltet am 5. Mai anlässlich des 125. Geburtstages von [[Stefan Jäger]] eine Feier im Haus der Heimat Nürnberg, deren Höhepunkt eine von [[Dr. Peter Fraunhoffer]] präsentierte Bilderschau war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit dem Demokratischen Forum der Deutschen im Banat, dem Hatzfelder Ortsforum und der Stadt [[Jimbolia|Hatzfeld]] veranstaltet der Landesverband Bayern der Landsmannschaft der Banater Schwaben am 26. Mai eine Feier zum 125. Geburtstag des Malers [[Stefan Jäger]]. In einer Feierstunde vor der Büste des Malers im Hof der Gedenkstätte würdigte [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn]] sein künstlerisches Schaffen. Weitere Höhepunkte waren die Eröffnung der Ausstellung mit Fotoreproduktionen von Jäger-Bildern nach Aufnahmen von [[Dr. Peter Fraunhoffer]], die Gedenkstunde am Grab des Künstlers, die Erstvorführung eines von der Redaktion der deutschen Sendung des Rumänischen Fernsehens produzierten Films über [[Stefan Jäger]] sowie das von Trachten- und Singgruppen aus Bayern, [[Timișoara|Temeswar]], Reschitza und [[Jimbolia|Hatzfeld]] gestaltete Kulturprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Schulz|Hans]] und [[Maria Schulz]] veröffentlichen im [[Timișoara|Temeswar]]er Mirton-Verlag das zweisprachige Buch Stefan Jäger: Gemälde mit religiösem Inhalt/Pictura cu subiect religiös. Die 25 Reproduktionen stammen aus dem Stefan-Jäger-Archiv von [[Dr. Peter Fraunhoffer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dr. Peter Fraunhoffer]] hält am 20. September im Kultur- und Dokumentationszentrum der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Ulm den Diavortrag „Der Schwaben-maler Stefan Jäger&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landsmannschaft der Banater Schwaben macht mit dem Banater Wandkalender 2003 weitere 13 Bilder Stefan Jägers der Öffentlichkeit zugänglich. Die Reproduktionen wurden aus dem Stefan-Jäger-Archiv von [[Dr. Peter Fraunhoffer]] ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2004'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar erscheint der von der HOG Hatzfeld im Hartmann-Verlag (Sersheim) herausgegebene zweite Band der Künstlermonografie Stefan Jäger - Skizzen, Studien und Entwürfe von [[Karl-Hans Gross]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. August wird auf Initiative von [[Hans Schulz]] am Geburtshaus des Schwabenmalers [[Stefan Jäger]] in [[Cenei|Tschene]] eine Gedenktafel enthüllt. Schülerinnen und Schüler der deutschen Klassen der [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Allgemeinschule umrahmen die Feier mit Gedichten und Liedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Veranstaltung „60 Jahre Donauschwaben in Oberösterreich&amp;quot;, die am 23. Oktober in Leonding-Hart stattfindet, wird unter dem Titel „Die Donauschwaben als Brückenbauer für ein friedliches Europa&amp;quot; eine Kunst- und Fotoausstellung gezeigt. Zu sehen waren Originalwerke donauschwäbischer Meister, u. a. auch von [[Stefan Jäger]], sowie historische Fotoaufnahmen. Die Ausstellung wird anschließend eine Woche lang im Landeskulturzentrum Ursulinenhof in Linz der Öffentlichkeit präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2005'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Mai 2005 wird im „Friedrich Schiller-Kulturhaus in Bukarest eine Ausstellung mit Stefan-Jäger-Reproduktionen aus dem Bestand des [[Jimbolia|Hatzfeld]]er [[Gedenkstätte|Stefan-Jäger-Museum]] gezeigt. An der Ausstellungseröffnung nahmen auch der deutsche Parlamentsabgeordnete Ovidiu Ganţ und der [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Bürgermeister Kaba Gabor teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. August 2005 wird in [[Jimbolia|Hatzfeld]] der zweisprachige Sammelband Scrieri despre / Schriften über Stefan Jäger (Teil 2) mit Beiträgen von Maria Schulz, Emanuela Macovei und Sorin Fortju vorgestellt. Der Anhang enthält den Stammbaum des Künstlers und 33 von [[Dr. Peter Fraunhoffer]] zur Verfügung gestellte Farbreproduktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Glass, Leiter des Donauschwäbischen Zentralmuseums Ulm, hält gelegentlich des 35. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (Dresden, 25.