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Bis nahe an den äussersten Rand des Dorfes, bis an die ersten Häuser, schieben sich häufig die als „Kaule" bezeichneten Tümpel heran, mit Grund- und Regenwasser gefüllte Löcher und Lehmgruben. Hier schnattern und „puddeln" die Enten, die Gänse im „phuliche" Wasser nach fetten Regenwürmern, Froschlaich, und „Dickkepp" (Froschlarven) herum. Und abends schwirren die tenorhellen und basstiefen Stimmen der Frösche über den mondbleichen Teich dahin.<br/>
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Und was es sonst noch alles am Dorfrand da zu sehen gibt, das hat Stefan Jäger mit seinem Pinsel auf diesem und vielen anderen Bildern festgehalten. Er zeigt uns ein typisches Dorfranddetail mit allem, was dazu gehört: die hellgetünchten Häuser an der „Kaul", das sauber „geschuwerte" Stroh oder „Laab" und auch die „Sprau", das Federvieh und auch die Leut. Am Dorfrand spielen Kinder, und Frauen stehen beim Plausch. Frei und offen blickt die hellfarbene Giebelfront des Hauses mit der einfachen glatten Malterarchitektur in den sommerlichen Tag hinaus.
  
 
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== Bibliografie ==
 
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=== Beschreibung ===
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* [[Karl-Hans Gross]], [[Eduard Jankovits]]: [[ART:1050 - An der Kaul|<i>An der Kaul</i>]]. Neue Banater Zeitung, Temeschburg 20.11.1969 (Jg.13), S. 4
 
=== Reproduktion ===
 
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* [[Karl-Hans Gross]], [[Eduard Jankovits]]: [[ART:1050 - An der Kaul|<i>An der Kaul</i>]]. Neue Banater Zeitung, Temeschburg 20.11.1969 (Jg.13), S. 4
 
* [[Karl-Hans Gross]]: [[ART:0392 - Maler heimatlicher Gefilde|<i>Stefan Jäger.Maler seiner heimatlichen Gefilde</i>. Aus seinem Leben und Werk]]. Oswald Hartmann Verlag, Sersheim und Karl-Hans Gross, Mannheim, Sersheim 1991, ISBN 3-925921-11-7
 
* [[Karl-Hans Gross]]: [[ART:0392 - Maler heimatlicher Gefilde|<i>Stefan Jäger.Maler seiner heimatlichen Gefilde</i>. Aus seinem Leben und Werk]]. Oswald Hartmann Verlag, Sersheim und Karl-Hans Gross, Mannheim, Sersheim 1991, ISBN 3-925921-11-7
 
* * * *: [[ART:0676 - Banater Wandkalender 2003|<i>Banater Wandkalender 2003</i>]]. Landsmannschaft der Banater Schwaben e. V., München 2002
 
* * * *: [[ART:0676 - Banater Wandkalender 2003|<i>Banater Wandkalender 2003</i>]]. Landsmannschaft der Banater Schwaben e. V., München 2002

Version vom 8. April 2016, 19:35 Uhr


Dorfrand mit Kaul
Einstufung
Katalognummer: 0468
Oberkategorie Das Dorf als Lebensraum
Kategorie Der Dorfrand
Unterkategorie Die Dorfzeile (Enschicht)
Bilddaten
Entstehungsjahr
Breite 26 cm
Höhe 20 cm
Maltechnik Aquarell
Signatur St. Jäger (rechts unten)



Beschreibung

von Karl-Hans Gross
Bis nahe an den äussersten Rand des Dorfes, bis an die ersten Häuser, schieben sich häufig die als „Kaule" bezeichneten Tümpel heran, mit Grund- und Regenwasser gefüllte Löcher und Lehmgruben. Hier schnattern und „puddeln" die Enten, die Gänse im „phuliche" Wasser nach fetten Regenwürmern, Froschlaich, und „Dickkepp" (Froschlarven) herum. Und abends schwirren die tenorhellen und basstiefen Stimmen der Frösche über den mondbleichen Teich dahin.
Und was es sonst noch alles am Dorfrand da zu sehen gibt, das hat Stefan Jäger mit seinem Pinsel auf diesem und vielen anderen Bildern festgehalten. Er zeigt uns ein typisches Dorfranddetail mit allem, was dazu gehört: die hellgetünchten Häuser an der „Kaul", das sauber „geschuwerte" Stroh oder „Laab" und auch die „Sprau", das Federvieh und auch die Leut. Am Dorfrand spielen Kinder, und Frauen stehen beim Plausch. Frei und offen blickt die hellfarbene Giebelfront des Hauses mit der einfachen glatten Malterarchitektur in den sommerlichen Tag hinaus.


Bibliografie

Beschreibung

Reproduktion