Stefan Jäger Archiv

ART:0879 - Hatzfelder Tage 2010: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Archiv
Wechseln zu:Navigation, Suche
(Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Bibliografie Aufsatz |AutorName = |AutorVorname = |Aufsatztitel = Hatzfelder Tage 2010 |HerausgeberName = |Herausg…“)
 
Zeile 18: Zeile 18:
  
  
Am Nachmittag des 14. August war das [[Stefan-Jäger-Haus]] Treffpunkt all jener, die bei der Wiedereröffnung der renovierten und modernisierten Räume der [[Stefan-Jäger-Ausstellung]] dabei sein wollten. Die notwendigen Erneuerungen waren ein Gemeinschaftswerk mit Beteiligung des Donauschwäbischen Zentralmuseums (DZM) Ulm, des [[Banater Museums Temeswar]], der Stadt [[Hatzfeld]] und nicht zuletzt der HOG Hatzfeld. Letztere hatte das DZM ersucht, bei der Neugestaltung der beiden Ausstellungsräume behilflich zu sein. Dem Ansuchen wurde nach einer Bestandsaufnahme vor Ort und eingehender Prüfung von der Kulturreferentin für Südosteuropa am DZM, Dr. Swantje Volkmann, und Martin Rill, wissenschaftlicher Mitarbeiter des DZM, wohlwollend stattgegeben, die auch alle Arbeiten bis zum Abschluss koordinierten und begleiteten.
+
Am Nachmittag des 14. August war das [[Gedenkstätte|Stefan-Jäger-Haus]] Treffpunkt all jener, die bei der Wiedereröffnung der renovierten und modernisierten Räume der Stefan-Jäger-Ausstellung dabei sein wollten. Die notwendigen Erneuerungen waren ein Gemeinschaftswerk mit Beteiligung des Donauschwäbischen Zentralmuseums (DZM) Ulm, des [[Banater Museum|Banater Museums Temeswar]], der Stadt [[Jimbolia|Hatzfeld]] und nicht zuletzt der HOG Hatzfeld. Letztere hatte das DZM ersucht, bei der Neugestaltung der beiden Ausstellungsräume behilflich zu sein. Dem Ansuchen wurde nach einer Bestandsaufnahme vor Ort und eingehender Prüfung von der Kulturreferentin für Südosteuropa am DZM, Dr. Swantje Volkmann, und Martin Rill, wissenschaftlicher Mitarbeiter des DZM, wohlwollend stattgegeben, die auch alle Arbeiten bis zum Abschluss koordinierten und begleiteten.
  
Die Exponate werden nun in einer neuen Konzeption präsentiert, der biografische Teil der Ausstellung wurde um etliche Übersichtstafeln und fotografische Reproduktionen ergänzt. Die Skizzen erhielten neue Passepartouts und Rahmen, sämtliche Ausstellungsstücke wurden mit neuen, zweisprachigen Beschriftungen versehen. Diese Arbeiten erledigte das DZM teils in Deutschland und, unterstützt von Mitarbeitern des Banater Museums Temeswar, teils vor Ort. Die Renovierung der beiden Räume hatte die Stadt Hatzfeld übernommen.
+
Die Exponate werden nun in einer neuen Konzeption präsentiert, der biografische Teil der Ausstellung wurde um etliche Übersichtstafeln und fotografische Reproduktionen ergänzt. Die Skizzen erhielten neue Passepartouts und Rahmen, sämtliche Ausstellungsstücke wurden mit neuen, zweisprachigen Beschriftungen versehen. Diese Arbeiten erledigte das DZM teils in Deutschland und, unterstützt von Mitarbeitern des [[Banater Museum|Banater Museums Temeswar]], teils vor Ort. Die Renovierung der beiden Räume hatte die Stadt [[Jimbolia|Hatzfeld]] übernommen.
  