-2S. September 2005) den Vortrag „Stefan Jägers Einwandererbild und das Selbstverständnis der Banater Schwaben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2007'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Publizist und Schriftsteller [[Franz Heinz]] referiert anlässlich der 43. Kulturtagung des Landesverbandes Baden-Württemberg der Landsmannschaft der Banater Schwaben (Sindelfingen, 17.-18. November) über die identitätsstiftende und geschichtsbildprägende Funktion von [[Stefan Jäger]]s [[Einwanderungsbild]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2008'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des vom Kreisverband Geretsried der Landsmannschaft der Banater Schwaben am 12. März veranstalteten „Banater Kulturfrühlings&amp;quot; stellt Renate Bosch den Maler [[Stefan Jäger]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vereinsheim der Banater Schwaben in Spaichingen wird am 26. April eine Ausstellung mit Bildern von [[Stefan Jäger]] gezeigt. Josef Koch präsentiert einen Lichtbildvortrag über sein Leben und künstlerisches Schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Glass, Direktor des Donauschwäbischen Zentralmuseums Ulm, hält bei der Jahrestagung des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Tübingen (13.-15. November) ein Referat zum Thema „Die inszenierte Einwanderung: Stefan Jägers Triptychon ‚Die Einwanderung der Schwaben' (1906-1910) und seine Wirkungsgeschichte&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 40. Jahrestag der Eröffnung der Jäger-Gedenkstätte gibt die Stadt [[Jimbolia|Hatzfeld]] eine Mappe mit 16 Farbreproduktionen nach Werken von [[Stefan Jäger]] heraus. Sie stammen aus dem Archiv von [[Dr. Peter Fraunhoffer]]. Erschienen ist die Mappe im [[Timișoara|Temeswar]]er Artpress-Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2010'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 9. März kann auf der offiziellen Webseite der Stadt [[Jimbolia|Hatzfeld]] eine virtuelle Stefan-Jäger-Ausstellung besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem 100. Jahrestag der Enthüllung von [[Stefan Jäger]]s Einwanderungsbild werden Beiträge im „Banater Kalender 2010&amp;quot;, im „Gertianoscher Kulener 2010&amp;quot;, in der 17. Ausgabe des „Heimatblattes Hatzfeld&amp;quot; und in der „Banater Post&amp;quot; gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Hatzfelder Tage werden am 14. August die beiden durch die Mitwirkung des Donauschwäbischen Zentralmuseums Ulm, des [[Banater Museums Temeswar]], der Stadt [[Jimbolia|Hatzfeld]] und der HOG Hatzfeld renovierten und neu gestalteten Räume der Stefan-Jäger-Ausstellung in der gleichnamigen Gedenk- und Begegnungsstätte in Hatzfeld wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenstellung: Walter Tonţa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1, Umschlag der Gelegenheitsbroschüre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2, Eingang zur „alten“, 1969 im ehemaligen Atelier des Malers eröffnete Gedenkstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3, Umschagseite der Monographie (1972)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4, Festschrift zur Feier von Stefan Jägers 100. Geburtstag 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5, Umschlag stefan Jäger - Maler seiner heimatlichen Gefilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6, Bei der Eröffnung der Stefan-Jäger-Ausstellung im Stuttgarter Rathaus im Februar 1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7, Stefan Jäger monografie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8, Scrieri&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9, Scrieri (2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10,Einladung 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatblatt Hatzfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triptychon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.98.228</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0909_-_Zeichen_hoher_Wertsch%C3%A4tzung&amp;diff=16894</id>
		<title>ART:0909 - Zeichen hoher Wertschätzung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0909_-_Zeichen_hoher_Wertsch%C3%A4tzung&amp;diff=16894"/>
		<updated>2015-05-02T14:15:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.98.228: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Aufsatz&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Szekernyés&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = János&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Zeichen hoher Wertschätzung&lt;br /&gt;
 |HerausgeberName     = Konschitzky&lt;br /&gt;
 |HerausgeberVorname  = Aneta und Walther&lt;br /&gt;
 |Buchtitel           = Banater Kalender 2012&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Reihentitel         =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Erding&lt;br /&gt;
 |Verlag              = Banat Verlag&lt;br /&gt;
 |Entstehungsjahr     = 2011&lt;br /&gt;
 |Seite               = 115-117&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zum 50. Todestag des Malers Stefan Jäger''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den fünfzig Jahren seit dem Ableben des Malers [[Stefan Jäger]] am 28. Mai 1962 in [[Jimbolia|Hatzfeld]] haben ihm seine schwäbischen Landsleute eindrucksvolle Zeichen der Wertschätzung und des ehrenden Gedenkens entgegengebracht. 1969 wurde in seinem ehemaligen Atelier in [[Jimbolia|Hatzfeld]] eine [[Gedenkstätte]] mit Skizzen, Gemälden und persönlichen Gegenständen des Malers sowie einer [[Peter Berberich|Büste]] des Holzschnitzers [[Peter Berberich]] (1906-89) eingerichtet. 1972 erschien im [[Kriterion]] Verlag Bukarest eine Künstlermonografie von [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn|Annemarie Podlipny-Hehn]], und zu seinem 100. Geburtstag fand im Ort seines langjährigen Wirkens eine große Gedenkfeier und eine [[Ausstellung]] statt. Zahlreiche Beiträge in Publikationen in Rumänien, Deutschland und Österreich sowie zwei umfangreiche Bände über sein Leben und Werk, herausgegeben von der Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld in Deutschland, und ein Jäger-Band in rumänischer Sprache, der im Banat erschien, belegen die Akzeptanz seiner Bilder, ebenso die rege Auseinandersetzung mit seinem Werk bis in unsere Tage. Auch weitere Zeichen der Wertschätzung sind anzuführen: Die Landsmannschaft der Banater Schwaben hat 1991-92 in Zusammenarbeit mit dem [[Banater Museum|Banater Museum Temeswar]] eine umfangreiche Ausstellung mit nahezu 200 Skizzen, Gemälden und dem Einwanderungs-Triptychon in mehreren Städten Deutschlands gezeigt; die Gedenkausstellung in [[Jimbolia|Hatzfeld]] wurde grundlegend neu gestaltet, und eine lebensgroße [[Bronzebüste]] des Bildhauers [[Walter Andreas Kirchner]] im Hof des heutigen [[Gedenkstätte|Stefan-Jäger-Hauses]] errichtet. Die rumänische Post und die [[Timișoara|Temeswar]]er Vereinigung der Philatelisten ehrten den Maler mit der Herausgabe einer Briefmarke und eines Ersttagsbriefes. Diesen Zeichen hoher Anerkennung werden 2012 anlässlich seines 50. Todestages sicher weitere folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzebüste Stefan Jäger von Walter A. Kirchner im Hof der Jäger-Gedenkstätte in Hatzfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In der Kirche“ (Ausschnitt), Gemälde aus der Sammlung Hans Hausenstein-Burger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tanzpause“ – Mädchen in Guttenbrunner Tracht (Tempera)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Schwäbischer Bauer“ und „Schwäbische Bäuerin“ – Ölgemälde aus der Sammlung des Malers Hans Hausensteiner-Burger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabstätte des Malers und seiner Mutter auf dem Hatzfelder Friedhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stefan-Jäger-Briefmarke, herausgegeben von der rumänischen Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertschätzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.98.228</name></author>
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		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0909_-_Zeichen_hoher_Wertsch%C3%A4tzung&amp;diff=16893</id>
		<title>ART:0909 - Zeichen hoher Wertschätzung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0909_-_Zeichen_hoher_Wertsch%C3%A4tzung&amp;diff=16893"/>