Kurzansprachen zur Wiedereröffnung hielten Bürgermeister Kaba Gabor, der Direktor des Banater Museums, Dan Leopold Ciubotariu, und der HOG-Vorsitzende Josef Koch. Das Hatzfelder Stadtoberhaupt brachte seine Freude zum Ausdruck, dass nun sowohl die Räumlichkeiten als auch die Ausstellung selbst dem neuesten Stand entsprächen, und fand lobende Worte für die geglückte Zusammenarbeit zwischen dem DZM Ulm, dem Banater Museum Temeswar, der Stadt Hatzfeld und der HOG Hatzfeld. Letzterer sei es vornehmlich zu verdanken, dass die Neugestaltung der Jäger-Ausstellung durchgeführt werden konnte. Der Direktor des Banater Museums unterstrich anschließend, dass auch seine Einrichtung ein großes Interesse daran habe, die Werke bedeutender Banater Künstler - zu denen selbstverständlich auch [[Stefan Jäger]] zählt - unter den bestmöglichen Bedingungen aufzubewahren und der Öffentlichkeit zu zeigen. Das Banater Museum sei froh und stolz, im Besitz mehrerer Jäger-Gemälde zu sein. Diese Aussage griff Josef Koch auf und erinnerte daran, dass man 2012 - wenn sich der Todestag des Künstlers zum 50. Mal jährt - ein Stefan-Jäger-Jahr begehen könne. Dies wäre eine einmalige Gelegenheit, in Hatzfeld eine große Stefan-Jäger-Ausstellung zu präsentieren. Nach den diesjährigen guten Erfahrungen böte sich doch eine diesbezügliche erneute Zusammenarbeit an. Direktor Ciubotariu sagte daraufhin die volle Unterstützung seines Museums zu.
+
Kurzansprachen zur Wiedereröffnung hielten Bürgermeister Kaba Gabor, der Direktor des Banater Museums, Dan Leopold Ciubotariu, und der HOG-Vorsitzende Josef Koch. Das [[Jimbolia|Hatzfeld]]er Stadtoberhaupt brachte seine Freude zum Ausdruck, dass nun sowohl die Räumlichkeiten als auch die Ausstellung selbst dem neuesten Stand entsprächen, und fand lobende Worte für die geglückte Zusammenarbeit zwischen dem DZM Ulm, dem [[Banater Museum|Banater Museum Temeswar]], der Stadt [[Jimbolia|Hatzfeld]] und der HOG Hatzfeld. Letzterer sei es vornehmlich zu verdanken, dass die Neugestaltung der Jäger-Ausstellung durchgeführt werden konnte. Der Direktor des Banater Museums unterstrich anschließend, dass auch seine Einrichtung ein großes Interesse daran habe, die Werke bedeutender Banater Künstler - zu denen selbstverständlich auch [[Stefan Jäger]] zählt - unter den bestmöglichen Bedingungen aufzubewahren und der Öffentlichkeit zu zeigen. Das Banater Museum sei froh und stolz, im Besitz mehrerer Jäger-Gemälde zu sein. Diese Aussage griff Josef Koch auf und erinnerte daran, dass man 2012 - wenn sich der Todestag des Künstlers zum 50. Mal jährt - ein Stefan-Jäger-Jahr begehen könne. Dies wäre eine einmalige Gelegenheit, in [[Jimbolia|Hatzfeld]] eine große Stefan-Jäger-Ausstellung zu präsentieren. Nach den diesjährigen guten Erfahrungen böte sich doch eine diesbezügliche erneute Zusammenarbeit an. Direktor Ciubotariu sagte daraufhin die volle Unterstützung seines [[Banater Museum|Museums]] zu.
Nach diesem offiziellen Teil, der von Hans Fritz und Valerică Niculescu musikalisch umrahmt wurde, und dem Durchschneiden eines an der Eingangstür befestigten Trikolorebandes, lud die Betreuerin des Hauses, [[Maria Schulz]], alle Anwesenden ein, die Ausstellung zu besuchen. Bei den Gästen hinterließ die neu konzipierte und gestaltete [[Jäger-Ausstellung]] einen nachhaltigen Eindruck. Sie waren voll des Lobes für die geleistete Arbeit.
+
Nach diesem offiziellen Teil, der von Hans Fritz und Valerică Niculescu musikalisch umrahmt wurde, und dem Durchschneiden eines an der Eingangstür befestigten Trikolorebandes, lud die Betreuerin des Hauses, [[Maria Schulz]], alle Anwesenden ein, die Ausstellung zu besuchen. Bei den Gästen hinterließ die neu konzipierte und gestaltete Jäger-Ausstellung einen nachhaltigen Eindruck. Sie waren voll des Lobes für die geleistete Arbeit.
  