		<updated>2015-05-02T14:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.98.228: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Aufsatz&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Szekernyés&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = János&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Zeichen hoher Wertschätzung&lt;br /&gt;
 |HerausgeberName     = Konschitzky&lt;br /&gt;
 |HerausgeberVorname  = Aneta und Walther&lt;br /&gt;
 |Buchtitel           = Banater Kalender 2012&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Reihentitel         =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = Erding&lt;br /&gt;
 |Verlag              = Banat Verlag&lt;br /&gt;
 |Entstehungsjahr     = 2011&lt;br /&gt;
 |Seite               = 115-117&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zum 50. Todestag des Malers Stefan Jäger''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den fünfzig Jahren seit dem Ableben des Malers [[Stefan Jäger]] am 28. Mai 1962 in [[Jimbolia|Hatzfeld]] haben ihm seine schwäbischen Landsleute eindrucksvolle Zeichen der Wertschätzung und des ehrenden Gedenkens entgegengebracht. 1969 wurde in seinem ehemaligen Atelier in [[Jimbolia|Hatzfeld]] eine [[Gedenkstätte]] mit Skizzen, Gemälden und persönlichen Gegenständen des Malers sowie einer [[Büste]] des Holzschnitzers [[Peter Berberich]] (1906-89) eingerichtet. 1972 erschien im Kriterien Verlag Bukarest eine Künstlermonografie von [[Dr. Annemarie Podlipny-Hehn|Annemarie Podlipny-Hehn]], und zu seinem 100. Geburtstag fand im Ort seines langjährigen Wirkens eine große Gedenkfeier und eine [[Ausstellung]] statt. Zahlreiche Beiträge in Publikationen in Rumänien, Deutschland und Österreich sowie zwei umfangreiche Bände über sein Leben und Werk, herausgegeben von der Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld in Deutschland, und ein Jäger-Band in rumänischer Sprache, der im Banat erschien, belegen die Akzeptanz seiner Bilder, ebenso die rege Auseinandersetzung mit seinem Werk bis in unsere Tage. Auch weitere Zeichen der Wertschätzung sind anzuführen: Die Landsmannschaft der Banater Schwaben hat 1991-92 in Zusammenarbeit mit dem [[Banater Museum|Banater Museum Temeswar]] eine umfangreiche Ausstellung mit nahezu 200 Skizzen, Gemälden und dem Einwanderungs-Triptychon in mehreren Städten Deutschlands gezeigt; die Gedenkausstellung in [[Jimbolia|Hatzfeld]] wurde grundlegend neu gestaltet, und eine lebensgroße [[Bronzebüste]] des Bildhauers [[Walter Andreas Kirchner]] im Hof des heutigen [[Gedenkstätte|Stefan-Jäger-Hauses]] errichtet. Die rumänische Post und die [[Timișoara|Temeswar]]er Vereinigung der Philatelisten ehrten den Maler mit der Herausgabe einer Briefmarke und eines Ersttagsbriefes. Diesen Zeichen hoher Anerkennung werden 2012 anlässlich seines 50. Todestages sicher weitere folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzebüste Stefan Jäger von Walter A. Kirchner im Hof der Jäger-Gedenkstätte in Hatzfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In der Kirche“ (Ausschnitt), Gemälde aus der Sammlung Hans Hausenstein-Burger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tanzpause“ – Mädchen in Guttenbrunner Tracht (Tempera)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Schwäbischer Bauer“ und „Schwäbische Bäuerin“ – Ölgemälde aus der Sammlung des Malers Hans Hausensteiner-Burger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabstätte des Malers und seiner Mutter auf dem Hatzfelder Friedhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stefan-Jäger-Briefmarke, herausgegeben von der rumänischen Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertschätzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.7.98.228</name></author>
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	<entry>
		<id>https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0877_-_Familienhistorie_%E2%80%93_eingebettet_in_die_Banater_Geschichte&amp;diff=16889</id>
		<title>ART:0877 - Familienhistorie – eingebettet in die Banater Geschichte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://jaeger.banater-archiv.de/index.php?title=ART:0877_-_Familienhistorie_%E2%80%93_eingebettet_in_die_Banater_Geschichte&amp;diff=16889"/>