  

Version vom 2. Mai 2015, 11:22 Uhr

(Hg)
Bibliografie Aufsatz
Aufsatztitel: Hatzfelder Tage 2010
Buchtitel: Heimatblatt Hatzfeld
Reihentitel: 18. Ausgabe 2011
Erscheinungsort:
Verlag
Entstehungsjahr 2011
Seite: 20-22
* [[ART:0879 - Hatzfelder Tage 2010|. Hatzfelder Tage 2010. Heimatblatt Hatzfeld 2011]]


Wiedereröffnung der neu gestalteten Stefan-Jäger-Ausstellung


Am Nachmittag des 14. August war das Stefan-Jäger-Haus Treffpunkt all jener, die bei der Wiedereröffnung der renovierten und modernisierten Räume der Stefan-Jäger-Ausstellung dabei sein wollten. Die notwendigen Erneuerungen waren ein Gemeinschaftswerk mit Beteiligung des Donauschwäbischen Zentralmuseums (DZM) Ulm, des Banater Museums Temeswar, der Stadt Hatzfeld und nicht zuletzt der HOG Hatzfeld. Letztere hatte das DZM ersucht, bei der Neugestaltung der beiden Ausstellungsräume behilflich zu sein. Dem Ansuchen wurde nach einer Bestandsaufnahme vor Ort und eingehender Prüfung von der Kulturreferentin für Südosteuropa am DZM, Dr. Swantje Volkmann, und Martin Rill, wissenschaftlicher Mitarbeiter des DZM, wohlwollend stattgegeben, die auch alle Arbeiten bis zum Abschluss koordinierten und begleiteten.

Die Exponate werden nun in einer neuen Konzeption präsentiert, der biografische Teil der Ausstellung wurde um etliche Übersichtstafeln und fotografische Reproduktionen ergänzt. Die Skizzen erhielten neue Passepartouts und Rahmen, sämtliche Ausstellungsstücke wurden mit neuen, zweisprachigen Beschriftungen versehen. Diese Arbeiten erledigte das DZM teils in Deutschland und, unterstützt von Mitarbeitern des Banater Museums Temeswar, teils vor Ort. Die Renovierung der beiden Räume hatte die Stadt Hatzfeld übernommen.

Kurzansprachen zur Wiedereröffnung hielten Bürgermeister Kaba Gabor, der Direktor des Banater Museums, Dan Leopold Ciubotariu, und der HOG-Vorsitzende Josef Koch. Das Hatzfelder Stadtoberhaupt brachte seine Freude zum Ausdruck, dass nun sowohl die Räumlichkeiten als auch die Ausstellung selbst dem neuesten Stand entsprächen, und fand lobende Worte für die geglückte Zusammenarbeit zwischen dem DZM Ulm, dem Banater Museum Temeswar, der Stadt Hatzfeld und der HOG Hatzfeld. Letzterer sei es vornehmlich zu verdanken, dass die Neugestaltung der Jäger-Ausstellung durchgeführt werden konnte. Der Direktor des Banater Museums unterstrich anschließend, dass auch seine Einrichtung ein großes Interesse daran habe, die Werke bedeutender Banater Künstler - zu denen selbstverständlich auch Stefan Jäger zählt - unter den bestmöglichen Bedingungen aufzubewahren und der Öffentlichkeit zu zeigen. Das Banater Museum sei froh und stolz, im Besitz mehrerer Jäger-Gemälde zu sein. Diese Aussage griff Josef Koch auf und erinnerte daran, dass man 2012 - wenn sich der Todestag des Künstlers zum 50. Mal jährt - ein Stefan-Jäger-Jahr begehen könne. Dies wäre eine einmalige Gelegenheit, in Hatzfeld eine große Stefan-Jäger-Ausstellung zu präsentieren. Nach den diesjährigen guten Erfahrungen böte sich doch eine diesbezügliche erneute Zusammenarbeit an. Direktor Ciubotariu sagte daraufhin die volle Unterstützung seines Museums zu. Nach diesem offiziellen Teil, der von Hans Fritz und Valerică Niculescu musikalisch umrahmt wurde, und dem Durchschneiden eines an der Eingangstür befestigten Trikolorebandes, lud die Betreuerin des Hauses, Maria Schulz, alle Anwesenden ein, die Ausstellung zu besuchen. Bei den Gästen hinterließ die neu konzipierte und gestaltete Jäger-Ausstellung einen nachhaltigen Eindruck. Sie waren voll des Lobes für die geleistete Arbeit.


Foto:

Blick in die neu gestaltete Stefan-Jäger-Ausstellung