		<updated>2015-05-02T14:10:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.7.98.228: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Bibliografie Zeitung&lt;br /&gt;
 |AutorName           = Tonta&lt;br /&gt;
 |AutorVorname        = Walter&lt;br /&gt;
 |Aufsatztitel        = Familienhistorie – eingebettet in die Banater Geschichte&lt;br /&gt;
 |Zeitungstitel       = Banater Post&lt;br /&gt;
 |Untertitel          =&lt;br /&gt;
 |Erscheinungsort     = München&lt;br /&gt;
 |Jahrgang            = 55&lt;br /&gt;
 |Nummer              = 23-24&lt;br /&gt;
 |Datum               = 10.12.2011&lt;br /&gt;
 |Seite               = 8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Menschen halten ihre Lebensgeschichte schriftlich fest, und wenn sie es tun, sind die Aufzeichnungen meistens für die Nachkommen, mitunter auch für eine breitere Öffentlichkeit bestimmt. Von dieser Absicht ließ sich auch Martin Berberich (Jahrgang 1938) leiten, als er die Geschichte seiner Familie von der Ansiedlung an und seine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen im kommunistischen Rumänien niederschrieb. Die wichtigsten geschichtlichen Ereignisse und Abläufe ließ der gebürtige [[Jimbolia|Hatzfeld]]er in seine Aufzeichnungen einfließen und nannte sie „Familiengeschichtliche Splitter als kleiner Beitrag zur Geschichte der Banater Schwaben“. Diese sind zunächst fortsetzungsweise im Heimatblatt Hatzfeld und nun auch in Buchform im Wagner-Verlag Gelnhausen erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Buchumschlag ziert [[Stefan Jäger]]s „[[Wanderung]]“, das erste Bild des bekannten [[Einwanderungstriptychons]]. Es steht als Sinnbild für den Werdegang der Banater Schwaben, auch für die von Martin Berberich geschilderte Familiengeschichte, die mit der Ansiedlung seines Spitzahns in Tschatad in den 1780er Jahren, im Laufe des dritten Schwabenzugs, beginnt und mit der eigenen Aussiedlung nach Deutschland im Jahr 1980 endet. Der Autor beleuchtet die dazwischenliegenden zwei Jahrhunderte, wobei sein Hauptaugenmerk auf das 20. Jahrhundert fällt. Dass Lebensläufe in totalitären Systemen von den politischen Gegebenheiten maßgeblich beeinflusst und geprägt werden, zeigt sowohl der Werdegang des Autors als auch der seines Vaters. Der auch über die Grenzen [[Jimbolia|Hatzfeld]]s hinaus bekannte Holzschnitzer [[Peter Berberich]] (1906–1989) wurde in [[Iohanisfeld|Johannisfeld]] geboren, wohin seine Vorfahren Anfang des 19. Jahrhunderts gezogen waren, ließ sich nach abgeschlossener Wagenbauerlehre in [[Jimbolia|Hatzfeld]] nieder, machte sich später selbstständig und reihte sich 1943 in die Waffen-SS ein. Aus diesem Umstand erwuchs ihm nach seiner Rückkehr nach [[Jimbolia|Hatzfeld]] im Sommer 1946 manche Schwierigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der umfangreichste letzte Teil des Buches ist autobiographisch geprägt und zeichnet die Lebensgeschichte des Autors nach, die über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten mit dem Banat und der politischen Konstellation der damaligen Zeit eng verknüpft war. Martin Berberich beschreibt die gewaltigen politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen sowie deren Auswirkungen auf die deutsche Minderheit und auf seinen persönlichen Lebensweg. Mit einem Stipendium des Regionalvolksrates studierte er Bauwesen in [[Timișoara|Temeswar]], arbeitete dann beim [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Unternehmen für Kommunal- und Wohnungswirtschaft und war für kurze Zeit Abgeordneter und stellvertretender Volksratsvorsitzender. Im Hinblick auf die Verstrickung der Rumäniendeutschen in den Nationalsozialismus und später in den Kommunismus scheut sich der Autor nicht, auch unangenehme, bisher tabuisierte Realitäten auszusprechen. Mehr als die dargelegten Fakten ist es die ihm eigene Betrachtungsweise der zeitgeschichtlichen Entwicklungen, die das Buch als empfehlenswerte Lektüre ausweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umschlag - Stefan Jäger &amp;quot;Wanderung&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banater Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwähnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchbesprechung]]&lt;/div&gt;</summary>
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